440. Gespenst durch Fluchen vertrieben.

[382] Ein Bauer aus dem Rhöngebirge, der nachts an der Ulster ging, sah aus der jenseitigen Ferne ein Licht herankommen, welches stets größer wurde und zuletzt ein feuriger Mann war. Mit einem Schritt trat derselbe über das Wasser, sprang dem Bauer auf den Rücken und ließ sich von ihm forttragen. Vergebens suchte dieser[382] durch Beten sich von dem Gespenste zu befreien; endlich fing er an zu fluchen, und sogleich wich der feurige Mann von ihm.

Quelle:
Bernhard Baader: Volkssagen aus dem Lande Baden und den angrenzenden Gegenden. Band 1, Karlsruhe 1851, S. 382-383.
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