Photographie [2]

[602] Photographie. – Lichtfilter. Die photographischen Lichtfilter sind farbige Gläser oder gefärbte Flüssigkeiten, welche gewisse Strahlengattungen des auffallenden Lichtes absorbieren, um die Platten gegen ungewünschte Farbenwirkung zu schützen. Bei der Herstellung der Lichtfilter ist die spektrale Lichtabsorption der verwendeten Farbstoffe sowie die Farbenkonzentration zu berücksichtigen. Als Konzentrationsmaß ist am bellen die pro Quadratmeterfläche vorhandene Farbstoffmenge (ausgedrückt in Gramm) zu verwenden, d.i. die Farbstoffdichte eines sogenannten Lichtfilters. Man teilt die in der Photographie benutzten Lichtfilter in folgende Gruppen ein:

1. Monochromatische Filter, welche nur einheitliche gefärbte Strahlen des Spektrums durchlassen sollen, und die bei der Mikro- und Astrophotographie benutzt werden.

2. Schutzfilter, die zur Beleuchtung der photographischen Dunkelkammern dienen, also die lichtempfindlichen Präparate gegen die schädliche Einwirkung gewisser Lichtstrahlen schützen sollen.

3. Kompensationsfilter, welche die spektrale Farbenempfindlichkeit einer photographischen Platte derart ausgleichen sollen, daß das Kolorit des Originals in einer bestimmten Abschattierung abgebildet wird, die also keine sichtbare Spektralzone gänzlich auslöschen, sondern nur dämpfend wirken dürfen. Da die photographischen Platten stets eine übertrieben hohe Empfindlichkeit für blaue und violette Strahlen besitzen, so dienen zum Ausgleich der Farbenempfindlichkeit meistens gelbe Filter, und alle bei der Landschaftsphotographie und Gemäldereproduktion gebräuchlichen Gelbscheiben zählen in die Gruppe der Kompensationsfilter.

4. Selektionsfilter sind jene Filter, welche nur eine ausgewählte Gruppe von farbigen Strahlen – eine in bestimmter Form abgegrenzte Spektralzone – durchlaufen, alle anderen Teile des Spektrums aber völlig absorbieren. Man benutzt diese Filter bei der Dreifarbenphotographie, um auf photographischem Wege gewisse Farbengruppen des Originals von anderen zu trennen.

Schutzfilter für photographische Dunkelkammerbeleuchtung sind verschieden gefärbt, je nach der Natur des photographischen Prozesses, für den sie dienen. Gewöhnliche Bromsilbergelatineplatten verarbeitet man meistens bei rotem Licht.

Rote Gelatineschutzfilter lassen sich mittels Teerfarbstoffen, z.B. mit dem »Rot für Dunkelkammerlicht« der Höchster Farbwerke oder einem Gemenge von gleichen Teilen Echtrot D und Tartrazin herstellen. Man übergießt horizontal nivellierte Glasplatten mit 500 ccm warmer Gelatinelösung (6 proz.), 4,5 g »Rot für Dunkelkammerlicht«, gelöst in 100 ccm Wasser. Man gießt je 7 ccm der Farbgelatine auf 100 qcm Platten Oberfläche, läßt erstarren und stellt sie aufrecht zum Trocknen. Dann legt man je zwei derartig überzogene Gläser mit der Schichtseite aufeinander. Die Gläser lassen Licht von ca. λ 700–620 μμ Wellenlänge durch.

Grüne Gelatineschutzfilter. Das »Grün für Dunkelkammerlicht« der Höchster Farbwerke läßt nur rote Strahlen von 700–670 μμ, und blaugrüne von 550–515 μμ durch. Es entsteht ein fahles grünliches Licht, welches jedoch ziemlich stark gedämpft sein muß, um als Dunkelkammerlicht genügende Sicherheit zu gewähren. Man mischt 500 ccm warme Gelatinelösung (6 proz.), 4 g »Grün für Dunkelkammerlicht«, gelöst in 100 ccm Wasser. Es werden doppelte Scheiben verwendet, jedoch gewährt eine Rotscheibe im allgemeinen mehr Sicherheit.

