30. Hundposttag

[981] Briefe


Hätt' ich oder ein anderer hinter einem Busch oder in einem Hohlwege aufgepasset und wären wir zu rechter Zeit vorgebrochen: so hätten wir die zwei ineinandergesiegelten Briefe, die Viktor nach Maienthal schickte, dem Boten abnehmen können, der kein Deutsch verstand, nämlich seinem italienischen Bedienten. Der Brief an Emanuel war der Umschlag des Briefes an Klotilde – die Freundschaft ist immer das Umschlagtuch der Liebe. Vom Umschlage will ich nur einen Auszug und einen Ausschnitt geben, eh' ich den Brief an Klotilden ganz mitteile. Er bat seinen Emanuel, dieses nur für eine Briefdecke zu nehmen und die Inlage Klotilden allein zu übergeben – er sagt' es ihm ohne weitere Erklärung, er hänge nicht von seinen Wünschen, sondern von Blumenketten ab, die ihn zurückzögen von den andern Blumenketten in Maienthal, und eine vielfache Umschnürung mit Girlanden könne man nicht durchbrechen, weil man nicht wolle – er war absichtlich über sein neues Verhältnis mit Klotilden undeutlich, weil er ihre Erlaubnis zum Gegenteil nicht voraussetzen durfte – er bat scherzhaft seinen Freund, seine Freundin zu bitten, daß sie ihm befehle, nach Flachsenfingen zu reisen, damit sie einander zu sehen bekämen – (ich komm' aus dem Perioden, wenn ich die Absicht dieser Wendung zeige) – er strich in seinem Kopfe die Frage wieder aus: ob Klotilde noch des Arztes bedürfe? bloß weil er einer für sie im doppelten Sinne war, und fragte nur, ob sie genesen sei – Endlich schloß er so:


»Und so flatter' ich denn mit ziemlich abgestäubten Schmetterlingschwingen im unabsehlichen Tempel, der für unser Phalänen-Auge[981] in kleinere zerfällt und dessen Säulen-Laubwerk wir für die Säulen selber halten und dessen Pfeilerreihen durch ihre Größe unsichtbar werden, da flattert der Menschenzweifalter auf und nieder – zerstößet sich an Fenstern – rudert durch staubige Gespinste – schlägt seine Flügel endlich um eine hohle Blume – und der große Orgelton der ewigen Harmonie wirft ihn bloß mit einem stummen auf- und niedergehenden Sturme umher, der zu groß ist für ein Menschenohr. –

Ach ich kenne jetzo das Leben! Wäre nicht der Mensch sogar in seinen Begierden und Wünschen so systematisch – ging' er nicht überall auf Zuründungen sowohl seiner Arkadien als des Reichs der Wahrheit aus: so könnt' er glücklich sein und mutig genug zur Weisheit – Aber eine Spiegelwand seines Systems, ein lebendiger Zaun seines Paradieses, die ihn beide nicht ins Unendliche sehen oder laufen lassen, sprengen ihn sofort auf die entgegengesetzte Seite zurück, die ihn mit neuen Geländern empfängt und ihn neuen Schranken zuwirft.... Jetzt, da ich so verschiedene Zustände durchlaufen, leidenschaftliche, weise, tolle, ästhetische, stoische; da ich sehe, daß der vollkommenste entweder meine irdischen Wurzeln in der Erde oder meine Zweige im Äther verbiegt und einklemmt und daß er, wenn ers auch nicht täte, doch über keine Stunde dauern könnte, geschweige ein Leben lang; – da ich also klar einsehe, daß wir ein Bruch, aber keine Einheit sind und daß alles Rechnen und Verkleinern am Bruche nur Annähern zwischen Zähler und Nenner ist, ein Verwandeln des 1000/1001 in 10000/10001 so sag' ich: ›Meinetwegen! die Weisheit sei also für mich Auffinden und Ertragen bloß der kleinsten Lücke im Wissen, Freuen und Tun.‹ Ich lasse mich daher nicht mehr irremachen, und meinen Nachbar auch nicht mehr, durch die gewöhnlichste Täuschung, daß der Mensch jede Veränderung an sich – jede Verbesserung ohnehin, aber auch sogar jede Verschlimmerung – für größer ansieht, als sie hinterher ist.

