1 Oeuvres de Bayle, T. IV. p. 169. 170.
2 Tractatus Theologico – Politicus, continens dissertationes aliquot, quibus ostenditur, libertatem philosophandi non tantum salva pietate et reipublicae pace posse concendi, sed eamdem nisi cum pace reipublicae ipsaque pietate tolli non posse. Hamburg. (Amstelod.) 1670.
3 Er ist seitdem übersetzt erschienen (Gera 1787), aber ohne die Anmerkungen, die hier gewünscht werden. Seine »Ethik« ist mit Anmerkungen begleitet.
4 Leben des Spinoza von Joh. Colerus. Frankf. 1733.
5 In Heidenreich's »Natur und Gott« (B. I. Leipzig 1789) ist der erste Theil des Aufsatzes La vie et l'esprit de Mr. Benoit de Spinoza übersetzt. Obgleich enthusiastisch geschrieben, stimmt dies Elogium eines Freunde und Bekannten dennoch mit Coler's Lebensbeschreibung zusammen und ist merkwürdig.
6 S. Uriel. Acostae Exemplar humanae vitae, hinter Limborch's Amica collatione cum Judaeo, Basil. 1740.
7 Ein Vorgänger eben des Colerus, der sein Leben geschrieben.
8 B. d. S. Opera posthuma (Hagae Com.) 1677.
9 Tractatus de intellectus emendatione in Opp. posthum. Spinozae, p. 356.
10 Die Vorrede der Herausgeber sagt dies und bittet um Verzeihung, »wenn in dem Aufsatz Manches dunkel und roh erscheine; der Aufsatz sei nicht vollendet.« A. d. H.
11 Descartes, Opp. Philosoph. Amstel. 1685. Regii Philos. natural. Amstel. 1654. Raaei Clav. philos. nat. Lugd. 1654. Clauberg's Phys., Metaphys. etc. »In Cartesio displicet, sagt Leibniz, audacia et fastus nimius conjunctus cum styli obscuritate, confusione, maledicentia. Longe magis mihi probatur Claubergius, discipulus ejus, planus, perspicuus, brevis, methodicus.« Leibnit. Otium Hannoveran., ed. Fellero., p. 181.
12 Amstel. 1663. »Quem ego cuidam juveni, quem meas opiniones aperte docere nolebam, antehac dictaveram«, sagt Spinoza in seinem neunten Briefe, S. 423.
13 Opp. posth., p. 395 seq.
14 Da diese Ode seitdem in Kosegarten's »Poesien« (B. I. S. 35) wohlklingend übersetzt ist, so stehe sie hier, diese Uebersetzung:
Durchwebt von Dessen Odem, der ewig lebt,
Von Dessen Gluth gezündet, der nie erlischt,
Entbrennt die Seele, schwingt den Fittig,
Steiget in nimmer erflogne Höhen,
Und strebet mühsam aufwärts zum Throne Deß,
Den keine Zunge nannte, kein Hymnus sang,
Den keine Schranke grenzt noch enget,
Nicht des Beginns, noch des Endens Schranke.
Er ist der Wesen Urgrund und ist ihr Ziel,
Sein eigner ew'ger Urgrund, sein eignes Ziel,
Beginnt, begrenzt, beschränkt sich selber,
Grenzenlos zwar und beginn- und endlos.
Ganz, ungetheilt, untheilbar und unverrückt,
Erfüllt sein Wesen jeglichen Atomus
Des ungemessnen Raums und jeden
Stiebenden Tropfen des Zeitenstromes.
Ihn deckenhohe Tempelgewölbe nicht,
Ihn fassen nicht die Himmel, die Erden nicht;
Frei, unumhüllet, ungefesselt
Waltet und herrscht er im großen Alle.
Sein Will' ist That. Wer steuert dem Mächtigen?
Wer hemmt den Unrückrufbaren? Groß ist er
Und gut, nicht mit der Meßkunst Größen,
Nicht mit der Güte der Sittenlehren.
Stracks, flugs, im Hui geschiehet, was er gebeut.
Das Weltall schlief des eisernen Nichtseins Schlaf;
Er rief: Erwache? Schnell erwachend
Rafft' es sich auf und erstaunt' und kniete.
Sein alldurchdringend Auge durchschaut das All
Und hegt und trägt, bewahret und wärmet es.
Allmächtig herrscht sein Wink, allmächtig
Waltet des Schrecklichen hohe Brane.
Dich fleh' ich, Guter! lächel' auf mich herab!
