Hellespont und Pontos

[413] Das wichtigste Kolonisationsgebiet der Ionier liegt am Schwarzen Meer und der zu ihm führenden Meerstraße, die im Altertum in ihrer ganzen Ausdehnung von Sigeon bis zum Bosporos als Hellespont bezeichnet wird. Die einheimische Bevölkerung war in kleine Stämme zerrissen und, mit Ausnahme der Phryger am Hellespont, durchweg ohne irgendwelche höhere Kultur: dem einzelnen Seefahrer, der an ihre Küsten verschlagen wurde, mochten sie wohl den Untergang bereiten – ob wir irgendeinem von ihnen den Brauch zuschreiben dürfen, die Fremden zu opfern oder gar zu verzehren, ist allerdings recht fraglich, denn die Lästrygonengeschichte ist ein griechisches Märchen wie die von den Kyklopen, und die auf die Taurer übertragene Sage von den Menschenopfern an Artemis ist aus dem in Attika heimischen Kultus der Artemis Tauropolos (Iphigenia) erwachsen617. Daran freilich ist nicht zu zweifeln, daß die Stämme der Nordküste, die Kimmerier (zu denen wahrscheinlich die Taurer auf der Krim gehörten) und ihre Nachfolger, die Skythen und Sarmaten, in äußerst rohem Zustande lebten618. Aber die Händler, die fremde Waren brachten und dafür die eigenen Rohprodukte eintauschten, waren meist willkommen, auch daß sie an der Küste eine Niederlassung gründeten, sah man oft nicht ungern. Der Strand war ja wertlos, im südlichen Rußland eine kahle Steppe, an den kleinasiatischen Küsten hoch hinauf mit Fichten bewachsen (vgl. z.B. den Namen Pityeia [B 829] oder Pityussa für Lampsakos, das benachbarte Pityus u.ä.). Für die Griechen bot das Land reichen Gewinn. Vor allem lockte der Fischfang, der dem hellespontischen Gebiet im Altertum eine ähnliche Bedeutung verlieh, wie sie im [414] Mittelalter der Heringsfang der Ostsee, in der Neuzeit Neufundland und die Straßen zum Eismeer besitzen, daneben das Bauholz, die üppige Fruchtbarkeit der weinreichen asiatischen Küste der Dardanellenstraße, des Getreidelandes in Südrußland und vor allem auf der Krim, der Flachs von Kolchis, das in den pontischen Gebirgen von den Chalybern und Tibarenern gewonnene Eisen (chalybischer Stahl) und Silber (Ἀργύρια bei Tripolis Arr. peripl. 24, daher Il. B 857 Ἀλύβη, s. HAMILTON, Travels I 258), ferner der Sklavenhandel, endlich die Möglichkeit zur Anknüpfung weiterer kontinentaler Handelsverbindungen, die namentlich die südrussischen Ströme und der Phasis boten. So entwickelt sich aus dem Handelsverkehr eine stets wachsende Kolonisation, deren Ergebnis ist, daß der Πόντος Ἄξενος, »das ungastliche Meer«619 – der Name bedeutete ursprünglich wahrscheinlich askanisches (phrygisches) Meer – im 7. und 6. Jahrhundert von einem Kranz blühender griechischer Ansiedlungen umgeben und in das »gastliche Meer«, den Πόντος Εὔξεινος, verwandelt ist.