– Genug! aber seit dieser Bemerkung – o noch mehr, seit das hohe Schicksal mir Freuden gab, damit ich sie verdiente – ist neues Morgenlicht auf meinen Schattensteig gefallen, und ich habe nun Mut, mich zu bessern.... Der klare Strom der Zeit geht über[982] einen hinabgelagerten Blumenboden schöner Stunden, auf welchem ich einmal stand und zu dem ich ganz hinunterschauen kann – o wenn sich diese Eden-Aue wieder aufwärts hebt und ich kann an deiner Hand darauf treten und neben dir niederknien und dankend bald zum Morgenhimmel, bald über die wehenden Blumenfelder dieses Lebens blicken: dann sink' ich stumm an dich zurück und umfasse dankbar deine Brust und sage: ›O mein Emanuel, durch dich verdien' ichs ja erst.‹ – Ja, ich sag' es heute, geliebter Lehrer, und bleibe du recht lange neben deinem Schüler auf der Erde, so lange, bis er würdig ist, dich zu begleiten aus ihr.« –


*


So lang auch dieses Schreiben war, so liebte Viktor seinen Lehrer doch zu sehr – und haßte die fürstliche Unart, Menschen zu Werkzeugen zu machen, zu sehr –, als daß ers ihm nicht geradezu hätte sagen sollen, daß dieser Brief – nicht sowohl seine Entstehung als – seinen Geburttag dem Briefe an seine Geliebte verdanke. Hier ist der an Klotilde, in den er mit folgenden Worten seine Bitte, sie zu sehen, bringt:


»Wenn ich wüßte, daß ich die geliebte Seele, die jetzo neben dem hohen Emanuel, neben dem Frühling und unter ihren schönen Gedanken glücklich sein wird, nur einen Augenblick durch dieses Blatt beklemmte oder störte: o recht gerne opferte ich diese selige Stunde auf, um sie vielleicht zu verdienen. Aber nein, ewige Freundin, Ihr weiches Herz begehrt mein Schweigen nicht! Ach der Mensch muß so oft Kälte und Kummer verbergen, warum noch gar Liebe und Freude? – Und ich würd' es auch heute nicht können.

