14. Die Zwangstaufen und die Märtyrer in Portugal unter Wanoel.

[484] Zu den ausführlichen Berichten portugiesischer Schriftsteller von dem Schauerdrama der Zwangstaufen in Portugal lassen sich noch einige Züge hinzufügen, welche jüdische Quellen erhalten haben. Das, was die Zeit- und Leidensgenossen Abraham Saba aus Autopsie und Elia Kapsali aus dem Munde von Leidensgenossen berichtet haben, wird ergänzt und beleuchtet durch die neu entdeckte Quelle des Abraham Ben-Salomo aus Torrutiel, welcher als Knabe mit seinem Vater nach Fez entkommen war. In seiner Fortsetzung des הלבקה רפם (Neubauer, Anecd. Oxon. p. 113) referirt dieser, daß Manoel, nachdem er beschlossen hatte, die Juden in Portugal nicht zu exiliren, sondern sie als Christen im Lande zu behalten und demgemäß zur Annahme des Christenthums zu zwingen, auf den Rath einiger jüdischen Täuflinge und besonders eines Mannes, Names Levi Ben Schem-Tob zuerst befohlen habe, die Synagogen und Lehrhäuser zu schließen, das Zusammenkommen zum Gebete zu verhindern, und als diese Maßregel nicht zum Ziele führte, die jüdischen Kinder von 13 Jahren abwärts den Eltern gewaltsam zu entziehen und zu taufen, und so die Eltern aus Liebe zu ihren Kindern zur Taufe zu bewegen. Viele hätten in der That mit Schmerz zum Kreuze gegriffen, die Frommen aber hätten Marter und Tod nicht gescheut. Ganz besonders hebt dieser Berichterstatter die Standhaftigkeit des Rabbiners Simon Maimi und seines ganzen Hauses hervor. Dieser sei den Martern erlegen. Auch der Prediger Schem-Tob Lerma, welcher trotz des Verbotes in seinem Hause eine Betversammlung veranstaltet hatte, war gepeinigt und zuletzt eingekerkert worden. Schließlich habe dieser doch, und noch zwei andere Juden von denen, welche noch ungetauft zurückgeblieben waren, Jakob Alual oder Alfual und Abraham Saba, das Land verlassen dürfen, und sie hätten Fez erreicht: ער םש םיסרוקיפאהו םינימהו לארשי יצירפ ינבו תויבנכ יתב חקיש ךלמל ץעי אוה ... לארשי תא איטחמו אטח םק אלו .דבעתי ןימדה ... ועב אעבי יד שניא לכו תושרדמ יתבו ארק זורכה רחא אלא המראל בוט םש 'ר שרודה םבחה עז אלו רברה עדונו ,ללפתיו ותיבל אבי החנמ ללפתהל הצור ימ :דימ ה"ב"הו ... םייוניע ינימ לכב ולגר לבכב ונעו והושפתו ךלמל ... רובצב ללפתהלו ויהלא דובעלמ ענמנ אל הז רחאו וליצה ער םש ןב ויל ץעיש רחאו .רהוסב תיבב והונתנו םיטפש וב ושעו הנש ג"ימ םינטקה לארשי ינב חקיש ץעי תויסנכ יתב וחקיש םתד ורימה םהמ םידוהיה ןמ םיברו ... ושי תדל םריזחיש הטמלו לע םמצע ורסמ םהמו םמצע ולת םהמו םנויסנב דומעל ולכי אלש רסמש ימימ ןועמש 'ר דיסחה שודקה ברה םשארכו םשה תשודק ךותב תמו ףטו םישנו םישנא ול רשא לכו ותיבו אוה ומצע ורבעש המראל בוט םש 'רה םכחהו .םילודג םייוניעב רהוסה והואיצוה ךכ רחאו רהוסל והוסינכהש םודק םייוניע המכ וילע בקעי 'ר ברהו אוה סאפ תוכלמל אבו תוממ ושפנ הב"קה ליצהו .עאבס םהרבא 'רהו לאול

