[125] Polybius, der zurück kommt.
Himmel, was bedeutet dieses! Das Landgut des Seneka ist ringsum mit Kriegern besetzt. – Ich finde keinen Ausgang, wohin ich mich wende. – Gewiß ist es um des Redlichen Leben geschehen. Wenn du gerecht bist, o Gottheit! wenn du gerecht bist, so verstatte dieses Unglück nicht. Schone der größten menschlichen Tugend! Schone den, der auf der Welt dir am ähnlichsten ist! Verhänge über mich Schmerz und Elend, Verlust der Güter, Gefangenschaft und Verweisung und alles Unglück; nur laß Seneka leben! – Der große Seneka, das Bild aller menschlichen Vollkommenheiten, soll von der Hand eines Verruchten erblaßen. – Welch ein Gedanke für mich! Wie werde ich des Tages Licht ertragen können, wenn er nicht mehr seyn wird. Gedanke, der mich mit Schrecken und Verzweiflung erfüllet, und –