Neuntes Kapitel.

[501] Wie Don Quixote krank wurde; von dem Testamente, welches er machte, und von seinem Tode.


Da alle menschlichen Dinge nicht ewig dauern, sondern sich stets vom ersten Anbeginn herunterneigen, bis sie ihr letztes Ende erreichen, vorzüglich das Leben des Menschen, und da Don Quixote vom Himmel kein Vorrecht hatte, das seinige im Laufe festzuhalten, so erreichte es auch sein Ende und seine Vollendung, als er es am wenigsten vermutete; denn sei es nun von der Melancholie, sich überwunden zu sehen, oder daß es der Himmel also verordnete, er bekam ein Fieber, welches ihn sechs Tage im Bette hielt, in welchem er oft von dem Pfarrer, dem Baccalaureus und dem Barbier, seinen Freunden, besucht wurde und Sancho Pansa, sein braver Stallmeister, nicht von seinem Bette kam. Diese, welche glaubten, daß der Verdruß, besiegt zu sein und seinen Wunsch, die Erlösung und Entzauberung der Dulcinea, noch nicht erfüllt zu sehen, ihn so niedergeworfen habe, versuchten alles, ihn aufzumuntern, weswegen der Baccalaureus sagte, er möchte sich ein Herz fassen und aufstehen, um das Schäferleben anzufangen, denn er habe schon eine Ekloge verfertigt, die bei weitem alle die des Sannazar übertreffe, auch habe er für sein eigenes Geld zwei herrliche Hunde angekauft, die Herde zu bewachen, mit Namen Barcino und Butron, welche ihm ein Hirt von Quintanar abgelassen habe. Don Quixote aber ließ deshalb seine Traurigkeit nicht fahren. Seine Freunde riefen den Arzt, der ihm den Puls fühlte, mit dem er nicht zufrieden war, und ihm sagte, er möchte auf alle Fälle für die Wohlfahrt seiner Seele sorgen, denn die seines Leibes sei in Gefahr. Don Quixote hörte dies mit Ruhe; nicht aber ebenso die Haushälterin, seine Nichte und sein Stallmeister,[502] welche so von ganzem Herzen zu weinen anfingen, als wenn er wirklich schon tot wäre. Der Arzt war der Meinung, daß Melancholie und Verdruß sein Ende herbeiführten. Don Quixote bat, man möchte ihn allein lassen, denn er wolle ein wenig schlafen. Sie taten es, und er schlief, wie man zu sagen pflegt, in einem Zuge sechs Stunden weg, so daß die Haushälterin und Nichte glaubten, er würde von diesem Schlafe nicht wieder erwachen. Nach dieser Zeit aber ermunterte er sich und sagte mit lauter Stimme: »Gelobt sei der allmächtige Gott, der mir so große Wohltat erzeigt! Ja, seine Barmherzigkeit hat keine Grenzen, und die Sünden der Menschen können sie weder beschränken noch verhindern.«

Die Nichte war auf die Worte ihres Oheims aufmerksam, und da sie ihr vernünftiger vorkamen, als er gewöhnlich, wenigstens in dieser Krankheit, zu sprechen pflegte, fragte sie ihn: »Was sagt Ihr da, Señor? Gibt es etwas Neues? Was sagt Ihr da von der Barmherzigkeit oder von den Sünden der Menschen?«

»Die Barmherzigkeit meine ich, liebe Nichte«, antwortete Don Quixote, »welche Gott mir in diesem Augenblicke erwiesen hat und welche, wie gesagt, meine Sünden nicht haben verhindern können. Mein Verstand ist frei und klar und jener dicken Nebel los, die die armselige und fortgesetzte Lesung der abscheulichen Ritterbücher auf ihn geworfen hatten. Ich sehe jetzt ihren Unsinn und ihre Verworfenheit ein, und es kränkt mich nur, daß diese Enttäuschung so spät gekommen ist, daß mir keine Zeit übrigbleibt, es wiedergutzumachen und andere zu lesen, welche das Licht der Seele sind. Ich fühle, liebe Nichte, daß ich sterben werde, und ich wünschte, mein Tod wäre so, daß man einsähe, mein Leben sei nicht so schlimm gewesen, daß mir der Beiname eines Toren hinterbliebe; ist es aber auch der Fall gewesen, so wünsche ich doch nicht, diese Wahrheit mit meinem Tode zu bestätigen. Rufe doch, liebes Kind, meine guten Freunde, den Pfarrer, den Baccalaureus Simson Carrasco und Meister Niklas, den Barbier, denn ich will beichten und mein Testament machen.«

