Meine Kommilitonen

[336] Die Zahl meiner Mitschüler im Gipssaal mochte sich auf zwölf bis fünfzehn belaufen, und da wir alle jung waren, auch unsere Arbeit das Gespräch nicht ausschloß, so blieb man sich nicht lange fremd und lernte bald die Verhältnisse wie die Aus- und Ansichten der meisten fast so genau wie seine eigenen kennen.

Eine Ausnahme hiervon machte jedoch mein nächster Nachbar, ein eleganter junger Mann von vornehmer Haltung, den eigentlich keiner kannte. Zwar seine Sprache verriet den Schlesier, sein Benehmen den Aristokraten, und daß er von Seydlitz hieß, war ebenfalls bekannt; das war aber auch alles, was wir wußten, denn im übrigen entzog er sich der Neugier und hatte ein je ne sais quoi in seinem Wesen, das alle müßigen Fragen fernhielt. Es blieb uns sogar unbekannt, ob Seydlitz gleich uns anderen Maler werden wollte oder die Akademie nur aus Langeweile frequentierte, für welche letztere Annahme allerdings sowohl die Schwäche seiner Leistungen als sein unregelmäßiger Besuch des Gipssaales zu sprechen schien.

Nichtsdestoweniger war dieser junge Kavalier eine außerordentlich anziehende Erscheinung. Sein feines, weltgewandtes Wesen und eine sich immer gleichbleibende harmlose Heiterkeit wie die zuvorkommendste Anerkennung[336] der Vorzüge anderer waren jedenfalls so liebenswürdige Eigenschaften, daß sein näherer Umgang jedem nur erwünscht gewesen wäre; er aber war damit sehr haushälterisch und verkehrte außerhalb des Gipssaales die längste Zeit nur mit einem einzigen unter uns, einem Hamburger namens Koopmann, mit dem er namentlich durch gleiche Neigung für Musik verbunden war. In der Folge zogen diese beiden indes auch mich bisweilen in ihre Gesellschaft, und mit Vergnügen denke ich noch heute der traulichen Winterabende, die wir miteinander in Seydlitz' komfortabler Wohnung verplauderten und versangen. Namentlich ward ich hier zu einigem vorläufigen Verständnis der Mozartschen Musik angeleitet, welche Seydlitz spielte, Koopmann sang und ich mitzusingen genötigt ward. Daneben entfaltete unser Wirt ein glänzendes Geschick, seine Gäste in behaglichster Stimmung zu erhalten, besonders aber den geistvollen Koopmann so glücklich anzuregen, daß dieser von Witz und Laune übersprudelte und sich in allen seinen geselligen Eigenschaften selbst übertraf.

Koopmann hing an diesem liebenswürdigen Unbekannten, von dessen eigentlichen Verhältnissen er wahrscheinlich ebensowenig etwas wußte als wir anderen, mit einer Leidenschaft, die an Bezauberung grenzte und ihn viele heiße Tränen kostete, als Seydlitz – wie man sich erzählte, eines unglücklichen Duells wegen – plötzlich wieder aus Dresden verschwand, und zwar so radikal, daß ich mich nicht erinnere, jemals wieder etwas von ihm gehört zu haben.

Ich war nun insofern Seydlitz' Erbe, als Koopmann sich mir von jetzt an näher anschloß. Er war nicht unbedeutend älter als ich und seine Vergangenheit von der meinigen sehr verschieden. Schon in zarter Kindheit hatte er den Vater verloren, der als Schiffskapitän nach Indien gesegelt und mit Mann und Maus verschollen war. Die Mutter war mittellos zurückgeblieben, aber Fremde sorgten für eine notdürftige Erziehung des armen Knaben und brachten ihn, nachdem er herangewachsen, freilich sehr gegen seine Neigung, in einem kaufmännischen Geschäfte unter. Hier fühlte er sich wenig an seinem Platze und unglücklich genug; indes erweckten ihm seine schöne Stimme und sonstige künstlerische Gaben bald anderweitige Gönner, unter denen sich seiner am tatkräftigsten eine in weiten Kreisen respektierte Dame, die bekannte Luise Reichardt, annahm. Ihrem Einflusse hatte er seine Erlösung aus der verhaßten Rechenstube und eine Unterstützung zu[337] mehrjährigem Aufenthalte in Dresden zu verdanken, wofür er sie denn auch gleich einer Heiligen verehrte.

