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Wilhelm Tell' das letzte von Schiller vollendete Schauspiel, geht auf die durch Quellen belegte Tell-Sage zurück, einer Wandersage, die mit ihrem Apfelschuss-Motiv bis in die Anfänge der Literatur zurückreicht (Saxo Grammaticus). Auch in diesem Schauspiel ist Schillers grosses Anliegen die Freiheit. Im Freiheitskampf der Schweizer ist die zentrale Gestalt Wilhelm Tell, der zum Tyrannenmörder und Retter seines Volkes wird. Wie Schiller die Tat der Befreiung verstanden wissen will, legt er in seinen Widmungsversen dar, die im Nachwort abgedruckt sind. Dort wird der historische Hintergrund des Schauspiels aufgezeigt. Die Anmerkungen geben Erklärungen zu schwierigen Wörtern und Begriffen.
Mit den Schweizer Eidgenossen zurück ins MittelalterWenngleich Schiller nie dort gewesen ist, versteht er es doch sehr gut, ein detailliertes Bild der Schweizer Lande rund um den Vierwaldstätter See und das Leben und Fühlen ihrer Bewohner um das Jahr 1300 zu zeichnen. Der Freiheitswille dieser vom rauhen Leben geprüften Bergvölker und ihr aufrichtiges Streben nach Unabhängigkeit lassen sie sich zu einem Bund zusammenfinden, der gegen die Willkürherrschaft der vom Kaiser eingesetzten Landvögte und die drohende Übernahme durch Österreich und die Habsburger zu Felde zieht. Gemeinsam schaffen es die Eidgenossen, wie sie sich nach ihrem heimlichem Schwur auf der Rütli-Wiesen nennen dürfen, den Feind zu bezwingen und gemäß den Erwartungen an Schillerschen Optimismus das Gute siegen zu lassen. Nebenher wird noch der eine oder andere für die richtige Sache gewonnen und Tell kommt zu seinem berühmt gewordenen Schuß auf den Apfel, dem er etwas später noch einen weiteren Schuß auf den Landvogt folgen läßt, der weder Ziel noch Wirkung verfehlt... Es handelt sich bei "Wilhelm Tell" um ein Schauspiel, das sich gut lesen läßt und unterhält, gelegentlich auch Spannung erzeugt. Das Hamburger Leseheft spart zudem nicht am nötigen Hintergrundwissen zu Stück und Autor. Besonders erfreut dürfte wohl jeder Leser sein, wenn er auf die verschiedenen geflügelten Worte stößt, die von "Tell" in unseren Sprachschatz übergegangen sind, wie: "Durch diese hohle Gasse muss er kommen..." oder auch "Vom Platz verdammtes Volk der Weiber, schickt eure Männer her!" (Amazon-Studenten-Rezension)
Gut aber gestopftUnser Lehrer hat uns ebenfalls angekündigt, dieses Buch zu lesen. Mir hat es sofort gefallen, ist ein wirklicher Klassiker und gar nicht allzu schwer zu verstehen. Scheinbar war ich aber die einzige. Es gibt allerdings ein paar Dinge, die das Buch "gestopft" wirken lassen, als wäre es zu kurz gewesen und Schiller hätte die Dialoge weiter verlängert. Sie wiederholen sich, wirken leider oft sehr künstlich, aber vielleicht ist es gerade das, was mir an dem Buch so gefällt.
Überraschend gut!Als unser Lehrer uns mitteilte,dass wir "Wilhelm Tell" lesen, hält sich als Achtklässler die Begeisterung zuerst in Grenzen.Man erwartet ein altes, langweiliges Buch, das wahrscheinlich nur dem Lehrer gefallen wird.Doch da liegt man bei "Wilhelm Tell" völlig falsch.Von Szene zu Szene zieht einen das Drama immer mehr in den Bann und die alte Sprache fasziniert eher,als dass sie abschreckt,wie man zuerst glaubt.Die historischen Ereignisse werden von Schiller spannend wiedergegeben.Auch eine schöne Eigenschaft des Dramas,sind die vielen komplexen Charaktere.Ich finde "Wilhelm Tell" ist ein Klassiker für alt und jung,jedoch ohne ein wenig Hintergrundwissen über die damalige Situation der Waltstätten nicht so leicht zu verstehen.
Brockhaus-1809: Friedrich von Schiller · Wilhelm Tell
Brockhaus-1837: Schiller · Tell
Brockhaus-1911: Schiller [3] · Schiller [2] · Schiller · Tell Hum · Tell [2] · Tell · Tell el-Amarna
DamenConvLex-1834: Schiller, Johann Christoph Friedrich von · Tell, Wilhelm
Eisler-1912: Schiller, Friedrich · Schiller, F. C. S.
Herder-1854: Schiller [2] · Schiller [1] · Tell
Meyers-1905: Tell, Wilhelm · Schiller [4] · Schiller [3] · Schiller [1] · Schiller [2] · Tell Râme · Tell Zakarīja · Tell · Tell Hum · Tell el Kâdi · Tell el Kebir · Tell es Sāfi
Pataky-1898: Schiller, Charlotte v.
Pierer-1857: Schiller [3] · Schiller [2] · Schiller [1] · Tell [2] · Tell [3] · Tell Basta · Tell [1]