[193] Meine schüchterne Schwester seufzte, als das Ungeheuer, das sie für einen Engel hielt, sie angriff; ich hörte, wie man sie leckte und wie sie fertig wurde.
»Ich sterbe ...« flüsterte sie.
»Wie süß du sprichst, holde Frau«, sagte Herr Widewit leise und schwang sich auf sie. Die arme Kleine, obwohl schon entjungfert, stieß einen Schrei aus; das alte Ekel liebkoste sie, sie half schließlich so gut es ging und wurde wieder fertig. Dank meiner Lüge empfand sie das Vergnügen, als wenn das Ungetüm ein Engel gewesen wäre. Als ich sie wohlversorgt sah, eilte ich zu der Nonne.
Ihr erster Galan, ein Herr Witplongeardown, war ermahnt worden keine bourrelet (wahrscheinlich verstärktes Condom. Der Übersetzer) zu gebrauchen; ich mißtraute der Sache aber bei dem Geseufze der armen Märtyrerin. Ich sagte es Guac, der ihn aus dem Sattel warf und ihm ein paar Ohrfeigen gab. Ich hörte, daß er ganz leise sagte:
»Verdammter Bock, willst du meine Frau zum Krüppel machen mit deinem Folterwerkzeug?«
[194] Der Galan entfernte es und die Arme empfand nun nur mehr Wonne.
Ich eilte zu meiner Modistin, die Towtenwit aus Ungeschicklichkeit nicht besteigen konnte; ich schmiegte mich an das Kopfpolster und sagte seufzend:
»Bitten Sie doch Papa, ihn mir hineinzustecken!«
Guac, der mir leise folgte, besorgte die Einführung, und alles ging gut.
Jedes der drei Weiber wurde dreimal von vorn genommen; dann drehten die drei geilen Kerle wie auf Verabredung die Medaille um. Zwei von den dreien wurden hinten entjungfert; meine Modistin glaubte, man machte es ihr en levrette (wie die Hunde), aber die beiden anderen ahnten nichts. Man durchstieß allen dreien den Popo im selben Augenblick, und alle schrien trotz des Verbotes:
»– Oh, – das Hinterteil – der Popo – oh, – mein Arschloch!!«
Aber man achtete nicht darauf. Meine Schwester hatte glücklicherweise ein weites Loch, so daß sie am wenigsten litt; die Nonne fühlte ein ellenlanges Glied in ihren Eingeweiden, das ihr beinahe bis zum Nabel drang, und litt sehr.
Meine Modistin hatte unter Towtenwit am meisten ausgehalten; ihr hinteres Loch war so eng wie ihr vorderes weit; das enorme Glied durchbrach es mit Gewalt und erst die Ausspritzung erleichterte sie.
Die drei alten Scheusale hatten nun genug genossen. Guac zog sie heraus, und zwar so, daß sie sich gegenseitig nicht sahen. Man wusch die drei Scheiden und [195] Hintern, machte die Betten wieder, wechselte die Leintücher, legte die drei Neuvermählten wieder zurecht, und Guac führte die drei neuen Kämpen herbei.
Er holte Herrn Wiwitencon, den ich meiner Schwester in die Arme legte. Sie liebkoste schüchtern das Scheusal, das sie von vorn attackierte, und zwar unter Führung von Guac, der die Gelegenheit benutzte, meine Schwester zu streicheln und zu kitzeln.
Der Nonne gab ich Herrn Perceaavant und trug Sorge, daß er sein bourrelet in Anwendung bringe.
»Hebe den Arsch, Luder«, schrie er seine Partnerin an, »ich bin schon drin, los; kannst du nicht mehr! Ich bin nicht dein Mann, ich hab' dafür bezahlt, dich zu entjungfern und du bist also meine Hure!! Fick, Luder, und hebe den Arsch; dafür habe ich bezahlt!«
Guac hörte es, lief hinzu und packte ihn, um ihn zum Schweigen zu bringen.
