b. Eubulides

[526] Alles Besondere also zeigten sie als ein Nichtiges auf und legten sich auf eine Menge von Wendungen und Erfindungen, um das Bewußtsein in den Kategorien zu verwirren. Manche solcher Wendungen mit ihren Namen sind uns aufbewahrt; es sind vorzüglich die Sophismen, deren Erfindung dem Eubulides aus Milet, einem Schüler Euklids, zugeschrieben wird. Das Erste, was uns dabei einfällt, wenn wir sie hören, ist, daß es gemeine Sophismen sind, die nicht der Widerlegung, kaum des Anhörens wert sind. Wir erklären so etwas eben sogleich für Sottisen; wir sehen sie für frostige Späße an. Allein in der Tat ist es leichter, sie zu verwerfen, als bestimmt sie zu widerlegen. Sie gehen eigentlich darauf, das gemeine Sprechen zu verführen, zu verwirren und ihm zu zeigen, daß es sich widerspricht. Sie haben nicht eigentlichen wissenschaftlichen Wert. Sondern was wir im gemeinen Sprechen gelten lassen, uns verstehen, wissen, was der andere damit meint, und ebenso, daß der andere uns versteht, und damit zufrieden sind (oder wir trösten uns damit, daß Gott uns verstehe), darauf zum Teil gehen diese Sophismen eigentlich, das Unbefriedigende desselben zu zeigen, wenn man es genau so nimmt, wie es gesprochen wird. Das gemeine Sprechen in Verlegenheit setzen, zu antworten, scheint Spiel, Spaß, läppisch: der andere wisse wohl, was man meine, er sitze auf dem Worte; es laufe auf formelle Widersprüche hinaus, – ein sachleeres Wortspiel. Unsere deutsche Ernsthaftigkeit verbannt daher auch die[526] Wortspiele als einen schalen Witz. Allein die Griechen achteten das reine Wort und die reine Behandlung eines Satzes ebenso als die Sache. Und wenn Wort und Sache einander entgegengesetzt wird, ist das Wort das Höhere; denn die nicht ausgesprochene Sache ist eigentlich ein unvernünftiges Ding, das Vernünftige existiert nur als Sprache.

Überhaupt finden wir auch bei Aristoteles in seinen sophistischen Elenchen eine Menge solcher Beispiele, die von den alten Sophisten ebensogut als den Eristikern herkommen, und die Auflösungen davon. Eubulides hat gegen Aristoteles geschrieben, nichts davon ist auf uns gekommen. Auch bei Platon finden sich solche Späße, Zweideutigkeiten, um die Sophisten lächerlich zu machen und zu zeigen, mit welchen Unbedeutendheiten sie sich abgegeben haben. Die Eristiker sind jedoch noch weitergegangen. Sie sind die Spaßmacher an den Höfen, z.B. der Ptolemäer, geworden; so Diodor. Aus den geschichtlichen Umständen sehen wir, daß diese dialektische Beschäftigung, die anderen in Verlegenheit zu setzen und sie aufzulösen zu wissen, eine allgemeine Beschäftigung der griechischen Philosophen auf öffentlichen Plätzen als selbst ein Spiel an den Tafeln der Könige war. Wie die Königin aus dem Morgenlande zu Salomon kam, ihm Rätsel aufzugeben, um sie aufzulösen, so sehen wir an den Tischen der Könige die geistreiche Unterhaltung und Versammlung von Philosophen, die sich so schikanierten und freuten. Die Griechen waren ganz verliebe im Auffinden von Widersprüchen, die man im Sprechen, in der gewöhnlichen Vorstellung begehe, – eine Bildung, welche sich das formelle Sprechen (oder Sätze, oder die abstrakten Momente), nicht um eine Wahrheit oder gegen das, was man eine Wahrheit nennt, zum Gegenstande machte und ein Bewußtsein über seine Ungenauigkeit ist oder vielmehr über die Ungleichheit, die darin vorkommt, sie aufzeigt, zum Bewußtsein bringt und dadurch den Widerspruch ans Licht bringt, der darin[527] liege. Der Gegensatz erscheint nicht als reiner Gegensatz des Begriffes, sondern wie er so durchwebt ist mit konkreten Vorstellungen. Sie wenden sich weder an den konkreten Inhalt noch an den reinen Begriff. Jeder Satz besteht aus einem Subjekt und Prädikat, sie sind verschieden, in der Vorstellung meinen wir ihre Einheit; und was dem gewöhnlichen Bewußtsein das Wahre ist, ist das Einfache, das sich nicht Widersprechende. Aber in der Tat der einfache, sich selbst gleiche Satz ist Tautologie, gar nichts gesagt; und wo etwas gesagt sein soll, sind es Verschiedene und, indem ihre Verschiedenheit zum Bewußtsein komme, Widersprechende. Das gemeine Bewußtsein ist aber dann am Ende; wo es Widerspruch findet, findet es nur die Auflösung, das Sich-Aufheben. Es hat den Begriff nicht, daß nur die Einheit Entgegengesetzter das Wahre ist, – nicht, daß in jedem Satze Wahrheit und Falschheit ist, wenn Wahrheit in dem Sinne des Einfachen, Falschheit in dem Sinne des Entgegengesetzten, Widersprechenden genommen wird; sondern das Positive (jene Einheit), das Negative (dieser Gegensatz) fallen auseinander.

