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Die abenteuerliche Geschichte eines erfolglosen Wissenschaftler, der die schrecklichste Bombe aller Zeiten baut, die dann in falsche Hände fällt, war einst pure Phantasie. Heute ist sie aktueller denn je.
Die Erfindung des Verderbens, einer der ersten Science-Fiction-Romane, wurde in den 70er Jahren von Andreas Scheinert als Hörspiel bearbeitet und fand damit Eingang in die Reihe der Hörspielklassiker. Die große Faszination der Geschichte geht von der Kraft ihrer Vorahnungen auf technischem Gebiet aus, die sich hundert Jahre später bewahrheiten und von der Erzählweise, die einem Tatsachenbericht gleicht und doch eine erfundene Handlung transportiert. Back Cup, zu deutsch umgestülpte Tasse, ist eine unbewohnte Felseninsel, auf der seltsame Dinge vor sich gehen und die am Ende durch eine unerhörte künstliche Explosion in die Luft geht. Was ist dort geschehen? Anhand von Augenzeugen und einem Tagebuch aus Back Cup wird der Fall rekonstruiert. Es hat geheime Forschungen an einer Flüssigkeit gegeben, die Stoff in Energie umwandeln soll. "Das Kraftwerk in der Faust für die Menschheit", spricht die Stimme, die in Frieden für den Fortschritt forscht. "Die Menschheit ist hohl", antwortet der Kriegsminister zynisch. Die griffige Dramaturgie und imposante Tonregie des Hörspiels mit verschiedenen Sprechern und beeindruckend plastischer Hintergrundatmosphäre geben dem Roman von Jules Verne eine spannende neue Dimension. Spieldauer: 59:01 Minuten, 1 CD, auch erhältlich als Hörkassette. --Daphne Großmann
UnglaublichUnglaublich, aber diese Geschichte wurde 1896 veröffentlicht: Ein Wissenschaftler baut eine Rakete mit speziellem Zünd- und Treibstoff. Die Mächte der Welt kaufen ihm seine Waffe nicht ab, sonden stecken ihn in eine Heilanstalt. Von dort wird der Erfinder von Verbrechern entführt, die mit seiner Rakete nun die Welt bedrohen. Bei Jules Verne wird oft kritisiert, dass er in seinen Romanen Technischen Fortschritt nur positives abgewinnen kann. Davon ist in diesem Roman aber wenig zu merken. Ansonsten gibt es in diesem Buch: Piraten, U-Boote, geheime Verstecke etc... Alles in allem ein unterhaltsames Werk.
Zu stark gekürzt!!!Ich laß erst das original buch und dann habe ich mit größten Erwartungen dieses "Hörbuch" gekauft - und bin schwer enttäuscht. Es ist viel zu kurz - man kann es in einer guten Stunde durchhören. Elementarste Teile fehlen, Charaktere wurden weggelassen oder gänzlich entfremdet, und sogar eine neue Hauptperson hinzugedichtet. Was soll denn das sein? Der Titel sollte lauten: "Eine freie audio Zusammenfassung"! AUF KEINEN FALL EMPFEHLENSWERT!!!
interessant aber nicht ohne LängenDie Geschichte um die entführung eines genialen (aber letztlich gefährlichen) Erfinders durch einen Piraten ist an sich sehr interessant und erzählenswert, sie verliert jedoch etwas an Spannung, wenn die Liebe des Erzählers zum unwesentlich Detail Überhand nimmt. Dies geschiejt - zumindest zeitweilig - auch in der "Erfindung des Verderbens". Die Entführung und vor allem die Reise zum Versteck der Piraten nimmt einen viel zu breiten Raum im Roman ein, wohingegen die Erfindung selbst nur in wenigen Kapiteln am Ende wirklich im Zentrum steht. Das liegt vor allem daran, dass die Erzählperspektive (aus der Sicht des mit dem Erfinder entführten Ingenieurs, der natürlich in nichts eingeweiht wird und entsprechend von Nichts eine Ahnung hat) etwas unglücklich erscheint, da die Unwissenheit der Erzählers, die eigentlich doch Spannung erzeugen sollte, am Ende einfach nur nervtötend ist. Ständig stellt er die gleichen Fragen, stellt die immer gleichen Spekulationen an und kommt doch zu keinem Schluss. Abgesehen von diesem Längen aber ist die visionäre Grundidee des Romans eine sehr lesenswerte.
spannungslosIn diesem Hörspiel will keine Spannung aufkommen. Die Handlung ist leicht vorauszusehen, die Charaktere handeln genau so wie man es von Ihnen erwartet. Ein allwissender Erzähler beseitigt alle eventuell auftretenden Unklarheiten, sodass es nichts geheimnisvolles zu entdecken gibt. Außerdem sind die Sprecher nicht immer besonders überzeugend.
Vorlesung oder Hörspiel?Dies ist das erste Hörspiel, was ich mit großer Erwartung gekauft habe. Die Frage ist, ob ich hiernach nochmal auf ein Hörspiel zurückgreifen werde wobei ich auch nicht sicher bin, ob dies ein Hörspiel war. Es ist viel zu viel vorgelesen worden, Dialoge fehlten meiner Meinung nach, die dem Hörspiel mit Sicherheit mehr Spannung gegeben hätten. Die Charaktere kommen zu wenig zur Geltung, da sich die Gespräche alle gleich anhören, so als würde ein und dieselbe Person reden. Der Erzähler liest flüssig und gut verständlich.
Brockhaus-1911: Erfindung · Verne
DamenConvLex-1834: Janin, Jules
Eisler-1912: Barni, Jules · Simon, Jules François · Gaultier, A. Jules de · Compayré, Jules-Gabriel · Lachelier, Jules · Gaultier, Jules de · Pioger, Jules · Payot, Jules
Heiligenlexikon-1858: Jules, St.
Kirchner-Michaelis-1907: Erfindung
Meyers-1905: Erfindung · Verne
Pagel-1901: Rochard, Jules-Eugène · Tillaux, Jaul-Jules · Péan, Jules · Regnaud, Jules · Bergeron, Étiennes-Jules · Bucquoy, Marie-Edime-Jules · Worms, Jules · Baillarger, Jules-Gabriel-François · Parrot, Marie-Jules · Baillarger, Jules-Gabriel-François · Béclard, Jules · Åkerman, Jules Heribert · Arnould, Jules Hippolyte · Luys, Jules-Bernard · Marey, Etienne-Jules · Béhier, Louis-Jules · Gavarret, Jules