Siebender Absatz

[558] Beschreibet die Beantwortung der Macarien / auf die Briefe Polyphili / und dessen Verwirrung / über die versteckte Wort / auch wie listig er dieselbe wieder beantwortet: Lehret / daß Tugend-Erwerbung / auch bißweilen / eine verführende List zulassen / wann die offne Warheit schädlich oder gefährlich scheinet.


Drey Briefe auf einmal zu beantworten / ist fast schwer: schwerer aber die Entschliessung / ob sie zu beantworten seyn. Den Gegen-Rath bewähret die Einsamkeit / zusamt der tragenden Furcht / es möchte sie ihre Hand binden: Die Ja-Wahl erzwinget gleichsam /im Gegentheil /[558] Servetus / der inständig / vielleicht aus seines Herrn Befehl / um eine Antwort anhielt / in dem er vorgab / es werde / ausser derselben / Polyphilus nicht glauben / daß er den Brief ihren Händen überreicht: selbst auch dieser forderte ein Gegen-Schreiben mit Gewalt / das sie nicht abschlagen dorffte / wolte sie nicht den Namen führen / als hätte sie sich dem Verderben Polyphili verschworen / oder der Verachtung schuldig gemacht. Darum sie nach langem Bedencken / so schön / als verständig / folgende Erinnerung an Polyphilum abgehen ließ:


Edler Polyphile!

Ob ich wohl wenig Ursachen gehabt / eure überschickte Brieflein zu erbrechen / in Betrachtung / daß derselben Uberschrifft / allein die Hände seiner Liebsten gefordert / mir aber selbige beyzulegen / die grösseste Vermessenheit wäre: so hab ich mich doch /durch diesen letzten bewogen / endlich solche zu öffnen unterwunden / und mit diesen wenigen Zeilen / zu beantworten erkühnet. Aus derselben Inhalt nun /habe ich euer / ohne Noth / verunruhigtes Gemüth /mit gleichmässiger Verwirrung / verstanden / oder vielmehr gelesen / weil ich eure Bewegung / und derselben Ursachen / mit meiner schwachen Vernunfft / nicht erreichen kan. Dann / edler Polyphile! mit welchem Recht / nennet ihr mich eure Allerliebste / euren Schatz / eure[559] Auserwählte / und dergleichen? welche Namen ich weder verdiene / noch annehme. Was vor Treu und Beständigkeit könnet ihr von mir fordern / da ich euch doch in keinerley Wege verpflichtet zu seyn vermeyne? Und durch welche Schönheit und Verstand werdet ihr mich zu lieben gezwungen / weil ich dergleichen Gaben niemaln gehabt? Trettet auf / und erweiset / nach eurem trefflichen Verstand / die Vollkommenheit / so ihr mir beyzulegen scheinet / so will ich glauben / daß ihr mit Billigkeit liebet. Sehet! wie ihr euch eure selbst-gemachte Liebe verleiten / und eure helle Vernunfft also blenden lasset / daß ihr schreiben dörffet / ich würde die jenige seyn / die euren Wunsch erfüllen / und eurem Verlangen ein Vergnügen thun könte. Mit welchen Gründen gedencket ihr dieses zu behaubten? Empfindet ihr so hoch die geringe Freundschafft / in welche wir / bloß durch das blinde Glück / gerathen /und wollet mein unwürdiges Gespräch / darinnen bäurische Einfalt die grösseste Zierd gewesen / euch zu solcher hefftigen Passion verleiten lassen / so wundert mich / wie ihr euer selber vergessen / als welcher gebohren ist / viel grössere Glückseligkeit zu erlangen. Gedencket doch / edler Polyphile! würdet ihr nicht das grösseste Unrecht an[560] euch selbst begehen / wann ihr euer Glück / mitten im Lauf / zu ruck ziehen / und an einen solchen Pfahl binden woltet / welchen ihr allbereit in tausenderley Widerwertigkeiten umgeben sehet. Zwar Verachtung habt ihr / Edler Polyphile! bey mir nicht zu fürchten / welche mir alleine gebühret / sondern ich ehre euren Verstand und Verdienst /wie sie es würdig sind: aber einen Liebsten zu erwählen / ausser dem jenigen / dessen Asche allbereit sanft ruhet / sein Gedächtnus aber / so beständig / in meinem Hertzen / lebet / als die Seele der himmlischen Freude geniesset / würde nicht allein allen meinen Gedancken / welche jederzeit dem Grab näher / alsdem Braut-Bett gewesen / sondern auch meinem Vorsatz /der steten Einsamkeit / allerdings entgegen lauffen /und einem Laster am allergleichesten seyn. Derowegen bitte ich euch sehr hoch und freundlich / ihr wollet eure Gedancken auf einen vollkommenern und glückseligern Ort richten / mir aber diese einsame Ruhe / neben eurer Freundschafft / erlauben / auch meiner künfftig / mit solchen Brieflein / die seiner Liebsten höchstnachtheilig / und zu allerhand müssigen und gefährlichen Reden Ursach geben / verschonen: dann widriges Falls / wo ihr in eurem Vornehmen verharren / und meinen Vorsatz[561] halßstarrig bestreiten würdet / müst ich euch / nothwendig / vor meinen Feind erklären: da ich doch vielmehr eure Freundschafft verlange / und nicht zweifle / ihr werdet eure Freyheit / als das edleste Stück / menschlicher Glückseligkeit / besser beobachten / und allerdings erkennen / daß ich mich erwiesen / als eurer Wohlfahrt

