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Schiller, Friedrich von: Über naive und sentimentalische Dichtung

Eine völlig neue Edition von Schillers philosophischer Abhandlung über Voraussetzungen und Eigenart moderner Kunst, die für die Diskussionen der Romantiker und darüber hinaus grundlegend war. Der Text folgt der Schiller Nationalausgabe, ein umfangreicher Anhang mit Anmerkungen, einer Darstellung der Entstehungsgeschichte, einem ...

Schiller, Friedrich von: Vom Pathetischen und Erhabenen

Mit Anmerkungen, Literaturhinweisen und Nachwort. Reclam, Ditzingen

Opitz, Martin: Buch von der deutschen Poeterey (1624)

Martin Opitz' berühmte Schrift kann man mit einiger Berechtigung als die Gründungsurkunde der modernen deutschen Literatur bezeichnen, die lange den deutschen Literaturbetrieb prägte. Der Text der Erstausgabe von 1624 wurde hier um einen neuen Kommentar, ein neues Nachwort sowie den zusätzlichen ...

Vincon, Hartmut: Theodor Storm

Als Lyriker ist er, das Mindeste zu sagen, unter den drei, vier Besten, die nach Geothe kommen. Dem Menschen ab, trotz allem, was uns trennte, durch Jahre hin nahegestanden zu haben, zählt zu den glücklichsten Fügungen meines Lebens.' (Theodor Fontane, 'Von ...

Estang, Luc: Antoine de Saint-Exupery

Am Donnerstag, den 25. Mai 1939 hatte ich als junger literarischer Korrespondent Antoine de Saint-Exupery zu interviewen. Es war ihm an eben diesem Tag von der Academie Francaise der große Romanpreis für - eine Sammlung von Essays verliehen worden: für 'Wind ...

Lavrin, Janko: Fjodor M. Dostojevskij

Wenn wir eine der wesentlichen Aufgaben der Kunst darin erblicken, unsere Rezeption der Wirklichkeit, des Menschen und des Lebens zu erweitern und zu vertiefen, so können wir Dostojevskij als Künstler ohne Zögern neben Shakespeare stellen. Es wird schwer sein, einen zweiten ...

Stresau, Hermann: George Bernard Shaw

Ich nehme an, ich war von Geburt an frei von vielen der ehrwürdigen Vorurteile und Verbote, welche die kleinen Jungen davon abhalten, sich unbefangen auszusprechen», äußerte Bernard Shaw einmal. Das ist natürlich eine ironische Übertreibung, ebenso spaßhaft zu verstehen wie die ...

Holthusen, Hans E.: Eduard Mörike

Er wurde als Sohn des Stadt- und Amtsarztes Karl Friedrich Mörike und seiner Frau Charlotte Dorothea, geb. Beyer, am 8. September 1804 in Ludwigsburg geboren und eine Woche später auf den Namen Eduard Friedrich getauft. Die Familie, die zwei Mohren im ...

Leonhard, Kurt: Dante Alighieri

Es war einmal ein Dichter, der verirrte sich in einer wilden Waldschlucht, ohne zu wissen, wie er hineingeraten war. Ungefähr 35 Jahre war er alt und durchaus kein Schwärmer oder Träumer, vielmehr im Begriff, die Früchte des Mannesalters zu ernten. Als ...

Funke, Peter: Oscar Wilde

Die Urteile über Oscar wilde reichen von höchstem Lob bis zur tiefsten Verachtung. Dieses Buch ist der Versuch einer sachlichen Einordnung des Phänomens Wilde. Rowohlt Tb.

Nürnberger, Helmuth: Theodor Fontane

Ein langes, scheinbar widerspruchsvolles Leben, bürgerlich bescheiden, dabei exzeptionell und exemplarisch; ein umfangreiches Werk, dem Publikum nur zu einem Teile bekannt, wenn man von den Liebhabern und Zunftgelehrten absieht - in seinem Kern bildet es «eine wichtige, nicht wegzudenkende Etappe in der ...

Schröter, Klaus: Heinrich Mann

Der scharfsichtigste und klügste Darsteller und Kritiker des deutschen Kaiserreichs und seiner Nachfolgerinnen, ihrer Gesellschaft, ihrer Politik und Geschichte, kam nur wenige Wochen nach der Reichsgründung zur Welt: Luis Heinrich Mann wurde am 27. März 1871 in Lübeck geboren, als der ...

Beheim-Schwarzbach, Martin: Christian Morgenstern

Oft kann der Nachfahre, spätere Biograph, Rezensent, oder was er nun sei, schwerlich ermessen und nachempfinden, was in der persönlichen Erscheinung und Ausstrahlung der Figur, die er behandelt, wohl gewesen sei; worin seine Wirkung, sein Charme, vielleicht auch seine Abstoßung bestanden ...

Roedl, Urban: Adalbert Stifter

In dem autobiographischen Fragment seiner Kindheitsgeschichte sagt Stifter, sein Leben sei einfach gewesen «wie ein Halm wächst»; und über die Erscheinungen dieses Lebens, die ihm ein Rätsel waren, vor dessen Abgrund er in Staunen und Ohnmacht stand, geriet er in dieselbe ...

Berghahn, Wilfried: Robert Musil

Er stirbt 1942 am 15. April, mittags gegen 13 Uhr, im Genfer Exil. Er hinterläßt ein paar Bücher und zwei Kisten mit Manuskripten, Notizen und Entwürfen, alles unvollendet. Die letzten Jahre sind bitter: Die Arbeit am Roman ist ins Stocken geraten ...

Rühmkorf, Peter: Wolfgang Borchert

Wolfgang Borchert wurde am 20. Mai 1921 in Hamburg geboren. Sein Vater war Lehrer an einer Volksschule in Hamburg-Eppendorf, ein zurückhaltender Mann, leise, duldsam, ein wenig verschlossen und von hoher Sensibilität. Fritz Borchert, der Sohn eines lebenslustigen, verseschmiedenden Schornsteinfegermeisters aus ...

Drews, Wolfgang: Gotthold Ephraim Lessing

Klopfte er an die Tür, sagten die Freunde: «Lessing kommt». Unverkennbar war die Gebärde, unverkennbar der Mann. Er bekundet sich in jedem Wort, das er schrieb, in jedem Gedanken, dem er nachsann, in jeder Gestalt, die er schuf. Tellheims bitteres Lachen ...

Lennig, Walter: Gottfried Benn

Die einschlägige Forschung hat über alle Zweifel hinaus nachgewiesen, welche Fülle von Genie und Hochbegabung in mehr als vier Jahrhunderten aus dem protestantischen Pfarrhaus hervorgegangen ist. Mit Recht war also Gottfried Benn auf diese Herkunft stolz und ist in seinem Werk ...

Holthusen, Hans E.: Rainer Maria Rilke

Rilke wurde am 4. Dezember 1875 in Prag, als einziger Sohn aus einer nicht sehr glücklichen Ehe, geboren und sechs Tage vor Weihnachten auf die Namen René Karl Wilhelm Johann Josef Maria getauft. Der Vater, Josef Rilke, der 1838 als Sohn ...

Hohoff, Curt: Heinrich von Kleist

Heinrich von Kleist ist der Dichter der Wende vom Weltbild der deutschen Klassik zur Gegenwart. Er ist kein Pathetiker und kein Idealist. Welt und Leben haben für ihn keinen bestimmten und bestimmbaren Sinn mehr, sie sind 'zerbrechlich', ein Rätsel, eine Verführung ...

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