X. Die Lieder von Traum und Tod

[192] Der Dichter ist ein Ich, wenn er im All darstellt sein Menschentum, sein Gesetz, seinen Raum. Wir erhalten und erfüllen uns, indem wir den dunklen Urgrund gestalten durch Trieb, Wille, Geist, der uns Eignes und Fremdes, Höhen und Tiefen, Maße und Grenzen, Räume und Körper, Gesetze und Bilder schafft, durch uns oder in uns – in sehr verschiedenen Lagen und Kräften. Vom Tier bis zum Seher hinauf wirkt dies Hellerwerden, Heraufheben, Besondern – mächtig in der Futtersuche wie in der Gottsuche. Denn auch wer zum All werden will der will sein All werden .. nicht Chaos, sondern ein Kosmos der seines Blutes oder seines Geistes Züge trägt, ob er das weiß oder nicht. Wer in Gott eingehen will der will in seinen Gott eingehn, in das Licht das ihm auf-gegangen ist: noch die Entstaltung der Mystiker, die Flucht ins Nirvana, die Abkehr vom Sein wird ja damit begründet daß man sich über den Sinn des Seins klarer geworden, also jenen Menschenweg bis ans Ende gegangen sei. Die Mystik ist nicht ein Urtrieb des Lebens, sondern dessen Umkehr. Niemand wird als Mystiker geboren, wohl aber jeder als Gestalt .. und ob man dies Gestalthafte, das schon dem Mensch-tier mitgegeben wird, aus-bilden will zum Mensch-gott oder es abtun will und vernichtigen, ob man sich erfüllen oder erlösen will, das bestimmt des Einzelnen Religion. Doch auch der Erfüller wird immer wieder, je energischer er dem dunklen Urgrund sich enthebt, daran erinnert wie sehr er ihm entstammt. Alle Grenzen umwogt die grenzenlose Flut und jede schöne Gestalt ist eine Anadyomene.[192] Es heißt nicht zurücktauchen ins Gestaltlose, wenn man es anerkennt und dem Meer opfert dem die Götter-Bilder entsteigen.

Jedes Werk Georges enthält ein solches Opfer an das Dunkel, neben der Feier des gestaltigen Daseins .. und immer wird dies Opfer gebracht, wenn ein neuerschlossener Gestaltenkreis durchmessen ist: so taucht der Herr der Hängenden Gärten in den Strom, so nachtet das Jahr der Seele in den »Traurigen Tänzen«. Diese Werke waren dem dunkeln Urgrund ohnehin noch näher: der Geist des Lebens war dem Dichter noch nicht erschienen, das Gesetz noch nicht offenbart und die »Ideen« noch nicht sichtbar. Führt von der Geist-Ebene aus noch ein Rückweg in die Nacht? Ja, auch sie hat ihre Nacht so gut wie ihren Morgen und Mittag, wie denn alle Dinge und Vorgänge in jedem Seinsbereich sind, nur nicht in jedem erscheinen .. doch bewahrt jeder weitere Umfang die früheren Erscheinungen. Was für die Bildung die leiblosen Elemente sind (»Stimmen im Strom«), was für die Seele das gesetzlose »Verhängnis« ist (»Traurige Tänze«) das ist für den erleuchteten Geist die kosmische Nacht. Jede Stufe ist die Überwindung, die »Aufhebung« ihres jeweiligen Widerspiels und wo sie überschritten ist da stößt der Überwinder auf eine höhere und umfänglichere Gegenmacht, die er nun bezwingen muß: der Bildner die Natur, der Zauberer das Schicksal, der Erleuchtete das Chaos. Dies Herauftauchen der neuen Gegenmacht gibt jedem Werk den dunklen Untergrund von dem sich das Erreichte umso runder abhebt, und zugleich den Ausblick in unerforschte Himmel. Jedes dieser Werke ist »ein End und ein Beginn« – Abschluß der einen Seins-zone und Anbruch der neuen.

