Sechsundzwanzigstes Kapitel.

[361] Mitten in dieser dunkelsten Zeit meines Lebens geschah plötzlich etwas, was mich wieder ein wenig einem Gefühl von Kummer zugänglich machte, nachdem ich schon geglaubt, daß ich nie wieder einer menschlichen Empfindung würde fähig sein können.

Man erzählte mir nämlich eines Tages, man habe spät in der vorigen Nacht drei Wegelagerer eingebracht, die irgendwo auf der Landstraße einen Raub ausgeführt hatten; man habe sie bis nach Uxbridge verfolgt und nach heftigem Widerstande, bei dem mehrere Landleute verwundet und einige getötet worden, endlich gefangen.

Nun wird es niemandem verwunderlich erscheinen, daß wir Gefangene sehr wünschten, diese tapferen Leute zu sehen, die von allen als ganz außerordentlich tüchtig in ihrem Berufe dahingestellt wurden. Sie hatten, wie man sich erzählte, dem Gefängnisdirektor Geld geboten, wofür er ihnen die Vergünstigung gewährte, sich in einem etwas besseren[362] Teile des Gefängnisses aufhalten zu dürfen. Sie sollten am folgenden Morgen dahin überführt werden; und wir Frauen stellten uns nun rechtzeitig auf, um sie zu sehen; denn sie mußten an unserer Abteilung vorüber. Wer beschreibt aber mein Erstaunen und meinen Schreck, als ich in dem ersten der Männer meinen Gatten aus Lancashire erkannte, meinen Jemmy, mit dem ich in Dunstable so fröhliche Tage verlebt und den ich darauf in Brickhill wiedersah, als ich, wie ich erzählt, mich eben mit meinem letzten Gatten verheiratet hatte.

Ich fühlte mich bei seinem Anblick wie vom Blitze getroffen und wußte nicht, was ich sagen, noch was ich tun sollte. Er erkannte mich nicht, und das war mir eine große Erleichterung. Ich verließ meine Mitgefangenen, zog mich so weit zurück, als man sich an solch elenden Orten eben zurückziehen kann, und weinte eine Zeitlang sehr heftig.

»Fürchterliches Geschöpf, das du bist!« sagte ich zu mir. »Wieviel arme Menschen hast du unglücklich gemacht! Wieviel hast du dem Teufel in die Arme getrieben! Auch an dem Untergang dieses Mannes wirst du schuld sein. Er hat dir doch in Chester gesagt, daß er durch seine Heirat mit dir ruiniert worden, daß er um deinetwillen sein kleines Vermögen schnell in alle Winde zerstreut!«

Und das war wahr; denn da er mich für eine große Partie gehalten, hatte er sich obendrein noch in Schulden gestürzt, die er nie hätte bezahlen können. Er hatte damals die Flinte tragen und ins Heer eintreten wollen, oder ein Pferd kaufen und sich sonst einen Erwerb suchen, wie er es nannte; und obgleich ich ihm nie gesagt, daß ich ein Vermögen habe, und ihn somit nicht selbst betrogen hatte, so hatte ich ihn doch nur in diesem Glauben bestärkt und war so die Grundursache all seines Übels geworden.

Dies Wiedersehen ergriff mich mehr, als alles, was mich in letzter Zeit befallen, und brachte mich wieder zum Nachdenken. Der Kummer verließ mich[363] nicht mehr und nahm immer mehr zu, zumal als man mir mitteilte, gerade mein Jemmy sei das Haupt der Bande und habe in seinem Leben so viele Untaten begangen, daß alle früheren Räuber und Mordbrenner unschuldige Kindlein gegen ihn wären; er werde ganz sicher gehängt werden, denn es hätten sich schon eine Unmenge Zeugen gegen ihn gemeldet.

Die Angst um ihn überwältigte mich fast; meine eigene Lage betrübte, quälte, ängstigte mich nicht halb so viel, und ich überhäufte mich seinetwegen mit Vorwürfen, ich bejammerte mein Unglück, daß ich sein Unglück geworden und daß ich ihn in dieses Elend gebracht; die ersten wirklich ernsten Gedanken und Betrachtungen über mein verfehltes Leben stellten sich ein und verließen mich nicht mehr, mein Aufenthalt im Gefängnis, mein Umgang und meine Lebensweise daselbst erfüllten mich wieder mit Abscheu; kurz, es trat ein vollkommener Umschwung in meinem Wesen ein, und ich wurde so recht von Grund auf ein anderer Mensch.