Mit Demantketten binde mich fest an Dich!
Bei Dir, bei Dir ist volle Gnüge,
Einzig bei Dir, und bei keinem Andern!
Wohl Dem, der Dich ergreifet, an Dich sich hängt.
An Dich sich innig schmieget, Dich fest umflicht!
Dich habend, Vater, hat er Alles,
Alles, was sättigt, und was beseligt.
Du, Du entzeuchst Dich Keinem, der Dein bedarf,
Freiwillig schenkst Du Jeglichem Jegliches;
Dich selbst, der war und ist und sein wird,
Ewiger, schenkst Du dem frommen Fleher!
Du bist dem Müherliegenden Nerv und Mark,
Und bist dem Klippenscheiternden Bucht und Port,
Und bist der durstgeborstnen Lippe
Lechzender Wanderer Quellenkühle.
Du bist der Arbeitseligen süße Ruh',
Bist unsern Busen Frieden und Freudigkeit
Bist jeder Schönheit Urgebilde,
Jeglicher Trefflichkeit ew'ge Urform.
Bist Zahl und Maß und Zirkel und Harmonie
Und Pracht und Ordnung, Hoheit und Majestät,
Bist unsre Wonne, unsre Wollust,
Unsre Ambrosia, unser Nektar.
O Du, der Wahrheit Richtscheit, des Rechtes Norm,
Des Guten Bleischnur, heiliges Urgesetz,
Du, unsre Hoffnung, unsre Weisheit,
Leuchtende Fackel des irren Geistes!
Glanz, Lichtstrahl, Würde, Hoheit, wie sing' ich Dich!
Licht, Liebe, Leben, Labsal, wie feir' ich Dich!
Der Summen Summe! All das Allen!
Einziger, Ewiger, Größter, Bester!
15 Divisus, a didere pro dividere.
16 Mensor s. mensura.
17 V. Ethic., p. 49. Schol. et epist., 21, 39, 40, 49, etc. »Jedermann muß ja einräumen, daß nichts ohne Gott weder sein noch gedacht werden könne; denn Alle gestehen, daß Gott aller Dinge, sowol ihrem Wesen als ihrem Dasein nach, einzige Ursache sei. Inzwischen sagen doch auch die Meisten, zum Wesen eines Dinges gehöre das, ohne welches das Ding weder sein noch gedacht werden kann. Sie müssen also glauben, entweder daß die Natur Gottes zum Wesen der erschaffenen Dinge gehöre, oder daß die erschaffenen Dinge ohne Gott sein und gedacht werden können, oder – welches wol das Gewisseste ist – sie wissen nicht, was sie meinen. Die Ursache hievon, halte ich, lag in der fehlerhaften Ordnung ihres Philosophirens. Die göttliche Natur, die sie vor allem Andern betrachten sollten, weil sie sowol ihrer Natur als unsrer Erkenntniß nach das Erste ist, setzten sie zuletzt; die Objecte der Sinne (wie sie es nennen) stellten sie Allem voran. Wenn sie diese betrachteten, dachten sie an nichts weniger als die Gottheit; wenn sie nachher zu dieser übergingen, konnten sie an nichts weniger als an ihre vorigen Figmente denken, denen sie die Kenntniß natürlicher Dinge übergebaut hatten, und die ihnen zum Verstande der göttlichen Natur nichts helfen konnten« u.s.w.
18 Prop. 18 verglichen mit Ep. 21. »In Gott, sage ich mit Paulus, vielleicht auch mit allen alten Philosophen (obgleich auf andere Weise), und ich möchte sagen, auch mit allen alten Ebräern (so viel sich aus einigen, obwol sehr verstümmelten Traditionen muthmaßen läßt), in Gott webt und ist Alles. Glauben aber Einige, dies gehe darauf hinaus, daß Gott und die Natur (unter der sie sich eine gewisse Masse oder körperliche Materie denken) Eins und Dasselbe sei, so verfehlen sie ganz des Weges.« Opp. posth., p. 449.
19 V. Epist. 29: »Maß, Zahl und Zeit sind nichts als Denk- oder vielmehr Imaginationsweisen. Daher alle, die durch ähnliche, überdem übelverstandene Notionen den Fortschritt der Natur haben verstehen wollen, sich so wunderbar verwirrt haben. Denn da es viele Begriffe giebt, die wir nicht durch Imagination, sondern durch den Verstand allein erreichen, z.B. Substanz, Ewigkeit u.s.w., so thäte Der, der diese Begriffe durch jene Hilfsmittel der Imagination erklären wollte, nichts weiter, als daß er sich Mühe gäbe, mit seiner Imagination zu rasen.« Opp. posth., p. 468.
