Erzählung vom Erscheinen Chikâr's in Ägypten vor König Pharao.

Als ich, Chikâr, und mein Heer nach Ägypten kam, begab ich mich an die Pforte1 König Pharao's, und seine Grossen setzten ihn von mir in Kenntnis und sagten zu ihm: »König Sancherib schickte dir einen Mann, wie du ihn von ihm gewünscht hast. Was ist dein Befehl?« Da gab der König Befehl, und sie wiesen mir einen Ort an, und ich und das ganze Heer, das mit mir war, lagerten uns dort. Dann gab Pharao Befehl, und man führte mich vor ihn, und als ich vor ihm erschien, verbeugte ich mich vor ihm und grüsste ihn. »Wie heisst du, Mann?« fragte er mich. »Dein[26] Knecht ist Abikâm, eine von den Ameisen meines Herrn Sancherib«, antwortete ich ihm. Als Pharao diese Worte hörte, wurde er ärgerlich und sprach: »Bin ich so verachtet bei deinem Herrn, dass er eine Ameise schickte, um mir zu antworten?« Dann sagte er: »Geh, Abikâm, an deinen Ort und in deine Wohnung, und morgen komm hierher.« Ich ging weg, und Pharao befahl allen seinen Grossen: »Morgen kleidet euch alle in roten Purpur und kommet zu mir.«

Als der Morgen heranbrach, zog der König ein purpurnes Gewand an, setzte sich auf seinen Thron, und alle seine Grossen stellten sich vor ihm und um ihn herum auf. Dann gab er Befehl, und man führte mich zu ihm herein. »Abikâm«, sagte er zu mir, »wem gleiche ich, und wem gleichen meine Grossen?« »Du, mein Herr«, sagte ich, »gleichst dem Götzen Bei, und deine Grossen seinen Dienern.« Dann sagte er zu mir: »Abikâm, geh heute an deinen Ort und in deine Wohnung und komme morgen zu mir«, und seinen Grossen gab er den Befehl: »Morgen kleidet euch alle in weisse Leinengewänder und kommet zu mir.« Pharao hingegen zog seidene Gewänder2 an, setzte sich auf seinen Thron, und seine Grossen standen vor ihm. Hernach liess er mir sagen, ich solle zu ihm hereinkommen und fragte mich dann: »Abikâm, wem gleiche ich, und wem gleichen meine Grossen?« »Du gleichst der Sonne, und deine Grossen gleichen ihren Strahlen«, antwortete ich ihm. Da sagte er zu mir: »Gehe heute nach Hause, und komme morgen zu mir.«

Dann gab Pharao seinen Grossen den Befehl3: »Morgen kleidet euch in schwarze Gewänder von Seide.« Pharao[27] zog karmesinrote Gewänder an4, setzte sich auf seinen Thron und befahl, dass man mich zu ihm hineinführe. »Wem gleiche ich, und wem gleichen meine Grossen?« fragte er mich. »Du gleichst dem Monde, und deine Grossen gleichen den Sternen«, sagte ich. »Geh, Abikâm, an deinen Ort und morgen komm zu mir«, sagte er zu mir.