Die Hauptträger der Kolonisation in diesen Gebieten waren die Milesier. Inmitten der Propontis am Südrande der Insel Arktonnesos, da, wo sie nur ein schmaler, später überbrückter Meerarm vom Festlande trennt, gründeten sie die Stadt Kyzikos, in der Mitte des Schwarzen Meers auf einer aus der paphlagonischen Küste vorspringenden Landzunge Sinope. Erst nach manchen Kämpfen scheinen beide Ansiedlungen zu sicherem Bestande gelangt zu sein. Die spätere Fassung der Argonautensage erzählt, die Seefahrer seien von Kyzikos, dem König der Dolionen, eines phrygischen Stammes, der zwischen den Flüssen Aisepos und Rhyndakos saß, freundlich aufgenommen worden, dann aber, als ein Sturm sie nach der Abfahrt aufs neue des Nachts an die Küste verschlug, mit ihm in Kampf geraten und hätten ihn wider ihren Willen erschlagen. Hierin, wie in den Kämpfen mit den erdgeborenen Riesen von Arktonnesos, welche von den Argonauten vernichtet werden, spiegelt sich die in die Heroenzeit zurückversetzte [415] älteste Geschichte der Ansiedlung wider. Die Riesen von Arktonnesos kennt auch die Version der Odysseusabenteuer, welche in umgestalteter Schlußredaktion in unsere Odyssee aufgenommen ist (o. S. 336, 1): sie versetzt die ursprünglich im äußersten Norden hausenden Lästrygonen (»Räubersöhne«), menschenfressende Riesen, an die Quelle Artakia bei Kyzikos. Dies Gedicht wird um 750 v. Chr., die Zeit der ersten Ansiedlungsversuche bei Kyzikos, entstanden sein (o. S. 366 Anm.)620, als die Schiffer abenteuerliche Berichte von der Wildheit der dortigen Einwohner zurückbrachten. In Sinope soll die älteste Ansiedlung unter Abrondas den Kimmeriern erlegen, dann um die Mitte des 7. Jahrhunderts eine neue Ansiedlung von milesischen Verbannten unter Koos und Kretines gegründet sein621. Von da an sind beide Städte rasch aufgeblüht und haben sich die benachbarte Küste unterworfen; Sinope hat außerdem eine ganze Reihe von Kolonien im Bereich der wilden pontischen Stämme (Kotyora, Kerasus, Trapezus mit seiner Kolonie Hermonassa, Hekat. fr. 208 Jacoby) angelegt, die der mächtigen Mutterstadt noch im Jahre 400 Tribut zahlten (Xen. anab. V 5, 7. 10). Sinope wurde der Endpunkt für die Handelsstraße nach Kappadokien (von wo z.B. der Rötel über Sinope in den Handel kam, Strabo XII 2, 10) und zum Euphrat; auch für die große kappadokische Stadt Pteria war es der Hafen622.

[416] An Kyzikos reihen sich zahlreiche andere ionische Ansiedlungen im Bereich des Hellespont. An der weinreichen Küste der Dardanellenstraße gründeten die Milesier Abydos, ferner Arisbe, Perkote, Paisos, Parion, letzteres zusammen mit Erythräern (Strabo XIII 1, 14. Pausan. IX 27, 1), während die Gründung des weiter östlich gelegenen Priapos gleichfalls auf Kyzikos zurückgeführt wird (Strabo XIII 1, 12). Auch ins Innere der Landschaft, nach Skepsis an den Aiseposquellen, sind die Milesier vorgedrungen (Strabo XIII 1, 52). Dazwischen setzten sich in Lampsakos die Phokäer fest (653 Hieron.), nach der Legende zuerst von dem Bebrykerkönig selbst zur Gründung einer Kolonie aufgefordert, bis sie der einheimischen Bevölkerung zu mächtig wurden und diese den vergeblichen Versuch machte, die Ansiedler zu überwältigen (Charon fr. 6). Weithin gegen Parion dehnte sich ihr Gebiet aus, auch Paisos war ihnen untertan (Polyän VI 24. Strabo XIII 1, 19). Ebenso haben sie, wie es scheint, auf der thrakischen Chersones Fuß zu fassen gesucht (Herod. VI 37). Inmitten der Propontis besetzten die Milesier die Marmorinsel Prokonnesos, in der Bucht südlich von dem von Mysern bewohnten Arganthoniosgebirge gründeten sie Kios (Aristot. fr. 187), das benachbarte Myrlea