Während ich nun so um seinetwillen in Kummer dahinlebte, erfuhr ich, daß man für eine der nächsten Sitzungen die Verhandlung gegen mich anberaumt habe. Mein Gemüt war schon erweicht, die verworfene Härte meines Geistes gebrochen; und das Bewußtsein meiner Schuld erwachte in meiner Seele; kurz, ich begann wieder zu denken – und das war schon ein großer Schritt von der Hölle weg und dem Himmel zu; denn jene Versteinerung des Herzens, von der ich eben sprach, ist bloß eine Erstarrung des Gedankens. Wer dem Denken wiedergegeben ist, ist sich selbst wiedergegeben.

Sobald ich also wieder zu denken begonnen hatte, brach es aus mir heraus: O Gott! was soll aus mir werden? Man wird mich verurteilen, und ich habe dann nichts mehr zu hoffen als den Tod. Ich habe keine Freunde, was soll ich beginnen? O Gott! habe Erbarmen mit mir! Was soll aus mir werden!

Dies waren allerdings traurige Gedanken, diese ersten nach so langer Stumpfheit, und doch sprach[364] noch nichts mehr aus ihnen als Furcht, und noch kein Wort wahrer Reue war über meine Lippen gekommen. Ich war noch immer nur darniedergedrückt und trostlos und so verzweifelt, daß mich der Jammer oft mehrere Male an einem Tage ohnmächtig werden ließ.

Meine alte Pflegerin war stundenlang bei mir, und ich muß gestehen, daß sie sich als wahre Freundin bewährte. Sie ließ nichts unversucht, um den bevorstehenden Urteilsspruch möglichst milde zu gestalten, suchte mehrere Richter und Beisitzer auf und stellte ihnen vor, ich habe ja nichts weggenommen, sei nicht eingebrochen usw.

Doch sollte dies alles nichts helfen: die zwei Weibsbilder beschworen ihre Aussagen, und das Gericht erklärte mich des Diebstahls und des Einbruchs angeklagt.

Ich fiel zu Boden, als man mir diese Nachricht brachte, und als ich wieder zu mir selbst gekommen war, glaubte ich, ich werde jeden Augenblick vor Entsetzen sterben. Meine alte Pflegerin sorgte wie eine Mutter für mich, sie bemitleidete mich von ganzem Herzen und weinte für mich und mit mir; doch konnte sie mir in der Hauptsache nicht helfen.

Mein Entsetzen wurde noch größer, als ich herausfühlte, daß alle meine Unglücksgefährten überzeugt waren, ich werde ganz unzweifelhaft zum Tode verurteilt werden. Ich hörte sie sehr oft darüber reden, sah wie sie bedauernd den Kopf schüttelten; und wie sie flüsterten, es täte ihnen sehr leid, aber da sei nun einmal nichts mehr zu machen! Freilich kannte ich dieses Newgater Mitleid und wußte, daß es nur versteckte Schadenfreude war.

Schließlich kam sogar einer der Wärter heimlich zu mir und sagte mit einem Seufzer: »Ja, Moll Flanders, am Freitag (es war Mittwoch) wird Ihr Urteil gesprochen werden, was wollen Sie tun?«

Ich wurde bei diesen Worten so weiß wie ein Leintuch und antwortete: »Das mag Gott wissen, ich weiß nicht, was ich tun soll.«

»Ja,« sprach er weiter, »ich will Ihnen nichts[365] vormachen – ich glaube, das Beste ist, Sie machen sich auf den Tod gefaßt; denn Sie werden gewiß verurteilt werden, und da Sie eine alte Übeltäterin sind, kann von Begnadigung wohl keine Rede sein. Man sagt,« fügte er noch hinzu, »Ihr Fall sei sehr einfach, und die Zeugenaussagen so kurz und bündig und erschöpfend, daß die Sache nicht lange dauern werde.«

Diese Worte gingen mir durch Mark und Bein, und ich konnte eine ganze Zeitlang kein Wort hervorbringen. Endlich brach ich in Tränen aus und fragte: »Was soll ich tun?«

»Schicken Sie zu einem Geistlichen,« entgegnete er, »und reden Sie mit ihm, denn, Moll Flanders, wenn Sie nicht sehr gute Freunde haben, so sind Sie keine Frau mehr für diese Welt.«

Dies war deutlich gesprochen, doch sehr hartherzig, wenigstens kam es mir so vor. Ich blieb in unbeschreiblicher Erregung zurück und lag die ganze Nacht wach; und nun endlich begann ich meine Gebete herzusagen, was ich seit dem Tode meines letzten Gatten nicht mehr getan hatte. Ich sagte sie aber wirklich leider nur her, denn ich befand mich in solcher Verwirrung und Erregung, daß ich, obwohl ich mehrmals ausrief: »O Herr, habe Erbarmen mit mir!« doch nie das Gefühl hatte, eine Sünderin zu sein, wie ich es wirklich war, und Gott dem Herrn meine Sünden bekennen und um Jesu willen Vergebung erflehen wollte. Nur Angst vor der Verurteilung und der Hinrichtung erfüllte mich, und ich weinte nur deshalb die ganze Nacht hindurch und schrie: »O Gott, was soll aus mir werden? O Gott, habe Mitleid mit mir!« und ähnliches.

Meine alte Pflegerin war nun ebenso fassungslos wie ich, ja sie empfand sogar ein wenig echte Reue, obgleich ihr nichts geschehen konnte; sie war vor dem Gesetze sicher – nicht weil sie etwa unschuldig war, sondern weil sie seit langen Jahren selbst nichts mehr gestohlen, vielmehr bloß das,[366] was ich und andere gestohlen, in Empfang genommen und in Geld umgesetzt hatte.

Doch weinte sie jetzt und war oft vor Schmerz über mein Schicksal ganz von Sinnen, rang die Hände und schrie, es sei auch um sie geschehen, der Fluch des Himmels laste auf ihr, und sie werde verdammt werden, denn sie habe alle ihr Freunde ins Verderben gebracht und die und die und die dem Galgen zugeführt. Und sie zählte wohl elf oder zwölf Personen auf, von denen ich einige erwähnt habe, und die alle zu diesem vorzeitigen schrecklichen Ende gekommen. Nun sei sie auch noch die Ursache zu meinem Untergang geworden, fuhr sie dann fort, denn sie habe mir zugeredet, meinem Gewerbe treu zu bleiben, als ich mich zurückziehen gewollt.

Da unterbrach ich sie aber und sagte: »Nein, Mutter, du wolltest mich schon damals, als ich das Geld von dem Kaufmann erhielt, und auch damals, als ich von Harwich zurückkam, bestimmen, meinen Handel daranzugeben, aber ich habe dir nicht gefolgt; du brauchst dir also nichts vorzuwerfen, ich bin selbst an meinem Untergang schuld, ich habe mich selbst ins Elend gebracht.« So redeten wir viele Stunden miteinander.

Jedoch konnte dies jetzt nichts mehr helfen, mein Prozeß nahm seinen Lauf.

Ich war angeklagt, zwei Stück Brokatseide im Werte von sechsundvierzig Pfund gestohlen und Türen erbrochen zu haben. Ich wußte aber nur zu gut, daß ich nicht einmal eine zurückgeschoben, wie viel weniger eine Tür erbrochen hatte.

Freitags wurde ich zur Verhandlung geführt. Das Weinen während der zwei, drei letzten Tage aber hatte mich so erschöpft, daß ich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag besser schlief, als ich erwartet hatte, und mich mutiger zur Verhandlung begab, als ich für möglich gehalten.

Als die Anklage verlesen worden, wollte ich reden, man bedeutete mich jedoch, es müßten erst die Zeugen verhört werden, dann würde auch ich Zeit zum Sprechen finden. Als Zeugen traten die zwei Weibsbilder[367] auf, ein Paar schlimmäulige Frauenzimmer, denn obwohl sie eigentlich nur die Wahrheit sagten, stellten sie die Sache doch im schlimmsten Lichte dar. Sie schworen, ich habe die gestohlenen Güter schon in meinen Kleidern versteckt und meinen Fuß schon wieder auf der Schwelle gehabt, um so zu verschwinden, als ich sie erblickte. Da habe ich schnell noch einen Schritt vorwärts gemacht, zur Flucht gleichsam, und sei also ganz auf der Straße gewesen, als sie mich ergriffen und ins Haus zurückgeschleppt, wo sie dann die gestohlenen Dinge bei mir entdeckt hätten. Das mochte wohl im allgemeinen richtig sein, doch bestand ich darauf, ich hätte meine beiden Füße noch nicht außerhalb der Schwelle gehabt, als ich gefaßt wurde. Viel konnte mir dies nun auch nicht helfen, denn die Weiber wiederholten, daß ich die Seide gestohlen und bei Seite gebracht hätte, wenn ich nicht erwischt worden wäre.