Jetzt gab der König seinen Grossen den Befehl: »Morgen ziehet bunte Gewänder an, von allerlei Farbe und Schattierung. Die Vorhänge des Saales sollen rot sein.« Pharao hingegen zog ein Brocatgewand an5 und setzte sich auf seinen Thron. Dann gab er Befehl, und man führte mich zu ihm hinein. »Wem gleiche ich, und wem gleichen meine Grossen?« fragte er mich. »Du gleichst dem Monat April«, sagte ich, »und deine Grossen gleichen seinen Knospen und seinen Rosen.« Als Pharao das hörte, freute er sich sehr und sagte zu mir: »Abikâm! das erste Mal verglichest du mich mit dem Götzen Bei und meine Grossen mit seinen Dienern; das zweite Mal mit der Sonne und meine Grossen mit ihren Strahlen, das dritte Mal mit dem Monde und meine Söldner mit den Sternen und das vierte Mal mit dem Monat April und meine Grossen mit seinen Blumen. Nun sage mir, wem gleicht dein Herr Sancherib, und wem gleichen seine Grossen?« Da rief ich mit lauter Stimme: »Fern sei es von mir, dass ich meinen Herrn, den König Sancherib, nenne, während du auf deinem Throne sitzest. Vielmehr stelle dich auf deinen Fuss(!), und dann will ich dir sagen, wem mein Herr gleicht.« Da erhob sich Pharao von seinem Throne, und ich rief aus: »Mein Herr gleicht dem Gotte des Himmels, und seine Grossen gleichen den Blitzen. Wenn er will, wehet der Wind6, und er sendet Regen herab. Er löst[28] den Thon7 und lässt Gutes über sein Reich kommen. Auch blitzt und donnert es auf seinen Befehl. Er verdunkelt die Sonne, dass sie nicht aufgehe, und die Strahlen, dass sie nicht gesehen werden. Er kann auch den Götzen Bei und seine Grossen verhindern, durch die Strassen zu gehen8, und den Mond und die Sterne zu leuchten. Und wenn er will, befiehlt er dem Nordwinde, und er bläst, und es regnet und Winde und Stürme schlagen darein, und wenn er befiehlt, kommt Regen und Kälte, der April wird blätterlos, und seine Blumen und Knospen fallen ab9

Regen und Hagel, der den April entblättert und seine Rosen und Lilien zerstreut.

Als Pharao dies von mir hörte, ward er sehr verblüfft, wurde unwillig und böse und sprach: »Berichte und sage mir die Wahrheit und Wirklichkeit10, wie dein Name ist.« Da sagte ich zu ihm: »Ich bin Chikâr, der Sekretär meines Herrn, des Königs Sancherib.« »Wir haben doch aber gehört«, sagte Pharao zu mir, »dass Chikâr hingerichtet[29] wurde, und du lebst ja jetzt.« Da sagte ich zu ihm: »Ich danke dem barmherzigen Gotte, der das Gebet der gebrochenen Herzen erhört, die Unterdrückten befreit und die Unterdrücker zu Schanden bringt. Denn ein nichtswürdiger Anschlag war gegen mich von schlechten, lügnerischen Menschen ausgesponnen worden, und sie verleumdeten mich vor meinem Herrn; da befahl er mich zu töten. Aber mein Herr rettete mich vor dem Tode. Wohl einem jeden, der auf ihn sein Vertrauen und seine Hoffnung setzt und ihn um Hilfe bittet, denn er wird ihn erlösen und erretten.«

Da erwiderte Pharao und sprach zu mir: »Gehe heute nach deiner Wohnung und komme morgen zu mir und sage mir ein Wort, das weder ich noch einer meiner Grossen gehört hat, und das auch niemals in meinem Lande gehört worden ist.« Da ging ich nach meiner Wohnung und dachte in meiner Seele nach, welches Wort ich diesen Leuten sagen sollte, das sie noch niemals gehört hätten. Da setzte ich mich hin und schrieb einen Brief: »Von Pharao an Sancherib ein Gruss! Du weisst, mein Bruder, dass Brüder der Brüder und Könige der Könige bedürfen. Jetzt muss ich nun eine Ausgabe machen und wende mich an deine Freundschaft, dass du mir neunhundert Zentner Gold11 leihest; nach kurzer Zeit will ich dir dein Gold zurückgeben12.« Ich faltete den Brief zusammen, und am folgenden Tage trat ich vor Pharao. Da sagte er zu mir: »Sage mir, Chikâr, ein Wort, das ich in meinem Lande noch nie gehört habe.« Da nahm ich den Brief heraus und gab ihn ihm. Als sie ihn gelesen hatten, erstaunten sie und sagten: »Wahrhaftig, dieses Wort haben wir noch niemals gehört.« »Gewiss«, sagte ich zu ihnen, »Assyrien und Ninive haben ja noch eine Schuld bei Ägypten ausstehen.« Als sie dies hörten,[30] erstaunten sie, und ihr Verstand wurde verwirrt. So wurde das wirklich eine bei ihnen ausstehende Schuld, und sie nahmen sie gleich an.