32

Als Ergänzung dazu p. 107: המראל בוט םש 'ר ברהו ריעב רהוסה תיבב ראשנו בהובא קחצי 'ר ידימלת ילודגמ אוה םכחהו אוה יסאפל םישרוגמה םידוהיה ואבש רחאל לאגוטרופ תנימדל ואב ןכ רתאו עאבס םהרבא 'רו לאול בקעי ברו ירומ םדא אלבו ןפס אלב ... הרובש הניפסב אליז(ר)א: Schem-Tob Lerma, Jakob, Alfual und Abraham Saba hätten Arzilla auf einem gebrechlichen Schiffe ohne Steuermann und Matrose wunderähnlich erreicht und von da sich nach Fez begeben.

[484] Herculano, welcher die Archive der portugiesischen Inquisition zuerst geöffnet, wie Llorente die der spanischen, und so höchst interessante, wiewohl schauerliche Details über den Ursprung der Inquisition mitgetheilt hat, referirt aus den miscellaneos manuscriptos na bibliotheca de Ajuda, seiner Hauptquelle, Folgendes: Somentesete ou oite cafres contumasses, a que el Rei mandou dar embarcaçam pera os lugares dalem (da origem. ... da Inquisiçaõ I, p. 128, Note). Diese Notiz eines Uebelwollenden, daß nur sieben oder acht halsstarrige Gefühllose der Zwangstaufe Widerstand geleistet und jenseits, nach den afrikanischen Besitzungen Portugal's zu Schiff gebracht worden wären, bestätigt diese Relation. – Elia Kapsali, welcher Nachrichten über das Märtyrerthum von entkommenen Portugiesen vernommen hat, referirt (bei Lattes, סיניש םיטוקל, p. 88, Auszüge aus Kapsali's historischer Darstellung) von dem Schicksal der einheimischen und der aus Spanien in Portugal immigrirten Juden und von sieben, welche gemartert worden, von denen vier nach Arzilla transportirt worden wären: ותמ םהמו םחרכ לעב םא םנוצרב םא ודמתשנ םבור םיראשנהו העבש תלוז םייח רובה תיבב ראשנ אלו וניהלא תשודק לע העבש ורעצ רשא ירחא יהיו .... המה לארשי ינב ישאד םישנא זא ..... עומש ובא אלו םיבר םימי ןירוסיו רעצ ינימ לכב .... הלא םודימעהו םתליפת תיבב םואיבהו םחרכ לעב םואשנו ךלמה הוצ םלכמו הצרא םוליפיו םהיהלא ןמ קלח ורבשו וצפקו ... םדמשל דגנו ךלמה דגנ םירבד רבדו ... ימימ ןועמש 'ר ברה םלוכ לעו יכ והוגרהת אל איה ךלמה תוצמ יכ וב ועגנ אל כ"פעאו ... ותד ויה ויריבח ןכ ומכו םהילע ברו לאגוטרופ תולהק לכ לע לודג היה רתוי םנעיו ... םירוסאה תיב לא ךלמה םבישיו ... ץרא ידומעמ םעו םחרכ לעב םדמשל דמשה ימ םהולע וכילשיו ... הנושארבמ הוצ זא םהיפב םימש םש דימתו םימי ורבע יכ וליעוה אל הז לכ ... ותצע השענ אל יכ ךלמה אריו .... תוביט םתא רבדיו ... ךלמה כ"חאו ריעל ביבס ... םובחסיו ןוילע ישודק העבשה תא וחקיו םהיראוצ דע ... ןינב לש סומיד ךותב םייח םתוא ונבו םוחקל 'זו םימי 'ז םש ויהיו ... ץחל םימו רצ םחל םהל םינתונ ויה םשו וציו ... ימימ ןועמש 'ר ריסחה םללכמו םהמ 'ג ותומיו תוליל הינא ךות םומישיו וראשנ רשא םידיסח 'דה חא וחקיו ךלמה םיה עצמאב םוגיהניו ... תוטטושמו ןוליוו םימו םחל ילבמ הנטק תוכלמב רשא ףוס המי העקתיו הינאה תא אשנ םידקה חורו ... .סיפ