O wenn ein Erdenmensch in einem Traum durch das Elysium gegangen, wenn große unbekannte Blumen über ihn zusammengeschlagen wären, wenn ein Seliger ihm eine von diesen Blumen gereicht hatte mit den Worten: ›Diese erinnere dich, wenn du erwachst, daß du nicht geträumt!‹ wie würde er schmachten nach dem elysischen Lande, sooft er die Blume ansähe. – Unvergeßliche! Sie haben in der Schimmernacht, wo mein Herz zweimal erlag,[983] aber nur einmal vor Schmerz, einem Menschen ein Eden gegeben, das hinausreicht über sein Leben; aber mir war bisher, als würd' ich wacher aus der zurückgehenden Traumnacht – Siehe! da behielt ich aus dem paradiesischen Traum eine Blume85, die Sie mir gelassen haben, damit ich unaussprechlich glücklich bliebe – und damit meine Sehnsucht so groß würde wie meine Seligkeit. Warum zieht dieser Flor alle heißen Tränen tief aus meinem Herzen herauf, warum seh' ich hinter diesem gewebten Gegitter die Augen aufgehen, die so weit von mir sind und die mein Inneres so wehmütig bewegen? O nichts befriedigt die liebende Seele, als was sie mit der geliebten teilt – darum schau' ich den Frühling mit so süßem Wallen an; denn sie genießet ihn auch, sag' ich – darum gefällst du mir so, du lieber Mond und Abendstern; denn du umspinnst mit deinen Silberfäden auch ihre Schatten und ihre Maiblumen – darum vertief' ich mich so gern in jedes schattierte Tal Ihres Eldorados86; denn ich denke: in den vergrößerten Schatten, in den duftenden Blüten dieser Bilder wandelt sie jetzt, und die Mondsichel wendet die Blitze der Sonne gemildert auf ihr Auge zurück. Wenn ich dann zu freudig werde, wenn der Abendregen der Erinnerung auf die heißen Wangen fällt, wenn sich meine Entzückung auf einem einzigen bebenden langen Dreiklang des Klaviers auf- und niederwiegt: dann tut dem taumelnden Herzen das Zittern und Schweigen und die unendliche Liebe zu weh, dann sehn' ich mich nur nach dem kleinsten Laut, womit ich der Geliebten meines Herzens sagen darf, wie ich sie liebe, wie ich sie ehre, daß ich für sie leben will, daß ich für sie sterben will. – – O mein Traum, mein Traum tritt mir jetzt wie eine Träne ans Herz! In der Nacht des dritten Ostertags träumte mir: ich und Emanuel ständen in einer dunkeln Nachtgegend. Eine große Sense am westlichen Horizont warf widerscheinende laufende Blitze auf die hohen Fluren, die sogleich vertrockneten und erblichen. Wenn aber ein Blitz in unser Auge flatterte: so zog sich unser Herz süß zergehend empor in der Brust, und unsere Körper wurden leichter zum Wegschweben. ›Es ist die Sense der Zeit,‹ sagte Emanuel,[984] ›aber von was hat sie wohl den Widerschein?‹ – Wir schaueten nach Morgen, und dort hing weit in der Ferne und hoch in der Luft ein weites dunkelglühendes Land aus Duft, das zuweilen blitzte. ›Ist das nicht die Ewigkeit?‹ sagte Emanuel. – Da sanken vor uns lichte Schneeperlen wie Funken nieder; – wir blickten auf, und drei goldgrüne Paradiesvögel wiegten sich oben und zogen unaufhörlich in einem kleinen Kreis hintereinander umher, und die fallenden Perlen waren aus ihren Augen oder ihre Augen selber. – Hoch über ihnen stand der Vollmond im Blauen, aber auf der Erde war doch kein Licht, sondern ein blauer Schatten; denn das Himmelblau war eine große blaue Wolke, bloß an einer Stelle vom Monde geöffnet, der nur auf die drei Paradiesvögel und unten auf eine helle, von uns abgekehrte Gestalt Schimmer niedergoß – Sie waren diese Gestalt und wendeten Ihr Angesicht bloß gegen Morgen, gegen die hängende Landschaft, als ob Sie etwas da sogleich erblicken würden. Die Paradiesvögel säeten die Perlen häufiger in Ihre Augen: ›Es sind die Tränen, die unsere Freundin weinen muß‹, sagte Emanuel; auch fielen sie dann aus Ihren Augen, aber lichter und blieben glimmend auf dem Blumenboden stehen. Das Blau auf der Erde wurde plötzlich heller als das Blau am Himmel, und eine schiefe Höhle, deren Mündung gegen die Ewigkeit aufklaffte, wühlte sich rückwärts durch die Erde gegen Abend bis nach Amerika hinab, wo unten die Sonne in die Öffnung schien – und ein Strom von Abendröte, so breit wie ein Grab, schoß aufwärts aus der Erde und legte sich mit seinem Abendscheine an das ferne Duftland der nebeligen Ewigkeit wie dünne Flammen an. Da zitterten Ihre Arme ausgebreitet, da zitterten Ihre Lieder voll sehnsüchtiger Wonne, da konnten wir und Sie die erleuchtete Ewigkeit ganz sehen. Aber sie wechselte schillernd unter dem Sehen, wir konnten das nicht denken und behalten, was wir sahen, es waren unfaßliche Gestalten und Farbenspiele, sie schienen nahe, schienen fern, schienen mitten in unseren Gedanken zu sein. – Wölkchen, aus der Erde aufziehend, schwebten um die glühende Ewigkeit, und jedes hob einen auf ihm stehenden singenden Menschen hinauf zu dieser Lichtinsel, die sich gegen die Erde spaltete, bloß mit einer unabsehlichen[985] Reihe von weißen Bäumen, aus Licht und Schnee gegossen und statt Blüten Purpurblumen treibend – Und wir sahen unsere drei Schatten erhaben an dem lichtweißen Hain, hinübergeworfen, liegen, und auf Klotildens Schatten hingen die Purpurblumen wie Kränze nieder; ein Engel umflog den holden Schatten und lächelte ihn zärtlich an und berührte an ihm die Stelle des Herzens – Da erbebtest du plötzlich, Klotilde, und wandtest dich um gegen uns, schöner als der Engel in der Ewigkeit, dein ganzer Boden glimmte unter den gefallnen Tränen und wurde durchsichtig – Und als deine niedersinkenden Perlen jetzt den Boden in eine aufdringende Wolke auflöseten: reichtest du uns eilig die Hand und sagtest: ›Die Wolke hebt, wir sehen uns wieder.‹ – Ach mein zerflossenes Herz faßte sein Blut nicht mehr, ich kniete nieder, aber ich konnte nichts sagen, ich wollte meine Seele in einen einzigen Laut zerschmelzen, aber die gebundne Zunge vermochte keinen, und ich starrte die aufsteigende Unsterbliche an mit unendlicher und trostloser Liebe – Ach, dacht' ich, das Leben ist ein Traum; aber ich könnte ihrs vielleicht sagen, wie ich sie liebe, wär' ich nur erwacht.

