57. Das Schloss der goldenen Sonne.

[311] Es war einmal ein Bauer, der hatte drei Söhne; und weil sie alle drei stark gebaut und schlank gewachsen waren, nahm sie der König in sein Heer; doch als der jüngste eintrat, war der zweite schon Gefreiter und der älteste gar Unteroffizier. Sie hatten es gar nicht schlecht in dem bunten Rocke, aber gefallen wollte es ihnen darum doch nicht; denn es war Friedenszeit, und nirgends gab es etwas zu erobern. Sie verabredeten darum, auf und davon zu laufen, und als alle drei einmal gemeinsam auf Wache gezogen waren, führten sie ihren Plan aus und liefen, was sie laufen konnten, bis sie in einen grossen, finstern Wald kamen, der gar kein Ende nehmen wollte. Sie wanderten einen Tag und noch einen; aber es half ihnen nichts, sie waren im Walde und blieben im Walde. Endlich am Abend des dritten Tages, als es schon dunkel geworden war, sahen sie ein Licht durch die Bäume schimmern. Darauf gingen sie los, und es dauerte gar nicht lange, so standen sie vor einer kleinen Hütte; und als sie eingetreten waren, sass am Feuer ein steinaltes Weib mit schlohweissem Haar. »Mütterchen,« sagten die Brüder, »wir laufen seit drei Tagen im Walde umher ohne Weg und Steg; kannst du uns nicht zu essen geben und über Nacht bei dir behalten?« – »Meinetwegen, wenn ihr's wollt, könnt ihr bei mir bleiben,« antwortete die Alte und gab ihnen eine kräftige Suppe; und als sie satt geworden waren, wies sie ihnen ein Lager an, worauf sie ausschlafen konnten.

Am andern Morgen, als die Sonne aufging, weckte das Mütterchen die Schläfer und sagte: »Ihr habt in meinem Hause geschlafen und gegessen, dafür seid ihr mir Lohn schuldig; und es ist nicht viel, was ich verlange: Jede Nacht sollt ihr drei umschichtig mit mir das Lager teilen, bis ich euch wieder entlasse. Thut ihr das nicht, so kostet es euch das Leben!« – »Das ist hart,« dachten die Brüder; aber weil ihnen das Leben lieb war, gingen die beiden ältesten auf den Handel ein, nur der jüngste wollte davon nichts wissen und sprach: »Ja, wenn du ein hübsches, junges Mädchen wärest, da wollte ich nichts sagen; aber bei einem alten Weibe mag der Teufel liegen!« Die Worte kränkten die böse Hexe sehr; aber sie frass ihren Zorn in sich und gab ihm drei Tage Bedenkzeit. Thäte er es dann nicht, so müsse er sterben. Ausserdem langte sie drei Gewehre vom Nagel, gab jedem der Brüder eins und sprach zu ihnen: »Geht in den Wald und schiesst mir ein Wildbret, dass wir davon essen mögen, und trefft ihr nichts, so kostet es euch das Leben.« Da gingen die Brüder[312] in den Wald, der eine hierhin, der andere dorthin, und sie schossen auch Wildbret die Menge, nur der jüngste konnte nichts sehen. Endlich sprang vor ihm eine weisse Hirschkuh auf. Schnell legte er an; doch als er losdrücken wollte, war das Tier verschwunden. »Dass dich der Teufel!« rief er ärgerlich und setzte das Gewehr ab; indem hielt die weisse Hirschkuh auch wieder vor ihm und äste im Grase. Er legte zum zweiten und dritten Male an, aber es war dieselbe Geschichte; so lange er das Gewehr an der Backe hielt, war die Hirschkuh nirgends zu sehen, und sie wurde ihm erst wieder sichtbar, wenn er absetzte. Endlich gab er die Jagd auf; und da die Sonne sich ihrem Untergange neigte, kehrte er zu der kleinen Hütte zurück. Seine Brüder waren schon dort und wiesen dem Mütterchen die Hasen und Hühner, welche sie geschossen hatten. »Wo hast du deine Beute?« fragte die Hexe den jüngsten. »Ich habe nichts mitgebracht,« antwortete er. »Zweimal will ich es dir schenken,« versetzte die Alte, »bringst du aber auch den dritten Tag kein Wildbret nach Hause und weigerst du dich auch dann noch, bei mir zu schlafen, so ist dein Leben Gras.« Damit liess sie den Jungen stehen und besorgte das Abendbrot; und nachdem sie gegessen und getrunken hatten, legten sie sich nieder; und bis Mitternacht schlief der älteste Bruder an ihrer Seite und von Mitternacht bis Morgen der zweite. Sie hätte auch gar gerne den jüngsten bei sich gehabt und redete ihm wacker zu, er aber hatte taube Ohren und rückte und rührte sich nicht.

Den zweiten Tag gingen sie wieder auf Jagd. Doch es kam nicht anders, wie das erste Mal. Die beiden ältesten Brüder schossen mehr, als sie fortbringen konnten, dem jüngsten stiess weiter nichts auf, als die weisse Hirschkuh, ob er schon eine ganz andere Strecke gegangen war. Zehnmal legte er an, aber es half ihm nichts; sobald er schiessen wollte, war die Hirschkuh verschwunden. So trieb sie ihr Spiel mit dem Jungen, bis der Abend dämmerte und es hohe Zeit war, zur alten Hexe zurückzukehren. Die liess ihn hart an, dass er auch heute nichts mitgebracht habe, und schwur ihm zu, er müsse sterben, wenn er morgen wieder nichts träfe. »Aber alles soll dir vergeben sein,« fügte sie endlich hinzu, »wenn du, wie deine Brüder, ein Drittel der Nacht das Lager mit mir teilen willst.« – Bei dem Jungen nutzte jedoch alles Zureden nicht; wenn er auch nur noch einen Tag zu leben hatte, er wollte der alten Hexe den Gefallen nicht thun und schlief auf dem harten Lager alleine, während seine Brüder auf Eiderdaunen bei der Alten im Bette lagen.

Mit Sonnenaufgang gingen die drei, ihr Jagdglück von neuem zu versuchen. Dem Jüngsten stiess auch diesmal nichts anderes auf, als die weisse Hirschkuh; aber sie verschwand nicht vor seinen Augen, als er anlegen wollte, um sie zu erlegen, sondern that den Mund auf und sprach: »Schiess nicht, du Jägersmann, es wäre dein Unglück.« Antwortete der Junge: »Einen Hirsch, der sprechen kann, schiesse ich überhaupt nicht; aber schlecht wird's mir gehen, wenn ich heute kein Wildbret erjage.« – »Dein Wildbret darfst du nicht im Walde[313] suchen,« versetzte die weisse Hirschkuh, »kehr in die Hütte zurück und erschiess mit der Kugel, die du nun schon drei Tage im Laufe hast, die alte Hexe. Und wenn sie zu Boden gefallen ist, so schlag ihr den Kopf ab und wirf ihn in den Wald; und schneid ihr den Leib auf und reiss das Herz heraus und hack es in tausend Stücke. Dann kann sie nicht wieder aufwachen, und ich bin erlöst; denn ich bin eine verwünschte Prinzessin. Mein Reich ist jedoch weit, weit von hier gegen Morgen, und ich wohne im Schloss der goldenen Sonne. Da musst du mich aufsuchen; und damit du dahin gelangen kannst, stecke aus dem Geldkasten der Hexe drei Stücke zu dir, das sind Finanzgroschen. Wenn du dieselben bei dir trägst, wirst du in das Schloss der goldenen Sonne kommen.« Der Junge versprach der Hirschkuh, alles zu thun, wie sie ihm gesagt hatte, und kehrte auch sogleich in die Hütte zurück. »Warum kommst du so früh,« schalt die Hexe, »du kannst wohl den Tod nicht erwarten? oder hast du ein Wildbret erbeutet?« – »Mein Wildbret schiesse ich hier,« sagte der Junge und legte an, krach! ging der Schuss los, und gegen die Kugel, welche er drei Tage im Laufe getragen hatte, waren die Künste der Alten machtlos, sie fuhr ihr durch die Stirn in den Kopf hinein, dass der Bregen (Gehirn) an die Wand spritzte und die Hexe tot zu Boden sank. Damit war der Junge aber nicht zufrieden, sondern, wie ihm die Hirschkuh gesagt hatte, schnitt er der Hexe den Kopf ab und warf ihn in den Wald; dann riss er dem Leichnam das Herz aus dem Leibe und zerhackte es in tausend Stücke. Zu guter Letzt ging er in die Kammer und nahm aus dem Geldkasten drei Finanzgroschen heraus, steckte dieselben in seine Tasche und wanderte gegen Morgen, dem Schloss der goldenen Sonne zu.