In Kürze sagt diese Relation, daß Simon Maimi, Oberrabbiner (Rabi mor) von Portugal, mit noch sechs zuerst eingekerkert, dann gefoltert, dann gewaltsam getauft, dann eingemauert wurden, und daß Maimi mit noch zweien den Geist aufgegeben, und vier auf einem Schiffchen den Launen des Meeres überliefert worden und zuletzt nach Fez entkommen wären.

Daran schließt sich die Relation Abraham Saba's (in dessen רומה רורצ Ende der Perikope לאגוטרפב וראשנ (יתקוחב םא םשה שודיק לע םמצע ורסמש ... ,הוצמ לש םיריש 'ר שודקו םלשה םכחה םיבר םימי םירוסאה תיבב .. ודמעו תקדצה ותשאו םיקידצ םישנא ויתונב יחקול וינתחו ימימ ןועמש םתד ודימיש םהל ושעש י"פעאו םירומג םיקידצ םירחא םישנאו 'ר ומלוע תיבל רטפנ יניב יניבו ... םתדמשמ לע ודמע םחרכ לעב ינא תלוז תוכלמה לכב ידוהי היה אלש ןמזב רכזנה ןועמש ונל ןתנ ותוכזבו ... ימע םירוסאה תיבב םירוסא ויהש םידוהיהו םכחה םע ויהש םידוהיה לבא .איליזראל ונואיבהו תושר ךלמה וראשנו (?םימה) ולבק רבכש רמאש םחלאל ךלמה הצר אל דיל איליזראל ךלמה םחלש כ"חא ... םירבעל םירוסאה תיבב םירוסיב םתוא רסימו... ךדפ תודובעב םתוא הנעש ררוצה ףולא .םימש םש ושדקו ... תבש וללחיש ידכ

Bei aller Uebereinstimmung in den Hauptpunkten differiren diese Quellen doch in Nebenpunkten. Saba, der doch selbst auf einem gebrechlichen Kahn Portugal verlassen haben soll, erwähnt nichts von dieser wunderähnlichen Fahrt, was die andern beiden Quellen hervorheben. Im Gegentheil, der Ausdruck: ונל ןתנ איליזראל ונואיבהו תושר ךלמה will eher bezeichnen: der König habe aus Gnaden ihn auf einem Schiff nach Arzilla bringen lassen. Ferner unterscheidet [485] Saba bei dem Transport nach Arzilla zweierlei Gruppen. Er und seine Genossen (nach der ersten Quelle Lerma und Alfual) seien daselbst unbelästigt geblieben, während die andere Gruppe, welche der König später nach der Ueberfahrt Saba's ebenfalls dahin transportiren gelassen hat, als Sklaven und mit Marterqualen behandelt worden wären, um die Religionsgesetze zu übertreten. Ohne Gewicht auf die Differenz zu legen, daß nach Abraham Ben Salomo nur drei ungefährdet nach Arzilla und von da nach Fez gekommen wären, während Kapsali vier zählt, differiren sie doch in einem wesentlichen Umstande. Nach dem Letzteren wären die vier glücklich Entkommenen dieselben gewesen, welche mit Simon Maimi und noch zwei Anderen lebendig eingemauert gewesen, aber am Leben geblieben wären. Von dieser Einmauerung erwähnen die beiden anderen Quellen nichts und noch weniger, daß es Saba und seine Leidensgenossen betroffen hätte. Diese hätten nur bis zur Befreiung im Kerker zugebracht.

