Das sechste Capitel.

Wie man den Unterschied, und Anzahl der Tod-Sünden beichten soll: etliche Exempel.

[861] Weltkündig ist, daß der höchste Hirt der Christenheit Marcellinus Römischer Pabst schwerlich gefallen, den Götzen der Heyden Weyhrauch geopfert, wider das erste göttliche Gebott, ärgerlich gesündiget: dann auch die Stern des Himmels stehen nicht sicher, die Pfeiler der Kirchen, die goldene Häupter seynd abgefallen. Doch alsobald, gleichwie Petrus erblicket, ihm die vorkommende Gnad dessen, welcher nicht will den Tod des Sünders, sondern daß er sich bekehre und lebe: bereuet derowegen und beweinet bitterlich sein schändliche Missethat: und damit er durch die Beicht und Buß mit GOtt und der Kirchen versöhnet wurde, reiset er nach Sinvesta, allwo er dem versammleten Kirchen-Rath offentlich, einem verordneten Priester aber heimlich seine Sünd gebeichtet, von Bann und Sünden losgesprochen worden.


Die Form seiner Beicht müßte also gestellet werden.


Ich hoher Priester der gantzen Christenheit, bin mit gröster Aergernuß der Glaubigen vom Glau ben abgefallen: der Marter zu entgehen, und dem Kayser zu gehorsamen, hab ich den Götzen geopfert, das ist einmahl, wolte GOttes wäre keinmahl geschehen.

[861] Nach erhaltener Absolution oder Entbindung, reiset er wiederum nach Rom, und zu Abthuung der gegebenen Aergernuß, bekennet er sich vor dem Kayser einen Christen, und zwar das sichtbarliche Haupt der Christenheit: zu Abstraffung aber seiner Sünd, ergibt er sich vor allem Volck zur Marter, und wird enthaupt den 26. April. Brev. Rom.

Theophilus Kirchen-Probst zu Adan, dieweilen sein Missethat kuntbahr, kan auch mit nachfolgenden Geschichten darthun, wie die Tod-Sünden mit ihrem Unterschied und Anzahl in der Beicht müssen vorgebracht werden.


Auf diese Weiß müßte er sich dem Beicht-Vatter erklären.


Ich bekenn vor GOtt, und euch Priester: daß ich die heiligste Dreyfaltigkeit einmahl verlaugnet, und dreymahl den Teufel mir zu helffen angeruffen, mich ihme einmahl mit eigenen Blut mit Leib und Seel eigen verschrieben: aus Hochmuth und Grimmen, weilen ich meines Amts entsetzet worden, in solche Verzweiflung gerathen, und in die ser bis in drey Täg verharret. Durch die Vorbitt der Mutter GOttes, bitt ich um Verzeyhung, absage dem bösen Feind, und ergib mich der grundlosen Barmhertzigkeit GOttes.

Wunderlich wird die blutige Verschreibung vom Satan erzwungen, und Theophilus von seinen Sünden absolvirt. Lipom. Tom. 3.

Offenbahr ist durch bewehrte Geschicht Schreiber, was Bernardinus Ochinus von Siena gesündiget, dahero dienet er uns mit seiner Beicht gar wohl.

Dergestalten müßte er sich anklagen.

Ich grosser Sünder beichte und bekenne vor GOtt, Maria der Mutter GOttes und allen Heiligen: daß ich oft und viel gesündiget. Einmahl bin ich abtrinnig worden vom geistlichen Ordens-Stand, indem ich meinem GOtt ergeben, Priester Oberer, und der Heil. Schrift Gelehrter gewesen: etlich Jahr 2. oder 3. bin ich also abtrinnig geblieben. Zum andern, als General eines Löbl. Ordens, bin ich nicht nur von dem Orden sondern auch vom Catholischen Glauben meineydig worden, und 15. Jahr im Ketzerischen Irrthum geblieben. Mein Ruhm-Sucht und Ehr-Geitz war in mir von Jugend auf, durch diese hab ich mich übernommen im Predigen, in Wissenschaften, und in Obrigkeiten; des Luthers und Calvini Bücher hab ich, wiewohlen sie verbotten und gefährlich waren, gele sen, ihre Meynung an mich genommen, und annoch im Closter-Leben 3. und 4. Jahr mit diesem umgangen, solche in die 20. mahl in den Predigen, 30. oder 40. mahl in Gesprächen bey geistlichen und weltlichen Leuten vorgetragen, nicht wenig zum Fall gebracht. Also wird er zu Genf, als[862] Calvinus noch im Leben war, gebeicht haben.

