Die Geschichte von der singenden Nachtigall1

[26] Es war einmal ein Mann, der hatte drei Söhne und eine Tochter. Als der Vater starb, bauten die Brüder ein Schloß für die Schwester und ließen sie samt der Mutter darin wohnen. Die Jungfrau entbrannte in Liebe zu einem Jünglinge, aber die Brüder wollten ihre Einwilligung nicht geben. Sie sprach daher zu einer alten Frau: »Ich liebe einen Jüngling, aber meine[26] Brüder wollen ihn mir nicht zum Manne geben.« Die Alte sprach: »Sage zu ihnen, ihr habt mir ein schönes Schloß gebaut, aber es fehlt etwas.« Sie werden dir sagen: »Was?« Dann antwortete ihnen: »Die singende Nachtigall.« »Sie werden sich aufmachen, sie zu holen, und die Nachtigall wird Sand auf sie werfen und sie in die siebente Erde versenken.« Als die Brüder kamen, sprach sie zu ihnen: »Bringt mir die singende Nachtigall zu meiner Ergötzung!« Der ältere Bruder war's zufrieden und sprach zu dem jüngern: »Nimm hier meinen Rosenkranz! Wenn er vertrocknet, so wisse, daß die singende Nachtigall mich getötet hat.« Darauf reiste er ab und zog durch die Wüste. Unterwegs begegnete er einem, der fragte ihn: »Wohin des Wegs, junger Mann?« Er antwortete: »Ich suche die singende Nachtigall.« Darauf erwiderte ihm jener: »Wie viele Leute wie du sind schon von der singenden Nachtigall getötet! Kommst du aber an ihren Turm, so verbirg dich in einer Ecke und laß dich nicht sehen, bis sie herauskommt und in ihren Käfig geht, um zu schlafen. Dann schließ den Käfig hinter ihr zu und nimm sie mit dir.« So ging er hin und verbarg sich in einem Winkel, bis sie herauskam; er wartete aber nicht, bis sie fest eingeschlafen war, sondern versuchte den Käfig zu schließen, während ihre Zehen noch draußen waren. Da sprang sie heraus, bewarf ihn mit Sand und versenkte ihn unter die Erde. Der Rosenkranz aber vertrocknete in der Hand seines Bruders. Darauf sprach der zweite Bruder zum jüngsten: »Nimm diesen Ring und stecke ihn an deinen Finger! Wenn du siehst, daß er sich zusammenzieht, so wisse, daß ich dir im Tode[27] vorangegangen bin. Ich ziehe jetzt aus, die singende Nachtigall zu holen und meinen Bruder zurückzubringen.« Darauf verließ er sie und zog davon. Er wanderte und wanderte, bis er zur singenden Nachtigall kam. Diese kam heraus, um in ihren Käfig zu gehen. Er versuchte den Käfig zuzumachen, aber sie sprang heraus, bewarf ihn mit Sand, und versenkte ihn unter die Erde. Da verengte sich der Ring am Finger des Jüngsten, und dieser ging zu seiner Mutter und sprach zu ihr: »Ich will meine Brüder aufsuchen und die singende Nachtigall holen. Nimm diese Rose! Wenn du siehst, daß sie verwelkt ist, so wisse, daß ich auch tot bin.« Er wanderte und wanderte, bis er zum Turm der Nachtigall kam, verbarg sich in einem Winkel, bis sie herauskam und in ihren Käfig ging. Darauf wartete er, bis sie fest eingeschlafen war und schloß den Käfig hinter ihr zu. Die singende Nachtigall sprang erschreckt auf und sprach zu ihm: »Verschone mich und setze mich in Freiheit!« Er antwortete: »Gieb mir meine Brüder wieder, so werde ich dich loslassen.« Sie sprach zu ihm: »Gut, nimm von dem Sand unter dem Käfig, streue ihn auf die Erde, und deine Brüder werden wieder erscheinen.« Er that also, und als er die Augen erhob, sah er mehr als tausend Männer, teils Neger und teils Türken, die sprachen zu ihm: »Du hast die singende Nachtigall gefangen. Wir waren alle zu demselben Zweck gekommen, konnten sie aber nicht fangen; wenn es nicht dein Schicksal gewesen wäre, hättest du sie auch nicht gefangen.« Darauf suchte er unter ihnen nach seinen Brüdern, fand sie aber nicht, ging zur singenden Nachtigall und sprach zu ihr: »Meine[28] Brüder sind noch nicht wieder da.« Sie sprach zu ihm: »Nimm etwas von dem weißen Sand und streue es auf die Erde!« Als er dies gethan hatte, erschienen seine Brüder mit mehr als fünf Tausend Personen. Er umarmte sie, darauf nahmen sie den Käfig mit der singenden Nachtigall und brachen auf, um sie nach dem Schloß ihrer Schwester zu bringen. Dort sang sie mit so schöner Stimme, daß die Leute aus ihren Häusern kamen und unter den Fenstern horchten.