Wenn das Schlußgedicht des Teppichs, »Der Schleier«, das ganze gestaltige »Leben« des Dichters als einen Traum-nu des Geistes zeigt, so ist damit der Geistestag vollbracht und der Geist selbst der dies vermag ist am Ende seiner Herrschaft: er steht vor dem Urgrund der ihn bewegt: er erkennt sich selbst, wenn nicht als Stoff, so doch als Kraft zu träumen. Die kosmische Nacht in die er blickt ist zugleich Widerspiel des Gestaltenreiches das er als Geist der Erde verwirklicht, und Widerspiel des Gesetzes das er als Geist des Lebens verewigt, kurz: sie ist Traum und Tod. »Traum«, nicht als die Fülle der Gesichte, sondern als »Maja« – die Scheinung des Wesens, vermöge[193] deren der Urgrund sich der Bindung im Raum immer wieder entzieht, wie er im Tod der Bindung durch die Zeit entgeht. Traum ist die Aufhebung des Raum-Ichs, Tod die Aufhebung des Zeit-Ichs – beides sind Nachtformen des Urgrundes, die raumschaffende und -vernichtende Bewegung, und das zeitschaffende und -vernichtende Sein.

Beide kann der Geist wahrnehmen und darstellen durch das Wort, das nicht nur Gesicht und Gesetz, sondern auch Klang und Schwingung ist. Bannt der Geist Bewegung und Sein des Urgrundes in Raum und Zeit, so wird das Wort Fleisch und Sinn des Ich, wie im Vorspiel und im Teppich. Löst er Raum und Zeit des Ich zurück in Bewegung und Sein, so wird es Klang und Schwingung des Urgrundes, wie in den Liedern von Traum und Tod. Dies geschieht nicht nach Willkür, so wenig wie das Gefrieren oder Tauen des Wassers.

Die Lieder von Traum und Tod enthalten das durchgeistete Leben, das im Vorspiel und im Teppich raumzeitliche Schau ist, als Musik des dunkeln Grundes. Der Geist gibt hier nicht Gesetz oder Mythus, sondern Klangfarbe und Tonfülle. Der Sinn dieser einzelnen Gedichte ist daher, obwohl sie geistig sind, so wenig mit Begriffen zu fassen wie die Zaubersprüche aus dem Jahr der Seele – sie sind keine »Ideen« keine Geist-bilder, sondern Geist-schwingungen. Wir vermögen wohl noch zu erkennen wodurch der Geist in Schwingung geraten ist, doch Schicksal, Gestalt oder Landschaft wird hier nicht als Schau vergegenwärtigt, sondern ist von vornherein schon empfangen als Schwingung des geisthaltigen Wortes. »Julischwermut« ist nicht eine geistige Sommerschau wie etwa der »Sieg des Sommers«, oder wie das XV. Gedicht des Vorspiels den sommerlichen Raum des Lebensgeistes zeigt und der »Freund der Fluren« den des Erdgeistes, sondern es ist der Sommer als schwermütige Schwingung des Lebensgeistes selbst, dargestellt in Worten die sommerliche Anschauungen bezeichnen. Während im Vorspiel und im Teppich Wortklang und Tonfall nur die Schau emporheben, sind hier die Bildinhalte nur Träger der Schwingung: dort ist Schau, aus der Schwingung geboren, hier Schwingung, in Anschauungen ausgewirkt .. dort der Strom, hier das Strömen. Der Strom ist die Gestalt des Bewegten, das Strömen die Bewegung der Substanz.[194]

