[663] Eine Taube, welche die Beachtung der Forscher in hohem Grade auf sich gezogen hat, weicht im Schnabelbaue erheblich von allen übrigen uns bekannten ab; doch scheint es mir, als ob man auf die Bildung des Schnabels mehr Gewicht gelegt habe, als sie verdient. Jedenfalls dürfte eine [664] Schlußfolgerung, welche man gezogen hat, noch zu gerechten Zweifeln herausfordern. Man glaubte nämlich in der Zahntaube, wie wir unseren Vogel nennen können, die nächste Verwandte der berühmten Dronte zu erkennen und nahm keinen Anstand, beide in einer und derselben Familie zu vereinigen. Nach meinem Dafürhalten ähnelt sie anderen Tauben, insbesondere den Fruchttauben, in ungleich höherem Maße als der Dronte und darf jedenfalls mit ihr nicht in eine und dieselbe Familie gebracht werden.