Dann erwacht' ich – O Klotilde, kann es der Mensch sagen, wie sehr er liebt?

H.«


*


Sein Charakter und der Inhalt dieses Traums schließen den Argwohn der Erdichtung aus. – Übrigens wenn ihm auch Klotilde den eingehüllten Wunsch, sie in Maienthal zu sehen, versagt: so muß sie es doch auf einem Blättchen und mit drei Zeilen tun, die er dann tausendmal lesen kann und die das Bilder- und Siegelkabinett, worin schon Hut und Prospekte liegen, um ein Ansehnliches bereichern. Inzwischen stand er in seinem schönen Alpental zwischen zwei hohen Bergen, auf deren jedem sich der Stoff zu einer Schneelauwine regte – vielleicht ist schon oben eine im erquetschenden Gange, und er kann sie noch nicht sehen. – Die erste Lauwine, die sein geringster Laut über ihn herunterwerfen kann, ist sein tolles Verhältnis mit seiner höfischen Bekanntschaft. Er kann sich rühmen, sie sämtlich aufgebracht zu haben: die Fürstin,[986] Joachimen, Matthieu. Aber auch ohne das muß schon irgendein Konduktor – bloß weil er nicht auf dem gemeinschaftlichen Isolierschemel des Thrones mit steht – mit einem verjüngten Blitze in seine Finger oder Augen einschlagen; in Kollegien und an Höfen bleibt ohne Verbindung keiner aufrecht, es ist da wie auf den Galeeren, wo alle Sklaven ihre Ruder zugleich bewegen müssen, wenn keiner die Schneide der Kette empfinden soll. Aber Viktor sagte zu sich: »Sei kein Kind! sei kein umgekehrter Fuchs, der saure Trauben, bloß weil er sie nicht mehr erspringen kann, für süß ausgibt! Ich schmeichle mir, du kannst höfische Herzen entraten, die wie ihre Gerichte über einem Wärmbecken voll flimmernden Weingeist erst aufgewärmt werden müssen. – Beim Himmel, ein Mensch wird doch essen können, wenn auch das, was er anspießet, nicht von einem Gardesoldaten aus der Küche geholt, dann einem Pagen eingehändigt, dann von einem Kammerherrn oder sonstigen Ordonnanzkavalier aufgetragen worden ist. – Nur meinen Vater wenns nicht verschlägt!« Das wars eben; am Sohne war nichts zu fällen, sondern am Vater87, für den man den Wald- und Opferhammer wahrscheinlich so lang aufgehoben schweben lässet, bis er mit seinem Kopfe daruntersteht, der ohne seine Zurückkunft nicht zu haben ist.