20 »Kein Attribut der Substanz kann wahrhaft gedacht werden, aus welchem folge: die Substanz sei theilbar.« Ethic. Prop. XII. »Die absolut-unendliche Substanz ist untheilbar.« Prop. XIII.
21 Im zweiten Theil der Ethik de mente.
22 Ep. 69, 70, 71,72. Ausdrücklich sagt er in diesen Briefen, »daß von Descartes die Materie durch Ausdehnung übel definirt worden, daß aus der Ausdehnung die Varietät der Körper nicht zu erklären sei«, und geht so weit, daß er die Cartesischen Naturprincipien nicht nur unnütz, sondern ungereimt nennt. Opp. posth., p. 596. seq.
23 Boscowich, Philosophiae naturalis theoria redacta ad unicam legem virium in natura existentium. Viennae 1760.
24 Aus August Henning's Philosophischen Versuchen, Kopenhagen 1780.
25 S. seinen merkwürdigen 29. Brief, Opp. posth., p. 465.
26 In schedis gallicis de systemate harmoniae praestabilitae agentibus snimam tantum, ut substantiam, non ut simul corporis Entelechiam consideravi, quia hoc ad rem, quam tunc agebam, ad explicandum nimirum conaensum inter corpus et mentem non pertinetbat; neque aliud a Cartesianis desiderabatur. Opp. Leibnit., T. II. P. I. p. 269.
27 »Nach Spinoza«, sagt Lessing, »ist die Seele nichts als der sich denkende Körper, der Körper nichts als die sich ausdehnende Seele«. S. Lessing's Leben und Nachlaß, Th. 2. S. 170. Genau und wahr. »Durch Spinoza ist Leibniz nur auf die Spur der vorherbestimmten Harmonie gekommen.« S. 167. Aber durch welchen andern Cartesianer oder ältern Philosophen konnte er nicht darauf gekommen sein? Und warum durch einen ältern Philosophen? Drückt seine Hypothese, von Willkürlichkeiten gesondert, etwas Anders aus als ein Gesetz der Erfahrung?
28 Die hieher gehörigen astronomischen Abhandlungen von Lagrange und Laplace stehen in den Denkschriften der Berliner und Pariser Akademie. Des Newton's unsrer Zeit, Pierre Simon Laplace, Exposition du Système du monde, die seitdem (1796) erschienen, ist eine Himmelskarte dieser weisen ewigen Gesetze des Weltalls.
29 »Der wirkende Verstand (intellectus actu), sei er endlich oder unendlich, muß wie Wille, Liebe, Begierde zur abgeleiteten, nicht zur hervorbringenden Natur gezählt werden.« Prop. 31. »Die Natur hat keinen vorgesetzten Endzweck; alle Endursachen sind Dichtungen der Menschen.« Prop. 36, append. u.s.w.
30 S. Br. 24, 25 u.s.w.
31 S. im Register seiner Opp. den Namen Spinoza.
32 »Je mehr Realität oder Wirklichkeit ein Ding besitzt, desto mehr Attribute kommen ihm zu.«(P. I. Prop. 9.) »Gott, das selbstständige Wesen, bestehend in unendlichen Attributen, deren jedes sein unendliches ewiges Wesen ausdrückt, existirt nothwendig.« (Prop. 11.) »Aus der Nothwendigkeit der göttlichen Natur muß Unendliches auf unendliche Weisen, d.i. Alles, dessen ein unendlicher Verstand fähig ist (quae sub intellectum infinitum cadere possunt), folgen.« (Prop. 16.) »Gottes Verstand ist die Ursache der Dinge, sowol ihrer Existenz als ihrem Wesen nach; er ist also vom Verstande aller Dinge wesentlich unterschieden.« (Prop. 18. Schol.) »Gottes Existenz und Wesen ist Eins und Dasselbe.« (Prop. 20.) »Auf keine andre Weise, in keiner andern Ordnung haben die Dinge hervorgebracht werden können, als sie hervorgebracht sind; mithin in der größten Vollkommenheit, weil sie aus der vollkommensten Natur nothwendig folgen. Niemand kann uns überreden, zu glauben, daß Gott nicht Alles, was in seinem Verstande ist, in der Vollkommenheit, wie er es erkennt, schaffen wolle.« (Prop. 33. Schol. 2.) »Gedanke ist ein Attribut Gottes, eins seiner unendlichen Attribute, das sein ewiges unendliches Wesen ausdrückt.« (P. II. Prop. 1.) »In Gott ist nothwendig eine Idee, sowol seines Wesens als Alles dessen, was aus seinem Wesen nothwendig folgt. Der Pöbel versteht unter Gottes Macht eine freie Willkür, wir haben aber gezeigt, daß Gott mit derselben Nothwendigkeit handle, mit der er sich selbst erkennt (se ipsum intelligit), d.i. wie es aus der Nothwendigkeit der göttlichen Natur folgt, daß Gott sich selbst erkenne, so folgt auch aus ihr, daß Gott Unendliches auf unendliche Weisen wirke.« (Prop. 3. Schol.) »Die Idee Gottes, aus welcher Unendliches auf unendliche Weisen folgt, kann nur eine sein; denn ein unendlicher Verstand begreift nichts in sich als Gottes Attribute und Affectionen.« (Prop. 4.) »Die Ordnung und Verbindung seiner Ideen ist die Ordnung und Verbindung der Sachen selbst.« (Prop. 7) »Was irgend vom unendlichen Verstande gedacht werden kann, als constituirend des Selbstbestehenden Wesen, das Alles gehört zum einzigen Selbstständigen.« u.s.w. (Prop. 7. Schol.)
