Zehntes Kapitel
Wie der Hofschulze und der Graf Oswald aneinander und auseinander gerieten

[719] Unten im Oberhofe befahl der Fronbote den Knechten zum Holzfällen nach dem Nußholze, den Mägden zum Grummetwenden nach der Pfaffenwiese zu gehen, der Baas habe sie ihm für den Tag verstattet. Sie sollten sich Brot mitnehmen und am Abend werde er Ihnen das eingebüßte Mittagsessen wohl ersetzen, fügte er hinzu.

Die Knechte und Mägde gehorchten ihm, denn der alte Fronbote war des Hofschulzen genauester Freund und galt wie der Herr selbst im Hofe, wenn jener entfernt war.

Nachdem sich alle Menschen, wie er glaubte, aus dem Hofe entfernt hatten, blieb er noch einige Minuten in dem stillen Hause stehen und sagte dann wohlgefällig: »Jetzt kann hier geschehen, was recht ist.« Darauf ging er über den Hof nach den Ställen. Zwischen der Scheure und dem Pferdestalle war ein schmaler Gang, der noch dazu durch Rasen und Reisig etwas versperrt war. Diese Hindernisse räumte der Fronbote hinweg, legte sie jedoch so, daß sie mit leichter Mühe wieder an ihren Platz getan werden konnten. Von dem Gange gelangte er auf ein kleines dunkeles Plätzchen hinter der Scheure, welches kaum acht Fuß im Gevierte hielt. Nur ihm und dem Hofschulzen war das Dasein dieses Plätzchens kund, auf welchem der alte Brunnen des Oberhofes stand, der, welcher gebraucht worden war, ehe durch den Bau der neuen Scheure vor dreißig Jahren das Plätzchen verbaut wurde, welches durch einen Winkel der hinter der Scheure durchziehenden Hofesmauer entstand.

Ein großer Holunderbaum, welcher an dieser Mauer grünte, überschattete das Plätzchen und machte es feucht. Nesseln und Unkrautspflanzen wucherten dort in wilder Fülle. Der Fronbote[719] schlug einige der höchsten Nesseln zurück, und seine rauhen Fäuste empfanden nichts von ihrem Brennen. Er stieß mit dem Fuße die Kröten fort, die auf den feuchten Steinen in Menge saßen, nahm ein Paar morscher Bretter, womit der Brunnen überdeckt war, hinweg, beugte sich über die niedrige Brunnenmauer, ließ einen Stein hinunterfallen und freute sich, als das Plätschern unten anzeigte, daß noch Wasser in dem Brunnen war. Er legte einige große Steine neben den Brunnen und einen Strick, den er aus der Tasche zog, legte er dazu. Dann schwang er sich ungeachtet seines Alters rüstig an dem Holunderbaume über die Mauer, nachdem er noch ein Blatt von dem Baume abgebrochen hatte. Auf dem Blatte pfiff er eine Melodie, während er draußen durch Wiesen und Felder nach seinen Besitzungen ging. Zuerst wollte er das Nußholz und dann die Pfaffenwiese besuchen.

Als das Haus des Oberhofes ganz still geworden war, tat es oben an der Türe der Kammer, worin das Schwert Karls des Großen gelegen hatte, ein leises Klinken, so leise, als fürchte der Klinkende, daß auch nur das geringste Geräusch von ihm vernommen werden möchte. Darauf schlich es ebenso leise über den Gang nach dem Zimmer Lisbeths, und dann wurde es wieder eine Zeitlang ganz still, als werde an der Türe gehorcht, ob jemand in dem Zimmer sei. Darauf klinkte die Türe des Zimmers schon etwas lauter und als nun letztere geöffnet worden war, ging es oben und tat ein Kramen wie von jemand, der nicht mehr darauf achtete, ungehört zu bleiben.

Aber plötzlich ertönte unter dem Kramen ein Schrei, es kam aus dem Zimmer gesprungen, die Türe desselben wurde rasch zugeworfen, es rannte über den Gang, huschte in die Kammer und auch deren Türe flog mit Geräusch zu.