Nun ging der älteste Bruder einmal aus und setzte sich in einem Bazar nieder. Ein Magrebiner ging vorbei und sprach zu ihm: »Dein Turban ist schmutzig, Muhammed; auf! reinige ihn, und dann setze dich unter die Leute.« Mohammed riß den Turban vom Kopf, fand ihn aber rein. Da ging er zu seiner Mutter und sprach zu ihr: »Gieb mir einen anderen Turban, denn ein Magrebiner ist vorbeigegangen und hat zu mir gesagt: ›Dein Turban ist schmutzig.‹ Seine Mutter gab ihm einen andern Turban. Er legte ihn zusammen, wand ihn um seinen Kopf und ging in seinen Bazar.« Da kam der Magrebiner wieder vorüber und sprach zu ihm: »Ich hatte dir doch gesagt, du solltest deinen Turban reinigen, Muhammed!« Da ging er wieder zu seiner Mutter und sprach zu ihr: »Sage mir, mein Turban ist reiner als die Turbane anderer Leute, die in meiner Nähe in den Läden sitzen; warum kommt nun dieser Magrebiner und sagt mir, mein Turban sei schmutzig?« Sie antwortete ihm: »Ich werde es dir sagen, mein Sohn. Das bedeutet, daß du eine Schwester hast, die Thorheiten begehen wird; er rät dir, sie zu erwürgen.« Er antwortete[29] ihr: »Allah behüte! Meine Schwester erwürgen! Nein, ich werde sie mit mir in die Wüste nehmen, und Gott wird für sie und für mich sorgen.« Er nahm sie mit sich und reiste mit ihr acht Tagereisen weit von der Stadt. Dann führte er sie zu einem Baum, hieß sie sich setzen, und sie blieben dort und aßen zusammen.

Er sprach zu ihr: »Hier werden wir bleiben, meine Schwester; wir wollen Steine herbeiholen und eine Hütte bauen, ich werde Gazellen für dich jagen, und du wirst davon essen.« Plötzlich hörte Mohammed Menschenstimmen. Er stand auf, verließ seine Schwester und ging dem Schalle nach. Da traf er auf eine dunkle Höhle. Er ging hinein und fand Räuber darin, die miteinander sprachen und zu einander sagten: »Auf, verteilt die Portionen und laßt uns essen!« Da teilten sie die Portionen, legten sie auf die Erde, und ihr Hauptmann sprach: »Jeder nehme seine Portion!« Muhammed mischte sich unter sie und nahm auch eine Portion. Dadurch blieb einer übrig, der nichts bekommen hatte, und dieser sprach zu seinen Genossen: »Ich habe meinen Anteil nicht erhalten.« Da sprachen sie zu einander: »Laßt uns die Portionen an die Erde legen und sie zählen!« So geschah's, die Portionen wurden gezählt, und da Muhammed auch die seinige zu Boden gelegt hatte, waren es 39. Da sprach der Hauptmann: »Nehmt, die Portionen sind richtig.« Muhammed streckte die Hand aus und empfing wieder eine Portion. Wieder blieb einer übrig und sprach: »Ich habe meine Portion nicht empfangen.« Da sprach der Hauptmann (der den Grund davon merkte): »Wir sichern dir Pardon zu, gieb dich zu erkennen, der du in unserer Mitte bist, und[30] fürchte nichts!« Da sprach er zu ihnen: »Ich bin's; ich bin ein junger Bursch (den ihr nicht zu fürchten braucht).« Sie fragten ihn, welches sein Gewerbe wäre, da antwortete er: »Mein Gewerbe ist der Diebstahl; ich habe euch gesehen und bin zu euch gekommen.« Sie fragten ihn: »Willst du mit uns nachts oder am Tage wachen?« Er antwortete: »Warum? Wozu? Laßt mich hier, damit ich euch diene!« Da waren sie's zufrieden. Er aber holte heimlich seine Schwester, brachte sie in einen Winkel der Höhle und versah seinen Dienst acht Tage lang.

