Sechstes Kapitel.

[109] Enthält einen Auftritt, von dem wir nicht zweifeln, er werde unsern Lesern ein wenig ans Herz greifen.


Herr Jones schloß in der ersten Hälfte der Nacht kein Auge; nicht deswegen, als ob er darüber unruhig gewesen wäre, daß ihm Frau von Bellaston nicht Wort gehalten hatte; auch Sophie selbst, obgleich seine meist wachenden Stunden mit Recht auf ihre Rechnung gehörten, war nicht die Ursache, die seinen Schlaf verscheuchte, sondern der arme Jones war wirklich einer der gutherzigsten Menschen von der ganzen Welt und besaß alle die Schwachheiten, welche man Mitleiden zu nennen pflegt, und welche diesen Charakter von der[109] edlen Standhaftigkeit der Seele unterscheidet, die einen Mann, sozusagen, in sich selbst zu einer glatten Kugel drechselt und ihn fähig macht, durch die Welt hinzulaufen, ohne durch die Unglücksfälle aufgehalten zu werden, welche andre Menschen betreffen. Er konnte sich also nicht entbrechen, ein herzliches Mitleiden mit der Lage der armen Nette zu fühlen, deren Liebe zum Herrn Nachtigall ihm so sichtbar vorkam, daß er über die Blindheit der Mutter erstaunte, die den vergangnen Abend mehr als einmal ihre Anmerkungen über die große Veränderung in der Gemütsart ihrer Tochter gemacht hatte, die, wie sie sagte, aus einem der lebhaftesten, muntersten Mädchen auf einmal finster und melancholisch geworden sei.

Der Schlaf überwand indessen allen Widerstand, und jetzt, als ob er wirklich eine Gottheit gewesen wäre, wie die Alten dafür hielten, und zwar eine erzürnte Gottheit, schien er nun sich seiner neu erworbenen Beute zu freuen. – Ohne alle Metapher und ganz einfach gesagt, Herr Jones schlief den nächsten Morgen bis elf Uhr, und wäre vielleicht noch länger in seiner sanften Ruhe verblieben, wenn er nicht durch ein heftiges Gelärm wäre geweckt worden.

Rebhuhn ward durch die Klingel gerufen und gab auf Befragen: was vorginge? zur Antwort: »Unten im Hause brausete ein entsetzlicher Sturm! Mamsell Nette fiele in eine Ohnmacht über die andere, und ihre Schwester und die Mutter thäten beide nichts, als über sie winseln und wehklagen.« Jones äußerte, daß ihm die Nachricht sehr leid thäte, und Rebhuhn suchte ihn zu beruhigen, indem er mit Lächeln sagte: er glaube eben nicht, daß Mamsell in Todesgefahr wäre; denn Susanne (so hieß das Stubenmädchen im Hause), hätte ihm gesagt, es wäre weiter nichts als eine gewöhnliche Weibergeschichte. »Mit Einem Worte,« sagte er, »Mamsell Nettchen hats gelüstet ebenso klug zu sein als ihre Mutter; das ist die ganze Pastete. Sie war ein wenig hungrig, scheints, und so setzte sie sich zur Mahlzeit und langte zu, ehe der Segen drüber gesprochen war, und da ist denn nun ein Kind unterwegs nach dem Findelhause.« – »Will Er wohl so gut sein und seinen Witz beiseite setzen?« rief Jones. »Ist das Unglück dieser armen Menschen wohl ein Gegenstand des Scherzes? Den Augenblick gehe Er zu Madame Miller und sage Er ihr: ich bäte um Erlaubnis – doch, bleib Er nur! Er würde doch nur mit der Thüre ins Haus fallen! Ich will nur selbst hingehn, denn sie hat mich zum Frühstück gebeten.« Er stand also auf und zog sich so geschwind an, als er nur konnte; und unterdessen er sich ankleidete, konnte Rebhuhn, ungeachtet mancher derben Verweise, sich nicht enthalten, über diesen Vorfall gewisse doppelsinnige Reden auszustoßen, welche gemeiniglich witziger Spaß genannt werden. Sobald Jones mit dem Anziehen fertig war, ging er hinunter, klopfte an und ward augenblicklich von der Hausmagd in die vordere Wohnstube geführt, worin er so wenig Gesellschaft als die geringste Anstalt zum Frühstück vorfand. Madame Miller war in dem hintern Zimmer bei ihrer Tochter, aus welchem sie Herrn Jones durch die Magd sagen ließ, sie hoffe, er würde ihr verzeihen, daß er vergebens gekommen wäre. Es hätte sich ein Zufall[110] zugetragen, der es ihr unmöglich mache, das Vergnügen seiner Gesellschaft beim Frühstück zu genießen, und sie ließe ihn um Verzeihung bitten, daß sie ihm davon nicht eher Nachricht hätte geben lassen. Jones ließ zurücksagen, sie möchte sich um solche Kleinigkeiten, als ein vergebens erwartetes Frühstück, nicht beunruhigen, ob ihm gleich die Veranlassung herzlich leid thäte; und wenn er ihr im geringsten mit seinem Dienste nützlich sein könnte, so möchte sie nur so gut sein und befehlen. Er hatte diese Worte kaum ausgesprochen, als Madame Miller, die solche alle mit angehört hatte, plötzlich die Thür aufriß, herauskam und unter Vergießung der bittersten Thränen zu ihm sagte: »O, lieber Herr Jones! Sie sind gewiß einer der besten jungen Männer von der Welt! Hunderttausend Dank sage ich Ihnen für die liebreiche Anerbietung Ihrer freundschaftlichen Dienste! Aber, ach! mein edelmütiger Freund, es steht nicht in Ihrer Macht, mein armes Kind zu retten. O, meine Tochter, meine Tochter! Sie ist dahin! Sie ist auf zeitlebens unglücklich gemacht!« – »Ich hoffe doch nicht, Madame,« sagte Jones, »daß ein Bösewicht –« – »O lieber Herr Jones,« sagte sie, »der Bösewicht, der gestern meine Zimmer verließ, hat meine arme Tochter betrogen, hat sie zu Grunde gerichtet! – Ich weiß, Sie sind ein rechtschaffener Mann, Sie haben ein gutes, ein edles Herz, Herr Jones, die Handlungen, wovon ich selbst Zeuge gewesen bin, können aus keinem andern entspringen. Ihnen will ich alles sagen. Ja, nach dem, was vorgefallen ist, ist es ja nicht einmal mehr möglich, daß es ein Geheimnis bleibe. Dieser Nachtigall, dieser barbarische Bube, hat meine Tochter ins Unglück gestürzt. Sie ist – sie ist – o Herr Jones, mein Kind ist von ihm schwanger! und in diesen Umständen ist er fortgegangen und hat sie sitzen lassen! Hier, liebster Freund, ist sein grausamer Brief: lesen Sie ihn, Herr Jones, und sagen Sie mir, ob noch ein solches zweites Ungeheuer auf der Welt zu finden ist?« Der Brief lautete, wie folgt:


»Meine teuerste Nanette!


Da das, was ich Ihnen zu sagen habe, wie ich befürchte, Ihnen ebenso schmerzhaft sein wird, als es mir ist, so war mirs unmöglich, es Ihnen mündlich vorzutragen! Ich nehme also meine Zuflucht zur Feder, um Ihnen die traurige Nachricht zu geben, daß mein Vater darauf besteht, ich soll unverweilt einem jungen reichen Frauenzimmer meine Aufwartung machen, die er bestimmt hat, meine – ich kann das abscheuliche Wort nicht schreiben. Ihre eigne gute Einsicht wird Ihnen begreiflich machen, zu welch einem unbedingten Gehorsam ich gezwungen bin, und wie ich dadurch auf ewig aus Ihren teuren Armen verbannt werde. Die zärtliche Liebe ihrer Mutter mag Ihnen den Mut geben, ihr die unglücklichen Folgen unsrer Liebe anzuvertrauen, welche gar leicht vor der Welt geheim gehalten werden können, und für welche sowohl, als für Sie selbst, ich zu sorgen nicht unterlassen werde. Ich wünsche, daß Sie bei dieser Gelegenheit weniger fühlen mögen, als ich bereits dadurch gelitten habe: aber rufen Sie alle Ihre Standhaftigkeit der Seele zu Hilfe! Verzeihen Sie mir und vergessen Sie einen Menschen, welchen[111] nichts als die gewisseste Aussicht seines gänzlichen Verderbens hätte zwingen können, Ihnen diesen Brief zu schreiben. Ich bitte Sie, vergessen Sie mich! doch nur bloß als einen Geliebten, aber nicht als den besten Freund; denn einen solchen werden Sie niemals aufhören zu finden in

Ihrem

getreuen, obgleich

unglücklichen

I.N.«


Als Jones diesen Brief gelesen hatte, standen sie beide eine Minute da und sahen sich stillschweigend einander an. Endlich begann er also: »Ich kann Ihnen nicht sagen, Madame, was für einen Unwillen ich über diesen Brief empfinde. Aber lassen Sie sich bitten, in einem Punkte dem Rate zu folgen, den Ihnen sein Verfasser gibt, erwägen Sie den guten Namen Ihrer Tochter.« – »Der ist dahin, ist verloren, Herr Jones!« rief sie, »so gut wie ihre Unschuld. Sie erhielt den Brief in einem Zimmer, das voller Gesellschaft war, und weil sie gleich nach seiner Eröffnung in eine Ohnmacht sank, so ward sein Inhalt allen bekannt, welche gegenwärtig waren. Aber der Verlust ihres guten Namens, so schlimm er ist, ist nicht das ärgste. Ich werde mein Kind verlieren! Schon zweimal hat sie's versucht, Hand an sich zu legen, und ob wir sie gleich bis jetzt daran verhindert haben, so beteuert sie doch noch immer, daß sie es nicht überleben will, und ich selbst würde einen Zufall von der Art auch ebenfalls nicht überleben können! – Was wird dann aus meiner kleinen Betti werden, der armen, hilflosen Waise? und das arme kleine Ding wird sich ohnehin zu Tode jammern, glaube ich, weil sie ihre Schwester und mich so heftig leiden sieht, ohne daß sie davon die Ursache erraten kann! – O, es ist das vernünftigste und gutherzigste kleine Ding! Der hartherzige Barbar! – Uns alle hat er zu Grunde gerichtet. O, meine armen Kinder! Ist dies der Lohn für alle meine Sorgen? Ist das die Frucht von allen meinen schönen Aussichten? Habe ich deswegen so unverdrossen jede Arbeit unternommen? jede Pflicht einer Mutter erfüllt? Bin ich deswegen für ihre Kindheit so bekümmert, so wachsam über ihre Erziehung gewesen? Hab' ich mir's deswegen viele Jahre lang so blutsauer werden lassen? mir selbst fast alle Bequemlichkeiten des Lebens versagt, um nur ein wenig für sie zusammenzusparen, daß ich eine, oder gar beide auf diese Weise verlieren soll?« – »In Wahrheit, Madame,« sagte Jones mit Thränen in den Augen, »ich bedaure Sie vom Grund meiner Seele.« – »O, lieber Herr Jones,« antwortete sie, »selbst Sie, ob ich gleich die Güte Ihres Herzens kenne, vermögen sich nicht vorzustellen was ich leide. Das beste, das liebevollste, das gehorsamste Kind! O, meine arme Nette, der Liebling meiner Seele, die Freude meiner Augen der Stolz meines Herzens! Ach, nur leider gar zu sehr mein Stolz! Denn diesen thörichten, ehrgeizigen Hoffnungen, die ich auf ihre Schönheit gründete, ihnen habe ich ihr Verderben zu danken. Leider sah ich mit Vergnügen[112] das Wohlgefallen, welches dieser junge Mensch an ihr fand! Ich hielt es für eine redliche Zuneigung und schmeichelte meiner närrischen Eitelkeit mit dem Gedanken, sie an einen Mann verheiratet zu sehen, der soweit an Stand und Vermögen über sie erhaben war. Und wohl tausendmal hat er in meiner Gegenwart, und selbst auch oft in der Ihrigen, sich Mühe gegeben, durch die gefühlvollsten Ausdrücke von uneigennütziger Liebe diese Hoffnungen zu erregen und zu bestärken, und immer richtete er solche Reden an mein armes Mädchen, und ich sowohl als sie hielten es treuherzig für Ernst. Wie konnte ich auch glauben, daß es bloß Schlingen wären, die er der Unschuld meines Kindes legte, und Fallstricke, uns alle ins Verderben zu ziehen? –« Bei diesen Worten kam die kleine Betti ins Zimmer gerannt und schrie: »Ach liebste Mama, um Gotteswillen! kommen Sie doch geschwind zur Schwester! Sie hat schon wieder einen Anfall und Kousine kann sie nicht mehr halten!« Madame Miller verfügte sich augenblicklich nach dem Hinterzimmer, befahl aber vorher der Betti, beim Herrn Jones zu bleiben und bat ihn, sie doch ein paar Minuten zu unterhalten, wobei sie mit höchstrührender Stimme sagte: »Gütiger Gott, laß mich doch wenigstens eins von meinen Kindern behalten!«

Jones that, um ihr Begehren zu erfüllen, alles was er konnte, um das kleine Mädchen zufriedenzusprechen, ob er gleich im Grunde durch der Madame Miller Geschichte selbst sehr weichmütig gemacht war. Er sagte zu ihr, ihre Schwester würde bald wieder recht gesund werden, sie würde, wenn sie immer so betrübt wäre und weinte, nicht nur ihre Schwester noch schlimmer, sondern auch ihre Mutter dazu krank machen. – »O, Herr Jones,« sagte sie, »ich will gerne nichts thun, das sie krank macht, recht gerne nichts thun! Ich will lieber mein Herz zerplatzen lassen, als daß sie mich sollen weinen sehen. – Aber meine arme Schwester kann es ja nicht sehen, daß ich weine. Ich bin nur bange, sie wird nicht wieder soweit kommen, daß sie mich wieder weinen sehen kann. Gewißlich, Herr Jones, ich kann Schwester nicht missen, gewißlich, ich kann es nicht. Und denn noch dazu meine arme Mutter, was wird denn aus der werden! – Sie sagt, sie will auch sterben, und dann ließe sie mich ganz allein. Aber das sollen Sie sehen, allein will ich nicht nachbleiben, gewißlich nicht.« – »Und fürchten Sie sich denn nicht vorm Sterben, meine kleine Bettchen?« sagte Jones. – »O ja!« antwortete sie, »mir ist immer angst gewesen vorm Sterben, weil ich meine Mutter und meine Schwester hätte verlassen müssen, aber ich fürchte mich nicht, mit hinzugehen wo sie hingehen, denn wir haben uns so lieb!«

Jones empfand ein solches Vergnügen über diese Antwort, daß er das Kind herzlich küßte, und bald darauf kam die Mutter wieder herein und sagte, sie danke dem Himmel, Nette sei wieder zu ihren Sinnen gekommen. »Und nun, Bettchen,« sagte sie, »kannst du wieder hineingehen, denn deine Schwester ist besser und verlangt nach dir.« Hiernächst wendete sie sich an Jones und machte von neuem Entschuldigungen, daß sie ihn um das Frühstück gebracht hätte.[113]

»Ich hoffe Madame,« sagte Jones, »ich werde ein viel schmackhafteres Mahl halten als Sie mir hätten vorsetzen können; das, versichre ich Sie, wird geschehen, wenn ich dieser kleinen, durch Liebe verbundenen Familie irgend einen Dienst leisten kann. Was aber immer der Erfolg meiner Unternehmungen sein mag, so bin ich entschlossen, den Versuch zu machen. Ich müßte mich gar sehr betrügen, wenn nicht Herr Nachtigall, ungeachtet alles dessen was vorgegangen ist, ebensowohl im Grunde sehr viele Güte des Herzens als eine sehr innige Liebe zu Ihrer Tochter haben sollte. Wenn ich mich aber nicht irre, so wird ihn, glaube ich, das Gemälde, das ich ihm unter die Augen stellen will, nicht wenig rühren. Suchen Sie sich selbst und Ihre Tochter Nanette so gut als möglich zu trösten, Madame. Ich will ohne Aufschub hingehen und Herrn Nachtigall aufsuchen und hoffe, Ihnen gute Nachricht zu bringen.«

Madame Miller fiel auf ihre Kniee und bat den Himmel, seinen besten Segen auf Jones herabzuschütten, wozu sie hernach noch die rührungsvollsten Ausdrücke der Dankbarkeit hinzufügte. Er ging darauf fort zum Herrn Nachtigall und die gute Frau kehrte wieder zu ihrer Tochter, ihr Trost zuzusprechen, welche sich bei dem, was ihre Mutter ihr hinterbrachte, ein wenig aufheiterte, und beide vereinigten sich im Loben und Preisen des Herrn Jones.

Quelle:
Fielding, Henry: Tom Jones oder die Geschichte eines Findelkindes. Stuttgart [1883], Band 3, S. 109-114.
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