Uber die Tugend

[35] Die Tugend bleibt nicht stets/ wenn du sie einmahl hast.

Denn kommt sie ja zu dir/ so ist sie wie ein Gast.

Liebt sie der Hauß-Wirth sehr/ und will sein Amt verwalten/

Muß er sie immerfort bey einem Ermel halten.


Quelle:
Christian Friedrich Hunold: Menantes Academische Nebenstunden allerhand neuer Gedichte, Halle/ Leipzig 1713, S. 35-36.
Lizenz:
Kategorien: