48. Die Hünensteine bei Teterow.

[34] Etwa eine Viertelstunde von Teterow, einige Schritte von der Chaussée nach Rostock, liegen fünf ziemlich große Granitsteine aufeinandergethürmt. Mit diesen spielten vor Zeiten, als noch Hünen in der Gegend hausten, die Hünenkinder, wie heute Kinder mit kleinen Kieselsteinen spielen. Jetzt liegen die letzten Hünen darunter begraben; wer die Steine von ihrem Platze entfernt, findet sie am anderen Morgen wieder auf dem Hünengrabe aufeinandergelegt wie vorher.


Seminarist Mohr aus Teterow.

Quelle:
Karl Bartsch: Sagen, Märchen und Gebräuche aus Meklenburg 1–2. Band 1, Wien 1879/80, S. 34.
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