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Mit Moll macht Lernen Spaß! Denn er berücksichtigt die Wünsche und Anregungen seiner Leser. Auf das Wesentliche reduziert, finden Sie hier alles zum Fach Anatomie - systematisch strukturiert und mit einprägsamen Abbildungen ausgestattet.
Ideal für Präparierkurs, Physikum und als Begleitlektüre zur Vorlesung. Ab September neu in der 18. Auflage!
Moll = DAS BuchMan kennt das ja, man fragt Profs nach Büchertips und die kommen gleich mit Namen wie Beninghoff, Waldeyer und wie die ganzen Referenzwerke noch so heißen mögen... das Problem ist folgendes: Die Anatomen machen seit Jahren Anatomie und hatten dementsprechend auch genug Zeit diese Bücher von vorne bis hinten auswendig zu lernen - als Student im Präp-Kurs hätte man dafür nur ein Semester und das ist dafür einfach zu wenig, also heißt es Abstriche machen.Das Hauptmanko der großen Lehrbücher (egal in welchen Fach in Vorklinik) ist doch, dass sie alle nicht zwischen wichtig und unwichtig unterscheiden und man als Normalsterblicher verzweifeln könnte vor lauter Input, der einem da geboten wird und eben genau da liegt die Stärke vom MOLL: Hier steht drin, was wichtig ist und kein Wort zu viel. Das Buch hat mich durch meinen Präpkurs begleitet und hat mir unheimlich geholfen - wo mich anfangs auch der grauenvoll unübersichtliche und chaotische Lippert allein gelassen hat.Kann das Teil hier nur weiterempfehlen, es gibt einfach kein besseres Buch - auf Profs sollte man grundsätzlich (was Bücherempfehlungen angeht) nicht hören ;)
Kurz, knapp und gutWer anatomische Fakten im Fließtext erzählt lesen muss, um sie zu verstehen, ist mit dem Moll sicherlich nicht gut beraten und sollte lieber zu anderen Lehrbüchern greifen. Auch bietet das Buch keine detaillierten, aufwändigen Zeichnungen der Strukturen oder gar Photographien. Diese sollte man lieber in dafür eigenes konzipierten Atlanten wie dem Sobotta suchen, die ein Lehrbuch nicht ersetzen kann. Die Kombination aber macht's.Denn wer mit Übersichten und Tabellen gut zurecht kommt und diese kompakte Form der Information für sich verwerten kann, dürfte mit dem Moll zufrieden sein. Komprimiertes Wissen kombiniert mit klaren, übersichtlichen Schemazeichnungen verschafft dem Moll den Vorteil gegenüber anderen Lehrbüchern, die sich in Details und dem Streben nach absoluter Vollständigkeit verzetteln. Auch ohne Vorkenntnisse in Anatomie ist der Moll geeignet, sich vergleichsweise schnell und kompakt alle notwendigen Fakten für Vorlesung, Präparierkurs und Staatsexamen (ehemals Physikum) anzueignen. Ablehnung durch anatomische Professoren, die ihr Fach unterrepräsentiert sehen, sollte man daher auch mit gutem Gewissen beiseite lassen. Und: "Kurzlehrbuch" steht für "kurz". Nicht für "unvollständig".
Die Prüfung ist gerettetAls Studentin der Medizinpädagogik war dieses Anatomiebuch die Rettung. Wer sich an die Empfehlungen der Dozenten gehalten hat und umfangreichere Anatomiebücher genutzt hat, ist gnadenlos durch die Prüfung gefallen. Nachdem ich mit anderen Anatomiebüchern, die im "Belletristik- Stil" geschrieben sind verzweifelt bin, war dieser "Stakkato-Stil" die Rettung in größter Zeitnot, der zu einem guten Prüfungsergebnis führt. Hier gilt der Spruch: "Weniger ist mehr!"
Eine Sache hat mich aber doch genervt, dass das Buch so schlecht gebunden ist, und man bereits nach einer Woche die losen Blätter in der Hand hält.
"Kurzlehrbuch"?Ich habe mehrfach versucht, während des Präp-Kurses mit dem Moll zu lernen und bin immer wieder bei anderen Büchern gelandet.
Meine Gründe sind:
- Der Moll beinhaltet in erster Linie tabellarisch aufgeführtes Detailwissen. Es ist kaum möglich, Anatomie mit diesem Buch zu verstehen.
- Abbildungen sind schwach/nicht vorhanden. Das Layout ist unübersichtlich. Ständiges Blättern im Atlas ist notwendig, um die im Moll beschriebenen Strukturen einordnen zu können.
- Der Moll ist keineswegs kürzer als Lippert und Konsorten (Kaum weniger Seiten bei deutlich weniger Abbildungen).
- Die berüchtigte "Fehlerdichte" ist, meiner Meinung nach, keine Erfindung der Profs.
- Einzig die Merksprüche sind an manchen Stellen hilfreich, jedoch kommt man bei der Vielfalt derselben leicht durcheinander.Fazit: Ich habe mit dem Moll keine Zeit gespart. Das Lernen fiel mir schwerer als mit anderen Büchern.
Gelungenes KurzlehrbuchAm Anfang des Studiums wird jeder Mediziner euch erzählen, dass ihr den Moll vergessen könnt, da er nicht ausführlich genung sei. Spätestens nach den ersten Testaten oder vor dem Physikum werdet ihr aber feststellen, dass ihn jeder kennt. Die Inhalte sind auf das wesentliche Beschränkt. Aber jeder der den Moll wirklich kennt, sticht jeden anderen Mediziner aus, da in den anderen Lehrbüchern viel irrelevantes beschrieben wird. Vor allem fand ich die Merksprüche klasse, da ich sie mir - obwohl sie teilweise doof klingen - wirklich gut merken konnte. Ebenso sind die Muskelverläufe und -ansätze gut beschrieben und bildlich dargestellt. Das Buch ist für den Präparierkurs sehr gut geeignet, die eventuell notwendige weiterführende Literatur kann man sich getrost leihen, denn spätestens wenn ihr feststellt das ein Tag nur 24 Stunden hat werdet ihr froh sein ein solch kompaktes Werk in den Händen zu halten.
Brockhaus-1809: Die Anatomie · Moll
Brockhaus-1837: Anatomie · Moll
Brockhaus-1911: Anatomie · Moll [2] · Moll [3] · Moll · Möll
DamenConvLex-1834: Anatomie (Heilkunst) · Moll (Musik)
Herder-1854: Anatomie · Moll [2] · Moll [1]
Meyers-1905: Anatomīe · Chirurgische Anatomie · Möll [1] · H moll · Moll [1] · Moll [2] · Moll [4] · Moll [3] · Möll [2] · C moll · B moll · A moll · D moll · G moll · F moll · E moll
Pagel-1901: Moll, M. F. van · Moll, Johann Christoph Albert · Moll, Albert
Pierer-1857: Anatŏmie · Chirurgische Anatomie · Moll [1] · Möll · Gis moll · H moll · Moll [4] · Moll [5] · Moll [2] · Moll [3] · G moll · B moll · C-moll · A moll · As moll · Es moll · F-Moll · Des moll · E moll