Schumpeter, Joseph A.

Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie

Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie
  • Verlag: UTB, Stuttgart
  • Erscheinungsdatum: 2005-10-01
  • Format: Taschenbuch
  • Umfang: 552
  • ISBN: 3825201724
  • EAN: 9783825201722
  • Amazon.de Verkaufsrang: 47.189
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Beschreibung von buecher.de

Kann der Kapitalismus weiterleben? Nein, meines Erachtens nicht.' (S. 105)
Joseph A. Schumpeters Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie zählt zu den Klassikern der politischen Ökonomie. 1942 auf englisch, 1946 erstmals in deutscher Sprache publiziert, liegt dieses Standardwerk nunmehr in der achten Auflage vor. Neben einer Einführung zu Person und Werk sowie einer kommentierten Auswahlbibliographie enthält der Band Vorworte Schumpeters zur englischen Ausgabe seines Buches und seinen Vortrag Der Marsch in den Sozialismus (1949).

Product Description

Im ersten Teil der Untersuchung unterzieht Schumpeter die marxsche Lehreeiner dezidierten Kritik, betont aber gleichzeitig Marx' Fähigkeit, ökonomischeProzesse im historischen und sozialen Zusammenhang zu analysieren. Im zweitenTeil versucht Schumpeter seine These zu begründen, wonach eine sozialistischeGesellschaftsform unvermeidlich aus einer ebenso unvermeidlichen Auflösungder kapitalistischen Gesellschaft entstehen wird. Der ökonomische Fortschrittwerde durch Innovationen angetrieben, durch die in einem Prozess der schöpferischenZerstörung überkommene Strukturen verschwinden und neue entstehen. Schumpeterdiagnostiziert mehrere Faktoren, die zu einem Ende der ökonomischen Entwicklungführen werden. So werde der Innovationsprozess durch Spezialistengruppenin Großunternehmen mehr und mehr bürokratisiert, wodurch der Unternehmerseine ursprüngliche Funktion verliere. Im dritten Teil erläutert Schumpeterden Übergang des so bürokratisierten Kapitalismus zu einem planwirtschaftlichenSozialismus, der sich als das ökonomisch überlegene System erweisen werde.Im vierten Teil entwickelt Schumpeter seine Vorstellungen der demokratischenOrdnung. Politischer Wettbewerb sei durchaus mit dem wirtschaftlichen Konkurrenzkampfvergleichbar, Demokratie letztlich eine reine Methode der Machtübertragung.Politiker orientierten sich nicht an normativen Werten, sondern verfolgtenin erster Linie das eigene Interesse die Stimmenmaximierung. Auf den fünftenTeil, eine für das US-amerikanische Publikum verfasste historische Skizzeüber sozialistische Parteien, wurde in der deutschen Übersetzung weitgehendverzichtet.

Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie