Das fünfzehnte Kapitel.

[223] Simplex sieht ein Gespenst auf einem Schloß,

Das ihn sehr ängstet und die Furcht macht groß.


Es glückte mir ziemlich auf dem Weg, weil ich treuherzige Leute fand, die mir von ihrem Überfluß beides, Herberge und Nahrung, gern mitteileten, und das um soviel desto lieber, weil sie sahen, daß ich nirgends weder Geld foderte noch annahm, wanngleich man mir ein Angster oder zween geben wollte. In der Stadt sahe ich einen sehr jungen, wohlgebutzten Menschen stehen, um welchen etliche Kinder liefen, die ihn Vatter nenneten, weswegen ich mich dann verwundern mußte, dann ich wußte noch nit, daß solche Söhne darum so jung heiraten, damit sie desto ehender Staatspersonen abgeben und desto früher auf die Präfekturen gesetzet werden möchten. Dieser sahe mich vor etlichen Türen bettlen, und da ich mit einem tiefen Bückling (dann ich konnte keinen Hut vor ihm abziehen, weil ich barhäuptig gieng) bei ihm vorüber passieren wollte, ohn daß ich etlicher unverschämten Bettlerbrauch nach ihn auf der Gasse angeloffen hätte, griff er in Sack und sagte: »Ha, warum foderst du mir keine Almosen ab? Siehe hier, da hast du auch ein Lutzer.« Ich antwortete: »Herr, ich konnte mir leicht einbilden, daß Er kein Brod bei sich träget, darum habe ich Ihn auch nicht bemühet; so trachte ich auch nicht nach Geld, weil den Bettlern solches zu haben nicht gebühret.«[223] Indessen sammlete sich ein Umstand von allerhand Personen, dessen ich dann schon wohl gewohnet war; er aber antwortete mir: »Du magst mir wohl ein stolzer Bettler sein, wann du das Geld verschmähest.« – »Nein, Herr, Er beliebe nur zu glauben,« sagte ich, »daß ich dasselbe darum veracht, damit es mich nicht stolz machen soll.« Er fragte: »Wo willst du aber herbergen, wann du kein Geld hast?« Ich antwortete: »Wann mir Gott und gute Leute gönnen, unter diesem Schopfe meine Ruhe zu nehmen, die ich jetzt trefflich wohl bedarf, so bin ich schon versorgt und wohlkontent.« Er sagte: »Wann ich wüßte, daß du keine Läuse hättest, so wollte ich dich herbergen und in ein gut Bett legen.« Ich hingegen antwortete, ich hätte zwar so wenig Läuse als Heller, wüßte aber gleichwohl nicht, ob mir ratsam wäre, in einem Bette zu schlafen, weil mich solches verleckern und von meiner Gewohnheit, hart zu leben, abziehen möchte. Mildem kam noch ein feiner reputierlicher alter Herr daher, zu dem sagte der Junge: »Schauet um Gottes willen einen andern Diogenem Cynicum!« – »Ei, ei, Herr Vetter,« sagte der Alte, »was redet Ihr? hat er dann schon jemand angebollen oder gebissen? gebet ihm davor ein Almosen und lasset ihn seines Wegs gehen.« Der Junge antwortete: »Herr Vetter, er will kein Geld, auch sonst nichts annehmen, was man ihm Gutes tun will;« erzählete dem Alten darauf alles, was ich geredet und getan hatte. »Ha!« sagte der Alte, »viel Köpfe, viel Sinne!«, gab darauf seinen Dienern Befelch, mich in ein Wirtshaus zu führen und dem Wirt gutzusprechen vor alles, was ich dieselbe Nacht über verzehren würde; der Junge aber schriee mir nach, ich sollte bei Leib und Leben morgen frühe wieder zu ihm kommen, er wollte mir eine gute kalte Küche mit auf den Weg geben.

Also entrann ich aus meinem Umstand, da man mich mehr gehetzt, als ich beschreibe; kam aber aus dem Fegfeur in die Hölle, dann das Wirtshaus stak voller trunkener und toller Leute, die mir mehr Dampfs antäten, als ich noch nie auf meiner Pilgerschaft erfahren. Jeder wollte wissen, wer ich wäre: Der eine sagte, ich wäre ein Spion oder Kundschafter, der ander sagte, ich sei ein Wiedertäufer, der dritte hielt mich vor einen Narrn, der vierte schätzte mich vor einen heiligen Propheten, die allermeiste aber glaubten, ich wäre der ewige Jude, davon ich bereits oben Meldung getan, also daß sie mich beinahe dahinbrachten, aufzuweisen, daß ich nicht beschnitten wäre. Endlich erbarmete sich der Wirt über mich, riß mich von ihnen und sagte: »Lasset mir den Mann ungeheiet; ich[224] weiß nicht, ob er oder ihr die größte Narren seind.« Und damit ließ er mich schlafen führen.

Den folgenden Tag verfügte ich mich vor des jungen Herrn Haus, das versprochene Frühstück zu empfangen; aber der Herr war nicht daheim; doch kam seine Frau mit ihren Kindern herunter, vielleicht meine Seltsamkeit zu sehen, davon ihr der Mann gesagt haben möchte. Ich verstund gleich aus ihrem Diskurs, gleichsam als ob ichs hätte wissen müssen, daß ihr Mann beim Senat wäre und ungezweifelte Hoffnung hätte, denselben Tag die Stelle eines Landvogts oder Landamtmanns zu bekommen; ich sollte, sagte sie, nur noch ein wenig verziehen, er würde bald wieder daheim sein. Wie wir nun so miteinander redeten, tritt er die Gassen dorther und sahe meinem Bedunken nach bei weitem so lustig nicht aus als gestern abend. Sobald er unter die Türe kam, sagte sie zu ihm: »Ach Schatz, was seid Ihr worden?« Er aber lief die Stiege hinauf und im Vorbeigehen sagte er zu ihr: »Ein Hundsfutt bin ich worden!« Da gedachte ich: ›Hie wird es vor diesmal schlechten guten Willen setzen‹; schlich derowegen allgemach von der Türe hinweg, die Kinder aber folgeten mir nach, sich übergnug zu verwundern; dann es geselleten sich andere zu, welchen sie mit großen Freuden rühmten, was ihr Vatter vor ein Ehrenamt bekommen. »Ja,« sagten sie zu jeglichem, das zu ihnen kam, »unser Vatter ist ein Hundsfutt worden«, welcher Einfalt und Torheit ich wohl lachen mußte.

Da ich nun merkte, daß es mir in den Städten bei weitem nicht so wohl gieng als auf dem Land, setzte ich mir vor, auch in keine Stadt mehr zu kommen, wann es anders müglich sein könnte, solche umzugehen. Also behalf ich mich auf dem Land mit Milch, Käse, Zieger, Butter und etwan ein wenig Brod, das mir der Landmann mitteilete, bis ich beinahe die savoyische Grenzen überschritten hatte. Einsmals wandelte ich in derselben Gegend im Kot daher bis über die Knöchel gegen einem adeligen Sitz, als es eben regnete, als wann mans mit Kübeln heruntergegossen hätte. Da ich mich nun demselben adeligen Haus näherte, sahe mich zu allem Glück der Schloßherr selbsten. Dieser verwunderte sich nicht allein über meinen seltsamen Aufzug, sondern auch über meine Gedult; und weil ich in solchem starken Regenwetter nicht einmal unterzustehen begehrte, unangesehen ich daselbst Gelegenheit genug darzu hatte, hielt er mich beinahe vor einen puren Narrn. Doch schickte er einen von seinen Dienern herunter, nicht weiß ich, ob es aus Mitleiden oder Fürwitz geschahe; der sagte, sein Herr begehre[225] zu wissen, wer ich sei, und was es zu bedeuten habe, daß ich so in dem grausamen Regenwetter um sein Haus daherum gehe.

Ich antwortete: »Mein Freund, saget Euerm Herrn wiederum, ich sei ein Ball des wandelbaren Glücks, ein Exemplar der Veränderung und ein Spiegel der Unbeständigkeit des menschlichen Wesens. Daß ich aber so im Ungewitter wandele, bedeute nichts anders, als daß mich, seit es zu regnen angefangen, noch niemand zur Herberg eingenommen.« Als der Diener solches seinem Herrn wieder hinterbrachte, sagte er: »Dies seind keine Worte eines Narrn; zudem ist es gegen Nacht und so elend Wetter, daß man keinen Hund hinausjagen sollte!« ließ mich derowegen ins Schloß und in die Gesindstube führen, allwo ich meine Füße wusch und meinen Rock wieder tröcknete.

Dieser Kavalier hatte einen Kerl, der war sein Schaffner, seiner Kinder Präzeptor und zugleich sein Schreiber, oder, wie sie jetzt heißen wollen, sein Sekretarius; der examinierte mich, woher, wohin, was Landes und was Standes. Ich aber bekannte ihm alles, wie meine Sache beschaffen, wo ich nämlich haushäblich und auch als ein Einsiedler gewohnet, und daß ich nunmehr willens wäre, die heilige Örter hin und wieder zu besuchen. Solches alles hinterbrachte er seinem Herrn wiederum; derowegen ließ mich derselbe bei dem Nachtessen an seine Tafel sitzen, da ich nicht übel traktiert ward und auf des Schloßherrn Begehren alles wiederholen mußte, was ich zuvor seinem Schreiber von meinem Tun und Wesen erzählet hatte. Er fragte auch allen Partikularitäten so genau nach, als wann er auch dort zu Haus gewesen wäre; und da man mich schlafen führete, gieng er selbsten mit dem Diener, der mir vorleuchtete, und führete mich in ein solch wohlgerüstetes Gemach, daß auch ein Graf darin hätte vorliebnehmen können, über welche allzu große Höflichkeit ich mich verwunderte und mir nichts anders einbilden konnte, als täte er solches gegen mir aus lautrer Andacht, weil ich meiner Einbildung nach das Ansehen eines gottseligen Pilgers hätte. Aber es stak ein ander Que darhinter; dann da er mit dem Liecht und seinem Diener unter die Türe kam, ich mich auch bereits geleget hatte, sagte er: »Nun wohlan, Herr Simplici! Er schlafe wohl! Ich weiß zwar, daß Er kein Gespenst zu förchten pfleget, aber ich versichere Ihn, daß diejenige, so in diesem Zimmer gehen, sich mit keiner Karbatsch verjagen lassen.« Damit schloß er das Zimmer zu und ließ mich in Sorgen und Angst liegen.[226]

Ich gedachte hin und her und konnte lang nicht ersinnen, woher mich dieser Herr erkennen müßte oder gekannt haben möchte, daß er mich so eigentlich mit meinen vorigen Namen nannte; aber nach langem Nachdenken fiel mir ein, daß ich einsmals, nachdem mein Freund Herzbruder gestorben, im Saurbrunn von den Nachtgeistern mit etlichen Kavalieren und Studenten zu reden kommen, unter welchen zween Schweizer, so Gebrüder gewesen, Wunder erzählet, welchergestalt es in ihres Vatters Haus nicht nur bei Nacht, sondern auch oft bei Tag rumore, denen ich aber Widerpart gehalten und mehr als vermessen behauptet, daß derjenige, so sich vor Nachtgeistern förchte, sonst ein feiger Tropf sei, darauf sich der eine aus ihnen weiß angezogen, sich bei Nacht in mein Zimmer praktiziert und angefangen zu rumpeln der Meinung, mich zu ängstigen und alsdann, wann ich mich entsetzen und aus Forcht still liegen bleiben würde, mir die Decke zu nehmen, nachgehends aber, wann der Posse solchergestalt abgehe, mich schröcklich zu vexieren und also meine Vermessenheit zu strafen. Aber wie dieser anfieng zu agieren, also daß ich darüber erwachte, wischte ich aus dem Bette und ertappte ungefähr eine Karbatsche, kriegte auch gleich den Geist beim Flügel und sagte: »Holla, Kerl, wann die Geister weiß gehen, so pflegen die Mägde, wie man sagt, zu Weibern zu werden; aber hier wird der Herr Geist irr sein gangen!« schlug damit tapfer zu, bis er sich endlich von mir entriß und die Türe traf.

Da ich nun an diese Histori gedachte und meines Gastherrn letztere Worte betrachtete, konnte ich mir unschwer einbilden, was die Glocke geschlagen. Ich sagte zu mir selber: »Haben sie von den förchterlichen Gespenstern in ihres Vatters Haus die Wahrheit gesaget, so liegst du ohn Zweifel in ebendemjenigen Zimmer, darin sie am allerärgsten poldern; haben sie aber nur vor die Langeweile aufgeschnitten, so werden sie dich gewißlich wieder karbatschen lassen, daß du eine Weile daran zu dauen haben wirst.« In solchen Gedanken stund ich auf, der Meinung, irgends zum Fenster hinauszuspringen; es war aber überall mit Eisen so wohl vergittert, daß mirs unmüglich, ins Werk zu setzen; und was das ärgste war, so hatte ich auch kein Gewehr, ja aufs äußerste auch meinen kräftigen Pilgerstab nicht bei mir, mit welchem ich mich auf den Notfall trefflich wollte gewehret haben; legte mich derowegen wieder ins Bette, wiewohl ich nicht schlafen konnte, mit Sorg und Angst erwartende, wie mir diese herbe Nacht gedeihen würde.[227]

Als es nun um Mitternacht ward, öffnete sich die Türe, wiewohl ich sie inwendig wohl verriegelt hatte. Der erste, so hineintrat, war eine ansehnliche gravitätische Person mit einem langen weißen Part, auf die antiquitätische Manier mit einem langen Talar von weißen Atlas und goldenen Blumen, mit Genet gefüttert, bekleidet; ihm folgten drei auch ansehenliche Männer; und indem sie eingiengen, ward auch das ganze Zimmer so hell, als wann sie Fackeln mit sich gebracht hätten obwohl ich eigentlich kein Liecht oder etwas dergleichen sahe. Ich steckte die Schnauze unter die Decke und behielt nichts haußen als die Augen, wie ein erschrockenes und forchtsames Mäuslein, das da in seiner Höhle sitzet und aufpasset, zu sehen, ob es Blasy sei oder nicht, hervorzukommen. Sie hingegen tratten vor mein Bette und beschaueten mich wohl, und ich sie hingegen auch. Als solches eine gar kleine Weile gewähret hatte, tratten sie miteinander in eine Ecke des Zimmers, huben eine steinerne Platte auf, damit der Ort besetzt war, und langten dort all Zugehör heraus, die ein Barbierer zu brauchen pfleget, wann er jemand den Bart butzet. Mit solchen Instrumenten kamen sie wieder zu mir, satzten einen Stuhl in die Mitte des Zimmers und gaben mit Winken und Deuten zu verstehen, daß ich mich aus dem Bette begeben, auf den Stuhl sitzen und mich von ihnen barbieren lassen sollte. Weil ich aber still liegen blieb, griff der Vornehmste selbst an das Deckbett, solches aufzuheben und mich mit Gewalt auf den Stuhl zu setzen: da kann jeder wohl denken, wie mir die Katze den Rucken hinaufgeloffen. Ich hielt die Decke fest und sagte: »Ihr Herren, was wollet ihr? was habet ihr mich zu scheren? Ich bin ein armer Pilger, der sonst nichts als seine eigne Haare hat, seinen Kopf beides, vor Regen, Wind und Sonnenschein, zu beschirmen. Zudem siehe ich euch auch vor kein Scherergesindel an; darum lasset mich ungeschoren.« Darauf antwortete der Vornehmste: »Wir seind freilich Erzscherer; aber du kannst uns helfen, mußt uns auch zu helfen versprechen, wann du anderst ungeschoren bleiben willst.« Ich antwortete: »Wann euer Hülfe in meiner Macht stehet, so verspreche ich zu tun alles, was mir müglich und zu eurer Hülfe vonnöten sei; werdet mir derowegen sagen, wie ich euch helfen soll.« Hierauf sagte der Alte: »Ich bin des jetzigen Schloßherrn Urähne gewesen und habe mit meinem Vetter von Geschlecht N. um zwei Dörfer N.N., die er rechtmäßig inhatte, einen unrechtmäßigen Hader angefangen und durch Arglist und Spitzfindigkeit die Sache dahin gebracht, daß diese drei zu unsern willkürlichen[228] Richtern erwählet wurden, welche ich sowohl durch Verheißung als Bedrohung dahin brachte, daß sie mir bemeldte beide Dörfer zuerkannten. Darauf fieng ich an, dieselbigen Untertanen dergestalt zu scheren, schrepfen und zwagen, daß ich ein merklich Stück Gelt zusammenbrachte. Solches nun lieget in jener Ecke und ist bisher mein Scherzeug gewesen, damit mir meine Schererei wiedergolten werde. Wann nun dies Gelt wieder unter die Menschen kommt (dann beide Dorfschaften seind gleich nach meinem Tode wieder an ihre rechtmäßige Herren gelangt), so ist mir so weit geholfen, als du mir helfen kannst, wann du nämlich diese Beschaffenheit meinem Urenkel erzählest. Und damit er dir desto bessern Glauben zustelle, so laß dich morgen in den sogenannten grünen Saal führen; da wirst du mein Conterfait finden; vor demselben erzähle ihm, was du von mir gehöret hast.« Da er solches vorgebracht hatte, streckte er mir die Hand dar und begehrete, ich sollte ihm mit gegebener Handtreue versichern, daß ich solches alles verrichten wollte. Weil ich aber vielmal gehöret hatte, daß man keinem Geist die Hand geben sollte, streckte ich ihm den Zipfel vom Leilachen dar; das brannte alsobald hinweg, soweit ers in die Hand kriegte. Die Geister aber trugen ihre Scherinstrumenten wieder an voriges Ort, deckten den Stein wieder darüber, stelleten auch den Stuhl hin, wo er zuvor gestanden, und giengen wieder nacheinander zum Zimmer hinaus. Indessen schwitzte ich wie ein Braten beim Feur und war doch noch so kühn, in solcher Angst einzuschlafen.