Für Orthochrom-, Pinachrom-, Aethylrot- und Pinaverdolplatten und analoge »panchromatische« Platten mit gesteigerter Orange-, Gelb- und Grünempfindlichkeit verwendet man dunkelrote Filter (dunkles Kupferrubinglas) oder folgende Lichtfilter, welche einen ganz schmalen dunkelroten Spektralbezirk durchlaufen, a) Kombination eines roten Gelatineschutzfilters mit einem Violettfilter. Ein solches Violettfilter stellt man her, indem man 60 ccm einer warmen Gelatinelösung (6 : 100) mit ca. 10 ccm einer Kristallviolett-Kupfervitriollösung (1 Teil Kristallviolett und 5 Teile Kupfervitriol in 100 Teilen Wasser und 1/2 Teil Essigsäure) vermischt.[602] Damit werden Glasplatten (7 ccm pro Quadratdezimeter Glasfläche) übergossen und nach dem Trocknen über ein Rotfilter gelegt, b) Man verwendet auch alte ausfixierte Bromsilbergelatineplatten zu kombinierten Gelb-Violettscheiben durch Baden derselben in Farbstofflösung. Man fixiert eine (eventuell sonst unbrauchbar gewordene, z.B. durch falsches Licht schleierig gewordene) Bromsilbergelatineplatte wie gewöhnlich im Fixiernatron, wäscht und trocknet. Dann badet man 5 Minuten lang in einer Lösung von 4 g Tartrazin (Merck in Darmstadt) in 100 ccm Wasser. Anderseits badet man eine andre ausfixierte Bromsilbergelatineplatte in einer Lösung von 1 g Methylviolett in 100 ccm Wasser ebensolange. Man spült kurze Zeit mit Wasser ab, trocknet die Platten, lackiert sie mit Negativlack und legt die gelbe über die violette Platte.

Selektionsfilter für Dreifarbenaufnahmen

mit Farbstoffen von Meister, Lucius & Brüning in Höchst a.M.:

Blaufilter mittels Filterblau. 1 g Filterblau wird in 180 ccm Wasser heiß gelöst. 100 ccm 6 prozentige Gelatinelösung werden mit 20 ccm der Farblösung versetzt und filtriert.

Grünfilter. 4 g Rapidfiltergrün werden in 300 ccm Wasser gelöst. 100 ccm 6 prozentige Gelatinelösung werden mit 20 ccm Farblösung versetzt und filtriert. Auf besonderen Wunsch liefern die Farbwerke in Höchst a.M. auch ein Filtergrün, welches das äußerste (unschädliche) Rot absorbiert, aber längere Belichtung erfordert.

Rotfilter. 5 g Rapidfilterrot werden in 200 ccm Wasser gelöst. 100 g 6 prozentige Gelatinelösung werden mit 20 ccm der Farblösung versetzt und filtriert. Die Belichtungszeiten verhalten sich bei Verwendung von Pinachrombadeplatten bezw. (für Rot) Pinacyanolbadeplatten hinter Blau-, Grün- und Rotfilter wie 1 : 3 : 2, jedoch ändern sich diese Zahlen sehr mit der Plattensorte und der Lichtnuance.

Das Blaufilter verlängert die Belichtungszeit gegen eine Aufnahme ohne Filter auf das Vierfache.

Auflösungsvermögen photographischer Platten. Die photographischen Platten haben eine sehr verschiedene Fähigkeit, seine Zeichnungen wiederzugeben; als Maß für das Auflösungsvermögen dient die photographische Wiedergabe oder Zeichnung sehr nahe nebeneinanderstehender seiner Linien oder Netze. Hiermit hängt die scharfe Wiedergabe seiner Liniensysteme zusammen. Zum Teil hängt die Schärfenwiedergabe von photographischen Negativen mit der Leistungsfähigkeit des optischen Linsensystems zusammen, indem die Objektive statt eines idealen Punktes ein mehr oder weniger großes Scheibchen mit etwas unscharfen Rändern liefern. Die Größe der Scheibchen hängt von der Korngröße der Emulsion und der Trübung der Schichte ab, ferner von der Art, wie sie sich im photographischen Entwickler schwärzt (steile Gradation ist günstig).