beständige Freundin:

Macarie.


Was wird Polyphilus in diesem Brief zu erst verwundern / was wird er rühmen / die Zierlichkeit der Rede /oder die künstliche Verfassung? Wer / biß daher /nicht glauben wollen / daß in Macarien mehr als weibliche Kunst und Klugheit / ja! männlicher und übermännlicher Verstand sey / der nehme die Prob von dieser Schrifft. Wir wollen aber sehen / was Polyphilus thut. Eben war er mit der Königin im Vorhof /als Servetus das Pferd brachte / welches Polyphilus vorreiten ließ: weil es ihr aber nicht gefallen wolte /ertheilte sie Befehl / dasselbe zu füttern / und wiederum fort zu schicken. Indessen hatte Servetus dem Polyphilo ein Zeichen gegeben / als hätte er heimlich mit ihm zu reden / deßwegen er die Königin in ihr Zimmer begleitete / und eilig widerkehrte / um zu vernehmen / was Macarie gesagt habe. Servetus richtete den anbefohlenen Gruß aus / und überreichte den Brief.

Nun solte eines die Freud-jauchzende Geberden /und das springende Hertz Polyphili ansehen / würde[562] er gnug zu verwundern haben. Mit wieviel Kussen empfieng er die schöne Schrifft? Wie druckte er dieselbe an seine Brust? Er sprach bey sich selber: Das ist ja die Hand Macarie / diese Buchstaben sind durch ihre Feder gezogen: ihre zarte Finger haben diß Siegel gedrucket / das ich jetzt lesen soll! Ey so


Sey willkommen tausendmal / Hertz-verlangte Freuden-Schrifft!

Sey willkommen theures Pfand! laß dich tausendmal auch küssen /

laß mich drucken dich an mich / laß mich einsten des geniessen /

wornach mich verlanget so: tilge das verzehrend Gifft

meiner kümmerlichen Pein / da die Furcht die Hoffnung trifft /

und hinwieder diese sie: daher rühret mein Verlangen /

das mit Angst und Leid erfüllt: das mich machet stetig bangen /

stets unruhig / nie vergnügt: komm / du Werthe! komm und stifft

neue Freundschafft / neue Freud: du weist die verdeckte Sinnen /

du / du kennst des Hertzens-Grund / den ich nicht erkennen können.

drum so komm / du liebe Schrifft! öffne den verschlossnen Schrein /

meiner Liebsten! was sie denckt: will sie traurn oder klagen

sag mirs bald / was sie dir traut / daß du mir jetzt sollest sagen /

ich erbrech dich: ist sie lieb / will ich wieder Liebster seyn.


Nun lieset Polyphilus den Brief durch. Wunder /Schrecken / Freude / Betrübnus / Hoffnung / Verlangen / Trost und Bestürtzung / überfällt Polyphilum /in solcher Menge / daß er bald zur Erden sincket. Wunder verursachete die verständige Schrifft; Schrecken / der Abschlag; Freude / die begehrte Freundschafft; Hoffnung / die zweiffelhaffte Erklärung; Verlangen / die Ungewißheit der Liebe; Trost / die Versprechung beständiger Gewogenheit; Bestürtzung[563] /der Beweiß seines Irrthumbs. Er laß hin und her / und konte doch nicht finden / was er suchte: biß Agapistus und Melopharmis / die da zugegen waren / ihm halffen erklären. Nun solte eins die widerwertige Deutungen anhören / die diese Dolmetscher herbey brachten. Agapistus / als welcher wuste / was Macarie mit ihm geredt / erwieß ihren Widerwillen / aus dem / daß sie ihn vor ihren Feind erklären wolle: welches gar ein hartes Wort war in den Ohren Polyphili. Den widerlegte Melopharmis / mit den ausdrücklichen Worten /daß sie mehr seine Freund schafft verlange. Ja / sagte Agapistus / was für eine Freundschafft? Viel ein anders begehrt Polyphilus / als Macarie verspricht. Polyphilus aber selber quälete sich mit den Worten / die ihm ihre Liebe so mächtig widerrathen dorfften /daher er den Widerwillen Macarien / mit Händen greiffen muste. So verwirret wurde endlich Polyphilus / daß er / mit webklagender Stimme / anfieng:


O Unglücks-volle Stund! die mich anheut beglücket;

O hochbetrübte Zeit! die mich mit Freuden füllt;

und das verzehrend Gifft dennoch nicht in mir stillt:

O voller Schmertzen Tag! der mich mit Ubel drücket;

Wie ist mir / ach! zu Sinn? Ich lebe gantz entzücket /

weil / was ich weiß / nicht weiß; und was ich jetzt gesehn

doch nicht verstehen kan: wie ist mir dann geschehn?

Ich bin nicht / der ich bin: mein Sinn ist mir verrücket;

mein Hertz ist ohne Hertz: es weichet mein Verstand /

und kan begreiffen nicht / was meiner Liebsten Hand

mir zu begreissen gibt. So viel ist sie gelehrter /

und klüger noch dabey: daß sie mit ja und nein /

auf einmal dancket ab: ich muß zu frieden seyn /

und bin es hertzlich gern: werd sie nur nicht verkehrter.


Freylich muste er zu frieden seyn / und wäre zu wünschen gewest / daß nicht noch verkehrtere Betrübung /[564] so wohl bey Macarien / als Polyphilo nachgefolger; davon wir hernach melden wollen. Da sie nun nichts miteinander richten konten / und nicht einig werden in ihrem Schluß / gedachte Polyphilus / die beste Erklärung sey die / so er glaube / und hoffe / die ihm keiner besser vorlegen könte / dann er selber / deßwegen er Agapistum und Melopharmis ersuchte / sie möchten ihm / durch ihren Abtritt / eine wenige Einsamkeit gönnen. Als das geschehen / rieff Polyphilus all seine Sinne zusammen / und fieng an / den Brief / mit solcher Behertzigung durchzulesen / daß ich dächte / da etwas zu verstehen wäre / must ers verstehen: aber es war vergebens. Er wiederholete ihn zum andern- zum drittenmal / wuste doch so viel / als vor / ja und nein /Freund- und Feindschafft wolte sich nicht zusammen schicken. Da er nun auch das viertemal sich vergeblich bemühete / legte er den Brief vor sich auf den Tisch / sahe ihn sehnlich an / und stellete sich / als wollt er mit ihm reden / fieng auch folgende Wort an:


Diß ist das vierte mal / daß ich dich durchgelesen /

du Kunst-versteckter Brief / und kan doch nicht verstehn /

was du mir deutest an / und wo die Wort hingehn /

die du behältst in dir? wie kan ich so genesen /

wann ich im Zweifel steh? das List verführte Wesen

macht / daß ich ächtze mehr. Bald zeigest du mir Gunst /

bald wieder grossen Zorn. Das ist die rechte Kunst /

die zum Verderben führt. Wär ich vor dem gewesen

beym weisen Salomon; könnt ich / was jener konnt /

des Sphingis Wort verstehn; und wäre mir vergonnt /

wie den Philistern dort / mit Simsons Kalb zu pflügen:

möcht ich wol treffen ein. Doch will ich / wie ich kan /

ein jedes deiner Wort / mit Ernst-Fleiß sehen an /

biß daß ichs recht versteh: es wird mich ja nicht trügen.