Nachdem er Jahr und Tag gegangen war, kam er endlich an ein grosses, breites Wasser. »Fährmann,« rief er, »setz mich über!« Da kam der Fährmann heran gerudert. Das war aber ein grosser, starker Riese, der sprach zu dem Jungen: »Erdwürmchen, was suchst du hier? und wo willst du hin?« – »Ich will zum Schloss der goldenen Sonne,« antwortete der Junge, »das soll gegen Osten liegen, und ich kann hier nicht weiter.« – Sprach der Riese: »Wenn du zum Schloss der goldenen Sonne willst, so bist du auf dem rechten Wege,« nahm den Wanderer in den Kahn und setzte ihn über das Wasser. Am andern Ufer liess er ihn jedoch hart an und sprach zu ihm: »Erdwürmchen, jetzt gilt's dein Leben, wenn du das Fährgeld nicht bezahlen kannst.« – »Was willst du denn haben?« fragte der Junge. »Drei Finanzgroschen,« versetzte der Riese. Da griff der Junge in die Tasche und gab ihm das Geld. Sobald der Riese die Finanzgroschen erblickte, brüllte er laut auf und raufte sich die Haare aus dem Kopfe und schrie: »Ich bin betrogen! Ich bin betrogen! Du hast meine Mutter ermordet, denn niemand auf der Welt hat Finanzgroschen ausser ihr!« Sprach's und stieg in den Kahn zurück und machte, dass er so schnell, wie möglich, zu der Hütte im Walde kam. Richtig, da lag der blutige Rumpf der alten Hexe, aber Kopf[314] und Herz waren nirgends zu finden; das hatten die wilden Tiere des Waldes und die Vögel unter dem Himmel gefressen, und ohne Herz und Kopf konnte der Riese seiner Mutter nicht helfen, obgleich ihn die Hexe in Zauberkünsten von Jugend auf unterrichtet hatte. Sie war tot und blieb tot und konnte nirgends mehr ein Unglück anrichten.

Der Junge war inzwischen rüstig fortgeschritten; und es dauerte gar nicht lange, so sah er es vor sich blinken und blitzen, als wäre es die lichte Sonne. Aber die konnte es nicht sein, denn sie stand hoch am Himmel; er fragte darum die Leute, und diese sagten ihm: »Du kommst wohl aus fernen Landen, dass du das Schloss der goldenen Sonne nicht kennst!« Da war sein Herz aller Freuden voll, dass er zu dem Schlosse kam. Am Thore begegnete ihm eine wunderschöne Jungfrau. Als sie ihn erblickte, fiel sie ihm um den Hals und rief: »Du bist mein Erlöser, ich und die weisse Hirschkuh sind eins. Und wenn du willst, kannst du mich heiraten und König über das Schloss der goldenen Sonne werden.« Und ob der Junge das wollte! Er sagte sogleich ja, und alsbald wurde Verlobung gefeiert und Hochzeit gehalten; und er lebte mit der Prinzessin von dem Schlosse der goldenen Sonne in Glück und in Frieden ein ganzes Jahr.

Da überkam ihn die Sehnsucht nach seinen Eltern und Geschwistern, und er bat seine Frau, sie möge ihn ziehen lassen, dass er die Seinen besuche. »Lieber Mann,« antwortete die junge Königin, »nach Hause kannst du nicht reisen, denn der Weg ist weit, und Räuber versperren dir überall den Weg; aber ich werde meinen Bruder bitten, vielleicht nimmt er dich unter seinen Schutz und geleitet dich nach Hause.« – Damit ergriff die Königin einen Stock, drehte ihn um und stiess dreimal mit dem Knauf auf den Boden. Da that sich der Erdboden von einander, und ein kleines, buckliges Kerlchen kam zum Vorschein, das hatte einen langen, langen Bart und trug eine Keule in der Hand, so dick wie ein Scheffelmass. »Warum rufst du mich, Schwester?« schalt der Unterirdische und pustete vor Zorn; »Ich hatte unten eilig zu thun, und nun musste ich die tausend Meilen machen um deinetwillen.« – »Ach Bruder,« antwortete die Königin, »sei nicht so böse, es gilt meinem Mann.« Da wurde der Unterirdische noch zorniger und ward ganz kirschrot im Gesichte und rief: »Du hast einen Mann und sagst deinem leibhaftigen Bruder nichts davon?« Und dabei stiess er mit der grossen Keule auf den Erdboden, dass das ganze Schloss erbebte. Nun bekam es die Königin mit der Angst und erzählte ihm alles, wie es gekommen war und dass sie vor Glück und Wonne seiner ganz vergessen habe. Darüber beruhigte sich der Unterirdische ein wenig, und als er gehört hatte, dass seiner Schwester Mann seine Eltern und Geschwister besuchen wolle, sagte er zu dem König: »Schwager, was du willst, das geht schwer an; denn wo die Hütte der alten Hexe gestanden hat, da ist jetzt ein Räuberreich. Und deine Brüder sind schlimme Gesellen, die führen Arges gegen dich im[315] Schilde.« Antwortete der König: »Lieber kleiner Schwager, es ist nun einmal meines Herzens Wunsch, und wenn du mir helfen kannst, so hilf mir!« Da hiess ihn der Unterirdische sein bestes Kleid anziehen und Gold und Silber für seine Eltern in die Tasche stecken; und als er das gethan hatte, wanderten sie fort. Über das grosse Wasser setzte der kleine Schwager den König; und dann gingen sie, bis sie in dem finstern Walde an ein grosses, steinernes Haus kamen, das wie ein Krug aussah. Dort kehrten sie ein; und nachdem sie gegessen und getrunken hatten, liessen sie sich eine Stube geben und legten sich schlafen.