Farbenempfindliche photographische Platten, welche für alle Spektralfarben eine gewisse, wenn auch nicht überall gleiche Empfindlichkeit besitzen, nennt man panchromatisch; sie können derzeit in ihrer Wirkung nicht gleich dem Farbensehen des menschlichen Auges gemacht werden. Man sucht ihre ungleichmäßige Empfindlichkeit durch passend gewählte Lichtfilter, welche man in der photographischen Kamera in den Strahlengang einschaltet, auszugleichen, so daß alle Strahlen des farbigen Spektrums gleich wirksam sind, so daß die Platte dann »isochromatisch« wirkt. Gute Sensibilisatoren für Grün, Gelb und Orange sind das Pinachrom der Höchster Farbwerke, das Isokol von Bayer; Pinacyanol macht rotempfindlich, Pinaverdol grünempfindlich, Erythrosin gelbgrünempfindlich. Man mischt auch die diversen Farbensensibilisatoren. (Vgl. Orthochromasie, Bd. 6, S. 780.)

Spezialplatten gegen Solarisation (Hydraplatten). Bromsilbergelatineplatten geben bei starker Ueberbelichtung mangelhafte Negative, und es kehrt sich das negative Bild beim Entwickeln partiell in ein Positiv an den hellsten Stellen um. Ein bewährtes Mittel ist Tränken der Bromsilbergelatineplatten mit Kaliumnitritlösung oder anderen Brom absorbierenden Substanzen, welche das an den Stellen größter Ueberexposition aus dem Bromsilber photochemisch stark abgespaltene Brom binden. In neuer Zeit werden Hydrazin und seine Salze oder Derivate zu diesem Zwecke verwendet; solche Platten sind gegen Ueberbelichtung wenig empfindlich. Sie kommen unter dem Namen »Hydraplatten« in den Handel.

Photographie des Spektrums. Die Spektralanalyse bedient sich der Photographie und entsprechend sensibilisierter Platten. Bei Glasapparaten wird häufig das Uviolglas (s.d.) benützt, für Ultraviolett Bergkristall. Ferner werden Gitterspektrographen mit Konkavgittern oder als Ersatz derselben sogenannte Abklatschgitter benutzt. Gut photographierte Flammen-, Bogen- und Funkenspektren der Elemente mit prismatischen und Gitterspektrographen aufgenommen, samt genauen Wellenlängentabellen sind in Eders und Valentas »Atlas typischer Spektren« (Wien 1911) enthalten; ferner s. Eder, Photographie bei künstlichem Licht, Spektrumphotographie u.s.w. (Handbuch d. Phot., Bd. I, Teil 3, 3. Aufl., 1912).

Zur Aufnahme des farbigen Spektrums von Grün bis Rot (bis ungefähr λ 620 μμ) benutzt man folgende Farbstoffgemische, deren einzelne Bestandteile in Vorratslösung (1 Teil Farbstoff in 2000 Teilen Alkohol) hergestellt und unmittelbar vor dem Gebrauche in folgendem Verhältnisse gemischt werden: 125 ccm destilliertes Wasser, 90 ccm Alkohol, 3,2 ccm Pinaverdollösung, 2,1 ccm Homocol, 2,7 ccm Pinacyanol, 16 ccm Ammoniak. – Für Rot bis Infrarot 600–900 μμ) dient ein Gemisch von 125 ccm Wasser, 90 ccm Alkohol, 2,1 ccm Pinaverdollösung, 2,1 ccm Homocol, 3 ccm Dicyanin, 2,7 ccm Pinacyanol, 8 ccm Ammoniak. – Die Bromsilbergelatineplatten werden 5 Minuten lang in völliger Dunkelheit in dem einen oder anderen dieser Farbbäder gebadet, dann mit 95 prozentigem Alkohol eine Minute lang abgespült und rasch vor einem Ventilator getrocknet. Die hiermit sensibilisierten Platten halten sich nur zwei Tage lang.[603]