In Eubulides' Sätzen war die Hauptbestimmung die, daß, weil das Wahre einfach sei, auch eine einfache Antwort erfordert werde, – daß also nicht, wie dies von Aristoteles geschehen ist, mit Bezug auf gewisse Rücksichten geantwortet werde, wie dies auch wirklich im ganzen die Forderung des Verstandes ist. Die Verführung besteht darin, entweder Ja oder Nein zu verlangen; eins von beiden wagt man nicht. Dadurch wird man in Verlegenheit gesetzt; es ist Roheit, nicht zu antworten zu wissen. Die Einfachheit des Wahren wird also als Prinzip aufgefaßt. Bei uns kommt dies z.B. in der Form vor, daß von Entgegengesetzten das eine wahr, das andere falsch ist, daß ein Satz entweder wahr oder nicht wahr ist; daß ein Gegenstand nicht zwei entgegengesetzte Prädikate haben kann. Das ist der Grundsatz des Verstandes,[528] das principium exclusi tertii; das ist von großer Wichtigkeit in allen Wissenschaften. Dieses steht in Verbindung mit dem Prinzip des Sokrates und Platon: »Das Wahre ist das Allgemeine«; dieses abstrakt ist die Verstandesidentität, – was wahr sein soll, darf sich nicht widersprechen. Bei Stilpon kommt dies noch mehr zum Vorschein. Die Megariker halten also diesen Grundsatz unserer verständigen Logik fest; die Form der Identität wird für die Wahrheit gefordert. Sie hielten sich nun bei dergleichen nicht an das Allgemeine, sondern sie suchten in der gewöhnlichen Vorstellung Beispiele, durch die sie in Verlegenheit setzten, und brachten dies in eine Art von System. Wir werden einige Beispiele, die uns aufbewahrt sind, beibringen.

α) Ein Elenchos hieß der Lügende. Wenn jemand gesteht, daß er lüge, lügt er da oder sagt er die Wahrheit? Es wird eine einfache Antwort gefordert; als das Wahre gilt das Einfache, das Eine, wodurch das Andere ausgeschlossen wird. Wenn er gefragt wird, ob er lüge, muß er da Ja oder Nein antworten? Wird gesagt, er sage die Wahrheit, so widerspricht dies dem Inhalt seiner Rede; denn er gesteht ja, daß er lüge. Indem er Ja sagt (er lüge), so sagt er ja vielmehr die Wahrheit; lügt also nicht und lügt, – so ist das ebenso, wie wenn er die Wahrheit sagte gegen das, was gesagt wird. Und doch wird, weil die Wahrheit einfach sei, eine einfache Antwort gefordert. Eine einfache Antwort läßt sich nicht geben. Es ist hier eine Vereinigung zweier Enegegengesetzter, des Lügens und der Wahrheit, gesetzt (wir sehen den unmittelbaren Widerspruch), die zu allen Zeiten in verschiedenen Formen wieder aufgekommen ist und die Menschen beschäftigt hat. Chrysipp, ein berühmter Stoiker, hat sechs Bücher hierüber geschrieben. Ein anderer, Philetas von Kos, ist an der Schwindsucht gestorben, die er sich durch übermäßiges Studieren, diese Zweideutigkeit aufzulösen,[529] zugezogen. Es ist ganz etwas Ähnliches, wenn wir in neueren Zeiten Menschen sich aufzehren sehen, welche sich in die Quadratur des Zirkels vertiefen, – ein Satz, der beinahe unsterblich geworden. Sie suchen ein einfaches Verhältnis von etwas Inkommensurablem; diese Verwirrung – eine einfache Antwort, da ihr Inhalt ein widersprechender ist. Dies Geschichtchen hat sich weiter herunter vererbt und wieder reproduziert, – wie in dem Don Quijote ganz dasselbe vorkommt. Sancho, Statthalter der Insel Barataria, wird mit vielen verfänglichen Fällen versucht, als er zu Gericht sitzt, unter anderen mit folgendem Handel: In seiner Statthalterschaft befindet sich eine Brücke, die ein reicher Mann zum Besten der Reisenden hatte errichten lassen, – aber einen Galgen dabei. Jedem war der Übergang über die Brücke gestattet mit der Bedingung, daß er die Wahrheit sagen müssen, wohin er gehe; log er, so mußte er an dem Galgen baumeln. Nun kam einer an die Brücke, und auf die Frage, wohin er gehe, erklärte er, er sei hierher gekommen, um an diesen Galgen gehängt zu werden. Die Brückenaufseher waren in großer Verlegenheit hierüber. Denn hingen sie ihn, so hatte er die Wahrheit gesagt, und man mußte ihn passieren lassen; ließen sie ihn laufen, so hätte er die Unwahrheit gesagt. In dieser Verlegenheit wandten sie sich an die Weisheit des Statthalters, der den weisen Ausspruch tat, daß in so zweifelhaften Fällen man die gelindeste Maßregel zu ergreifen und ihn also laufen zu lassen habe. Sancho hat sich nicht den Kopf zerbrochen. Was Folge sein soll, wird zum Inhalte oder Ursache selbst gemacht mit einer Bestimmung, welche das Gegenteil des Inhalts als Folge ist: Hängen als wahr gesprochen soll nicht das Hängen als Folge haben; Nicht-Hängen als Tat, Geschehenes, soll zur Folge haben das Hängen. So ist die höchste Strafe als Folge der Tod; beim Selbstmord ist der Tod selbst zum Inhalte des Verbrechens gemacht, kann also nicht als Strafe sein.[530]

Ich führe ferner gleich noch ein solches Beispiel nebst der Antwort an. »Menedemos wurde gefragt, ob er seinen Vater zu schlagen aufgehört habe.« Man wollte ihn in Verlegenheit setzen; Ja oder Nein zu antworten, ist hier gleich bedenklich. Denn sage ich Ja, so habe ich ihn also geschlagen, – Nein, so schlage ich noch fort. »Menedemos erwiderte: Ich habe weder aufgehört, noch habe ich ihn geschlagen.«

