Elfte Szene

[159] Mander geht noch immer erregt hin und her. Windfellner hat seine Geige eingepackt und steht unschlüssig die Schultern zuckend.


MANDER. Lieber Windfellner ... tja ... ich bin furchtbar nervös ... ich bin durch tausenderlei blöde Dinge dieser Welt in den letzten Tagen furchtbar nervös gemacht ... gehen Sie ruhig ... üben ... üben ... nichts weiter als üben ...

WINDFELLNER. Guten Morgen, Herr Mander ... guten Morgen, meine gnädigste Frau ...

FRÄULEIN KOPRIVA. Guten Morgen, Herr Windfellner ... es tut mir so leid ...

MANDER. Guten Morgen, lieber Windfellner ... an Ihnen hat es durchaus nicht gelegen ...


Windfellner mit Kompliment nach der Tür rechts ab. Während sich die Musikanten schon bald nach den Tänzerinnen entfernt haben.


Quelle:
Carl Hauptmann: Die goldnen Straßen. Leipzig 1918, S. 159.
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