33 Zeuge dessen ist Spinoza's ganze »Ethik«.
34 Uz' lyrische Gedichte, Theodicee.
35 »Da in dem Ewigen es weder ein Wann noch ein Vorher und Nachher giebt, so folgt aus der bloßen Vollkommenheit Gottes, daß er ein Andres beschließen, als er beschlossen hat, weder könnte noch gekonnt habe. Vor seinen Beschlüssen war es nicht, noch ohne dieselbe. Aenderte er diese, so würde er seinen Verstand und Willen ändern, d.i. ein andrer Gott sein.« (Prop. 33 Schol. 2.)
36 Oeuvres Philosophiques de Leibnitz, publ. p. Raspe. Amst. 1765, beinah die lehrreichste unter Leibnizens Schriften, von dem übrigens jede Zeile lehrreich ist.
37 »Keinesweges unterwerfe ich Gott einem Fatum, sondern ich denke mir, daß aus der Natur Gottes Alles so nothwendig folge, wie Jeder es sich aus der Natur Gottes folgend denkt, daß Gott sich selbst erkennt. Beim Letzten leugnet Niemand, daß es aus der göttlichen Natur nothwendig folge, und doch denkt sich dabei Niemand, daß Gott von einem Schicksal gezwungen sich selbst erkenne; er erkennt sich frei und doch nothwendig.« Ep. 23. Opp. post., p. 453.
38 »Wer begierig ist, Andern mit Rath und That dahin zu helfen, daß sie insgesammt des höchsten Gutes genießen, der wird sich befleißigen, sich ihre Liebe zu erwerben, nicht aber sie in eine Bewunderung seiner zu ziehen, daß eine Wissenschaft von ihm den Namen erhalte«. Eth., P. IV. Opp., Cap. 25.
39 Ueber die Lehre des Spinoza, Breslau 1786. Neue vermehrte Ausgabe. Breslau 1789.
40 Ueber die Lehre des Spinoza, S. 12. Die Citationen, nach der ersten Ausgabe bemerkt, sind geblieben, und in der zweiten leicht zu verfolgen.
41 S. 12.
42 S. 14.
43 S. 17.
44 »Wenn ich mich nach Jemand nennen soll, so weiß ich keinen Andern.« S. 12. (Wenn! soll! weiß ich!) »Freilich! Und doch! Wissen Sie etwas Besseres?«
45 S. 17.
46 Person, as I take it, is the make of this Self. Wherever a Man finds what he calls Himself, there I think another may say is the same Person. It is a forensick term, appropriated Actions and their Merit, and so belongs only to intelligent Agents capable of a Law and Happiness and Misery. Locke, Essay on human understanding, Vol. I B. 2. 27.
Le soi fait l'identité réelle et physique; et l'apparence du soi, accompagnée de la vérité, y joint l'identité personnelle. Si Dieu changeait extraordinairement l'identité réelle, la personnelle demeurerait, pourvu que l'homme conservât les apparences d'identité, tant les internes (c'est-à-dire de la conscience) que les externes, comme celles qui consistent dans ce qui parait aux autres. Ainsi la conscience n'est pas le seul moyen de constituer l'identité personnelle; le rapport d'autrui ou même d'autres marques y peuvent suppléer. Leibnitz, Ouvres philosoph., p. 195. 196.
