Elftes Kapitel. Aristoteles und Plato.
C: Plato Nach den philosophischen Lehren, die wir bisher behandelt ... ... durch »Nachahmung« der Zahlen; Plato aber lehrt, es sei durch Teilnahme an den Ideen. Welcher Begriff indessen ... ... zu verbinden sei, das haben sie als offene Frage stehen lassen. Außerdem kennt Plato noch als ein drittes ...
Fünftes Kapitel Plato Vermittels der neuen Methode des Sokrates gestaltete Plato die Wissenschaft vom Kosmos, von seinem gedankenmäßigen Zusammenhang und seiner vernünftigen einheitlichen Ursache fort. So entstand die dem wissenschaftlichen Ergebnis des Sokrates entsprechende Metaphysik als Vernunftwissenschaft . Nur diesen Fortschritt in dem Erkenntniszusammenhang ...
Dritte Periode. Die klassische Philosophie der Griechen: Plato und Aristoteles.
Kapitel VIII. Plato.
... Aristoteles hebt hervor, daß erst Plato das allgemeine Wesen der Dinge von den Individuen getrennt habe; Sokrates ... ... ohne in diesen Worten selbst sinnliche Vorstellungen an sie heranzubringen. So sieht sich Plato in der Ideenlehre genötigt zum Mythus zu greifen und damit sind wir ... ... war dennoch tatsächlich nicht schrankenlos. Das religiös-sittliche Prinzip , von welchem Plato und Sokrates ausgingen, lenkte ...
§ 28. Einleitendes, insbes. Verhältnis zu Plato. Einteilung des Systems. ... ... stärker als die gemeinsame Grundlage tritt, wenigstens gegenüber Plato, die Verschiedenheit hervor. Plato beginnt als Kritiker der Erkenntnis; Aristoteles ... ... erklären vermag, noch in dem reinen Gedanken des Allgemeinen (Plato), sondern liegt in dem Einzelding, insofern es ...
Tod ist das Aufhören des bestimmten individuellen Lebens , die Auflösung ... ... Bewußtseinscomplexes parallel mit dem Aufhören des leiblichen Stoffwechsels, der organischen Functionen . Nach PLATO ißt der Tod eine Trennung der Seele vom Leibe , lysis kai ...
Mut s. Seelenvermögen (PLATO).
Typus ( typos , Gepräge): Muster, Musterbild, Vorbild, Urbild, ... ... , Gattungscharakter als objective Einheit gedacht (als » Idee «, s. d.). PLATO nennt die Typen der Dinge Ideen (s. d.), ARISTOTELES ...
Andre , das ( ta alla tou henos, to allo, tên heteran physin tou eidous ) nennt PLATO das Nicht-Eine, den Gegensatz zum Einen, die Mannigfaltigkeit , Unbestimmtheit, die am Formprincip, an der Idee (s. d.) teilhat (Parm. ...
Lernen ist nach PLATO eine Anamnese (s. d.) ( hê mathêsis , Meno 81 D squ.). So auch M. FICINUS, Nicolaus TAURELUS (Philos. triumph. 1), nach VAL. WEIGEL, (Studium universale 1700, C. 3) u. a. – FRIES ...
Aporie ( aporia logikê ): logischer Zweifel , logische Schwierigkeit, Denkhindernis ... ... als Einwand gegen eine Denkweise, gegen Dogmatismus u. dgl., so von SOKRATES, PLATO (Apol. 23 A, Phaedo 84 C, D, 85 D, Phileb. ...
Absolut (absolutus): losgelöst von jeder Bestimmtheit , jeder Verbindung , ... ... s. d.). »Absolut« entspricht dem kath' hauto (an sich) bei PLATO, ARISTOTELES, PLOTIN. Bei den Scholastikern bedeutet »absolutum« das »purum«, ...
Gegeben heißt ein Bewußtseinsinhalt, der ohne Zutun der Willkür erlebt, ... ... der Erfahrung (s. d.). Der Begriff des »Gegebenen« schon bei PLATO ( to en hêmin ) Phaedo 102 D, 103 B). Nach KANT werden ...
Politik ( politikê , politica): 1) Staats -, Gesellschaftswissenschaft. 2) Staatskunst. – Über den Staat schrieben schon PLATO, ARISTOTELES ( politikê im weiteren Sinn = Ethik und Staatslehre, Politik im engeren Sinne . vgl. Eth. Nic. I, ...
Technik ( technê , Kenntnis einer Praxis , » Kunst «. vgl. PLATO, Gorg. 466 E, 506 D, Log. 892 C, u. a.. ARISTOTELES, s. Kunst ) ist im weiteren Sinne die zweckmäßige Gestaltung eines Stoffes im Dienste ...
Parusie ( parousia ) heißt nach PLATO (Phaed. 100 C) die Gegenwart , Anwesenheit der Ideen (s. d.) in den Dingen , welche an jenen teilhaben (» Methexis «). ARISTOTELES lehrt die parousia der Form im Stoffe ( ...
Demiurg ( dêmiourgos ): Weltbildner, Weltbaumeister, Gott als Gestalter der ... ... aus dem Chaos oder der Materie , als Ordner des Weltalles. So bei PLATO, der ihn »Allvater« ( patêr toude tou pantos , Tim. 28 C ...
Agnosie ( agnôsia ): Unwissenheit, Nichtwissen: a. als methodologisches Princip voraussetzungslosen Erkennens (SOKRATES: »ich weiß, daß ich nichts weiß«, bei PLATO, Apol. 21 A); b. als skeptisches Fundament , so schon bei ...
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