Darauf nahm Pharao wieder das Wort und sprach zu mir: »Chikâr! nun wünsche ich von dir, dass du mir ein13 wunderbares, herrliches Schloss zwischen Himmel und Erde bauest, und zwar soll es zweitausend Ellen über der Erde liegen14.« »Zu Befehl, mein Herr und König«, sagte ich zu ihm. »Ich will dir ein Schloss bauen, wie du es wünschest, aber, mein Herr, ich wünsche, dass die Baumeister von mir, der Gips hingegen, der Kalk, der Lehm, die Steine und das sonstige Nötige und Notwendige von dir geliefert werde.« »So sei es«, sagte Pharao.

Sogleich nahm ich die beiden Adler aus den Kisten, band die beiden Stricke an ihre Füsse, setzte die Knaben auf ihren Rücken, und nun flogen die beiden Adler auf, mit den Knaben auf ihrem Rücken, und stiegen zu einer solchen Höhe, dass sie kein Mensch mehr sah. Dann begannen sie zu schreien und zu rufen: »Gebet uns Gips, Kalk, Lehm und Steine hinauf, denn die Arbeiter und Baumeister des Königs stehen müssig da und möchten gern dem König Pharao ein Schloss zwischen Himmel und Erde bauen.« Sie riefen auch: »Ihr Diener! mischet uns Wein, wir möchten trinken.« Als Pharao und seine Grossen das sahen, wurde ihr Verstand verwirrt, sie erstaunten und erröteten. Da nahm ich und mein Heer Stöcke in unsere Hände und schlugen die Grossen, dass sie Steine und alles, dessen die Arbeiter bedürften, heraufschafften, da die Baumeister müssig ständen. Wir schlugen sie so lange, bis sie es nicht mehr aushielten, sondern vor uns flohen und sich in ihre Häuser flüchteten. Da wurde Pharao verwirrt und sprach: »In dich,[31] Chikâr, ist ein Dämon gefahren; wer kann etwas in diese Höhe hinauf bei ordern, wie diese es wollen!« »Ihr seid die Wahnsinnigen«, sagte ich zu ihm. »Wäre mein Herr Sancherib hier, er hätte an einem Tage zwei Schlösser errichtet.« Da erwiderte Pharao und sagte zu mir: »Lass nun ab vorn Schlossbaue, wir brauchen ihn nicht mehr, wir sind davon überzeugt, dass du viele Schlösser bauen kannst. Geh heute nach deiner Wohnung und komm morgen zu mir.«

Ich ging, und als es morgen war, kam ich zu ihm. Da sagte Pharao zu mir: »Chikâr! wie geht das zu, dass der Hengst deines Herrn dort in Assyrien und Ninive wiehert, und unsere Stuten hier seine Stimme hören und ihre Leibesfrucht abortieren15.« Ich verliess ihn, ging von ihm weg und befahl meinen Dienern, mir eine von den Katzen im Palaste Pharao's zu fangen, und befahl ihnen dann, sie zu peitschen, bis sie ein fürchterliches Geschrei erhöbe, und alle Ägypter [ihre Stimme] hörten und es Pharao mitteilten. Da rief mich Pharao und sprach zu mir: »Warum peitsch(t)et ihr diese Katze?« »Mein Herr und König«, antwortete ich, »diese Verruchte16 hat viel Böses gethan und mir sehr geschadet. Ich hatte einen wunderbaren Hahn von angenehmer Stimme, den mein Herr, der König Sancherib, mir gegeben hatte, und der mir die Stunden der Nacht und des Tages mitteilte. Da ging diese Verruchte17 in dieser Nacht nach Assyrien und Ninive, riss dem Hahne den Kopf ab und kam dann zurück.« Da antwortete mir Pharao und sprach: »Chikâr, ich sehe, dass je älter du wirst, desto mehr deine Weisheit abnimmt und dein Wissen geringer wird. Denn von Assyrien und Ninive nach Ägypten ist über dreihunderttausend18 Meilen. Wie sollte diese Katze in einer Nacht eine solche Entfernung zurücklegen, dem Hahn den Kopf[32] abreissen und dann zurückkommen?« »Wenn zwischen Ägypten und Assyrien und Ninive diese Entfernung liegt«, erwiderte ich, »wie sollte der Hengst meines Herrn und Königs wiehern, und eure Stuten hier abortieren?« Als Pharao das hörte, errötete er und sah ein, dass ich seine Frage gelöst hatte.