Die Nichte aber wurde dieser Mühe überhoben, indem diese drei selber eintraten. Kaum hatte sie Don Quixote gesehen, als er ihnen entgegenrief: »Freut Euch mit mir, Ihr lieben Herren, denn ich bin nicht mehr Don Quixote von la Mancha, sondern Alonso Quixano, welchem sein Betragen den Zunamen des Guten erwarb. Ich bin jetzt ein Feind des ›Amadis von Gallia‹ und der ganzen unzähligen Schar seiner Nachkommenschaft; jetzt sind mir alle die verwerflichen Geschichten von der irrenden Ritterschaft verhaßt; ich erkenne meine Torheit und die Gefahr, in welche mich ihre Lesung gebracht hat, und verabscheue sie jetzt, da mir Gottes Barmherzigkeit meine Sinne wiedergeschenkt hat.«

Als die drei dies hörten, glaubten sie, er sei ohne Zweifel wieder von einer neuen Torheit befallen. Simson sagte zu ihm: »Jetzt, Herr Don Quixote, da wir die Nachricht haben, daß die Señora Dulcinea wirklich entzaubert ist, kommt Ihr auf so etwas, und jetzt, da wir im Begriff stehen, Schäfer zu werden und ein Leben wie die Prinzen zu führen, wollt Ihr Euch gar zu einem Einsiedler machen? Schweigt doch um Gottes willen, besinnt Euch und laßt dergleichen Grillen fahren.«

»Diejenigen, die ich bis jetzt gehabt habe«, versetzte Don Quixote, »und die zu meinem Nachteile mir Wahrheiten schienen, wird der Tod durch Hülfe des Himmels zu meinem Besten kehren. Ich fühle, meine Herren, daß ich bald sterben muß, darum unterlaßt diese Scherze und bringt mir einen Beichtiger, vor dem ich beichten möge, und einen Notarius, damit ich mein Testament mache, denn in der Lage, in welcher ich mich befinde, muß der Mensch keinen Scherz mit seiner Seele treiben; ich bitte Euch also, daß, indem der Herr Pfarrer meine Beichte anhört, ein anderer nach einem Notarius gehe.«

Einer sah den andern an, über die Reden des Don Quixote verwundert, und ob sie gleich noch zweifelten, fingen sie doch an, ihm zu glauben, und eins von den Zeichen, aus welchem sie schlossen, daß er sterben würde, war, daß er sich so plötzlich aus einem Toren in einen Verständigen verwandelt hatte; denn er fügte zu den vorigen Worten noch so gut gesagte, so christliche und vernünftige hinzu, daß er[503] ihnen dadurch alle Zweifel benahm und sie ihn für verständig erklären mußten. Der Pfarrer ließ die übrigen hinausgehen und blieb mit ihm allein, um seine Beichte zu hören. Der Baccalaureus ging nach dem Notarius und kam bald darauf mit diesem und mit Sancho Pansa zurück, welcher Sancho – der schon vom Baccalaureus den Zustand seines Herrn erfahren hatte –, da er die Haushälterin und die Nichte weinend fand, auch anfing, laut zu schluchzen und Tränen zu vergießen. Die Beichte war geendigt, und der Pfarrer kam heraus und sagte: »Er stirbt in Wahrheit, und in Wahrheit ist Alonso Quixano der Gute vernünftig; jetzt können wir alle hineingehen, damit er sein Testament mache.«

Diese Nachricht gab den geschwängerten Augen der Haushälterin, der Nichte und des Sancho Pansa, seines braven Stallmeisters, einen so gewaltigen Stoß, daß die Tränen aus den Augen sprangen und tausend tiefe Seufzer aus der Brust, denn in der Tat, wie schon einmal angemerkt ist, als Don Quixote Alonso Quixano der Gute schlechtweg hieß und auch als er Don Quixote von la Mancha war, war er immer von sanfter Gemütsart und von liebenswürdigem Umgange, weshalb er nicht nur in seinem Hause, sondern auch von allen seinen Bekannten geliebt wurde.

Der Notarius kam mit den übrigen herein, und nachdem Don Quixote den Eingang zu seinem Testamente gemacht und seine Seele Gott empfohlen hatte, nebst allen christlichen Einleitungen, welche nötig sind, kam er auf die Vermächtnisse und fuhr fort:

»Item, so ist es mein Wille, daß eine Summe Geldes, welches Sancho Pansa – den ich in meiner Torheit zu meinem Stallmeister machte – besitzt, wegen dessen zwischen mir und ihm verschiedene Berechnungen obwalten, nicht von ihm wiedergefordert werden soll noch er darüber Rechnung abzulegen braucht, sondern, wenn etwas bleibt, nachdem er abgezogen, was ich ihm schuldig bin, das übrige, welches nicht viel sein kann, ihm gehören soll und ihm vielen Segen bringen mag; und da ich ihm in meiner Torheit die Statthalterschaft einer Insel zu geben wünschte, so möchte ich ihm jetzt, da ich bei Verstand bin, ein Königreich geben, wenn ich es hätte, denn sein aufrichtiges Gemüt und seine Treue haben es verdient.«