Der Catholische Beicht-Vatter legt ihm auf den Irrthum offentlich zu widerruffen, und den Catholischen Glauben zu bekennen: wird, nachdem er dieses zu thun versprochen, von Bann und Sünden entbunden. Was ihm auferlegt worden, hat er mehrmahlen bekennet, und gantz tapfer gethan; dannenhero er auch aus Anstiftung der Genffischen Burger, von seinen Lehr-Jüngern mit Stileten in dem Beth, da er kranck war, aus Haß gegen dem Catholischem Glauben, darzu er sich wiederum bekennet, ermordet, dermassen mit der Marter gecrönet, seelig in die Ewigkeit gefahren. Nicolaus de Ponte. Brancarius Neap. Zachar. Boverius anno 1534.

Jener Kriegs-Knecht, welcher zehen Jahr nicht gebeichtet, vom heiligen Xaverio mit unaussprechlicher Freundlichkeit darzu beredet worden, hat sich in seinen Sünden auf diese Weiß anklagen müssen.

Ich sündhafter Mensch hab 10. Jahr die Beicht vernachläßiget, diese Jahr kaum 2. oder 3. mahl jährlich dem Heil. Meß-Opfer beygewohnet, keine Predigen angehöret, wochentlich selten ein Vatter unser gesprochen: alle meine Reden waren mit Schwur, Fluch, und Schelt-Wort gewöhnlich vermenget: täglich hab ich 20. oder 30. mahl von vielen Leuten gescholten und geflucht: eben so oft meistentheils lugenhaft geschworen, mir selbsten geflucht täglichen die 3. oder 4. mahl, etc. mit meinem Schelten, Schwören, und Fluchen, anderen Anlaß gegeben eben in dergleichen Reden heraus zu brechen, täglich zehen oder zwölff mahl öfter oder weniger etc. Xaverius höret mit Gedult sein gantze Beicht, beweget ihn zur Bereuung aller Sünden und zur Besserung des Lebens, richtet ihn auf zur Vertrauung in die grundlose Barmhertzigkeit GOttes: und vergibt ihm alle Sünd in Kraft der Sacramentalischen Loßsprechung. Ex vita S. Xaver Bart. & Jo. Maffœus.

Demnach wird dieser büssende Sünder ein geistlicher Ordensmann, lebt, und stirbt seelig. l. 1. §. 44. Maff. l. 2. c. 7.

Anzuzeigen, was massen man die Sünden im 4. 5. 6. und 7. Gebott dem Beichtvatter erklären solle, ist allhier beyzubringen jenes junge Weib, von welcher Jacobus de Vitriaco schreibt. Was von ihren grossen Sünden kundbar ist, kan also in Beicht-Form gesetzet werden. Ich größte Sünderin der Welt gebe mich schuldig, daß ich mit groben Worten in die hun dert oder mehrmahlen meine Mutter verunehret, sie ein halbes Jahr stets gehasset, ihr nach dem Leben gestrebet, mit den Gedancken sie umzubringen, 4. oder 5. Tag umgangen, bis daß ich ihr Gift gegeben, sie umgebracht. Den Vatter hab ich trutziger Weiß mit Reden und Gebärden in die zwantzigmahl betrübt, und weilen [863] er mir mit Schlägen getrohet, bin ich ihm mit Gift vorkommen, und hab ihm vergeben. Bevor hab ich blutschändlich mit meinen allernächsten Verwandten 10. oder 12mahl gesündiget, beyläuffig 100mahl mit ledigen Manns-Personen, mit verheyrathen 30mahl ehebrüchig mich vermengt. Ich hab auch einen grossen Diebstahl begangen; Demnach ich meinem Vatter und Mutter vergeben, hab ich alles Geld und das Beste von köstlichen Sachen zu mir genommen, flüchtig alles in der Fremde mit Hoffart und Uppigkeit verzehret, und verschwendet. Dieser Diebstahl ist zu Schaden meiner Geschwistrigten geschehen. Beynebens hab ich mehr dann 1000. verzweiflende Gedancken zugelassen; doch vertraue ich nun auf GOttes Barmhertzigkeit, welche vorgestriges Tags der Prediger über alle göttliche Werck gepriesen. Diese wird von allen ihren Sünden losgesprochen, stirbt folgenden Tag gleich nach der Predig. Die Geistlichen versammlen sich in der Closter-Kirchen, allwo sie gebeichtet, betten für sie, hören aber gar bald eine himmlische Stimm: Nicht bettet für sie, sie bettet für euch. Julius Mazarinus in Psal. 10. p. 1. disc. 10.