Der Gegner wollte sich damit nicht zufrieden geben. Durch diese Antwort, die zweiseitig ist, eins sowohl als das andere aufhebt, ist die Frage in der Tat beantwortet; ebenso wie die obige Frage, ob der wahr rede, der gesteht, daß er lüge: er redet wahr und lügt zugleich, und die Wahrheit ist dieser Widerspruch. Aber ein Widerspruch ist nicht das Wahre; dieser kann nicht in die Vorstellung (Sancho Pansa) kommen. Im Bewußtsein tritt der Widerspruch, das Bewußtsein der Entgegengesetzten, hervor; er ist nur an ihnen aufzuzeigen. Er kommt vor in sinnlichen Dingen, Sein, Zeit; ihr Widerspruch wird auseinandergehalten. Diese Sophismen sind nicht Schein eines Widerspruchs, sondern es ist wirklicher Widerspruch vorhanden. Im Beispiel ist zweierlei vorgelegt, eine Wahl; aber die Bestimmung selbst ist ein Widerspruch.

β) Der Verborgene und die Elektra gehen darauf, daß der Widerspruch gesetzt wird, jemanden zugleich zu kennen und nicht zu kennen. Ich frage einen: Kennst du deinen Vater? Er antwortet: Ja. Ich frage weiter: Wenn ich dir nun jemand zeige, der hinter einem Vorhange verborgen ist, kennst du ihn? – Nein. – Nun es ist dein Vater; du kennst also deinen Vater nicht. Ebenso bei der Elektra. Soll von ihr gesagt werden, sie kannte ihren Bruder Orest, der vor ihr stand, oder nicht? Diese Wendungen sehen flach aus; inzwischen ist es interessant, sie näher zu betrachten. α) Kennen behauptet: einen in der Vorstellung als Diesen[531] haben, – nicht unbestimmt im allgemeinen, sondern als Diesen; β) nun wird er aufgezeigt als ein Dieser, – der Verborgene oder Orest ist ein Dieser. Aber Elektra kennt ihn nicht, ihre Vorstellung erkennt ihn; der Diese der Vorstellung und der Diese hier sind ihr nicht dasselbe. In der Tat aber ist der Diese der Vorstellung eben nicht ein wahrer Dieser. Dieses Widersprechende wird durch die Bestimmung (horos) gelöst: sie kannte ihn in ihrer Vorstellung, aber nicht als Diesen. So dort. Der Sohn kennt den Vater, wenn er ihn sieht, d.h. wenn er ein Dieser für ihn ist; verborgen aber ist er nicht ein Dieser für ihn, sondern ein aufgehobener Dieser. Der Verborgene als ein Dieser in der Vorstellung wird ein allgemeiner und verliert sein sinnliches Sein. Es kommt in diesen Geschichtchen gleich der höhere Gegensatz des Allgemeinen und des Diesen herein, insofern In-der-Vorstellung-Haben überhaupt im Elemente des Allgemeinen ist. Als Dieser aufgehoben, ist er nicht nur Vorstellung; Wahrheit ist im Allgemeinen, – Bewußtsein hierüber. Das Allgemeine ist dann eben dies, daß es die Einheit Entgegengesetzter ist; es ist in dieser Bildung der Philosophie überhaupt das Wesen und das Dieses, das sinnliche Sein darin aufgehoben, das Negative des Diesen. (Dies Bewußtsein, daß das diese sinnliche Sein im Allgemeinen aufgehoben ist, ist es besonders, was von Stilpon sich aufgezeichnet findet.)