Er wendete sich hierauf zu Sancho und sagte zu ihm: »Vergib mir, Freund, daß ich dir Gelegenheit gegeben habe, ebenso töricht zu erscheinen als ich, daß ich dich in Irrtum gestürzt, in welchen ich selber stürzte, daß jemals in der Welt irrende Ritter gewesen.«

»Ach!« antwortete Sancho weinend, »sterbt nur nicht, gnädiger Herr, sondern nehmt meinen Rat an und lebt noch viele Jahre, denn die größte Torheit, die ein Mensch in diesem Leben begehen kann, ist, daß er mir nichts, dir nichts stirbt, ohne daß ihn einer umbringt oder eine andere Hand als die der Melancholie sein Ende herbeiführt. Seid doch nicht so lässig, sondern steht aus dem Bette auf, und wir wollen uns auf das Feld begeben, als Schäfer angezogen, wie wir verabredet hatten, vielleicht finden wir hinter einer Hecke die Señora Doña Dulcinea entzaubert, daß wir's nicht besser wünschen können. Wollt Ihr aber aus Verdruß darüber sterben, daß Ihr überwunden seid, so schiebt nur die Schuld auf mich und sagt, der Rozinante wäre gestürzt, weil ich ihn so schlecht gesattelt hätte; Ihr werdet ja auch außerdem wohl in den Ritterbüchern gelesen haben, daß es etwas Gewöhnliches ist, daß ein Ritter den andern aus dem Sattel hebt und daß, wer heute besiegt wird, morgen der Sieger ist.«

»So ist es«, sagte Simson, »und der wackere Sancho Pansa sieht die Sache von der rechten Seite an.«

»Meine Freunde«, sagte Don Quixote, »wir wollen dieses unterlassen, denn in den Nestern vom vorigen Jahre wird man im jetzigen keine Vögel gewahr; ich war ein Tor und bin jetzt vernünftig, ich war Don Quixote von la Mancha und bin jetzt, wie schon gesagt, Alonso Quixano der Gute; und ich wünsche nur, daß meine aufrichtige Reue mich in Eure ehemalige Achtung wiederherstellen möge, und so möge der Herr Notarius denn fortfahren.[504]

Item, so vermache ich alle meine Habe meiner Nichte Antonia Quixana, welche hier gegenwärtig ist, nachdem sie vorher die Vermächtnisse ausgezahlt und richtig gemacht hat, welche ich noch anzeigen werde, wovon das erste ist, daß sie den Lohn, den ich ihr schuldig bin, seit sie mir gedient hat, der Haushälterin ganz auszahle und noch zwanzig Dukaten darüber zu einem Kleide. Zu Vollstreckern ernenne ich den Herrn Pfarrer und den Herrn Baccalaureus Simson Carrasco, welche gegenwärtig sind.

Item, so ist es mein Wille, daß, wenn sich Antonia Quixana zu verheiraten gedenkt, sie sich mit einem Manne verheirate, dessentwegen man erst vorher Nachricht einziehen soll, ob er auch nicht weiß, was Ritterbücher sind, und im Falle er es weiß und meine Nichte ihn doch heiraten will und ihn wirklich heiratet, soll sie meiner ganzen Erbschaft verlustig gehen, welche meine Vollstrecker alsdann nach ihrem Willen zu frommen Werken verwenden können.

Item, so bitte ich diese genannten Herren, meine Vollstrecker, daß, wenn sie zufälligerweise den Autor kennenlernen, welcher eine Geschichte verfaßt haben soll, die unter dem Titel herausgekommen ist: ›Zweiter Teil der Taten des Don Quixote von la Mancha‹, sie ihn meinerseits, so herzlich sie nur können, um Vergebung bitten sollen, daß ich, ohne es zu wollen, ihm Gelegenheit gegeben, so viele und so große Albernheiten zu schreiben, wie er getan hat, denn ich scheide mit dem Vorwurfe aus diesem Leben, die Ursache gewesen zu sein, daß er sie geschrieben hat.«

Hiermit beschloß er sein Testament und wurde ohnmächtig, so daß er im Bette der Länge nach ausgestreckt lag. Alle erschraken und suchten ihm zu helfen; aber in den drei Tagen, welche er noch lebte, seitdem er sein Testament gemacht hatte, befielen ihn diese Ohnmachten häufig. Das ganze Haus war in Verwirrung; aber dessenungeachtet aß die Nichte, die Haushälterin trank, und Sancho Pansa war munter, denn etwas zu erben vertilgt oder mäßigt doch im Gedächtnisse des Erben den Schmerz, welcher den Sterbenden begleiten muß.