Aber ein Pastor fido fragt den Henker nach der ersten Schneelauwine. Auf den Harmonikaglocken seiner Phantasie hören die äußern Übelklänge des Schicksals, wie das Wagen-Gerolle des Pflasters auf einem Saitenbezuge, in sanft auffliegendem Ertönen auf. Bei ihm war, wie bei den Astrologen, der April, gleich meinem Buche dem Abendsterne, d.h. der Venus geweihet.

Hingegen die andere Schneelauwine lag schon im voraus auf seiner Brust – der mögliche Bruch mit Klotildens Bruder. Einen Eifersüchtigen bekehren die zwölf Apostel und die zwölf kleinen Propheten nicht; – wenn er am Sonntage kuriert ist: so wird er am Montage wieder krank, am Dienstage raset er, und am Mittwoche könnt ihr ihn wieder losbinden, er ist matt und klug und – – passet nur auf. Der eifersüchtige Krebs auf der Brust ist nie[987] ganz zu schneiden, wenn ich großen Heilkünstlern glauben soll. – Dasmal war noch dazu etwas Wahres dran; auch schaffet es der Eifersüchtige zeitig bei; Eifersucht erzwingt Untreue, und das gequälte Weib will, soviel an ihr ist, den Mann nicht in Irrtum lassen. Ich kann mir die Mühe nicht machen (sondern der Leser), in meiner Lebensbeschreibung meinem Helden alle kleinen Fugen und F-Löcher nachzuzählen, wodurch er bisher seinen Flamin in sein verliebtes Herz sehen und hören lassen: diese Astlöcher sind desto größer, da er vor dem dritten Ostertag eben darum unvorsichtiger war, weil er unschuldiger war, oder vielmehr unglücklicher.

Dazu kam, daß Flamin – der den teuern Evangelisten Matthäus täglich aufrichtiger und offner fand (wie ein ausgeschossenes Zündloch) – seinen treuen Bastian täglich für hinterlistiger und undurchsichtiger ansah. Ich wollt', der Regierrat wäre gescheuter: aber dichte Seelen, wie Viktors seine, die mehre Kräfte und eben darum mehre Seiten haben, scheinen freilich weniger porös zu sein, so wie vollötige Schriftsteller weniger deutlich- ein Mensch, der euch alle seine ineinanderschillernden Farben seines Herzens mit Offenheit aufdeckt, verliert dadurch den Ruhm der Offenheit – einer, der wie Viktor fremde Kniffe aus Laune sammelt und vormacht, scheint sie nachzumachen – ein veränderlicher, ein ironischer, ein feiner Mensch ist in eingeschränkten Augen ein falscher Dieb von Haus aus. – Auch sprang Viktor, wenns ohne Lärm anging, langen Erwähnungen Klotildens, d.h. langen Verstellungen, aus dem Wege; und eben diese Flucht vor Hinterlist, eben seine jetzige größere Menschenfreundlichkeit gegen Flamin verschatteten gerade seine edle Gestalt; und über den verdrehenden Argwohn tröstete ihn nichts als die süße Betrachtung, daß er dem Bruder seiner Geliebten und seines Herzens zu Gefallen den schönsten Tagen in Maienthal den Rücken zukehre.[988]

85

Den Florhut.

86

Die Prospekte von Maienthal.

87

Weil die Hofleute auch hierin den ersten Christen gleichen, die nur solche Statuen zerschlugen, die an Gottes Statt Anbetung empfangen hatten.

Quelle:
Jean Paul: Werke. Band 1, München 1959–1963, S. 981-989.
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