Quelle:
Grimmelshausens Werke in vier Teilen. Band 1, Berlin, Leipzig, Wien, Stuttgart o.J. [1921], S. 223-229.
Lizenz:
Kategorien:
Ausgewählte Ausgaben von
Der abenteuerliche Simplicissimus Teutsch
Der abenteuerliche Simplicissimus Teutsch
Der Abenteuerliche Simplicissimus Teutsch: Roman
Der abenteuerliche Simplicissimus Teutsch

Buchempfehlung

Droste-Hülshoff, Annette von

Gedichte (Die Ausgabe von 1844)

Gedichte (Die Ausgabe von 1844)

Nach einem schmalen Band, den die Droste 1838 mit mäßigem Erfolg herausgab, erscheint 1844 bei Cotta ihre zweite und weit bedeutendere Lyrikausgabe. Die Ausgabe enthält ihre Heidebilder mit dem berühmten »Knaben im Moor«, die Balladen, darunter »Die Vergeltung« und neben vielen anderen die Gedichte »Am Turme« und »Das Spiegelbild«. Von dem Honorar für diese Ausgabe erwarb die Autorin ein idyllisches Weinbergshaus in Meersburg am Bodensee, wo sie vier Jahre später verstarb.

220 Seiten, 11.80 Euro

Im Buch blättern
Ansehen bei Amazon

Buchempfehlung

Große Erzählungen der Hochromantik

Große Erzählungen der Hochromantik

Zwischen 1804 und 1815 ist Heidelberg das intellektuelle Zentrum einer Bewegung, die sich von dort aus in der Welt verbreitet. Individuelles Erleben von Idylle und Harmonie, die Innerlichkeit der Seele sind die zentralen Themen der Hochromantik als Gegenbewegung zur von der Antike inspirierten Klassik und der vernunftgetriebenen Aufklärung. Acht der ganz großen Erzählungen der Hochromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe zusammengestellt.

390 Seiten, 19.80 Euro

Ansehen bei Amazon