Wassermann, Jakob

Das Gold von Caxamalca

Das Gold von Caxamalca
  • Verlag: Reclam, Ditzingen
  • Erscheinungsdatum: 2001
  • Format: Taschenbuch
  • Umfang: 72
  • ISBN: 3150069009
  • EAN: 9783150069004
  • Amazon.de Verkaufsrang: 326.062
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Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension von marbios fanden 8 von 10 Kunden hilfreich:
4 von 5 Sternen Mensch trifft Gold.

Die Kolonialisierung und Christianisierung der lateinamerikanischen Länder gehört zu den bewegenden Ereignisse der Weltgeschichte. Innerhalb kürzester Zeit haben die Konquistadoren aus Spanien und Portugal eine Kultur - mindestens wissenschaftlich grösser als die Europas - aus unterlegener Position zerschlagen. Einer der Nullpunkte der Eroberung war die Gefangennahme, der Betrug und die Hinrichtung des Inca Atahualpa, dem letzten frei gewählten Inca-König. Jakob Was-sermann erzählt eine (nicht die) Geschichte der Begegnung Atahulpas mit Francesco Pizzaro. Es geht um das verzweifelte Suchen Atahualpas nach einem Sinn für die Selbstverständlichkeit, Respektlosigkeit und Grausamkeit der Belagerer, berichtet von einem der dabei war, einem der nach den Ereignissen das Gesicht abgewendet von der schlechten und goldgierigen Welt, der als Mönch Domingo de Soria Luce lebt. Ein wenig ironisch liest sich das schon, wenn man bedenkt, dass Wassermann die „Abkehr von der Welt" wohl als Hinwenden zu einer besseren Moral versteht und nicht, wie man heute meinen möchte, als zynisches Bild für die nachweisliche Beteiligung der Kirche an der fanatischen Unmenschlichkeit im eroberten Südamerika.Ein höchstspannendes Buch (Auch wenn Sie (spätestens jetzt) schon wissen wie es „ausgeht"!), mag man auch berücksichtigen, dass das Erzählte nicht immer der histo-rischen Wirklichkeit entspricht (und sich darüber hinaus dem Vorwurf der Teil-Plagi-ats stellen muss). Für den, der in der nächsten Zeit nach Peru fährt oder fliegt, sollte dieses kleine Buch eine Pflichtmitnahme sein.

Diese Rezension von Andreas Ebeling (Andimator@gmx.de) fanden 5 von 6 Kunden hilfreich:
4 von 5 Sternen Interessante Novelle der Eroberung Perus duruch die Spanier

Das Gold von Caxamalca ist ein Novelle, die über die Eroberung der Stadt Caxamalca in Peru zur Zeit der Invasion Amerikas der Spanier im Jahre 1532.Die Novelle ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und erzählt einen Lebensabschnitt des ehemals spanischen Soldaten, der später Mönch wurde,um die traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten und dieses Buch zu schreiben, mit dem Namen Domingo de Soria Luce.Ich muss sagen, dass dieses Buch kein Jugendbuch ist und folgedessen schwer zu lesen ist. Das Buch umfasst 59 mit Stilmitteln vollgepackte Seiten. Wenn man die Novelle mit realen Überlieferungen vergeleich, bemerkt man, dass einige Stellen im Buch übertrieben wurden, um die Ungerechtigkeit, die die Spanier ausübten,zu beschreiben. Außerdem wollte der Autor die "Verderblichkeit der Menschen durch das Gold" rüberbringen.Insgesamt ist es ein interessantes Buch, das man auf jedes Wort untersuchen sollte, damit man den Sinn des Buches versteht.

Diese Rezension fanden 9 von 12 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Die Eroberung des Inkareichs als eindrückliche Schullektüre

Jakob Wassermanns schmale Novelle ist nach wie vor im deutschen Sprachraum mit das Beste, was man über die Conquista lesen kann. Das Büchlein erzählt die Eroberung Perus und Ermordung Atahuallpas aus der Perspektive eines reumütigen spanischen Soldaten. Eine Parabel auf Gold/Geld-Gier, Haben und Sein...

Es eignet sich als beeindruckende Schullektüre in Deutsch ab Klasse 7, auch wenn die Sprache aus den 1920er Jahren für junge Leser/innen anstrengend sein mag. Wer wenig ausgeben will, greift zur immer noch lieferbaren Reclam-Ausgabe.

Diese Rezension fanden 7 von 11 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen einfach super interessant zu lesen

Dieses Buch von Jakob Wassermann ist einfach das beste von ihm...es macht einfach klar, was den Menschen Gold, Geld und andere Reichtümer bedeuten. Ich fand auch den wahren Hintergrund der Erzählung einfach spannend, ausserdem, was ich sehr wichtig finde ist, dass das Buch sehr gut geschrieben ist und man sich auch Gedanken machen kann.................kurz gesagt wer dieses Buch nicht gelesen hat, verpasst einnen großen teil




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