Schon in der Sprache selbst liegt dieser Gegensatz. Das Wort ist zugleich Schau und Klang. Schau ist es durch die actio des Geistes die ein Ding nennt, vor-stellt, heraus-hebt, sondert, begreift. Klang ist es durch die passio die ihn, einerlei wodurch, schwingen macht. Die Bezeichnung der Dinge durch bestimmte Laute ist ein Akt, einerlei ob willkürlich oder unwillkürlich, einerlei ob aus optischem oder aus akustischem Antrieb. Die Entstehung von Lauten beim Anblick bestimmter Dinge ist ein Erleiden des menschlichen Geistes, jenseits aller Willkür. Sprache als Klang ist Schwingen durch Schau. Sprache als Bild ist Bannen der Schwingung. Werde ich durch Räumliches oder Zeitliches bewegt, so erklinge ich .. nenne ich was mich bewegt, so schaffe ich durch Laute Raum- und Zeit-Worte. Durch Erleiden von Raum und Zeit kommen mir Wort-laute .. durch Wort-bilder banne, ja schaffe ich Raum und Zeit. Beide Vorgänge sind gleich ursprünglich, wie Auge und Stimme des Menschen mit seinem Leibe gleichzeitig gegeben sind. Ich sehe schon Dinge, ehe ich sie nennen kann, und ich habe schon Laute, ehe ich sie an Gesehenes fixieren kann. Bis in die höchste Dichtung hinauf reichen diese Ursprünge: wo die raum-zeitlichen Anstöße des Alls als passio des Ich Sprachklänge werden, da entsteht die musikalische Dichtung. Wo ein Ich seine Bewegungen durch Sprache in Schau bannt, das heißt in raumzeitliche Grenzen, da entsteht die Gestaltendichtung. Die eine ist Ichklang der Welt, die andre ist Weltbild des Ich .. in der einen erleidet das Ich erschaffene Dinge, in der andern schafft es erlittene Dinge.

Auf dem Gipfel deutscher Lyrik geben die Lieder von Traum und Tod die Schwingung desselben Gehalts von dem das Vorspiel und der Teppich die Schau geben. Diesen Gehalt selbst müssen wir daher nicht nochmals erörtern, und Schwingung läßt sich nicht so beschreiben, geschweige begrifflich fassen, wie Schau. Auch sind die Lieder von Traum und Tod nicht wie das Vorspiel und der Teppich zusammengehalten durch eine aktive Idee – sondern ihrem Ursprung gemäß nur durch das gemeinsame Pathos, ein Auf- und Abschwellen des Lebens das im »Vorspiel« dramatisch gelenkt, im Teppich episch geordnet war. Doch darf man sich, wenn wir diese Lieder musikalisch nennen, dabei nichts dumpf-Befangenes, stofflich Schwelgendes vorstellen. Die Musik bietet uns nur das geläufigste Gleichnis für den[195] Zustand worin das Ich Schwingung des Alls ist. In der Dichtung müssen wir diese Dinge erst noch zeigen .. die Musik ist dazu der beste Grenzbegriff. Keineswegs aber soll mit diesem Hilfsgleichnis gemeint sein daß George etwa gewisse Wirkungen der Musik, ein Lullen oder Wiegen, mit Sprachmitteln nachmachen oder erreichen wolle. Die Sprache ist hier geistig (d.h. durchleuchtet vom Lebens-Sinn, nicht nur Leben hegend, fühlend, ausdrückend) in demjenigen Zustand der die Musik in der Geschichte des Menschen ermöglicht hat: tönende Schwingung des Alls im Ich. Musik selbst ist Allschwingung des Leibes, der Seele, aber nicht des Geistes. Geistig kann erst die Sprache sein: erst sie gibt den Dingen Sinn. Die Musik ist Sinn und hat Sinn, aber die Töne können ihn nicht nennen .. und die Programm-Musik die dies möchte muß entweder beim Wort Hilfe suchen oder sich selbst aufheben. Auch hier ist die Sprache allen andren Ausdrucksstoffen überlegen, dadurch daß nur sie unmittelbar dem Menschen allein angehört, von dem die Dinge erst Sinn empfangen. Farbe, Ton, Stein sind auch vor- und außermenschlich, also sinn-los, ehe der Mensch ihnen den Sinn gibt, indem er sich ihrer bedient, sich darin ausdrückt. Die Sprache ist unmittelbar sinnhaltig, eben weil sie an sich unmittelbar menschlicher Ausdruck ist.

