Tagebuchblätter

[227] [227] In dem Traum siehst du die stillen,

Fabelhaften Blumen prangen;

Und mit Sehnsucht und

Verlangen Ihre Düfte dich erfüllen.


Doch von diesen Blumen scheidet

Dich ein Abgrund tief und schaurig,

Und dein Herz wird endlich traurig,

Und es blutet und es leidet.

Heine


Quelle:
Arno Holz: Buch der Zeit. Berlin 21892, S. 227-228.
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