Die verträumte Lieblichkeit des Anlitzes gewinnt das Werk durch den unvollendeten Zustand der Augenpartien. Es wurde gegen Ende der Amarnazeit gefertigt und zeigt wohl die älteste Tochter des Echnaton, die Prinzessin Merit-Aton, die nach dem Tode ihres Vaters für einige ...
Beim Gelage am Limes, auf vorgeschobenem Militärposten, gedachten die Legionäre einst angesichts diese mit Efeu und Seewesen, Hasen, Trauben, Götterfiguren und dem Namen des Töpfers Chrysippus reliefierten Pokals des fernen Vaterlands. Original: Prähistorische Staatssammlung, München. Fundort: Lorenzberg bei Epfach, 1. Jh ...
Noch ganz in der Tradition der Amarnakunst steht diese zierliche Königsköpfchen, dass aber nach den individuellen Details der Physiognomie mit Sicherheit dem Tutanchamun zugeschrieben werden kann. Der waagerechte Zopfansatz des Kopftuches im Nacken belegt ferner, daß für die Benennung der vollständigen ...
Dieses um das Jahr von Christi Geburt geschaffene Kleinod verbreitete bereits in der Römerzeit romantisches Licht. Im Zentrum ist ein sich umarmendes Liebespaar reliefiert. Gebrauchtsfähiges Museums-Replikat nach einem Terrakotta-Original aus der Römervilla ´Augusta Raurica´ bei Basel, um Chr. Format ...
Das Erbe des Jaguar-Gottes: Sowohl in den Hochkulturen der Anden wie auch der mesoamerikanischen Völker spielte der Jaguar-Kult eine große Rolle. Ein Gott, halb Mann, halb Tier, der sich wie ein roter Faden durch mystische Symbolik zieht. Beim Krieger ...
Ein beredtes Beispiel für die Gestaltungskraft der Künstler in der vorklassischen Periode, 1200-600 v. Chr. Ursprünglich ein Trinkgefäß, heute ein aufsehenerregendes Kunstobjekt. Besonders prägnant: die naturgetreue Modellierung von Kopf und Schnabel. Original: Nationalmuseum Mexiko-City, Del Occidente de Méxiko. Keramik ...
Wenn im Hochtal von Mexiko der ´Fall der Früchte´ gegangen wurde, brachte man in solchen Kultschalen gnädig stimmende Opfer dar. Kürbisrasseln, Schildkrötenschlagzeug und Muschelhorn erklangen, wenn der Jaguarpriester die Götter von 13 Himmeln und 9 Unterwelten anrief. Original: Staatliche Museen Berlin ...
Dieses Abbild der gefährlichen Raubkatze vom Deckel einer Salbbüchse beeindruckt durch die Natürlichkeit der Haltung mit übereinandergelegten Vordertatzen und der heraushängenden Zunge. Auf dem Leib des Königstieres ist der Thronname des Tutanchamun eingraviert. Original: Ägyptisches Museum, Kairo. Grabschatz des Tutanchamun. Ägypten ...
Dieser aus blauer Fayence gefertigte Becher mit der Namenskartusche des Tutanchamun, Teil des von Grabräubern versteckten Diebesgutes, lieferte den Archäologen wichtige Anhaltspunkte dafür, dass die Grabanlage des jugendlichen Herrschers noch im Tal der Könige zu finden sein müßte. Original: Ägyptisches Museum ...
Als lebenserhaltendes Anch-Zeichen geformt, garantiert der Leuchter immerwährendes Licht auf dem gefahrvollen Weg durch die Unterwelt. Original: Ägyptisches Museum, Kairo. Schatz des Tutanchamun. Neues Reich, 18. Dynastie, um 1335 v. Chr. ARA-Replikat in Bronze (ohne Kerze). Höhe mit Sockel ...
Die unvergleichlich fein, aus massivem Gold modellierte Statuette des Herrschers krönte einst einen Zeremonialstab und zählt zu den bedeutendsten Kostbarkeiten der Goldschmiedekunst vom Ende der 18. Dynastie. Bei Entdeckung des Grabes konnten zwei dieser Stäbe gefunden werden, die wohl bei den ...
Zumeist rein tiergestaltig wird die Göttin Bastet als hockende Katze vorgestellt. Unzählige Bronzebilder belegen die Popularität ihres Kultes in der Spätzeit. Je nach Größe konnte auch die Funktion der einzelnen Figuren variieren: Sie wurde als Amulett getragen, von Tempelbesuchern zu Ehren ...
Als königliches Geschenk an den Wesir Isj von Edfu ist dieses elegant geformte Salbgefäß in dessen Grabausstattung gelangt. Die vollendete Ausführung des zeitlosen Designs entspricht ganz dem ehemals wertvollen Inhalt. Auf dem Deckel umgibt eine lang ausgezogene Kartusche die Namen des ...
Als Symbol des Totengottes Osiris galt der Djed-Pfeiler, das Schriftzeichen für ´Dauer´. Original: National Museum, Warschau. Ägypten, Spätzeit, 6./5. Jh. v. Chr. Fayence, Höhe mit Sockel 15 cm.
Herr des Lebens´ nannten die Ägypter die doppelköpfige, fünffach geringelte Erdschöpferschlange. Im Götterglauben spielten Schlangen eine bedeutsame Rolle. Sie erregten die Fantasie durch das Geheimnisvolle und Gefährliche ihres Wesens. Die jährliche Häutung galt als Symbol für die ewige Verjüngerung und Wiedergeburt ...
Herr der Gottesworte´ und ´Schreiber des Re´ sind geläufige Beinamen des Weisheitsgottes Thot von Hermopolis, der hier in seiner traditionellen Gestalt als kauernder Ibis erscheint. Original: National Museum, Warschau. Ägypten, Spätzeit, 26.-30. Dynastie, um 660-340 v. Chr. Restaurierte Farbfassung ...
Aus Calcit (Alabaster) gearbeitete Salb- und Schminkgefäße mit dem Namenszug eines Königs wurden wohl als Auszeichnung besonders verdienten Staatsdienern verliehen. So stammt auch dieses kugelförmige Beispiel mit kurzem Halsansatz aus dem Grabinventar eines hohen Provinzbeamten in Edfu (Oberägypten). Die waagerecht verlaufende ...
Mischtechnik auf Kupfer 2001, signiert. Im handgearbeitetem Rahmen mit Echtgoldauflage 56 x 48 cm.
Mischtechnik auf Hartfaser 1985. Abgebildet im Katalog zur Ausstellung ´Retrospektive Hans Engels´ 2000 im Ausstellungszentrum der Universität Leipzig. Im Atelierrahmen 130 x 130 cm.
Mischtechnik auf Hartfaser 2000, signiert und datiert. Im handgearbeiteten Rahmen mit Echtgoldauflage 113,5 x 93,5 cm.