Im fünften Gebott hat sehr gesündiget die Engelländische Königin Helfridis, eine Stiefmutter Königs Edwardi, und rechte Mutter Eithelredi, den zum Thron, jenen in das Grab zu bringen, stiftet sie einen Meuchel-Mord.

Diese Unehr wird dem König zu gröster Ehr, dann der todte Leichnam leuchtet alsobald mit augenscheinlichem Wunder. Helfridis die Königin will zu Pferd darzu eylen, wird aber wunderlich zuruck gehalten, indem das Pferd keinesweegs fort gehet, gehen ihr Hertz und Augen über, verlaßt Burg und Pracht, schlieft in ein Trauer- und Buß-Kleyd, verwidmet sich zu Warenvelle ins Frauen-Closter und beichtet: durch meine Anstiftung ist der König mein Stief-Sohn meuchelmörderisch umgebracht worden. In Beneydung seines und Beförderung meines leiblichen Sohns Glücks, hab ich bis in das dritte Jahr täglich 3. 4. oder 5mahl allerley Gedancken zugelassen, den König zu vertilgen. Dreyßig oder viertzigmahl hab ich meinen Vertrauten und etlichen Hof-Bedienten mit Reden und Gebärden Anlaß gegeben, solches werckstellig zu machen, daß es auch endlich geschehen, etc. Diese und alle meine Sünden reuen mich von Hertzen. Ihre Beicht findt Gnad, und ihre Buß verharret bis in den Tod. Beda de gestis Anglorum. Anno 978. Im 6. Gebott haben die unterschiedliche Sünden, die wider dieses Gebott geschehen, ihren eignen Namen, von denen S. Paulus meldet: daß weder die Hurer, noch die Ehebrecher, noch die Weichlinge, noch die Knaben-Schänder, noch die Trunckenbolten, [864] etc. das Reich GOttes besitzen werden. 1. Cor. 6. v. 9. Diese und dergleichen Sünd, welche ich nicht erkläre, müssen doch dem Beichtvatter nach dem Unterschied und Anzahl erkläret werden.

Im siebenden Gebott wird weiter kein Exempel beygebracht, genug ist zu wissen aus dem, was im obern Theil eingeführt worden, daß diese Sünd nach aller Gerechtigkeit erfordere, die Zuruckstellung der entnommenen Sachen, die Ersetzung des Schadens, oder verhaltnen Gewinns. Non dimittitur peccatum, nisi restituatur ablatum.

Vom achten Gebott kan jenes Exempel genug seyn, welches Georg. Stengel de divinis judic. Tom. 3. c. 49. n. 9. erzählet vom Herrn Brudern Caroli des Grossen, welcher mit falscher Zeugnus Hildegard die Königin angegeben, nicht allein um Ehr, und alle Sachen, sondern ins Elend, ja mit ihrem eheleiblichen Kind in die gröste Noth gebracht hat.

Carolus dazumahl noch nicht Römischer Kayser, sondern König in Franckreich nach erhaltenem Sieg wider die Sachsen, kehret in sein Reich, vernimmt von seinem Herrn Brudern eine erdichte Untreu: Hildegard seine Ehe-Gemahlin hätte in blinder Lieb ein unehliches Kind empfangen und gebohren. Der Zorn des Königs entzündet sich heftig, Hildegard solle bald ihre blinde Lieb mit blutigen Augen bezahlen, wird ins Elend verstossen, mit ihrem gantz jungen Printzen, mit Königlichem Befehl, daß ihr die Augen ausgestochen werden.

Die unschuldige Frau, weiß kein Rath noch Hülf, als dem allwissenden GOtt ihre Noth klagen und befehlen. Die Befehl tragende verschonen den schönen Augen der Königin, machen einen Hund nieder, dessen Augen sie dem König brachten mit falschen Bericht, daß diese die ausgestochene Augen der Königin Hildegard, welche ohne Augen ihr Unglück im Elend beweinet.

Aber der gerechte GOtt erhaltet, und begleitet mit seiner Gnad die Königin nach Rom, allwo sie als ein in der Artzney Wohlerfahrne, vielen unterschiedlichen presthaften Leuten wunderlich geholffen. Entgegen aber wird des Königs Herr Bruder aus göttlichen Urtheil mit der Blindheit gestraffet. Sucht und findt nirgend einige Hülf, als zu Rom bey dieser bekannt, und unbekannten Artztin. Diese doch wolt ihm kein Hand zu helffen anlegen, bevor er nicht seine der Welt verborgene, GOtt aber gar wohl bekannte Sünden und Missethaten bereuet, und gebeichtet hätte.