Endlich erschien die letzte Stunde des Don Quixote, nachdem er alle Sakramente empfangen und mit vielen und nachdrücklichen Reden die Ritterbücher verwünscht hatte. Der Notarius war zugegen und sagte, er habe noch in keinem einzigen Ritterbuche gelesen, daß irgendein irrender Ritter auf seinem Bette so ruhig und christlich gestorben wäre wie Don Quixote, welcher unter den Klagen und Tränen aller, die sich zugegen befanden, seinen Geist aufgab; das heißt, welcher starb.

Als dies der Pfarrer sah, forderte er vom Notarius ein Zeugnis, daß Alonso Quixano der Gute, gewöhnlich nur Don Quixote von la Mancha genannt, aus diesem Leben gegangen und eines natürlichen Todes gestorben sei, welches Zeugnis er deswegen begehrte, um zu verhindern, daß nicht irgendein anderer Autor als Cide Hamete Benengeli ihn wieder fälschlich erwecke und unendliche Geschichten von seinen Taten schreibe.

Dieses Ende nahm der scharfsinnige Edle von la Mancha, dessen Geburtsort Cide Hamete nicht genau hat angeben wollen, damit alle Flecken und Dörfer in la Mancha miteinander streiten können, ihn zu dem ihrigen zu machen, wie die sieben Städte Griechenlands um den Homerus stritten. Wir übergehen hier die Klagen des Sancho, der Nichte und der Haushälterin des Don Quixote sowie die neuen Epitaphien auf seinem Grabmal, unter welchen ihm Simson Carrasco dieses setzte:


Allhier liegt der tapfre Degen,

Der, zum äußersten geführet

Von dem Mute, so verwegen,

Daß ob ihm nicht triumphieret

Selbst der Tod mit seinen Schlägen.
[507]

Gegen alle Welt so herrisch,

Wie ein Popanz wild und störrisch

Allen, ging in den Geleisen,

Daß es wohl von ihm kann heißen,

Er starb klug und lebte närrisch.


Und der verständige Cide Hamete sagt nun zu seiner Feder: »Hier sei an diesem Nagel und ehernen Haken aufgehangen, du, ich weiß nicht, ob gut geschnitten, ob schlecht gespitzt, meine Feder, wo du viele Jahre leben wirst, wenn nicht übermütige und schelmische Geschichtschreiber dich herabnehmen, um dich zu entweihen. Ehe sie dir aber nahe kommen, magst du sie warnen und ihnen zurufen, so gut du kannst:


Fort da, fort da, Schelmgesindel,

Keiner soll nun mit mir schalten,

Dieses Unternehmen, merkt euch,

Ward für mich nur aufbehalten.


Für mich allein ward Don Quixote geboren und ich für ihn; er verstand zu handeln und ich zu schreiben; wir gehören beide einander an, trotz dem erdichteten und tordesudlerischen Schreiber, der es sich unterfing oder unterfangen wird, mit einer groben und schlecht geschnittenen Straußenfeder die Taten meines tapfern Ritters zu schreiben; denn es ist keine Last für seine Schultern und kein Gegenstand für seinen frostigen Geist, dem du sagen magst, wenn du ihn vielleicht kennenlernst, daß er nun im Grabe die müden und schon verwesten Gebeine des Don Quixote ruhen lasse und ihn nicht dem Tode zum Trotz nach Altkastilien schleppen möge, indem er ihn aus dem Grabe holt, in welchem er wirklich und wahrhaftig seiner ganzen Länge nach ausgestreckt liegt, so daß es ihm unmöglich fällt, eine dritte Reise und einen neuen Auszug anzustellen: denn um die Reisen lächerlich zu machen, welche so viele irrende Ritter angestellt haben, sind die zwei hinreichend, welche er zum Vergnügen und Wohlgefallen aller Menschen begann, die etwas davon hörten, nicht nur in diesen, sondern auch in fremden Reichen; und damit wirst du die christliche Pflicht erfüllen, daß du dem einen guten Rat gibst, der dir übel will, und ich bin alsdann zufrieden und vergnügt darüber, daß ich der erste war, der die Früchte seiner Schriften ganz so genoß, wie ich es wünschte, denn mein Wunsch war kein anderer, als bei den Menschen die erdichteten und unsinnigen Geschichten der Ritterbücher in Verachtung zu bringen, die durch meinen wahrhaftigen Don Quixote schon wanken und bald ohne allen Zweifel gänzlich fallen werden.«[508]

Quelle:
Cervantes Saavedra, Miguel de: Leben und Taten des scharfsinnigen Edlen Don Quixote von la Mancha. Berlin 1966, Band 2, S. 501-505,507-509.
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