Photographie [2]

[604] Entwicklungsfaktor. Zum Hervorrufen von Bromsilbergelatineplatten erscheint mitunter die Benutzung des Watkinsschen Entwicklungsfaktors bequem. Man beobachtet die Zeit, welche bis zum Erscheinen der ersten Bildspuren auf der in die Entwicklerflüssigkeit gebrachten Trockenplatte verstreicht, und multipliziert mit dem Faktor; man erhält so die Zeit, welche erforderlich ist, um ein Negativ von mittlerer Dichte richtig auszuentwickeln. Dieser Faktor ist für verschiedene Entwickler variabel, aber bei ein und derselben Entwicklertype ziemlich konstant, wird wenig von den für gewöhnlich vorkommenden Temperaturschwankungen und von verändertem Alkaligehalt beeinflußt. Bei starker Verdünnung von Metol-, Amidol- oder Pyrokatechinentwicklern nimmt er mit zunehmender Verdünnung ab, bei Hydrochinon und Pyrogallol ist dieser Einfluß der Verdünnung unbedeutend. Für die verschiedenen Entwickler gelten durchschnittlich folgende Entwicklerfaktoren bei ca. 18–20° C: für Adurol 5, für Diogen 12, für Edinol 20, für Eikonogen 9, für Glycin 14, für Hydrochinon 5, für Imogensulfit 6, für Metol 30, für Metol-Hydrochinon 14, für Ortol 10, für Pyrogallol 5, für Pyrokatechin 10, für Rodinal 20; z.B. dauert die Entwicklung, wenn die erste Bildspur im Glycinentwickler nach 3/4 Minute erscheint, die Gesamtdauer von 14 × 3/4 Minuten = 10 Minuten; das Negativ ist dann fertig entwickelt und kann fixiert werden. Erscheint z.B. bei Metolentwickler die erste Bildspur in 10 Sekunden = 1/6 Minute, so läßt sich die Gesamtentwicklungsdauer mit 5 Minuten berechnen.

Photographische Mikrometerskalen und feinste lineare Reproduktionen können nur mit sehr feinkörnigen photographischen Platten und speziellen Entwicklern hergestellt werden. Hierzu benutzte man in älterer Zeit Kollodiumtrockenplatten mit physikalischer Entwicklung, in neuerer Zeit feinkörnige Chlorsilbergelatineplatten (nach Eder) mit gemischten Kaliumferrooxalat und Zitratentwickler; oder feinkörnige unreife Bromsilbergelatineplatten, wie sie zu Lippmanns Photochromie dienen. Ein anderes Verfahren gab Miethe an. Er benützt Platten, die zuerst mit einem Ueberzug einer mit Jod- und Bromkalium versetzten Hühnereiweißlösung versehen sind; diese Platten werden hierauf mit Kollodium übergossen, in einem Silberbade gesilbert, gewaschen und getrocknet. Die sehr unempfindlichen Platten werden dann in einem zweiten Silberbad gesilbert, abermals gewaschen und getrocknet. In diesem Zustande sind sie 8–10 Tage haltbar. Nach der Exposition wird mit einem Metolentwickler physikalisch entwickelt, dann in einer schwachen Cyankaliumlösung fixiert und endlich, da das Bild wenig Kraft besitzt, physikalisch verstärkt. Rezepturen s. »Atelier des Photographen« 1912, S. 106, ferner »Phot. Wochenbl.« 1912, S. 464 und Eders Jahrb. f. Phot. 1913.