Koopmann hatte eine unvergleichlich schöne Stimme, einen Tenor, welcher die eigentümliche Süßigkeit dieses Registers mit der Kraft einer Posaune verband. Auch wurden ihm deshalb von seiten der Königlichen Oper sehr schmeichelhafte Anerbietungen gemacht, die er jedoch aus Liebe zur Malerei beharrlich ausschlug. Feststunden waren es, wenn er uns im Gipssaal seine Arien vortrug, die uns entzückten und uns häufig, wie ihm selber, die Tränen aus den Augen trieben. Ebenso konnte er uns aber auch durch launige Geschichten, mutwillige Einfälle und springenden Witz in die albernste Stimmung versetzen und den ganzen Gipssaal zu andauerndem Gelächter fortreißen. Er war ein genialer, nach jeder Richtung hochbegabter und für alles Schöne laut schwärmender Mensch, dessen mannigfach anregender Umgang den höchsten Reiz für mich hatte. Daß er gern mit mir verkehrte, rechnete ich mir zur größten Ehre und blieb sein treuer Genosse, solange unsere Wege miteinander gingen – und dennoch: wie das mit akademischen Bekanntschaften so gehen kann, verlor ich ihn später gänzlich aus den Augen.

Ein dritter, mir sehr werter Mitschüler würde Rosa geheißen haben, wenn anders man immer so heißen müßte, wie man genannt wird. Wir nannten ihn aber Rosa, wie lucus a non lucendo, wegen seines schwärzlichen Kolorits. Zimmermann, so war sein eigentlicher Name, stammte, soviel ich weiß, aus einer ländlichen Hütte der Oberlausitz, hatte gerade kein Übermaß an gelehrter Bildung, sonst aber mannigfache Kenntnisse und gleich Koopmann sehr viel Witz. Zudem war er ein recht aufrichtig frommer Christenmensch von gläubig orthodoxer Richtung, die man ihm freilich nicht gleich an der Nase anzusehen pflegte, da er, der orientalischen Feige gleich, seine Blüten nach innen trieb und in eigentümlicher Verschämtheit das Gold seines Herzens zu verkupfern liebte, damit es nicht etwa für vergoldetes Kupfer gehalten werde. Es kam daher nicht selten vor, daß mein frommer Rosa so unerwartete Dinge sagte, daß anderen frommen Leuten die Haare dabei zu Berge standen. So erinnere ich mich, daß er während eines furchtbaren Gewitters, das die Grundmauern der Akademie erschütterte, uns anderen ganz gelassen den holden Wunsch eröffnete, der Blitz möge doch durch alle Säle fahren und mit seiner Ausnahme uns sämtlich auf einen Schlag vollenden, da wir doch auf jede andere Vollendung zu[338] lange würden warten müssen. Nicht leugnen wolle er, daß er uns in diesem Falle gern den letzten Dienst erweisen würde: als Leidtragender hinter der langen Reihe unserer Särge einherzugehen und zu singen. In solchen Ton ging Koopmann mit Vergnügen ein, und nach geschlossener Akademie schlenderten diese beiden Witzknacker Arm in Arm die Brühlsche Terrasse entlang, nicht müde werdend, sich mit größtem Ernst und in verbindlichster Art die niederträchtigsten Grobheiten ins Gesicht zu sagen. Mit Zimmermann habe ich nach beendigter Studienzeit noch lange Jahre in freundschaftlichem Verkehr gestanden, bis uns endlich allzu weite Strecken Landes auseinanderrissen.

Noch eines anderen ganz absonderlichen Heiligen habe ich hier zu gedenken, eines rohen Naturmenschen, der sich jedoch unter uns allen vielleicht des größten Talentes erfreute. Daß er Wagner hieß, erfuhr ich erst sehr spät und zufällig, weil er von den Genossen Schill genannt wurde oder bei seinem Taufnamen Simon. Den Spitznamen hatte er sich selbst zugezogen, weil er bei jeder Gelegenheit Respekt für seine mit Leder und blanken Knöpfen besetzten Husarenhosen beanspruchte, die er in seiner Vaterstadt Stralsund auf dem Trödel gekauft hatte und mit Hartnäckigkeit für Schills Hosen ausgab.

Dieser Schill oder Simon war ohne alle und jede Schul- oder andere Bildung, ein gröblicher Stein ohne Schliff aus dem dunklen Schoße der Erde, doch aber ein rechter und echter Edelstein. Kaum konnte man wüster und anstößiger sein und sich betragen, als er es in der Art hatte; aber seine Herzlichkeit, Gutmütigkeit und Treue, wie die Ursprünglichkeit und das Salz in seiner Flegelei machten diese minder beschwerlich und meist vergessen. Er fand sogar recht viele Freunde, was immer etwas sagen will, wenn einer so arm ist, daß, wenn ihn Fremde nicht zu Tische führen, selten etwas anderes als Brot und Wasser in seinen Mund geht. Einst fand ich ihn an einem kalten Wintermorgen mit dem Hieber in seinen Ofen einhauen, weil er nicht wärmen wollte – es fehlte dem armen Schelm an Holz, und somit war er freilich überflüssig.