Danach, als sie einmal eingeschlafen waren, nahm er einem Räuber den Dolch weg, tötete alle 39 und warf sie in ein Gelaß. Darauf rief er seine Schwester und sprach zu ihr: »Sieh! ich habe sie alle getötet. Diese Schätze gehören nun alle dir, meine Schwester. Ich werde ausgehen und Gazellen jagen, du wirst sie zubereiten, und wir werden davon essen.« Sie sprach: »Es ist gut, mein Bruder.« Er ging also auf die Gazellenjagd, und als er zurückkehrte, fand er zwei kleine Löwen. Er nahm sie mit, brachte sie seiner Schwester und sprach zu ihr: »Diese werden dir Gesellschaft leisten, wenn ich nicht da bin.« Sie antwortete: »Es ist gut, mein Bruder.« Eines Tages ging er wieder auf die Jagd. Das junge Mädchen ging in die Höhle, um sich zu zerstreuen. Da hörte sie die Stimme eines Menschen, welcher seufzte. Sie öffnete das Gelaß und sah, daß es ein verwundeter Neger von den Räubern war, der noch Leben hatte. Da sprach sie: »Würde doch mein Bruder so getötet, wie er diese getötet hat.« Sie verband seine Wunden, wusch sie und gab ihm zu essen, bis er wieder gesund war. Darauf[31] ließ sie ihn heraus und versteckte ihn in der Höhle. Ihr Bruder ging täglich auf die Jagd und kehrte zurück, ohne etwas davon zu merken. Sie vermählte sich mit dem Neger und schenkte ihm zwei Kinder. Eines Tages sprach sie zu ihm: »Wir müssen ein Mittel finden, um meinen Bruder zu töten.« Der Neger sprach zu ihr: »Stelle dich krank und sag' ihm, du habest Appetit auf Trauben des Paradieses. Er wird ausziehen, um sie zu holen, und die wilden Tiere werden ihn unterwegs fressen.« Sie that wie geheißen, und ihr Bruder machte sich auf. Als er sechs Monate in der Wüste gewandert war, begegnete ihm eine Gule.2 Er sprach: »Essalāmu alêkum3, Mutter Gute!« Sie dankte und fragte: »Wohin des Wegs, Muhammed?« Er antwortete: »Ich suche die Trauben des Paradieses.« Da sprach sie zu ihm: »Wer dich auf diese Reise geschickt hat, der ist dein Feind.« Er aber erwiderte: »Nein, es ist eine Freundin, meine Schwester, meine beste Freundin in der Welt.« Da gab sie ihm eine Kugel und sprach: »Wirf sie zur Erde und geh ihr nach, bis du zum Paradiese kommst.« Er nahm die Kugel, warf sie zur Erde und folgte ihr, bis er zum Paradiesgarten kam. Da pflückte er die Trauben und kehrte zu seiner Schwester zurück. Die beiden Löwen hörten seine Stimme, liefen heraus ihm entgegen, umarmten und küßten ihn, und er liebkoste sie gleichfalls. Da sprach seine Schwester zu dem Neger: »Verbirg dich! Der Unglücksmensch, mein Bruder, ist wiedergekommen,[32] niemand hat ihn getötet.« Bei diesen Worten trat er ein, gab ihr die Trauben, und sie aß. Nun wartete sie eine Woche, dann sagte sie wiederum zu dem Neger: »Finde für ihn einen Tod, von dem er nicht wiederkehrt!« Er sprach zu ihr: »Sag ihm, du würdest nur durch das Wasser des Lebens gesund werden.