Um Mitternacht öffnete sich ganz leise die Thüre, und zwanzig Räuber schlichen herein, um die fremden Gäste zu ermorden. Aber der kleine Schwager schlief nicht, sondern sprang auf und schwang seine gewaltige Keule, und als er einmal zugeschlagen hatte, lagen auch schon alle zwanzig am Boden und rührten kein Glied mehr. Der König war darüber erwacht und fürchtete sich sehr; aber der Unterirdische beruhigte ihn, er möge schlafen bis zum lichten Morgen, jetzt würde ihn niemand mehr stören. Das that der König auch; und als die Sonne aufgegangen war, verliess er die Räuberhöhle und zog mit seinem kleinen Schwager weiter. Die folgende Nacht ging es ebenso. Sie kehrten wieder in einem Räuberhaus ein, und zwanzig Mann stellten ihnen nach dem Leben; aber der Unterirdische schlug mit seiner Keule alles kurz und klein, so dass sie ungehindert ihren Weg fortsetzen konnten. Endlich langten sie in dem Dorfe an, wo des Königs Eltern wohnten; seine Brüder waren auch da; denn es hatte sie nicht mehr in dem Walde gelitten, als die alte Hexe tot war, und sie waren auf ihres Vaters Hof zurückgekehrt. Als die beiden Brüder nun den König in seinem goldenen Kleide erblickten, trachteten sie ihm nach dem Leben, denn sie kannten ihn nicht und er hatte sich ihnen noch nicht zu erkennen gegeben. In der Nacht gingen sie mit dem langen Küchenmesser und dem Beile in die Kammer hinauf; aber ehe sie sich's versahen, hatte der Zwerg mit jeder Hand einen von ihnen am Fusse gepackt, schwang sie in der Luft herum und rief: »Schwager, was soll ich mit den Kerlen machen?« Da erwachte der König und rief: »Schenk ihnen das Leben; sie haben schlecht an mir gehandelt, aber es sind meine Brüder.« Da liess der Zwerg sie wieder los; aber die beiden Brüder fielen vor dem König auf den Boden und baten ihn um Vergebung, denn nun erkannten sie ihn wieder. Da erzählte er ihnen, dass er das Reich der goldenen Sonne beherrsche; und als der Tag anbrach, ging er mit ihnen zu Vater und Mutter, und es wurde ein frohes Wiedersehen gefeiert. Darauf liess er ihnen alles Gold und Silber, was er mitgebracht hatte, und kehrte mit dem Zwerge zum Schloss der goldenen Sonne zurück.

Nachdem sie dort angelangt waren, nahm der kleine Schwager den König beiseite und sprach zu ihm: »Ich hab' dich auf der Reise beschützt, jetzt thust du mir auch einen Gefallen und schlägst mir den Kopf ab.« – »Das fehlte auch noch,« sagte der König, »einen Schwager[316] habe ich nur!« Schrie der Zwerg zornig: »Thust du es nicht, so stosse ich mit der Keule auf, dass dein ganzes Königreich mit samt dem Schloss der goldenen Sonne auseinander wackelt.« Der König rief wohl: »Ich bin Bauernsohn und soll dem Königskinde das Haupt abschlagen!« aber es half ihm alles nichts, er musste das Schwert zücken. Schwapp! schlug er zu, und der Kopf sprang vom Rumpfe. Doch husch war er wieder oben, und statt des verwachsenen, krummbuckligen Zwerges stand ein schöner Prinz vor ihm. Der war nun ebenfalls erlöst und sein Reich mit ihm. Dahin zog er, nachdem er sich mit seinem Schwager und der Königin vom Schlosse der goldenen Sonne genugsam über die Erlösung gefreut hatte. Und die lebten hier und der dort in Glück und in Frieden bis an ihr seliges Ende; und wenn sie nicht gestorben sind, leben sie heute noch.

Quelle:
Ulrich Jahn: Volksmärchen aus Pommern und Rügen l, Norden/Leipzig 1891, S. 311-317.
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