Kurz nach diesem Vorgange betrat der Hofschulze mit dem jungen Grafen Oswald das Haus. Das war ungefähr um die Zeit, als der Fronbote sein Geschäft am Brunnen getan hatte. – »Welche Versicherung begehrt Ihr von mir, daß ich Eure Heimlichkeit nicht ausbringe?« fragte Oswald seinen alten Gastfreund. »Ich bin willfährig mit Euch gegangen, als Ihr mich oben im Forste darum ersuchtet, aber nun beeilt Euch und sagt mir an, was Ihr wollt.« – Mit einem schweren Seufzer[720] setzte er hinzu: »Es gefällt mir nicht mehr bei Euch, und ich muß fort.«

»Ich werde Ihnen da droben meine Meinung veroffenbaren, da droben in der Kammer am Gange«, sagte der Hofschulze so mühsam und stockend, daß jedes Wort sich wie von Klammern in seiner Brust loszuringen schien. Er ließ den Gast vorangehen und folgte ihm mit schweren und dröhnenden Schritten.

Als sie oben in die Kammer eingetreten waren, schob der Hofschulze den Riegel vor das Schloß und warf seinen lichtblauen Feiertagsrock ab. Dann reckte er seine Glieder und die ganze Gestalt wuchs wieder wie damals, als er im Mondschein den Jäger warnte, an die Geheimnisse des Schwertes zu rühren. Er wiegte die Arme und Fäuste, gleichsam um ihre Kraft zu prüfen, hin und her.

Oswald, durch dessen Seele eine finstere Ahnung flog, sagte nicht ohne Schauder: »Was soll das?«

Der Alte zog die buschichten Brauen in die Höhe und versetzte kalt: »Einer von uns beiden verläßt diese Kammer nicht lebend.«

»Was!« rief Oswald entsetzt. »Ihr wollt mich ermorden? Zum Meuchelmörder wollt Ihr an Eurem Gaste werden?«

»Keinesweges«, sagte der Hofschulze ruhig wie in guten Tagen, »sondern es soll alles mit der Manier zugehen. Jetzt höret mich an, junger Herr Graf oder Fürst, oder wer Ihr sonst sein möget, denn es kann sich treffen, daß ich auf dieser Kammer liegen bleibe, und drum ist mir sehr vonnöten, daß Ihr eine gute Meinung von mir heget und behaltet. Das Gemüte des Menschen kann ein vieles ertragen, aber vom Übermaß wird es in die Desperation getan. Ich bin desperat, Herre, und kann dafür nichts. Meine Seele ist voll Nöte und Pein und schreit wie ein Hirsch nach der Wasserquelle. Es ist zuviel Kreuz und Herzeleid über mich gekommen in diesen paar Tagen und das letzte war das schlimmste. Mein Schwert ist mir gestohlen, mein Schwert! mein Schwert! Das Schwert von Carolus Magnus! Ich bin wie Asche und Scherben, wenn ich daran gedenke. Nun behorchen Sie auch noch die Heimlichkeit, meine Heimlichkeit! Ei, Herre, war das recht? Nachdem ich Ihnen Logement gegeben manchen Tag und mich ganz in[721] der Ordnung mit Ihnen betragen? Sie werden es ausbringen und haben uns eine Schande angetan, eine Schande, daß mir zumute ist, als wäre meiner Tochter durch Sie Gewalt geschehen –«