soll von Kolophon gegründet sein (Plin. V 143), im Norden dieses Landvorsprungs, im innersten Winkel des Golfs von Nikomedien, im Gebiet der Bebryker, ist Olbia wahrscheinlich eine milesische Gründung623. Die meisten dieser Kolonien scheinen [417] der Mitte des 7. Jahrhunderts anzugehören, als das Lyderreich unter Gyges die Herrschaft über das westliche Kleinasien erlangte und sich der Kimmerier erwehrte, als Tyrannen, wie Thrasybulos, in Milet geboten. Abydos soll mit Gyges' Einwilligung gegründet sein (Strabo XIII 1, 22); damit hängt vielleicht zusammen, daß hier damals Thraker gesessen haben sollen und die Kimmerier mit den Treren, gleichfalls einem thrakischen Stamm, auch Troas durchzogen haben (ib. 8, 22). In dieselbe Zeit wird auch die Gründung der anderen Städte gesetzt (ib. 12, vgl. Anaximenes bei Strabo XIV 1, 6); für die Gründung von Lampsakos gibt Hieronymus das Jahr 653, für die von Kios (mit seinem späteren Namen Prusias bezeichnet) das Jahr 627.

Die weit weniger anlockenden und von kriegerischen Stämmen bewohnten thrakischen Küsten der Propontis blieben zunächst vernachlässigt. Erst um 601 (Hieron.) gründeten die Samier hier Perinthos624. Dagegen ist das Bosporosgebiet von Megarern besetzt. Ihre älteste Niederlassung war Kalchedon an der asiatischen Seite (Kadikiöi bei Skutari); siebzehn Jahre später (Herod. IV 144) gründeten sie ihm gegenüber Byzanz auf der Landzunge, welche den herrlichen Meerbusen des Goldenen Horns auf der Südseite umschließt. Durch seine feste Lage und durch die reichen Erträgnisse des Thunfischfangs überflügelte die Stadt früh alle Nachbarn mit Ausnahme von Kyzikos. Auch die asiatische Küste des Bosporos gehörte ihr; hier lag auf dem letzten Höhenvorsprunge das Heiligtum des Zeus Urios (ἱερόν), von den Schiffern bei der Ausfahrt in den Pontos eifrig verehrt. Die umwohnenden Bithyner waren zum Teil zu Leibeigenen der Byzantier geworden (Phylarch fr. 8 J.). Von Kalchedon aus wurde nahe bei Olbia im [418] innersten Winkel des Nikomedischen Golfs Astakos gegründet, an der thrakischen Küste angeblich schon vor Byzanz Selymbria. So haben die Megarer den Milesiern ein wertvolles Gebiet vorweggenommen. Offenbar sind diese Kolonien vor dem großen Aufschwung der milesischen Kolonisation um die Mitte des 7. Jahrhunderts entstanden. Dazu stimmen die antiken Daten625. Noch früher über die ersten Ansiedlungen der Ionier hinaufzugehen liegt keine Veranlassung vor – nach einem festen Plan sind die griechischen Kolonien sowenig entstanden wie die amerikanischen. Wie Kalchedon mit seinem guten Ackerland und einem flachen, für die Schiffer bequemen Strand die ersten Ansiedler mehr reizte als der fischreiche Busen von Byzanz, wo die wilde Strömung und der steinige Boden zunächst wenig Anziehung bot, so wird auch Kyzikos, Abydos, Sinope den Milesiern verlockender erschienen sein als das Bosporosgebiet – bis es dann zu spät war. Außerdem sind die für uns verschollenen Beziehungen zu der einheimischen Bevölkerung für die Kolonisation von entscheidender Bedeutung gewesen; und hier zeugt wenigstens die Sage von dem Kampf der Argonauten mit dem wilden Faustkämpfer Amykos, dem König der Bebryken, die im späteren Bithynien zwischen Bosporos und Sangarios saßen, sowohl für das Alter wie für die unfreundliche Art der Beziehungen der Ionier zum Bosporosgebiet. – Von Kämpfen zwischen Milesiern und Megarern um den Besitz der Meerstraße weiß unsere freilich ganz trümmerhafte Überlieferung nichts, vielleicht waren beide vielmehr befreundet; dagegen erfahren wir von einem vereitelten Versuch der Megarer, die samische Ansiedlung in Perinthos zu zerstören.

Die Küsten des Schwarzen Meers dagegen sind bis zur Mitte des 6. Jahrhunderts ausschließlich von Milesiern besiedelt worden626. [419] An der waldigen paphlagonischen Küste liegt fast an jeder Gießbachmündung eine milesische Kolonie (Tieion, Sesamos, Kromne, Kytoros [Hafenstation Sinopes, Strabo XII 3, 10], Abonuteichos, Kinolis u.a., vgl. Il. B 853ff.). Die Niederlassungen Sinopes an der pontischen Küste sind schon erwähnt; daneben standen zahlreiche milesische (Themiskyra, Iasonion, Choirades u.a.), an die sich im Ostwinkel des Meeres an der kolchischen Küste Phasis und Dioskurias anreihen. Nicht weniger bedeutend waren die Kolonien im Skythengebiet, vor allem Olbia (Borysthenes) am Bug in der Nähe der großen Mündungsbucht des Dnjepr, um die Mitte des 7. Jahrhunderts gegründet und rasch zu einem Haupthafen des Schwarzen Meeres und zum Ausgangspunkt der Handelsverbindungen ins Innere des Kontinents erwachsen, daneben Tyras an der Dnjestrmündung und die Städte am kimmerischen Bosporos, Theodosia, Pantikapaion, Phanagoreia – letzteres eine Gründung der Teier um 545627 – u.a. Von hier drangen die Kaufleute über die Maiotis zur Mündung des Tanais und diesen hinauf vor. Der Getreidereichtum der Krim verlieh den bosporanischen Städten früh eine maßgebende Bedeutung für die griechische Welt. Durch ihre exponierte Lage inmitten wilder Barbaren blieben sie immer zu einem Staate verbunden, der zunächst, wie es scheint, unter Königen stand (bis 480?, Diod. XII 31). – Auch südlich von der Donau im Gebiet der Geten haben die Milesier mehrere Städte gegründet, wie Istria (angebl. um 657), Tomoi, Odessos (um 585), ferner südlich vom Balkan um 610 Apollonia628. [420] Sonst dagegen haben die Milesier das Gebiet der eigentlichen Thraker zwischen Hämos und Bosporos wie das der Bithyner, die um die Mitte des 7. Jahrhunderts nach Asien ins alte Bebrykerland hinübergingen (u. S. 425), und ihrer Nachbarn, der Mariandyner, durchaus und offenbar absichtlich vermieden; hier schreckte die Wildheit der kriegerischen Stämme, wie am Kaukasus zwischen Kolchis und Bosporos die Wildheit des Landes. – Zu diesen Städten kommen zahlreiche kleinere Ansiedlungen; von den über neunzig milesischen Kolonien, die es gegeben haben soll (Plin. V 112)629, sind weitaus die meisten am Schwarzen Meer zu suchen. Viele sind offenbar nur Faktoreien oder Küstenforts gewesen. Ihre Entstehung setzt überall voraus, daß die einheimische Bevölkerung der griechischen Bewaffnung und Festungsanlage gegenüber ohnmächtig und mit den Fremden zu verkehren geneigt war.

