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Das Lexikon der Antike ist einzuverlässiges Nachschlagewerk für die Geschichte und Kultur der griechisch-römischenAntike, das alle Bereiche der klassischen Altertumswissenschaft umfaßt. Es entstand alsGemeinschaftswerk von über 100 Fachwissenschaftlern unter der Leitung von JohannesIrmscher und liegt hier in der aktualisierten Fassung von 1990 vor.
In 5.000 Lexikoneinträgen werden alle wichtigen Namen, Daten und Begriffe ausGeschichte, Literatur, Kunst, Architektur, Philosophie, Naturwissenschaft und Technik dergriechisch-römischen Kultur präzise erklärt. Darüber hinaus bietet das LexikonWissenswertes aus der antiken Rechts- und Sozialgeschichte und informiert detailreichüber die Lebensverhältnisse und Alltagsgewohnheiten der Griechen und Römer. Sovermittelt das Standardwerk ein umfassendes Bild des griechisch-römischen Altertums, dasauch die Verflochtenheit mit anderen Kulturen und sein Fortwirken bis in die Gegenwarteinbezieht.
Die Artikel werden durch zahlreiche Zeichnungen ergänzt. Grundrisse undKonstruktionsskizzen erlauben ein schnelles Erfassen von architektonischen und technischenZusammenhängen. Ein eigener Abbildungsteil dokumentiert auf zweihundert zum Teil farbigenFotos die wichtigsten Ausgrabungsstätten, Bauten und Kunstwerke. ZusätzlicheInformationen geben Karten und Tabellen sowie mythologische und historische Stammtafeln.Quellenangaben und Literaturhinweise komplettieren das Werk.
Die CD-ROM enthält den vollständigen Text und sämtliche Abbildungen der Buchausgabeund bietet alle Vorzüge des Mediums.
© Johannes Irmscher, Berlin.
Das Lexikon der Antike, hier in der dritten, komplett neubearbeiteten Auflage von 1990 unverändert auf CD-ROM vorliegenden Version, ist ein nützliches Nachschlagewerk, das sich in erster Linie an den fachfremden Nutzer wendet. In kurzen, leicht verständlichen Artikeln, die von namhaften Wissenschaftlern verfasst wurden, bietet es für diese Zwecke vollständige, gut zugängliche Informationen über die vielfältigen Bereiche der antiken Kunst- und Geistesgeschichte, mit besonderem Augenmerk auf Themen des Alltags und der Technik in ihren damaligen Ausformungen. Die zahlreichen, sinnvoll in den Text eingebundenen Bildtafeln unterstreichen den anschaulichen Charakter des Werkes. Besonders erwähnenswert ist dabei die Behandlung der Themenkreise nicht nur bis zum Ende der Spätantike, üblicherweise festgesetzt spätestens 636 mit dem Tod Isidors von Sevilla. Vielmehr widmet sich eine Vielzahl von Artikeln dem Nachleben antiker Stoffe und Verhältnisse in Mittelalter und Neuzeit, womit der Herausgeber verdienstvoll eine Brücke zwischen vermeintlich finsteren Epochen und unserer Zeit zu schlagen versucht. Dass dabei auf Vollständigkeit verzichtet werden musste, ist angesichts des Umfanges von weniger als 700 Buchseiten leicht verständlich. Dennoch sind viele bekannte Autoren des Mittelalters, wie Beda, Hrabanus Maurus bis zum Archipoeta ebenso vertreten wie zahlreiche Schriftsteller der Renaissance und der Neuzeit mit ihren Bearbeitungen antiker Stoffe, von Petrarca über Shakespeare, Wieland und Goethe bis Brecht. Die Edition des Werkes als CD-ROM erfolgte sorgfältig und benutzerfreundlich und trägt den Vorteilen dieses Mediums, die gerade bei Nachschlagewerken zur Entfaltung kommen, volle Rechnung. Ausgezeichnet ist der Anhang mit den an dieser Stelle nochmals nach Themengebieten geordneten Bildtafeln, den Genealogien der griechischen Götter und der bedeutendsten hellenistischen und römischen Herrscherfamilien, einer hilfreichen römischen Kaisertabelle, sowie einer guten Bibliographie mit der maßgeblichen weiterführenden Literatur. --Burkhard Steinmüller
Gib von der Vergangenheit KundeEin sehr umfassendes Nachschlagewerk mit über 600 Seiten zu einem unschlagbaren Preis. Die Illustrationen sind ausreichend und vermitteln neben dem komprimierten Text einen guten Einblick in die Antike, von Aachen bis Zypern und von den Nabatäern bis zur Völkerpsychologie, alles ist vertreten. Angegliedert ist eine Kurzbibliographie und vorgeschaltet ist ein Verzeichnis aller Autoren des Werkes.
Seit 1971 erscheint dieses Lexikon und ist im Geiste Goethes, dessen Ausspruch: „Wer nicht von 3.000 Jahren sich weiß Rechenschaft zu geben, bleibt im Dunkeln unerfahren, mag von Tag zu tage leben."
Das Buch zeichnet ein kompetentes Bild vom griechisch-römischen Altertum und seinen sozio-ökonomischen Verflechtungen. Sehr empfehlenswert.
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