»Du übertrittst die Verabredung – also brauche ich sie auch nicht zu halten; mach, daß du wegkommst, Schurke!«
»Gut, aber erst muß ich sie von hinten vögeln!«
Und er nahm sie richtig heran, trotz der Faustschläge, mit denen ihn Guac traktierte. Die Nonne stieß ein greuliches Geschrei aus.
Ich war bei meiner Modistin, die ich mit dem dicken Herrn Witerwell zusammengekuppelt hatte. Er sollte sie nur von hinten ficken. Die leidenschaftliche Frau steckte sich selbst das Glied in die Scheide.
»Du bist also gar nicht mehr Jungfrau, Hure«, hörte ich ihn sagen, »da du den Weg so gut kennst. Na – [196] los, ficken wir, so gut es geht, ich habe deinen Zuhälter oder Mann dafür bezahlt.«
Da sie gut sekundierte, schrie er:
»Ah – sie ist eine Hure, eine Hure! Ich kriege den Rest aller andern!«
Und beim Entladen kniff er sie, gab ihr Ohrfeigen; sie schrie laut ...
»Lecke mich jetzt, verfluchte Hure, und wenn du meinen Samen nicht herunterschluckst, bringe ich dich um!«
Bei dem Lärm lief Guac herbei und gab dem geilen Hund einen Faustschlag mit den Worten:
»Wasche dich doch wenigstens vorher, zum Donnerwetter! Ich wasche mich stets mit Rosenwasser, ehe ich mich lecken lasse. Aber du hast gegen die Abmachung verstoßen, du verdienst nicht, sie länger zu genießen!«
»Da sind hundert Louis ...«
»Hm ... Wasch dich, da ist Rosenwasser und Milch. – Vorwärts, liebe Freundin, sei mutig; es gilt hundert Louis.«
Der alte Kaffer schrie wie ein junger Bursche, ließ sich lecken, vögelte weiter, von vorn, von hinten, zwischen die Brüste ...
Guac brannte vor Begier ihm zu zeigen, daß ich nicht seine Bettgenossin gewesen sei. Als er ihn hinausließ, zeigte er mich – ganz angezogen – auf dem Flur. Es war wie eine Vision, denn ich verschwand sofort.
»Ah – ich bin betrogen!« schrie das Scheusal, »der Gauner hat mir eine Hure statt seiner Frau gegeben!« Er raste vor Wut.
[197] Ich leistete während dieser Szenen meiner kleinen Schwester Beistand. Das arme Kind wurde, wie die andern, von vorn, von hinten und in den Mund bearbeitet, und zwar von ihrem angebeteten Wiwitencon de la Cowillardière, der bei dieser Arbeit leider sein Ende fand. Was ihn tötete, war die Idee, sich in der Erschöpfung noch das Glied und die Eier lecken zu lassen, um dann wieder in den Hintern zurückzukehren. Beim letzten Angriff bekam er Priapismus und arbeitete wie rasend im hinteren Loch meiner Schwester herum, bis er verschied. Guac fuhr ihn nach seiner Wohnung.
»Ein schöner Tod«, sagte Trait-d'Amour, und die ganze Gesellschaft pflichtete ihm bei.
Madame Guac schloß:
»Das sind die Vorgänge während meiner Hochzeitsnacht. Guac war bei seiner Rückkehr außerordentlich geil; er wollte uns alle von hinten und in den Mund vögeln; man richtete sich dazu ein. Er ließ sich von mir lecken, nahm meine Schwester und meine Kusine von hinten, die Modistin von vorn, die davon einen Monat lang krank wurde.
Was Guac betrifft, so bin ich seine Geliebte, und sein dickes Glied nährt mich durch seinen Samen. Er wird mich auch späterhin von vorn vornehmen, aber, laut Vereinbarung, erst nachdem mir Fysistère das zweite Kind gemacht hat.«