Bei ihren Fahrten in den Osten wanderten die Milesier auf den Spuren der Argonauten; überall längs der Küste Kleinasiens ist von ihnen die Argonautensage lokalisiert. In Kyzikos verehrte man die iasonische Athena und den iasonischen Apollon, ein Vorgebirge (und Ort?) der pontischen Küste erhielt den Namen Iasonion. Am Eingang des Schwarzen Meers werden die Plankten oder Symplegaden gesucht, zwei harmlose Riffe an der europäischen Seite, die sogenannten Kyaneen, wurden mit den furchtbaren Felsen der Sage identifiziert. Hierher versetzte man auch den unglücklichen König Phineus mit den stymphalischen Vögeln. Im fernsten Osten, in Kolchis, erkannte man das Fabelland Aia, das Ziel der Fahrt. Von hier ließ man sie durch den Phasis in den Ozean gelangen oder durch den fabelhaften Strom Eridanos, den man in Donau, Po und Rhone zu erkennen glaubte – alle drei dachte man sich in Zusammenhang –, ins Mittelmeer zurückkehren. Kyzikos, die Myser von Kios mit dem schönen, von den Nymphen geraubten Götterknaben Hylas, dessen Verschwinden die Myser alljährlich betrauern (Bd. I, 732.), die Bebryker, Sinope wurden in die Sage und ihre poetischen Bearbeitungen [421] aufgenommen630. Bei den Tibarenern an der pontischen Küste, am Flusse Thermodon, fand man die Heimat der Amazonen – aus welchen Gründen, wissen wir nicht – hierher werden ihre Kämpfe mit Herakles und Theseus versetzt. Im Norden des Pontos, der Donaumündung gegenüber, erkannte man in der Insel Leuke (jetzt Schlangeninsel) die Insel der Seligen, wo Achilleus' Leichnam von Thetis geborgen wird und er selbst mit Helena das Beilager feiert631. Die Entrückung nach Leuke kennt schon die Äthiopis, ein Beweis, daß die milesischen Ansiedlungen in diesen Gebieten keinesfalls über die Mitte des 7. Jahrhunderts hinabgerückt werden dürfen. Für die Milesier im Pontos wird Achill ein die Schiffahrt beschirmender Dämon, wie die Dioskuren im Westmeer; auch die langgestreckte Nehrung vor der Borysthenesmündung ist ihm heilig (Ἀχίλλειος δρόμος). Daß Iphigenia zu den Taurern gebracht wurde, ward schon erwähnt; auch die Io läßt der Dichter des Danaidenepos und die ihm folgen auf ihrer Wanderung das Schwarze Meer umkreisen und dem (thrakischen oder kimmerischen?) Bosporos ihren Namen geben. Die Stätte, wo Prometheus gefesselt lag, wird am Kaukasus gesucht. – Von den einheimischen Völkern hat man mancherlei Anschauungen übernommen, namentlich auf religiösem Gebiet. Überall an der Küste der Propontis verehrt man die kleinasiatische Göttermutter, vor allem aber in Kyzikos auf dem Gipfel des Dindymos, des [422] Berges von Arktonnesos (vgl. die Argonautensage und Herodot IV 76); auch als Schicksalsgöttin Adrasteia wird sie hier verehrt. In Lampsakos und den benachbarten Städten diente man dem bebrykischen Gott der Fruchtbarkeit und Zeugung Priapos – den Bebrykern war er zugleich der Sonnengott –; ihm zu Ehren haben die Kyzikener die an der Granikosmündung gegründete Kolonie benannt. Auch der Zeus Hades von Sinope ist wohl ein einheimischer Gott. Auf die einheimische Bevölkerung dagegen haben die Griechen zunächst keine tiefere Einwirkung ausgeübt, es sei denn, daß die Phryger die Schrift von den hellespontischen Griechen übernommen haben. Die Volksstämme am Schwarzen Meer waren durchweg zu roh, um unter ihrem Einfluß zu höherer Kultur zu gelangen; nur Waren übernahmen sie von den Fremden, die Ansätze zu einer geistigen Einwirkung auf die Skythen gehören erst der folgenden Epoche an.


Quelle:
Eduard Meyer: Geschichte des Altertums. Darmstadt 41965, Bd. 3, S. 413-423.
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