Man kann diese Incongruenz überwinden, wenn man davon ausgeht, daß nach den Zwangstaufen der meisten Juden in Portugal zwei Gruppen zurückgeblieben waren, welche allen Martern zum Trotz, standhaft geblieben waren: einerseis Lerma, Saba und Alfual, welche im Kerker geschmachtet hatten, und andererseits der Kreis, welcher zu Simon Maimi gehörte und noch grausamer behandelt wurde. Die Ersteren haben die Erlaubniß zur Abreise erhalten, sind, gleichviel ob wunderbar oder natürlich, in Arzilla gelandet, sind unbelästigt geblieben und konnten Fez erreichen. Die andere Gruppe dagegen ist (nach Kapsali) noch länger in Portugal zurückgehalten worden, wurde noch mehr gepeinigt und sogar eingemauert, wobei Simon Maimi und zwei Andere um's Leben gekommen. Die vier am Leben Gebliebenen sind später ebenfalls nach Arzilla transportirt, dort aber unmenschlich behandelt worden und haben den Tod erlitten. Kapsali hat irrthümlich diese vier der zweiten Gruppe mit den drei der ersten Gruppe verwechselt und von ihnen ausgesagt, sie wären wunderbar und ungefährdet an der afrikanischen Küste gelandet. Berichtigt man diesen Irrthum, dann stimmen die Quellen. Die Notiz in den Miscelleaneos de Ajuda, daß der König befohlen habe, sieben oder acht Halsstarrige nach Afrika zu transportiren (das bedeutet lugares dalem) bezieht sich nicht auf Maimi's Leidensgenossen.

Diese wurden von den Höflingen als halsstarrige Fühllose, als Kafferen (Cafres contumasses) bezeichnet, weil sie weder durch die Tortur, noch durch das lebendige Begrabenwerden zu bewegen waren, das Christenthum zu bekennen, und den Märtyrertod herausgefordert haben. Auf Saba und seine Genossen paßt die Bezeichnung nicht, weil dieser und seine Genossen weder gemartert, noch zu schwerer Arbeit angehalten wurden, sondern, wie aus Saba's Worten hervorgeht, die Erlaubniß erhalten hatten, frei auszuwandern. Wenn der portugiesische Bericht von sieben oder acht Transportirten, während Kapsali nur von vier spricht, und Saba damit übereinstimmt, so war der Referent bezüglich der Zahl nicht genau unterrichtet.

Auffallend ist es indeß, daß, wie aus Saba's Relation hervorgeht, der König Manoel diesem und seinen Genossen nach Maimi's Tod freien Abzug gestattet haben soll, während er Maimi's Genossen noch immer zurückbehielt. Noch auffallender ist es, daß Manoel nur Maimi und sechs Genossen grausam behandeln und gewaltsam taufen ließ, während Saba und seine Genossen davon unbehelligt blieben und nur im Kerker zugebracht haben. Diese auffallende Erscheinung führt auf ein eigenes Resultat. Simon Maimi war, wie schon [486] erwähnt, Oberrabbiner von Portugal. Als solcher war er nach dem Statut ein hoher Kronbeamter, funcionario da coroã, und fungirte im Namen des Königs. Unter dem Arraby mor standen sieben Ober richter, ouvidores, für die sieben Provinzen Portugals, welche für ihr Territorium beinahe dieselben Funktionen, wie der Oberrabbiner für die Gesammtgemeinden, hatten, nur daß sie von diesem ressortirten. Jeder derselben war wohl ןיד תיב בא für die Provinz (o. S. 44).

