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Nach der erfolgreichen Edition »Deutsche Lyrik von Luther bis Rilke« legt die vorliegende Ausgabe nun die bisher umfangreichste digitale Sammlung deutschsprachiger Schauspiele aus fünf Jahrhunderten vor. Von den spätmittelalterlichen Kirchenspielen bis zu expressionistischen Dramen sind neben den Klassikern der Bühnendichtung auch Stücke weniger bekannter Autoren sowie Schwänke, Satiren, Einakter, Lokalpossen, dramatische Gedichte, Mundartstücke, Schul- und Lesedramen, Puppen- und Zauberspiele enthalten.
Obwohl nur noch wenige Dramen auf den Bühnen lebendig geblieben sind, bietet die dramatische Literatur einen faszinierenden Einblick in vergangene Epochen. Die erfolgreichsten Stücke waren nicht immer diejenigen, die Eingang in den Werkekanon gefunden haben. Gerade weil Schauspiele in ihrer Verbreitung als Aufführung und als Buch ein großes Publikum erreichten, boten sie eine hervorragende Plattform zur Meinungsbildung ihrer Zeit. Die Ausgabe enthält über 500 Stücke von rund 170 Schriftstellern, abgerundet durch Kurzbiographien und Notizen zu jedem Werk.Vertreten sind Werke von: Alberti, Anzengruber, Arnim, Ayrenhoff, Ayrer, Ball, Bäuerle, Bauernfeld, Beer, Benedix, Berg, Birch-Pfeiffer, Birck, Bleibtreu, Blumenthal, Bodmer, Borkenstein, Boßdorf, Brachvogel, Brant, Brentano, Brunner, Büchner, Chlumberg, Cronegk, Dehmel, Devrient, Droste-Hülshoff, Dulk, Eichendorff, Engel, Ertler, Essig, Fock, Fouqué, Freytag, Frischlin, Ganghofer, Gellert, Gemmingen-Hornberg, Gengenbach, Gerstenberg, Gessner, Gleich, Goethe, Gottsched, Grabbe, Grillparzer, Gryphius, Günderrode, Gutzkow, Hafner, Hallmann, Halm, Hartleben, Haugwitz, Hauptmann, Hayneccius, Hebbel, Heine, Heinrich Julius, Heiseler, Hensler, Heym, Heyse, Hippel, Hofmannsthal, Hölderlin, Hollonius, Holtei, Holz, Iffland, Immermann, Jacoby, Jerschke, Kadelburg, Kaiser, Kalisch, Kaltneker, Klabund, Klaj, Kleist, Klemm, Klinger, Klopstock, Kobell, Kolroß, Körner, Kotzebue, Krüger, Kurz, L’Arronge, Lassalle, Laube, Laufs, Lautensack, Leisewitz, Lenau, Lenz, Lessing, Lohenstein, Ludwig, Malß, Manuel, May, Meisl, Mitternacht, Moser, Möser, Müller, Müllner, Murer, Mylius, Nestroy, Neuber, Niebergall, Panizza, Pfeil, Platen, Prutz, Quistorp, Raimund, Raupach, Rebhuhn, Reuter, Rilke, Rist, Rollenhagen, Rosenow, Rosner, Rubiner, Ruederer, Ruoff, Sachs, Scheerbart, Schiller, Schink, Schlaf, Schlegel, Schmeltzl, Schnitzler, Schönthan, Schröder, Seitz, Sorge, Stavenhagen, Stramm, Stranitzky, Sturz, Sudermann, Thoma, Tieck, Törring, Uhland, Vischer, Voigt, Wagner, Waldis, Wedekind, Weise, Weiße, Weißenthurn, Wickram, Widmann, Wieland, Wilbrandt, Wildenbruch, Wildgans, Zschokke.
Grandioses KompendiumWas so unscheinbar klingt und auf einer kleinen Silberscheibe Platz findet, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als eine der spektakulärsten und verdienstvollsten Literatureditionen seit langer Zeit. Denn diese CD-ROM versammelt auf unfassbaren 70.000 Bildschirmseiten rund 500 Theaterstücke von über 170 Autorinnen und Autoren aus fünf Jahrhunderten.
Dabei setzt die Zusammenstellung nicht nur auf große Namen und deren weltbekanntes Oeuvre, obwohl Goethe, Schiller und Kleist, Lessing, Büchner oder Hebbel mit ihren wichtigsten Werken natürlich vertreten sind. Den Status des Außergewöhnlichen gewinnt die von Markus Finkbeiner herausgegebene Auswahl aber durch die Hinzuziehung heute vergessener, ehemals überaus erfolgreicher oder doch wenigstens in Fachkreisen rege diskutierter Werke, die irgendwann aus dem Kanon der literaturgeschichtlichen Überlieferung gedrängt wurden. Wer diesen Texten nachspürt, begibt sich auf eine schier endlose Entdeckungsreise.
Die Autorinnen und Autoren werden durch Abbildungen und eine Kurzbiografie vorgestellt, außerdem finden sich Hinweise zu den Entstehungszeiträumen bzw. zu Erstdrucken und Uraufführungen. Darüber hinaus ist die bislang umfangreichste digitale Sammlung deutschsprachiger Dramen mit einer komfortablen Suchfunktion ausgestattet.
Es versteht sich von selbst, dass auch diese Publikation noch Wünsche offen lässt, weil beispielsweise Gerhart Hauptmann keinerlei Berücksichtigung findet. Auf der anderen Seite befriedigt sie die Neugier und Sammelleidenschaft berufsbedingter und privat ambitionierter Literaturfreunde in so eminentem Ausmaß, dass sich ernsthafte Beanstandungen eigentlich verbieten. Außerdem bleibt es den Betrachtern unbenommen, den Verlag mit Ergänzungsvorschlägen zu erfreuen ....
Adelung-1793: Hand-Bibliothek, die · Bibliothēk, die · Sachs, das
Brockhaus-1837: Bibliothek · Sachs
Brockhaus-1911: Schnitzler · Bibliothek · Alexandrinische Bibliothek · Ambrosianische Bibliothek · Sachs [3] · Sachs · Sachs [2]
DamenConvLex-1834: Bibliothek · Weimar, das Großherzogthum, und die drei sächs. Herzogthümer der Ernestischen Linie · Sachs, Hans · Hans Sachs
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