Er gehet in sich selbsten, bequemet sich dem Allwissenden abzubitten, was er boßhaftig gesündiget, er beichtet mit grosser Reumuth: freylich hab ich mit falscher Inzucht die Königin bey dem König als eine Ehebrecherin angeben, mit unterschiedlichen Ehrabschneidungen ihr unrecht gethan: welches gegen dem König dreymahl, gegen anderen [865] in die hundermahl geschehen. Ich hab verursachet durch diese meine falsche Zeugnuß, daß sie mit ihrem Kind verstossen, ihr die Augen ausgestochen worden. Ich hab auch andere drey mit Geld und Anreitzung bestochen, falsche Zeugnuß zu geben, welches auch in die zwantzig mahl geschehen. Ach wie bethaure ich alle meine Sünd. Was muß der Beicht-Vatter hierauf sagen? es sey dann daß dieser Person die Ehr zugestellet, das zugemessene Unrecht von ihr abgelehnet, sie bey allen wiederum als unschuldig erkläret werde, so kan die Nachlassung der Sünd nicht geschehen, weder die Gnad der Sacramentalischen Buß haften.

Der büssende Kayserliche Herr Bruder verspricht nach Möglichkeit alles dieses zu thun. Verfüget sich demnach zu der Artztin, wird wunderlich durch Handanlegung der Hildegard sehend: erkennet gar bald seine Gutthäterin, welche er mit so schändlichen Ubelthaten verfolget hat: bekennet offentlich dem König und allem Volck sein verübte Untreu, falsche Zeugnuß und strafmäßige Boßheit. Hildegard kommet zu ihren Ehren, und voriger königlicher Herrlichkeit, bittet vor den Ubelthäter, verzeyhet und erhaltet ihm das Leben. Ex Nicodemo Frischlino in annalibus Campedunensibus.

Im neunten Gebott kan die Egyptische Büsserin Maria bekennen, wie oft, wie oft sie sich in unzüchtige Begierden verwilliget, gegen Unverheyrathe, alle Wochen durch 17. Jahr, 20. 30. mahl öfter oder weniger; gegen Verheyrathete 12. oder 15. mahl. Gegen GOtt Verlobten 3. oder 4. mahl; gegen Verwandten in zwey bis drey Jahren, in allem etwann 10. oder 12. mahl. Vide Surium 9. Aprilis. Also lang sie in Sünden der Unzucht gelebt, so lange Jahr leydet sie in ihrer Buß Anfechtungen, überwindet doch alle: beichtet dem Heil. Vatter Zosimas, und sturb seelig.


David ein Ertz-Dieb und Mörderer wird endlich ein büssender Mönch; mußte dergestalten beichten jene Sünden, welche wider das zehende Gebott geschehen seynd, also. Von jungen Jahren an, beyläufig im 17. oder 18. Jahr, hab ich diebische Anschläg gehabt, bis in mein graues 56. jähriges Alter. Stündlich ein und zweymahl gedacht ich, und verwilliget meinen Nächsten das Seinig zu entfremden, theils diebischer, theils raubischer Weiß. Was ich nur angesehen, das mir gefallen, hab ich begierig verlangt, unbillich zu entnehmen: meine Anschläg hab ich mit meinen 30. Rott-Gesellen solche werckstellig zu machen, wochentlich, vier, fünf, ja fast täglichen, ein oder zweymahl abgeredet. Ja bin ich gesinnet gewesen (wofern ich nicht zur Buß wäre auf und angenommen worden) dieses Closter und Kirch zu plündern und zu verbrennen, etc. Nun aber ruf ich die Barmhertzigkeit GOttes an, und vergib [866] mein übriges Leben der Buß. Nach etlich verstrichenen Zeiten erscheinet diesem Büsser ein Heil. Engel, verkündiget ihme ein grosse Freud: David deine Sünd seynd dir vergeben, hinführo wirst du Wunder-Zeichen würcken: er aber wolt es nicht glauben, dahero erstummet er wie Zacharias, doch in Psalliren konte er gar wohl alles aussprechen, vor und darnach gantz redloß, und GOtt würcket Wunder-Ding durch ihne bis in sein gottseeliges End. Sophronius prati spirit. c. 134.

Quelle:
Wenz, Dominicus: Lehrreiches Exempelbuch [...] ein nutzlicher Zeitvertreib als ein Haus- und Les- Buch. Augsburg 1757, S. 861-867.
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