1151. Glocke am Wildenberg.

[179] Mündlich.


Auf dem sogenannten Wildenberg bei Münchsteinach soll vor Zeiten eine Kapelle gestanden sein, woselbst später die Eichelschweine eine Glocke aus der Erde gewühlt haben. Auch ist zu Münchsteinach eine Brodspende für die Armen von sechszehn Malter Korn gewesen, die ein Steinbacher Fräulein, das sich im Münchsteinacher Walde verirrte und durch das Läuten der Glocke gerettet ward, gestiftet haben soll.

Quelle:
Alexander Schöppner: Sagenbuch der Bayer. Lande 1–3. München 1852–1853, S. 179.
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