Photographie mit ultraviolettem Lichte. Man benutzt die große Durchlässigkeit des Quarzes für kurzwelliges Licht und arbeitet deshalb mit Bergkristallinsen oder in neuerer Zeit auch mit Linsen von geschmolzenem Quarzglas. Weniger günstig ist das sogenannte Uviolglas (s.d.). Dünn versilberte Bergkristallinsen sind für das sichtbare Spektrum weniger durchlässig, dagegen lassen sie viel unsichtbares ultraviolettes Licht durch. R.W. Wood (1910) verwendete solche versilberte Quarzlinsen zur Aufnahme von Landschaften, Blumen und verschiedenen anderen Objekten bei Tageslicht, ferner zur Photographie des Mondes u.s.w. Diese Photographien, welche durch Einwirkung des Ultraviolettes zustande kommen, unterscheiden sich wesentlich von den Photographien mit gewöhnlichem Tageslichte und anderen photographischen Objektiven. Besonders auffällig, ist der Gegensatz zwischen Photographien, welche mit infrarotem Lichte unter Ausschluß alles kurzwelligen Lichtes hergestellt sind.

Vgl. a. Ausbleichverfahren, S. 45; Bromöldruck, S. 104; Direktotypie, S. 170; Helialdruck, S. 368; Infrarot, S. 385; Lichtpausdruck, S. 482; Luminographie, S. 503; Oeldruck, S. 583; Playertypie, S. 612; Uviolglas.

Zum Verstärken photographischer Negative wird häufig an Stelle des giftigen Quecksilberverstärkers der ungiftige Kupferblutlaugenverstärker benutzt. Man mischt folgende filtrierte Lösungen: 600 ccm neutrale Kaliumzitratlösung (1 : 10), 80 ccm Kupfervitriollösung (1 : 10) und 70 ccm rote Blutlaugensalzlösung (1 : 10).

Die Farbe der Bilder geht langsam durch ein warmes Braunschwarz in rötliche Töne über, ohne daß Fleckenbildung zu befürchten wäre. Die Verstärkung ist sehr intensiv, wird aber leicht allzu kräftig und bewirkt dann Härte. – Ersetzt man das Zitrat durch weinsaure Salze, so entsteht eine violette Nuance.


Literatur: [1] Arth. Freih. v. Hübl, Die photographischen Lichtfilter, Halle a. S. 1910. – [2] J.M. Eder, Rezepte und Tabellen für Photographie und Reproduktionsverfahren, 8. Aufl., Halle a. S. 1912. – [3] Ders., Handb. d. Phot., Bd. I, Teil 3, 3. Aufl. 1912. – [4] A. Miethe, Dreifarbenphotogr. nach der Natur. 2. Aufl., Halle a. S. – [5] Arth. Freih. v. Hübl, Die Dreifarbenphotogr. mit besonderer Berücksichtigung des Dreifarbendrucks, 3. Aufl., Halle a. S. 1912. – [6] E. Valenta, Photogr. in natürlichen Farben, 2. Aufl., Halle a. S. 1913. – [7] E.G. Goldberg, Zeitschr. f. wissensch. Photogr. 1913, S. 77. – [8] Eders Jahrb. f. Photogr. 1913; Phot. Korresp. 1912 und 1913. – [9] George, Zeitschr. f. wissensch. Photogr. 1913, Bd. 12, S. 238. – [10] Eders Rezepte und Tabellen für Photographie und Reproduktionsverfahren, 8. Aufl., Halle a. S. 1912. – [11] Eder, Photogr. bei künstlichem Licht, Spektrumphotogr., Aktinometrie (Handb. d. Photogr., Bd. I, 3. Teil, 3. Aufl. 1912). – [12] Photogr. Korresp. 1911, S. 258 und Eders Jahrb. f. Photogr. 1912 und 1913. – [13] Ders., Rezepte und Tabellen für Photographie und Reproduktionsverfahren, 8. Aufl., Halle a. S. 1912.

J.M. Eder.

Quelle:
Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 9 Stuttgart, Leipzig 1914., S. 602-605.
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