1 Platon. Phileb. pp. 219-223. Politic. 62, 63. Phaedr. 361-363. ed. Bip. Kant, Krit. d. reinen Vern., Anhang zur transsc. Dialektik.
2 Vergl. Krit. d. rein. Vern., Elementarlehre Abschn. II, Schlüsse a. d. Begr., b und c. Der ersten Aufl. S. 33; der 5. S. 49.
3 »Was man sich auch, in metaphysischer Absicht, für einen Begriff von der Freiheit des Willens machen möge; so sind doch die Erscheinungen desselben, die menschlichen Handlungen, eben so wohl, als jede andere Naturbegebenheit, nach allgemeinen Naturgesetzen bestimmt.« Ideen zu einer allgemeinen Geschichte. Der Anfang. –
»Alle Handlungen des Menschen, in der Erscheinung, sind aus seinem empirischen Charakter und den mitwirkenden andern Ursachen nach der Ordnung der Natur bestimmt: und wenn wir alle Erscheinungen seiner Willkür bis auf den Grund erforschen könnten; so würde es keine einzige menschliche Handlung geben, die wir nicht mit Gewißheit vorhersagen und aus ihren vorhergehenden Bedingungen als nothwendig erkennen könnten. In Ansehung dieses empiri schen Charakters giebt es also keine Freiheit, und nach diesem können wir doch allein den Menschen betrachten, wenn wir lediglich beobachten und, wie es in der Anthropologie geschieht, von seinen Handlungen die bewegenden Ursachen physiologisch erforschen wollen.« Krit. der rein. Vern. S.548 der I., und S. 577 der 5. Aufl. –
»Man kann also einräumen, daß, wenn es für uns möglich wäre, in eines Menschen Denkungsart, so wie sie sich durch innere sowohl als äußere Handlungen zeigt, so tiefe Einsicht zu haben, daß jede, auch die mindeste Triebfeder dazu uns bekannt würde, imgleichen alle auf diese wirkenden äußern Veranlassungen, man eines Menschen Verhalten auf die Zukunft, mit Gewißheit, so wie eine Mond- oder Sonnenfinsterniß ausrechnen könnte.«
Krit. d. prakt. Vern. S. 230 der Rosenkranzischen, u. S. 177 der 4. Aufl.
4 Feuerbach's Caspar Hauser – Beispiel eines Verbrechens am Seelenleben eines Menschen, Anspach, 1832. pag 79, etc.
5 Haslam's Observations on Madness and Melancholy, 2. Ed. p. 192.
6 Wer dies für hyperbolisch hält, betrachte das Schicksal der Goethe'schen Farbenlehre: und wundert er sich, daß ich daran einen Beleg finde; so hat er selbst einen zweiten dazu gegeben.
7 If Brimha be unceasingly employed in the creation of worlds, – – – – – – how can tranquillity be obtained by inferior orders of being? Prabodh Chandro Daya, tr. by J. Taylor, p. 23. – Auch ist Brahma Theil des Trimurti, dieser aber die Personifikation der Natur, als Zeugung, Erhaltung und Tod: er vertritt also die erstere.
8 Kosmon tonde, phêsin Hêrakleitos, oute tis theôn oute anthrôpôn epoiêsen.
Plut., de animae procreatione, c. 5.
9 Die Platonischen Ideen lassen sich allenfalls beschreiben als Normalanschauungen, die nicht nur, wie die mathematischen, für das Formale, sondern auch für das Materiale der vollständigen Vorstellungen gültig wären: also vollständige Vorstellungen, die, als solche, durchgängig bestimmt wären, und doch zugleich, wie die Begriffe) Vieles unter sich befaßten; d.h. nach meiner § 28 gegebenen Erklärung, Repräsentanten der Begriffe, die ihnen aber völlig adäquat wären.
10 Die empirische Zufälligkeit ist gemeint, welche bei Kant so viel bedeutet, wie Abhängigkeit von andern Dingen; worüber ich auf meine Rüge, S. 524 meiner »Kritik an der Kantischen Philosophie« verweise.