Simon war zu jener Zeit der Dürftigste unter uns; in der Folge aber ging es ihm besser als den meisten anderen. Er hatte den Einfall gehabt, Gruppen von Bauern aus der Umgegend Dresdens in ihrer Tracht und heimischen Umgebung treu nach der Natur zu malen. Dies Genre war damals neu, vielleicht von ihm nach niederländischem Muster neu erfunden, und erregte einiges Aufsehen. Die Bilder gingen reißend ab und trugen so viel ein, daß der Künstler sich einen eigenen Hausstand[339] gründen konnte. Er heiratete und pries sein Glück, das ihn veredelte und reifte. Je wohler es ihm ging, je stiller, ernster und bescheidener ward er, durch Gottes Gnade seine sittliche Bedürftigkeit je mehr und mehr erkennend und Hilfe suchend im Christenglauben. Leider ist er sehr früh gestorben an einem Lungenleiden, aber als ein erneuter Mensch und im Aufblick zu seinem Erlöser.

Sehr anders gestaltet als die oben Genannten war der liebenswürdige gemütvolle Hermann aus Dresden, aus irgendeinem mir unbekannten Grunde »Schneider« genannt – ein stiller, sittlich reiner und harmlos treuherziger Mensch, der jedermann mit Liebe und offenem Vertrauen entgegentrat und daher von allen geliebt ward. Fast machte es den Eindruck, als sei er bei der sonst so verschwenderischen Verteilung von Adams Nachlasse vergessen worden oder doch zu kurz gekommen, und diese seine natürliche Reinheit ward in der Folge noch verklärt durch die höhere Würde, die ihm ein aufrichtiger Christenglaube gab. Hermann war der einzige von uns allen, der sich später einen Namen machte. Durch seine Münchner Freskomalereien wie durch die Herausgabe seiner eigentümlich instruktiv zusammengestellten Bilder zur deutschen Geschichte ist er sehr bekannt geworden.

Endlich gedenke ich hier noch meines lieben Herzensfreundes Ferdinand Berthold, wenn ich nicht irre, zu Meißen geboren, wo sein Vater Maler an der Fabrik gewesen. Diesen hatte er früh verloren, war aber von seiner trefflichen Mutter, welche ein Unterkommen als Wirtschafterin in einem Dresdner Hotel gefunden, sorgfältig erzogen worden. Lahm und kränklich von Kindheit auf, hatte er sich schon frühzeitig auf geistige Beschäftigung angewiesen gesehen, zu welcher ihn überdem sein feiner Kopf und die Stille seines Gemütes besonders befähigten. Er war der einzige unter uns, der das Gymnasium durchgegangen und eine umfassende Schulbildung besaß, welche zu erhalten und zu vermehren er sich auch jetzt noch an gelegen sein ließ, ein stiller, tief innerlicher Mensch, bescheiden, überlegt und anständig in allem, was er tat und sagte, und jedenfalls einer der tüchtigsten Schüler der Akademie.

Trotz dieser Vorzüge suchte ich damals gerade Bertholds Umgang weniger als den mancher andern, deren flackernder Geist mir mehr[340] Genuß gewährte, und erst in einer späteren Periode bin ich ihm nahegetreten, da er die Akademie nicht mehr besuchte, dafür aber anfing, ein eigenes Haus zu machen. Diese Hospitalität war jedoch nicht die Folge verbesserter Finanzen, sondern leider nur die einer immer zunehmenden Kränklichkeit. Nur ausnahmsweise konnte der arme Berthold noch das Haus verlassen, empfing aber dafür allabendliche Besuche von Kunstgenossen auf seinem Zimmer. Dahin trieb denn auch mich, zwar anfänglich nur die Teilnahme für den Leidenden, bald aber die aufrichtigste und herzlichste Freundschaft.