Hernach sagte er zu mir: »Löse mir folgendes Rätsel19: Jemand baute sich eine Säule aus 8736 Steinen. Diese verband er durch 365 Ziegel, darüber pflanzte er 12 Zedern, in jede Zeder setzte er 30 Zweige, auf jedem Zweige sind zwei Rispen Früchte, die eine ist weiss und die andere schwarz.« Da sagte ich zu Pharao: »Dieses Rätsel kennen in Assyrien und Ninive die Rinderhirten. Der Baumeister ist die ›Wahrheit‹20, – gepriesen sei sie! – Gott, der die Welt geschaffen, und die Halle ist das Jahr. Er machte die Stunden des Jahres 1736(!) an Zahl und seine Tage 36521. Die 12 Zedern sind die zwölf Monate. An jedem Zweige sind zwei Rispen, eine schwarze und eine weisse – das sind Tag und Nacht.«

Darauf sagte Pharao zu mir: »Drehe mir zwei Stricke aus Meersand.« Da sagte ich zu ihm: »Gieb Befehl, dass man mir einen Strick aus der Schatzkammer herausbringe, damit ich sie ihm gleich mache.« »Lass diese Reden«, sagte Pharao zu mir, »wenn du nicht diese Stricke machst, dann gebe ich dir auch den Tribut von Ägypten nicht.« Da dachte ich in meinem Herzen nach, ging dann hinter das Schloss des Königs, bohrte in die Mauer zwei Löcher und liess die Sonne hineinscheinen. Dann ging ich, nahm meine Hände voll Meersand und stopfte ihn in die beiden Löcher, so dass man sehen konnte, wie er sich drehte. Darauf[33] sagte ich zu Pharao: »Befiehl deinen Knechten, dass sie diese Stricke nehmen, und was du willst, will ich dir drehen.« Darüber erstaunte Pharao und seine Grossen.

Dann sprach Pharao: »Hier haben wir einen Mühlstein, er ist etwas Wunderbares, er ist zerbrochen, und nun verlange ich von dir, dass du ihn zusammennähst.« Darauf befahl er seinen Dienern, ihn vor mich zu bringen. Da erblickte ich in ihrer Nähe noch einen Stein, der wie der andere zerbrochen war. Ich ging hin, hob ihn in die Höhe und warf ihn vor Pharao hin. Dann sprach ich: »Du weisst, mein Herr, dass ich hier ein Fremder bin und kein Schusterwerkzeug mitgebracht habe. Ich bitte dich daher, deinen Freunden, den Schustern, die du in der Stadt hast, zu befehlen, dass sie mir aus diesem Steine [Fäden] ausschneiden, damit ich den Stein, den ihr mir vorlegtet, zusammennähe.« Da lachte der König und alle seine Grossen und sagten zu mir: »Gesegnet sei der Herr, der dir dieses Wissen und diese Kenntnisse verliehen hat.«22

1

Hier ebenso gebraucht wie: »die hohe Pforte«.