« Sogleich stieg er (der Bruder) auf einen Esel und machte sich auf in die Wüste zu ziehen. Die beiden Löwen aber liefen ihm nach, und so oft er sie auch zurückjagte, sie kamen immer wieder. Da sagte seine Schwester: »So nimm sie mit dir, sie wollen doch nicht hierbleiben.« Als er fort war, sprach sie zu dem Neger: »Wenn er wiederkommen sollte, so wollen wir ihn beide ergreifen und samt seinen Löwen töten.« So wanderte er denn ein Jahr in der Wüste umher, bis er das Meer mit dem Wasser des Lebens fand. Er setzte sich ans Ufer unter einen Baum. Auf dem Baum saßen zwei Tauben, die sprachen miteinander und sagten: »Die Tochter des Sultans ist krank, und die Ärzte können sie nicht heilen. Jeder Arzt, der sie nicht heilen kann, wird zum Tode verurteilt.« Die zweite sprach: »Wodurch wird sie denn gesund?« »Durch das Wasser des Lebens,« versetzte die erste. Muhammed hörte ihr Worte, füllte zwei Krüge und einen kleinen Krug mit dem Wasser, packte sie auf seinen Esel und zog weiter, bis er zum Palast des Königs kam. Er ging hinein und sprach zum König: »Ich bin Arzt, und will deine Tochter heilen.« Der König erwiderte: »Mach dich davon, mein Junge! Es wäre schade, dich zu töten.« Er antwortete: »Ich verlange nichts Besseres als die andern; ich werde sterben, wenn ich sie nicht heile.« Der[33] König sprach: »Es ist gut! Wenn du sie heilst, sollst du sie heiraten.« Muhammed ging zu ihr hinauf und sah, daß man sie schon in die Richtung auf Mekka legte.4 Er hieß alle hinausgehen, schloß die Thür zu, nahm den kleinen Krug mit Lebenswasser, und goß es über sie aus. Da stand sie auf und sprach sofort mit ihm. Die Leute, welche draußen waren, hörten ihre Stimme, und die Frauen weinten vor Freude. Als er die Thür öffnete, begehrte sie zu essen. Ihr Vater ließ sogleich den Kadi holen, der Heiratskontrakt wurde geschlossen und die Hochzeit gefeiert. Vierzig Tage blieb er bei ihr. Dann ließ er ihr einen Krug mit Lebenswasser zurück und sprach zu ihr: »Ich ziehe aus, um meine Angehörigen zu besuchen und komme dann wieder.« Darauf stieg er auf seinen Esel, nahm einen Krug für seine Schwester mit und wanderte, bis er zu ihr kam. Als ihn seine Schwester sah, sprach sie zu dem Neger: »Mein Bruder, der Unglücksmensch, ist wiedergekommen. Ich will ihn mit Worten hinhalten, schleich' dich hinter ihn und schlag' ihm den Kopf ab!« Ihr Bruder stieg ab, begrüßte sie und sprach zu ihr: »Ich bringe dir das Wasser des Lebens.« Sie sprach: »Es ist gut, mein Bruder; mein Leben hängt an deinem Blut in dieser Welt.« Der Neger schlich sich heimtückisch von hinten heran, durchbohrte ihn mit dem Dolch und schnitt ihm den Hals ab. Als die Löwen den Kopf ihres Herrn fallen sahen, liefen sie heulend in die Wüste. Der Neger schnitt den Leichnam[34] in Stücke, steckte sie in einen Sack, legte diesen auf den Esel und jagte den Esel davon. Die Löwen aber trieben den Esel vor sich her, bis er zum Palast der Königstochter kam. Sie kletterten auf den Esel, nahmen den Sack herunter und gingen zur Königstochter hinauf, während ihnen die Thränen über die Wangen rollten. Die Königstochter sprach zu ihnen: »Warum weint ihr? Hat euch euer Herr geschlagen oder was giebt's?