Ich begann nun meine Verteidigungsrede und behauptete kühn, ich habe nicht gestohlen. Die Tür habe offen gestanden, und ich sei mit der Absicht, zu kaufen, in das Lager getreten. Daß ich die Waren genommen und mit ihnen bis an die Tür, nur bis an die Türe getreten, sei kein Beweis, daß ich sie habe stehlen wollen. Ich habe mich nur in dem hellen Lichte auf der Schwelle über ihre Farbe belehren wollen.

Zu dieser Ansicht vermochte sich der Gerichtshof nun durchaus nicht zu bequemen, im Gegenteil, man machte Witze darüber, daß ich in ein Haus, das gar kein Laden war, zum kaufen gegangen sein wollte; und die beiden Frauenzimmer belustigten sich köstlich darüber, daß ich die Seide auf der Schwelle nur habe betrachten wollen, und lachten unverschämt dazu und meinten, die Prüfung müsse wohl sehr zu meiner Zufriedenheit ausgefallen sein, denn ich habe die Stoffe ja gleich aufgepackt, um mit ihnen davon zu gehen.

Kurz, ich wurde des Diebstahls schuldig befunden, von der Anklage des Einbruchs jedoch frei gesprochen. Das Letztere aber war so gut wie[368] bedeutungslos, denn auf das erste Verbrechen stand schon der Tod, und auf das zweite nicht Schlimmeres. Am nächsten Tage wurde mir denn auch das entsprechende Urteil, mein Todesurteil, vorgelesen, und als man mich fragte, ob ich noch etwas dagegen einzuwenden hätte, stand ich eine Weile stumm da, ganz unfähig, ein Wort hervorzubringen, bis mir jemand laut zuredete, ich möge mildernde Umstände geltend machen. Dies ermutigte mich wieder ein wenig, und ich stellte den Richtern vor, sie möchten doch einmal Gnade walten lassen, ich hätte ja keine Türen erbrochen, nichts weg gebracht, und niemand habe einen Schaden durch mich gehabt; der Bestohlene wünsche ja selbst, daß man möglichst Gnade vor Recht ergehen lasse – wie es auch wirklich der Fall war –, ich sei noch nicht vorbestraft, und dies mein erstes Vergehen; kurz, ich sprach mutiger, als ich selbst für möglich gehalten, und zwar mit solch rührenden Worten und mit soviel Tränen – jedoch nicht allzuvielen, damit sie meine Rede nicht erstickten –, daß auch andere davon zu Tränen gerührt wurden.

Die Richter saßen stumm und ernst da, ließen mich reden und sagten weder ja noch nein. Als ich geendigt, sprachen sie jedoch noch einmal das Todesurteil über mich aus, und ihre Worte waren mir so furchtbar, wie der Tod selbst. Es war mir, als flöhe meine Seele, meine Zunge konnte nicht mehr reden, meine Augen konnten nicht mehr sehen, weder Gott noch die Menschen.

Meine Pflegerin geriet völlig außer sich, und sie, die mich sonst getröstet, brauchte nun selber Trost. Sie jammerte entweder oder raste umher und war so wild, wie nur je eine Wahnwitzige. Doch war sie nicht nur um meinetwillen so von Sinnen, ein Schauder über ihr eigenes elendes Leben hatte sie ergriffen, und sie blickte mit ganz anderen Gefühlen auf dasselbe zurück als ich. Sie war verzweifelt ihrer Sünden und nicht allein ihres Unglücks wegen. Und sie schickte zu einem Priester, einem ernsthaften[369] frommen Manne diesmal, und bereitete sich mit ihm zu einer wahren Reue vor, die, wie ich später erfuhr, nicht nur die schrecklichen Tage lang währte, sondern bis zur Stunde ihres Todes anhielt.

Quelle:
Daniel De Foe: Glück und Unglück der berühmten Moll Flanders. Berlin [1903]., S. 361-370.
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