[420] Lesson und andere Forscher erklären es für unmöglich, von dem Glanze des Vertreters dieser Sippe, der Paradieselster (Astrapia nigra und gularis, Paradisea nigra und gularis) durch Worte eine Vorstellung zu geben. Das Gefieder, welches je nach dem einfallenden Lichte in den glühendsten und wunderbarsten Farben leuchtet, ist auf der Oberseite purpurschwarz, mit prachtvoll metallischem Schiller. Die Scheitelfedern sind hyacinthroth, smaragdgolden zugespitzt, die Untertheile malachitgrün. Vom Augenwinkel läuft eine hyacinthrothe Binde herab, welche sich im Halbkreise unter der Kehle endigt. Schnabel und Füße sind schwarz. Die Länge beträgt etwa siebzig, die Fittiglänge zweiundzwanzig, die Schwanzlänge fünfundvierzig Centimeter.
Ueber das Leben der Paradieselster fehlen alle Nachrichten. Auch Rosenberg konnte nur getrocknete Bälge erwerben. Nach den ihm gewordenen Berichten lebt der Wundervogel ausschließlich auf Neuguinea und zwar in Waldungen der Europäern noch immer unzugänglichen Gebirge.