Damit fassete er den Brieff wieder an / und laß ihn[565] zum fünfftenmal. Aber wie? Alle Wort erwägte er sonderlich / so gar / daß / da man von einem Brief sagen will / er sey / wie wir Schertz weiß zu sagen pflegen / zerleget / so sage mans von dem Brieff / der schönen Macarien. Wir wollen uns aber in demselben nicht länger mit Polyphilo aufhalten / damit wir die Geschichts-Beschreibung nicht mehr verlängern / als kürtzen: sondern widerum zu Melopharmis kommen /und deren Anschläge vernehmen. Das können wir noch melden / daß er / mit allen seinen dencken / dennoch endlich nichts richtete / sondern sich je länger je tieffer in die Unwissenheit versenckete / sonderlich wann die zufallende Betrübnus seinen bekümmerten Verstand blendete / daß er sich nicht besinnen konte. Daher er gezwungen wurde / fremden Rath zu suchen. Den er bey Melopharmis fand / welche ihn dergestalt anredete: Betrübter Polyphile! da ihr meinem Rath folgen woltet / sollet ihr wieder an Macarien schreiben / weil ihr jetzo Gelegenheit habt / und die Antwort so stellen / daß ihr euch bedancket / vor die Erfüllung eures Verlangens / und Befriedigung eurer Unruh; damit sie nicht anders glaube / als ihr habet den Brieff voller Liebe angesehen. Die Erinnerung aber / so darinn geschehen / und den Widerspruch könnet ihr annehmen / und euch bedancken / doch so /daß ihr die Erkantnuß / ihrer heimlichen Liebe / so unter denen Worten verborgen / mercklich eröffnet /dann so wird sie gleichsam aus eigenen Worten überzeuget werden: und könnet ihr / desto rühmlicher / sie entwederlieben oder verlassen.

Der Anschlag war gut / und gefiel Polyphilo / zusammt Agapisto sehr wohl: wie er auch hinzu setzte: wann Polyphilus klagen wolte / daß sie ihn[566] verlassen /würde er sich selber verwerffen / dafern er aber sich bedancken / und ihre angebotene Freundschafft zur Liebe deuten würde / würde er sich zum wenigsten dem Hertzen der Macarien / näher und mächtiger verbinden. Polyphilus muste eben lachen / über die spitzfündige Verführung Melopharmis / weil sie ihre Rede beschloß; ist Macarie klug / wollen wir wieder klug seyn: daran aber viel fehlete; doch versuchte Polyphilus sein Heil / und verfertigte folgende Antwort an Macarien.


Beständige Freundin!


Derselben höchst-verständige Erinnerung / hab ich /schuldiger Gebühr nach / und zwar nicht ohne besondere Vergnügung alles meines Verlangens / angenommen: weiln ich allerdings zufrieden / und frohes Hertzens seyn kan / indem ich dessen vergewissert lebe /daß mich dennoch die Tugend-bereichte Macarie /vor einen verlangten Freund halten will! weiln ja die vorgesetzte stete Einsamkeit / ihre Gedancken noch immer will zu Grabe schicken: daher ich billich ihre grosse Treu und Beständigkeit / auch gegen die verstorbene / zu rühmen und zu verwundern habe / die werth ist / daß sie von vielen / zu einer endlichen Belohnung gleicher Treue / begehret werde. Ich / meines theils / muß bekennen / daß ich gefehlet / indem ich mich nicht gescheuet / ihre beliebte Einsamkeit / mit meiner[567] Begrüssung / zu verstören: doch weil der Fehler nicht so wohl mir / als ihrer Schöne / Tugend und Verstand / (welche gar leicht / mit starcken Gründen /könten behaubtet werden /) zuzuschreiben ist / als die mich dahin verleitet: hoffe ich von eben derselben gleichfertige Vergebung / und entschuldige mich / mit dem Versprechen / daß ich hinfüro ihrer so verschonen will / damit sie keine Ursach habe / mich vor ihren Feind zu erklären. Unterdessen aber / weil sie meine Freundschafft verlanget / bitte ich / Krafft solcher / und so viel ich in deren Versprechung / bitten kan / dasern sie mich / ja nicht / vor den Liebsten / erkennen will / wolle sie mich dennoch / vor etwas lieber halten / als sonst die gemeine Liebe befiehlet / nur darum / weil ich sie höher und vortrefflicher schätze /als daß sie / im untern Grad / solt geliebet werden. Sie bleibe die beständige Freundin meiner Wohlfart / wie sie versprochen / so wird sie hinwieder erkennen / daß ich / mit gleicher Bedingung / bleiben werde / auch ihrer Wohlfart

beständiger Freund:

Polyphilus.


Klug war das alles angefangen: aber Macarie war noch klüger. Denn so bald sie den Brief[568] vom Serveto erhalten / und durchlesen / merckte sie gar leicht /wohin die Verführung zielete: deßwegen sie dem Serveto nichts mehr antwortete / als daß es schon gut sey. Damit er wieder zu seinen Herrn kam / der vergeblich auf Gegen-Antwort wartete.

Quelle:
Maria Katharina Stockfleth: Die Kunst- und Tugend-gezierte Macarie, 2 Bände, Band 1, Nürnberg 1669, S. 558-569.
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