« Darauf steckte sie die Hand in den Sack, um herauszuziehen, was darin wäre, und sein Kopf kam in ihre Hände. Da schlug sie sich die Brust und rief: »Ist es ein Feind oder ein Freund, der dich getötet hat?« Sie nahm die Stücke, trug sie in ein Zimmer und paßte sie solange aneinander, bis sie sie gelegt hatte, wie sie zusammengehörten. Darauf holte sie den Krug mit Lebenswasser und goß es darüber. Da fing das Blut in den Adern wieder an zu laufen, und das Leben kehrte zurück. Und so fuhr sie fort, acht Tage lang Lebenswasser auf ihn zu gießen, bis er gesund war und stärker als zuvor. Nun frug sie ihn: »Wer hat dich getötet?« Er antwortete: »Übermacht überwindet den Mut. Vierzig Räuber haben mich auf dem Wege zu meinen Eltern überfallen. Ich habe sie getötet bis auf einen, der hat mich heimtückisch überfallen.« Als er sich anblickte, fand er seine Gesundheit besser als vorher. Darauf schloß er die beiden Löwen ein, damit sie ihm nicht folgen könnten, und sprach zu seinem Weibe: »Ich will meine Eltern besuchen.« Darauf reiste er ab, färbte sich schwarz wie ein Neger, kaufte einige Ringe und ein wenig Harz und ging an den Ort, wo seine Schwester sich befand. Er rief: »Kauft Ringe und Harz[35] (zum Räuchern), ihr Jungfrauen!« Da sprach seine Schwester zu dem Neger: »Herr, kauf mir Harz und Ringe, die wir unsern Kindern anstecken wollen.« Der Neger rief ihn heran und sprach: »Hast du Harz und Ringe?« Er sagte: »Ja, Landsmann!« Das Weib beugte sich über ihn und sprach zu dem Neger: »Beim Propheten! Herr, wenn wir meinen Bruder nicht zerstückelt und in den Sack gesteckt hätten, so würde ich sagen, daß die Augen dieses Negers meines Bruders Augen sind.« Er aber antwortete: »Wo ist dein Bruder jetzt!« »Er ist tot, die wilden Tiere werden ihn gefressen haben.« Und während sie sich zu einander neigten, zog Muhammed seinen Dolch, stieß den Neger mitten in den Leib und hieb ihn in zwei Stücke. Darauf ergriff er die drei Kinder, schnitt sie in Stücke und warf sie in die Wüste. Endlich ergriff er seine Schwester. Sie aber flehte um Erbarmen. Er antwortete: »Hast du Erbarmen mit mir gehabt?« Und er grub ein Loch und begrub sie lebendig. Darauf kehrte er zum König zurück und erzählte: »Meine Eltern sind gestorben; gieb mir hundert Kamele, um ihre Habe zu holen.« Darauf nahm er hundert Kamele und brauchte acht Tage, um die Schätze aus der Höhle zu schaffen, die früher den Räubern gehört hatten.

1

Aufgezeichnet von W. Spitta-Bey

2

D.i. eine Art Kobold

3

Friede (sei) mit dir (arab. Gruß)

4

Die Muhammedaner legen die Sterbenden so, daß das Antlitz nach der Gebetsrichtung, nach Mekka, schaut.

Quelle:
Seidel, A. (Hg.): Geschichten und Lieder der Afrikaner. Berlin: Verein der Bücherfreunde, Schall & Grund, 1896, S. 26-36.
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