Sobald Manoel den höllischen Plan faßte, die portugiesischen Juden vermittelst der Zwangstaufe im Lande zu behalten, mußte ihm daran liegen, daß die von ihm unmittelbar oder mittelbar ressortirenden Beamten sich seinem Befehle gefügig zeigen und den Gemeinden das Beispiel des Gehorsams geben sollten; daher ist es erklärlich, daß Simon Maimi, der officielle Arraby mor von Portugal, ganz besonders der Zwangstaufe unterworfen wurde; seine Leidensgenossen waren also höchstwahrscheinlich die Ouvidores. Es hätten eigentlich sieben sein sollen, und also mit dem Oberrabbiner acht. Vielleicht bezieht sich darauf die Angabe in der portugiesischen Quelle sete ou oite (7 oder 8), oder vielleicht war gerade eine Ouvidor-Stelle damals vakant. Genug, es ist augenfällig, daß Maimi's Leidensgenossen königliche Funktionäre und zugleich Vorsteher der Juden einer ganzen Provinz waren. Maimi's Schwiegersöhne, welche mit ihm litten und starben, gehörten wohl zu den Ouvidores. Nur deswegen wurden für diese Sieben alle Mittel der Bekehrung angewendet, weil sie officielle geistliche hohe Beamte waren, damit sie den übrigen Juden mit dem Beispiel vorangehen sollten, wie es Kapsali angiebt: לכ ,םיוג וראשיו (הלא העבש) םדמשי םאש ךלמה בשחו םירצונה תדב-ערפמל וקזחתי ודמתשנש םידוהיה. Und gerade, weil die Augen aller Juden auf diese sieben gerichtet waren, erduldeten sie alle Marter, um in ihrem angestammten Bekenntniß zu verharren. Es ist daher auch erklärlich, warum nur diese sieben so unmenschlich gefoltert wurden, und warum Manoel die vier Ueberlebenden anfangs auch nicht entlassen mochte, dagegen Abraham Saba und seine Gefährten nicht der Folter unterwerfen und später gar frei abziehen ließ. Manoel setzte seine Hoffnung gerade auf die endliche Bekehrung dieser Sieben, um durch sie sämmtliche Zwangstäuflinge für das Christenthum gewinnen und sämmtliche portugiesische Juden, als Christen metamorphosirt, im Lande behalten zu können. Da die vier Ueberlebenden nach Kapsali »allen Torturen zum Trotz standhaft«, oder nach der Bezeichnung der portugiesischen Notiz »halsstarrig« geblieben waren, so mochte es dem König bedenklich erscheinen, sie im Lande und in der Hauptstadt zu lassen, weil ihre Standhaftigkeit und ihr Todesmuth die bereits Getauften hätte abtrünnig machen können. Deswegen mochte er sie nach Arzilla haben transportiren lassen, nicht um ihnen die Freiheit zu geben, sondern um sie dort wegen ihrer Halsstarrigkeit und ihres widerspenstigen Ungehorsams züchtigen zu lassen. Der Gouverneur von Arzilla, welcher nach Saba's Relation sie bis zum Tode gemartert hat, war wahrscheinlich noch Conde de Borba, der auch die aus Spanien Ausgewanderten, welche durch sein Gebiet gezogen waren, so unmenschlich behandelt hatte (o. S. 361).


Quelle:
Geschichte der Juden von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart. Leipzig [1890], Band 8, S. 484-488.
Lizenz:
Faksimiles:
484 | 485 | 486 | 487 | 488
Kategorien:

Buchempfehlung

Gellert, Christian Fürchtegott

Geistliche Oden und Lieder

Geistliche Oden und Lieder

Diese »Oden für das Herz« mögen erbaulich auf den Leser wirken und den »Geschmack an der Religion mehren« und die »Herzen in fromme Empfindung« versetzen, wünscht sich der Autor. Gellerts lyrisches Hauptwerk war 1757 ein beachtlicher Publikumserfolg.

88 Seiten, 5.80 Euro

Im Buch blättern
Ansehen bei Amazon

Buchempfehlung

Große Erzählungen der Spätromantik

Große Erzählungen der Spätromantik

Im nach dem Wiener Kongress neugeordneten Europa entsteht seit 1815 große Literatur der Sehnsucht und der Melancholie. Die Schattenseiten der menschlichen Seele, Leidenschaft und die Hinwendung zum Religiösen sind die Themen der Spätromantik. Michael Holzinger hat elf große Erzählungen dieser Zeit zu diesem Leseband zusammengefasst.

430 Seiten, 19.80 Euro

Ansehen bei Amazon