2

Bei SALḤ. (p. 14 l. 11): »Pharao hatte sich rotgefärbt gekleidet.«

3

Im Ṭôrânitexte steht: »er schrieb«, infolge der Zweideutigkeit des arab. rasama.

4

So auch beim Syrer. Bei SALḤ. ziehen Pharao und seine Diener blendendweisse Gewänder an.

5

Bei SALḤ. kleidet er sich ganz rot.

6

Im arabischen Text der Plural.

7

Diese Stelle zeigt uns drastisch, welche Wandlungen Wörter und Ausdrücke unter den Händen der Abschreiber und Übersetzer durchmachen können. Beim Syrer (f. 44 b l. 2) steht dneghbol ṭallâ umeṭrâ. Zwischen dem Verbum und den Substantiven dürfte jedoch eine Lücke sein, und das erste Wort nach neghbol war wohl ṭînâ. Der arabische Übersetzer gab neghbol durch jağbul wieder, in irgend einem Codex standen aber wohl die Punkte unter dem ğ und dem b zu nahe an einander, sodass ein Abschreiber – dieser war vielleicht erst unser JESAIAS – jaḥîl las. Dieses warf nun JES. mit jaḥill zusammen, und so entstand das ,eôre, in der Ṭôrâniversion.

8

Da der Ausdruck durch die Strassen gehen es nicht gut gestattet, den Satz auf die Bewegung des Planeten Merkur zu beziehen, und auch andere Momente für das Alter unserer Erzählung sprechen, so darf man vielleicht den Satz wörtlich nehmen und auf die Procession mit der Statue des Bel und wahrscheinlich auch denen anderer Götter am Neujahrstage (zakmukku) beziehen. Es wird vielleicht jemand noch weiter gehen und ihn mit dem götterschänderischen Treiben Sancherib's bei der Verwüstung Babylons in Verbindung bringen.

9

Im Ṭôrânitexte: »und er zerstreut seine ...«.

10

Im arabischen Texte steht nur ein Synonymum.

11

Beim Syrer: »Silber«.

12

Bei SALḤ. (p. 15 l. 17) lässt Chikâr den Sancherib an Pharao schreiben.

13

Im Ṭôrânitexte schlecht übersetzt: »allein«.

14

Das ist wohl gemeint; in beiden Texten steht eigentlich: »und seine Höhe von der Erde aus sei 2000 Ellen«.

15

MEISSNER übersetzt araa mit »concipieren«!

16

Im Ṭôrânitexte: »Stinkige«.

17

Im Ṭôrânitexte: »Stinkige«.

18

Syrer: 300 SALḤ. (p. 17 l. 5): 68.

19

Fehlt bei SALḤ.; vgl. zu diesem häufig vorkommenden Rätsel die Ausführungen von MEISSNER, WINDISCH und mir in ZDMG XLVIII pp. 182 f., 353 ff. und 674.

20

D.h. Gott nach der Ausdrucksweise der Ṣûfìs.

21

8736: 24 = 364; also sollte eigentlich letztere Zahl hier stehen.

22

Während nach unserem Codex und auch nach dem Syrer die flüchtigen Assyrer schon auf die Nachricht, dass Chikâr lebe, nach Assyrien zurückkehren, steht bei SALḤ. erst hier (p. 18 l. 2): »Dann küsste er (Chikâr) die Erde vor ihm und sprach zu ihm: ›Ich wünsche von dir, mein Herr, dass du den Befehl gebest, dass niemand aus Assyrien und Ninive im Lande Ägypten bleibe, sondern mit Chikâr wegziehe.‹ Da schickte Pharao einen Ausrufer, und der rief aus, wie ihm Chikâr sagte.«

Quelle:
Lidzbarski, Mark (Hg.): Geschichten und Lieder aus den neuaramäischen Handschriften. Weimar: Verlag von Emil Felber, 1896, S. 26-34.
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