Ueber den Sprachgebrauch der Worte Person, Persönlichkeit u.s.w. schlage man Wörterbücher auf, welche man will, latein, deutsch, französisch, italienisch, spanisch, englisch; alle sagen in ihren gesammelten Stellen, daß diese Worte ein Eigenthümliches oder Besondres unter einer gewissen Apparenz bezeichnen; welcher Nebenbegriff dem Unendlichen im Gegensatz der Welt gar nicht zukommt, vielmehr den Begriff des Einzigen, nicht Figurirenden verdunkelt.
47 Locke, Essay on unterstand., B. 2. Ch. 21. §. 5; Ch. 11. §. 17.
48 Leibniz, Oeuvres philosoph. p. Raspe, p. 132.
49 S. 19.
50 Ethic. L. IV. V.
51 S. 19 f.
52 S. 20.
53 S. 21.
54 »Daß Lessing sich nicht anmaßte, zu behaupten, Leibniz sei in dem Verstande ein Spinozist gewesen, daß er sich selbst dafür erkannt hätte, beweist die Folge des Gesprächs. Innere wesentliche Aehnlichkeit, Identität des Systems; das nur hatte Lessing eigentlich im Auge«. Ueber die Lehre des Spinoza. Zweite Ausg. 1789. S. 414.
55 S. 22.
56 Lessing's sämmtliche Schriften, Th. 7. S. 23. f.
57 S. 34.
58 Noch befriedigender sieht man dies aus ein paar Aufsätzen in Lessing's hinterlassenen Schriften. (Lessing's Leben und Nachlaß, Th. 2. S. 164 f.) Unwidersprechlich zeigen sie den hellen und reinen Begriff, den Lessing von Spinoza's System hatte, und stellen die Scherze seines Gesprächs an den Ort, der ihnen gehört.
59 S. 170. 172.
60 Man sehe hierüber Wolff's Widerlegung des Spinozismus, Th. 2 seiner »Natürlichen Gottesgelahrtheit«, §. 671. u.s.w., die der deutschen Uebersetzung von Spinoza's Sittenlehre (1744) beigedruckt ist.
61 Epist. 23, Opp. posth., 453.
62 Ueber die Lehre des Spinoza. Breslau 1786.
63 »Omnia in Deo esse et in Deo moveri cum Paulo affirmo, auderem etiam dicere cum antiquis omnibus Hebraeis, quantum ex quibusdam traditionibus, tametsi multis modis adulteratis, conjicere licet.« Epist. 21, Opp. posth., p. 499.
64 Die erste Schrift hieß: »Der Spinozismus im Judenthum, oder die von dem heutigen Judenthum und dessen geheimen Kabbala vergötterte Welt. An Mose Germano befunden und widerlegt von J. G. Wachter«. Amsterd. 1699. Die zweite: Elucidarius Cabbalisticus s. reconditae Hebraeorum philosophiae recensio, epitomatore J. G. Wachtero. Rom. 1706. Er findet zwanzig Aenlichkeiten zwischen Spinoza's System und dem Kabbalismus.
65 Kästner's vermischte Schriften, Th. 2. S. 11 ff.
66 Ueber die Lehre des Spinoza, S. 34.
67 Eine Erläuterung dieses Ausdrucks, f. in der zweiten Ausgabe des Buchs über die Lehre des Spinoza, S. 46 f.
68 S. 35.
69 S. 35.
70 S. Gleim's »Halladat«, III.
71 Kant's Kritik der reinen Vernunft, Zweite Ausg. S. 641. »Wenn Ihr sagt: Gott ist nicht, so ist weder die Allmacht noch irgend ein anderes seiner Prädicate gegeben; denn sie sind alle zusammt dem Subject aufgehoben, und es zeigt sich in diesem Gedanken nicht der mindeste Widerspruch.« Ebendas., S. 623.
72 S. über diese allgemeinen Naturgesetze, insonderheit über die Affinität und Verähnlichung der Wesen vortreffliche Anmerkungen in den Betrachtungen über das Universum, Erfurt 1777.
73 Ethic., P. II. Prop. 43, Schol. P. 80.
74 Epist. 74. P. 612.
75 Z.B. Schol. zu Prop. 40, 43, 44, 49 u.s.w.
76 P. 366-392.
77 De emend. intellect., p. 367 f.
78 Moralists, P. III. Sect. I.