Berthold bewohnte mit seiner alten Mutter ein fünf Treppen hoch gelegenes Dachstübchen desselben Hotels, in dem sie diente. Durch eine kleine dunkle Küche trat man ein, allezeit sicher, den Insassen anzutreffen, seiner Gäste harrend, die sich oft so zahlreich um ihn sammelten, daß die vorhandenen Stühle nicht ausreichen wollten und man auf Fensterbrettern Platz nahm. So massenhafte Gäste zu bewirten, war der freundliche Wirt freilich niemals in der Lage. Er gestattete aber, daß jeder seinen Imbiß mitbrachte und nach Gelegenheit aus freier Hand verspeiste. Der Hausherr selbst genoß unter allen Umständen, sobald es sieben schlug, in einem dunkeln Winkel seines Zimmers stehenden Fußes und sehr eilig eine für ihn von seinem Mütterchen bereitgehaltene Pfennigsemmel, die er in Bier tauchte. Außerdem saß er den ganzen Abend fest in einer tiefen Mulde seines alten Sofas, von wo aus er die Gesellschaft aufs trefflichste zu beleben und so anzuregen wußte, daß jeder sein Bestes gab und jene Abende gewißlich für uns alle zu dem Vorzüglichsten gehörten, was unser Leben uns an geselligem Genuß gewährt hat.

Die Unterhaltung drehte sich zumeist um Gegenstände unseres gemeinsamen Studiums, und wollte man dem Kranken eine Extrafreude machen, so brachte man irgendeine kleine Arbeit eigener Erfindung mit, die dann besehen und kritisch beleuchtet, nach allen Seiten hin getadelt und gelobt ward. Berthold selbst zwar gab aus wunderlicher Verschämtheit dergleichen nie zum besten. Er könne nichts mehr machen, versicherte er, und dennoch war er stets beschäftigt, wenn man ihn allein traf; doch ehe er noch den Eintretenden begrüßte, war auch die Arbeit schon verschwunden. Nur mühsam ertrug sich solche Zurückhaltung, bis uns der Zufall endlich eine ganze Folge der saubersten Federzeichnungen von seiner Hand entdecken ließ, deren Schönheit jede Erwartung übertraf. Es waren zusammengehörige Momente aus dem sonntäglichen Leben einer reichsstädtischen Familie des sechzehnten Jahrhunderts, in welche der fromme Künstler alle seine Ideale eines gottgeweihten bürgerlichen Hauswesens eingewoben hatte.[341]

Jetzt wurde Lärm geschlagen, und Berthold konnte es kaum fassen, als ihm von seiten eines Leipziger Kunsthändlers der Auftrag ward, das Ganze zu radieren und in seinen Verlag zu geben, wußte auch nicht, wie er seine Forderung niedrig genug stellen sollte, um jenen nicht zu schädigen. Die Arbeit kam zur Vollendung und fand verdienten Beifall; aber gerade jetzt, da sich ihm eine rühmliche Laufbahn eröffnet hatte, erlag der arme junge seiner Krankheit und starb in den Armen der tiefbetrübten Mutter. In seinem Nachlaß fand sich ein Heft sehr lieblicher Dichtungen, von deren Existenz wir ebenfalls keine Ahnung gehabt hatten, meist geistliche Lieder, wie sie nur einem vom Heiligen Geiste berührten Gemüte entspringen konnten, und dies Gemüt war es vor allem, was uns so angezogen hatte, selbst diejenigen unter uns, die es nicht ganz verstanden. Ich kannte wenig Menschen zeit meines Lebens, deren Umgang mir in gleichem Grade erquicklich gewesen wäre als der des lahmen Berthold.

Außer den Genannten gab es noch andere gute Leute im Gipssaal, als die Dresdner Gruner, Zörmer, Lindau, die Mecklenburger Schuhmacher und Lescow, der abenteuerliche Nordfriese Harro Harring und andere mehr; doch hat die Länge der Zeit mir das Gedächtnis allzusehr getrübt, um weitere persönliche Schilderungen zu wagen. Es waren schöne Tage, die wir miteinander verpilgerten, für die meisten wohl die schönsten ihrer ganzen Künstlerlaufbahn, von welcher das Wort des Apostels ebenfalls gilt, daß viele laufen, aber nur wenige gekrönt werden. Wenn es ein Wagnis gibt, so ist es das Ergreifen eines künstlerischen Berufes, weil die Befähigung dazu sehr schwer zu bemessen ist und selbst die Befähigtsten verkümmern, wenn ihnen im rechten Augenblick der rechte Sporn fehlt, die Anerkennung nämlich. Wer daher irgend kann, der mag die Hand vom Pinsel lassen.

Quelle:
Kügelgen, Wilhem von: Jugenderinnerungen eines alten Mannes. Leipzig 1959, S. 336-342.
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