Oswald rief: »Ich schwöre, nichts ...«

» ... zu verraten, das wollen Sie schwören«, fiel der Hofschulze ein. – »Sie schwören es heute und brechen es morgen, ich verstehe mich auf solche Schwüre. Wer dergleichen absonderliche Heimlichkeit erfuhr, der verrät sie auch an seinen Freund, oder an seine Liebste, oder an ein Blatt Papier, oder an die Lüfte und die Sache kommt unter das Schwabenvolk draußen im Reich. Nein, nur der Tod stopft den Mund über diese Dinge, auch sagen die alten Rechte ganz genau, wer Freigerichtes Heimlichkeit sieht, ohne wissend zu sein, der ist des Lebens los. Ich habe einen Haß auf Sie, wie auf keinen Menschen sonst in der Welt, denn – sagen muß ich Ihnen auch nur: In der Nacht zeigte mir das Gesicht mein Schwert in Ihrem Verschlage, darunter stecken Sie also auch mit, und nun tun Sie das – das – das –«

Er hielt, von innerer Wut zusammengeschnürt, einige Augenblicke inne. Dann fuhr er pathetisch fort: »So dachte ich da droben auf der Höhe am Stuhl: Herr, Herr, wie soll das werden? Die Heimlichkeit darf nicht von der roten Erde, wie aber magst du es gleichwohl schlichten? Du kannst nicht drei hinter ihm hergehen lassen, die ihn fassen am Kreuzweg und aufhenken und ihm lassen Geld und Gold und ihr Messer neben ihn stecken in die Borke des Baumes nach Königsrecht! – Und darfst du ihn locken in dein Gehöfte und abmeucheln und sollst noch so etwas Schandhaftiges auf dich laden in deinen urältesten Tagen, o pfui, o pfui! – Auf einmal aber tat es in mir einen Blitzschlag und eine innerliche Erleuchtung und ich wußte, wie ich mich zu fassen und zu verhalten habe. Denn ich bin zwar noch stark bei Kräften, aber Sie sind jung und auch nicht schwach, und so sind wir einander gleich. Deshalb wollen wir nun kämpfen um unser Leben, Mann gegen Mann, Auge in Auge blickend. Schlage ich Sie darnieder, so ist Ihr Grab im alten Brunnen bereitet und die Heimlichkeit bleibt auf der roten Erde, tun Sie es mir an, so hat es Gott also gewollt;[722] auf jegliche Weise aber ist dieses ein wahres und aufrichtiges Gottesgericht. Also frisch ans Werk, denn ich weiß mir sonst nicht zu helfen!«

Er erhob eine Axt, die neben ihm stand, und sah, indem er sie leicht wie eine Feder emporschwang, furchtbar aus, gleich einem von den Streitern Wittekinds in den Schlachten bei Detmold und an der Hase.

»Seid Ihr bei Sinnen, Hofschulze?« rief Oswald. »Ich fürchte mich vor keinem Feinde, aber womit soll ich mich verteidigen gegen Euch alten, rasenden Mann?«

»Dort steht eine zweite Axt«, sagte der Hofschulze. »Nehmt sie, Herre; jegliches Gerät kann zu einer Waffe werden in des Mannes Faust, und wie geschrieben steht, so sind sie vor alten Zeiten auch solcherweise mit Streitäxten aufeinander losgegangen.«

»Ich nehme die Axt nicht und haue mich nicht mit Euch herum wie ein Schlächter und Stierfäller«, versetzte stolz und fest der junge Graf. »Ihr seid, scheint es, in der Berserkerwut, dem uralten Wahnsinne Eures Stammes. Ihr werdet aber zu Euch selbst kommen und Euch dann schämen mit mir so verfahren zu sein um Possen ...«

»Possen!« schrie der alte Bauer mit einer entsetzlichen Stimme. »Possen!« wiederholte er ebenso laut und stieß den Stiel der Axt so heftig auf den Boden, daß ein Teil des Kalks von der Decke fiel. – »Herr! Herr! In den Possen bin ich alt und grau geworden, und mit den Possen habe ich mir Recht genommen an einem Schalk und Sohnesmörder, und mit den Possen folgen mir meine Landsleute, wohin ich sie haben will, wie eine Lämmerherde, und um die Possen verstehen sie mich, ohne daß wir ein Wort miteinander zu reden brauchen, also mögen es wohl für euch da draußen in Schwabenland Possen sein, aber für mich und meinesgleichen sind es keine Possen nicht. – Und Herr, ich will jetzo mein Recht haben und meine Rache an Euch und die Sicherheit von wegen der Heimlichkeit. So wahr der Herr lebt, ich suche das alles nicht wie ein schlechter und boshafter Mensch, sondern in grausamer Herzensangst und Unruhe – wißt Ihr ein ander Mittel, sagt es an – aber werden muß mir es, mein Recht und die Sicherheit, und[723] werden soll mir es, so wahr uns hier niemand hört als Gott und die vier weißen Wände, denn der Fronbote hat die Menschen hinweggeschafft vom Hofe und nur das blöde Vieh brüllt da drunten in seinem Stalle.«

Das Saatlaken bewegte sich und eine bleiche, jungfräuliche Gestalt trat dahinter hervor. »Ihr irrt Euch, Hofschulze«, sagte Lisbeth zitternd am ganzen Körper, aber mit fester Stimme. – »Aus meinem Verstecke treibt es mich hervor. Euch vor Torheit zu retten. Nicht Gott allein hörte Euch und die stumme Wand, sondern auch ich hörte Euch und er setzte mich zu einer Zeugin Eurer wilden Gedanken. So hat Euch also Gott mit Eurem Vermessen in mir zuschanden werden lassen, deshalb steht von den Werken blinden Grimmes ab.«

Die Gewalt dieser plötzlichen Erscheinung war zu groß, als daß der Hofschulze nicht vor ihr mit seiner doch nur fieberhaften Aufregung hätte zusammenbrechen müssen. Er ließ die Axt fallen, seine Gestalt schrumpfte gleichsam vor dem zitternden Mädchen, welches doch so fest sprechen konnte, ein, stumm und gebeugt verließ er die Kammer.

Oswald war überrascht, freudig und kummervoll vor Lisbeth in die Kniee gesunken. Ach, sie war wieder da, aber wie sah sie aus, und wie streng und kalt hatte sie ihn einen Augenblick angesehen, um dann beharrlich von ihm wegzublicken! – »Kommst du endlich wieder zum Vorschein, Lisbeth?« stammelte er. »O was hattest du vor? – Du hast mir mein Leben gerettet, denn ich glaube, die Kraft würde mir ausgegangen sein dem wütenden Alten gegenüber.«

»Sie haben mir dafür nicht zu danken, Herr Graf oder Fürst, um zu sprechen wie der Hofschulze sprach«, versetzte Lisbeth. »Was ich hier tat, würde ich jedem Fremden erwiesen haben.« Sie wollte das in einem kalten Tone sagen, aber die Stimme bebte so heftig, daß es wie Zorn klang.

Die Liebe hört in solchen Fällen nur auf die Worte und deren Klang. Zornig und bestürzt sprang er auf, trat weit von ihr zurück und sagte schneidend: »Also ist es wahr? Also doch verabschiedet nach vierundzwanzig Stunden?«

»Ich habe mit Ihnen nichts mehr zu reden«, erwiderte Lisbeth kaum hörbar. »Ich bitte Sie, mich ruhig meiner Wege[724] gehen zu lassen. Ich wollte nach der Stadt zu dem Herrn Diakonus, von dem ich vorhin einige Zeilen auf meinem Zimmer gefunden habe, daß er mich aufnehmen will.«

»Nach der Stadt wollte ich auch«, sagte er kalt lächelnd. »Wie aber die Sachen zwischen uns stehen, so werden Sie wohl meine Begleitung ablehnen.«

»Ich fürchte mich nicht und bin gewohnt, allein zu wandern«, antwortete Lisbeth. – »Übrigens darf ich Ihnen ja die offene Straße nicht verbieten, die Ihnen wie mir gehört.« – Sie verließ die Kammer und wäre er ihr nachgefolgt, so hätte er ein Schluchzen wahrnehmen können, welches das ganze Wesen des armen Kindes aufzulösen drohte.