Nennen wir die Lieder von Traum und Tod Musik des Geistes, so vernehmen wir darin nicht nur die Schwingungen eines Seins, sondern auch unmittelbar deren Sinn. Und dies ist etwas das die Musik überhaupt nicht vermag. Die Musik kann mit Tönen dahin gelangen wohin die Traurigen Tänze mit Worten gelangt sind: Seele schwingend vergegenwärtigen, aber sie kann nicht Geist schwingend aussprechen, wie die Lieder von Traum und Tod. Diese Gedichte sind deshalb nicht dumpf, sondern leuchtend wie der Äther und klar wie die Sternennacht, aber freilich ebensowenig wie diese faßbar und lösbar. Eben weil der Geist eine Urform des Lebens ist, nicht ein Ausdrucksmittel, kann man seine Schwingungen so wenig geistig erläutern wie das Licht beleuchten: sie sind irrationell und man kann nicht dahintergreifen, ihre Motive und ihre Motio sind dasselbe. Die Traurigen Tänze sind undurchdringlich, aber faßbar wie Leib und Seele. Die Lieder von Traum und Tod sind durchdringlich, aber unfaßbar wie Licht und Geist, die ja eben das Durchdringende selbst sind.[196]

Wie nun das Licht alle Grade der Helligkeit bis zur Finsternis umfaßt, und ein Zimmer so gut wie das Himmelsgewölbe durchdringen kann, wie es kein Raum und kein Körper ist, sondern eine Bewegung, aber durch Körper und Räume erscheint, indem es sie zugleich erscheinen läßt, so auch der Geist. Die Lieder des Geistes, des raum- und zeitlosen Raum- und Zeitgrundes, enthalten Augenblicke und Ewigkeiten des Raum- und Zeitlebens, doch eben wie geträumt, nicht wie gelebt. Das Leben des Ich wird darin vom All geträumt und der Tod, der »ewige Schlaf«, ist der ruhevolle Urgrund aus dem das ruhlose Träumen des Ich, sein Leben, sich scheinhaft regt. Er ist nicht Verneinung des Lebens, sondern »Aufhebung« des Ich .. kein Un-sein, sondern das Ur-sein. Diese Traum-augenblicke des ich-scheinenden Urgrundes Tod sind die Motive der Lieder, die Anstöße der Schwingungen. Wie im Traum selbst fließen die Bilder, die im Leben greifbar haften, vorbei. Sie sind selbst ein Schweben, unser Schweben. Schmerzen und Wonnen, so heftig und so tief wie im Wachen, sind im Traume nicht was wir tun und leiden, sondern was mit uns geschieht, also nicht actio des Ich in der Welt, sondern passio der Welt im Ich.

Dies Geschehen ist Sprache in Georges Liedern von Traum und Tod. Die Träume sind so mannigfaltig wie der Gehalt seines Geistes: landschaftliche Stunden, menschliche Schicksale, ja selbst den Sinn dieser Schicksale träumt er. Der Traum schließt die Weisheit nicht aus, sowenig er die Dinge undeutlicher, die Vorgänge verschwommener macht. Vom Wach-sehen unterscheidet ihn der Ursprung und der Zustand der Gesichte, nicht ihr Inhalt. Die Wirklichkeit in den Liedern ist das Träumen selbst, nicht das Geträumte. Die Weisheit solcher Verse wie die an den toten Freund in »Fahrt-Ende« ist nicht vom Lebensraum aus verkündet (obwohl sie inhaltlich verwandt mit der Weisheit des Engels ist, der zum Tun und Wirken ruft) sondern von der Ruh her, aus dem ewigen Schlaf:


Ich haßte die vergeblich dunklen bahnen.

Nun deine trauerboten mich erschüttern

Wall ich verträumt wohin du gern entflohest:

Zu grüner nacht der schaurigen Pagode[197]

Des nicht-mehr-suchens, nicht-mehr-tuns: so drohest

Als überwinder du bei deinem tode.


Auch die Lieder die in Ton und Farbe am meisten an die Geistbilder des Teppichs und des Vorspiels erinnern, wie »Feld vor Rom« oder »Südliche Bucht«, geben, wie geisterfüllt auch immer, nur die fliegenden Scheine, die saugende Musik, das unverbindlich schwebende Erlebnis jenes südlichen Schauders oder Zaubers der (im V. Vorspielgedicht) als festes Gesetz vom Geist des Lebens befohlen, in den »Romfahrern« als mythische Grundkraft deutschen Wesens gezeigt wird.

Vollends aber ertönen in den Liedern des Geistes alle die Augenblicke die kein Gesetz bannen, keine Idee vergegenwärtigen kann, die unwägbaren Flimmer und Winde, Zuckungen und Pulse des bewegten Herzens die sich nicht in Taten entladen, kaum in Geberden .. nicht an Dingen haftend, kaum Geschick zu nennen, und die doch jedes Ding umwittern, in jedem Geschick schwingen, zwischen Scheinen und Geschehen wesenlos weben und doch so sinnlich dicht, so seelisch mächtig sind wie Natur und Verhängnis – der Flaum jedes Außen, das Klopfen jedes Innen, die Nerven jeder Erschütterung, die länger und inniger dulden als das erschütterte Gemüt selbst. Kein Dichter hat diese Zwischenlagen und Übergänge, die unwägbaren Gewalten der schwingenden Welt inniger, ergreifender gesungen als George .. das süße Summen und Schimmern worin neue Liebe heranblüht, das zärtliche Schwellen und Schweben der Maienfrühe ..


Ein weißes festtag-glimmen

Der kirschenzweig der überhängt,

Ein rauschendes geflitter

Entzückt und quält – macht schwer und frei ..

Ein schwanken süß und bitter

Ein singen sonder melodei.


Oder das schmerzliche Beben, die fiebrige Leere, das »grenzenlose Sehnen«, das saugende und reißende Weh nach jedem Liebesabschied, millionenmal empfunden, tausendmal besungen – welche Worte bannen seine heimlichste Musik wie »Das Pochen«! Freilich nur wer so in alle Dinge und Zustände augenmäßig eingelassen war, wer so vollgesogen war mit Saft der Wahrnehmung konnte so schwingen.[198]

Nur eine Sprache, trunken und geschwellt von Schau, von Wesen und Gegenwart, beladen mit welthaltigen Augenblicken, konnte so süß und gewaltig dröhnen wie die letzten Lieder von Traum und Tod. Nicht mehr Einzelstunden, sondern der ganze Lebensflug und und -zug, Aufgang und Niedergang der Geistesflut, Steigen und Sinken des Weltlichts tönt im Tag-gesang .. das fertige Sein, die runde Masse seiner Inhalte im Nacht-gesang dreisätzig noch einmal auf: im Tag-gesang der zeitlose Ablauf, das Nacheinander, der Rhythmus dieses Lebens, im Nacht-gesang sein raumloses Wesen, sein Ineinander, seine Tonfülle. »Traum und Tod« endlich ist sein Viel- und Einhall: sämtliche Sphären die im Vorspiel panoramisch sich wölben, vom Engel erschlossen und durchmessen, erschallen hier harmonisch mit einander, und der Tod, der blinde Urgrund, durchdringt das stumme Sein mit sternschaffendem Menschengesang:


All dies stürmt reißt und schlägt blitzt und brennt

Eh für uns spät am nach-firmament

Sich vereint schimmernd still licht-kleinod

Glanz und ruhm rausch und qual traum und tod.

Quelle:
Gundolf, Friedrich: George. Berlin 31930, S. 192-199.
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