γ) Andere von dergleichen Witzen sind bedeutender; z.B. die Argumentationen, die sôreitês und phalakros, jene der Häufende, diese der Kahle genannt wird. Beide beziehen sich auf das schlechte Unendliche und das quantitative Fortgehen, das zu keinem qualitativen Gegensatze kommen kann und sich am Ende doch bei einem qualitativ absoluten Gegensatze befindet. Der Phalakros ist das umgekehrte Problem vom Sorites. Es wird gefragt: Macht ein Korn einen Haufen? Oder: Macht ein Haar weniger einen Kahlkopf? – Nein. – Noch eins? – Noch keinen. Diese Frage wird immer wiederholt, während immer ein Korn dazugelegt oder ein Haar ausgezogen wird. Wo nun endlich gesagt[532] wird, daß es doch ein Haufen oder Kahlkopf sei, so hat also das zuletzt zugelegte Korn oder das zuletzt ausgerissene Haar den Haufen oder Kahlkopf ausgemacht, was zuerst geleugnet wurde. Aber wie kann wieder ein Korn einen Haufen bilden, der doch aus so vielen Körnern besteht? Der Satz ist: Ein Korn macht keinen Haufen. Der Widerspruch ist, daß Eins Setzen oder Nehmen ebenso ins Entgegengesetzte, das Viele, übergeht. Eins Wiederholen ist Setzen des Vielen; die Wiederholung macht, daß einige viele Körner zusammenkommen. Das Eins wird zu seinem Gegenteil, einem Haufen; das weggenommene Eins wird zur Kahlheit. Eins und ein Haufen sind sich entgegengesetzt, aber auch eins; oder das quantitative Fortgehen scheint nichts zu verändern, bloß zu vermehren und zu vermindern, ist aber zuletzt ins Gegenteil übergegangen. Eine unendlich kleine oder unendlich große Größe ist keine Größe mehr. Wir trennen Qualität und Quantität immer voneinander. Dies Viele ist ein quantitativer Unterschied; aber dieser gleichgültige Unterschied der Menge, Größe schlägt hier endlich um in den qualitativen Unterschied. Diese Bestimmung ist von der größten Wichtigkeit, was jedoch unserem Bewußtsein nicht unmittelbar vorliegt. Z.B. ein Groschen, ein Taler, sagt man, macht nichts aus; mit allem dem Nichts-Ausmachen wird der Beutel leer, macht was aus, – ein sehr qualitativer Unterschied. Das Wasser wird erwärmt, es wird immer wärmer; und bei 80° Reaumur schlägt es plötzlich um in Dampf. Dieser Unterschied, Gegensatz von Quantität und Qualität ist sehr wichtig; aber das Dialektische ihres Überganges ineinander ist das, was unser Verstand nicht anerkennt, – er bleibt dabei: das Qualitative ist nicht quantitativ, und das Quantitative ist nicht qualitativ. In jenen Beispielen, die wie Späße aussehen, liege die gründliche Betrachtung der Denkbestimmungen, auf die es ankommt.

Sie haben unzählig viele solcher Späße gehabt; einige sind von wichtigerer, andere von unbedeutender Art. Eine Menge anderer Wendungen führt Aristoteles an in seinen Elenchen,[533] die alle einen sehr formellen Widerspruch, der in der Sprache vorkommt, aufzeigen, – einen Widerspruch, der in der Form der Sprache liegt, weil eben in ihr das Einzelne ins Allgemeine aufgenommen ist. »Wer ist das? – Es ist Sokrates. – Ist Sokrates nicht generis masculini? – Ja. – Das ist generis neutrius, also wird Sokrates generis neutrius gesetzt.« Oder Aristoteles erzählt auch folgendes Argument; es ist ein Handwerksburschenwitz, wie er sich im Eulenspiegel findet. Aristoteles gibt sich dabei redlich viel Mühe, die Verwirrung aufzuheben. »Du besitzest einen Hund, der Junge hat; dieser Hund ist also Vater. Du hast also einen Vater, dessen Junge Hunde sind; du selbst bist also ein Bruder von Hunden und selbst ein Hund.« In Erfindung von dergleichen Witzen sind die Griechen der damaligen und späteren Zeit ganz unerschöpflich gewesen. Bei den Skeptikern werden wir späterhin die dialektische Seite weiter ausgebildet und auf einen höheren Punkt gebracht sehen.

Quelle:
Georg Wilhelm Friedrich Hegel: Werke in zwanzig Bänden. Band 18, Frankfurt am Main 1979, S. 526-534.
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