Er hätte sie nur fragen dürfen: »Was hast du gegen mich Lisbeth? Sage mir 's! Selbst wenn du meinst, daß ich geraubt und gemordet habe, so mußt du mir mein Verbrechen doch nennen.« – Dann hätte sie gesprochen und er hätte gesprochen und aus dem Sprechen wäre wahrscheinlich ein Lachen über die unnützen Kümmernisse geworden. Aber er dachte nicht daran sie zu fragen. Denn Liebe ist alles; auch ungerecht und hochmütig ist Liebe, sie sieht in manchen Fällen die Geliebte lieber treulos oder veränderlich, als unter der Wucht eines Mißverständnisses erliegend.

Ingrimmig knirrte er mit den Zähnen, als er allein war. »Es ist unglaublich!« rief er, »freilich aber doch wahr.« Er stieß seine Stirn wider die Wand, um nur einen recht heftigen körperlichen Schmerz zu empfinden. Dann rief er in seine Brust hinein, in welcher es eben wieder unheimlich zu wühlen begann: »Herauf ihr kleinen roten Schlangen! Herauf ans Tageslicht!« – Die Axt nahm er, die der alte wilde Bauer ihm hatte aufnötigen wollen und warf sie mit solcher Gewalt nach einem Kasten, daß die Schärfe des Beils tief in das Holz fuhr und darin stecken blieb.

Ein Geräusch draußen verriet ihm, daß Lisbeth fortgehe. Obgleich sie ihm nicht mehr gehörte, so war ihm doch, als sei noch Leben im Oberhofe, solange Lisbeth darin verweilte. Nun aber kam es ihm vor, als öffne sich das Grab. – »Fort aus dem Grabe!« rief er und sprang Lisbeth nach. Sie stand, ihr Bündelchen unter dem Arme, unten einen Augenblick still und zuckte[725] zusammen, als sie Oswald kommen sah. Er wollte ihr das Bündel abnehmen, sie versagte es mit stummer Gebärde. Sie ging und er schlug, mehrere Schritte zwischen sich und ihr Raum lassend, denselben Weg ein. So geschieden und sich scheidend verließen sie den Oberhof, in welchem ihnen viel begegnet war, beides, Freude und Schmerz.

Quelle:
Karl Immermann: Werke. Herausgegeben von Benno von Wiese, Band 3, Frankfurt a.M., Wiesbaden 1971–1977, S. 719-726.
Lizenz:
Kategorien:
Ausgewählte Ausgaben von
Münchhausen
Münchhausen: Eine Geschichte in Arabesken
Münchhausen. Eine Geschichte in Arabesken
Der Oberhof: Aus Immermanns Münchhausen
Münchhausen. Eine Geschichte in Arabesken
Münchhausen: Eine Geschichte in Arabesken, Volumes 1-2 (German Edition)

Buchempfehlung

Aristophanes

Die Wolken. (Nephelai)

Die Wolken. (Nephelai)

Aristophanes hielt die Wolken für sein gelungenstes Werk und war entsprechend enttäuscht als sie bei den Dionysien des Jahres 423 v. Chr. nur den dritten Platz belegten. Ein Spottstück auf das damals neumodische, vermeintliche Wissen derer, die »die schlechtere Sache zur besseren« machen.

68 Seiten, 4.80 Euro

Im Buch blättern
Ansehen bei Amazon

Buchempfehlung

Große Erzählungen der Spätromantik

Große Erzählungen der Spätromantik

Im nach dem Wiener Kongress neugeordneten Europa entsteht seit 1815 große Literatur der Sehnsucht und der Melancholie. Die Schattenseiten der menschlichen Seele, Leidenschaft und die Hinwendung zum Religiösen sind die Themen der Spätromantik. Michael Holzinger hat elf große Erzählungen dieser Zeit zu diesem Leseband zusammengefasst.

430 Seiten, 19.80 Euro

Ansehen bei Amazon