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Endlich sind sie wieder greifbar: die Geschichten von Zorro, dem Rächer der Würstelmänner, Herrn Quarglschmitt, der nicht in den Rind will, von Herrn Krabaths musikalischer Haar- und Bartpflege und vielen anderen Merkwürdigkeiten aus Wien.
Es lebe die Burenwurst!!!!Für einen Außenstehenden würde das als eine Sammlung Wiener Alltagsgeschichten aussehen. Auf den ersten Blick nichts Aufregendes. Allerdings stammen diese Geschichten von jemanden, der das in dermaßen kräftige und viel sagende Worte umsetzen kann, dass aus der Trivialsten Szene ein spektakulärer Reichtum an Farben, Gerüchen und Gefühlen entsteht, und man wird sofort in eine Welt hineinversetzt, die bis jetzt nur „echten" Wienern vorenthalten war. Die Welt voller phantastischen Figuren und Charakteren, die eigentlich gar nicht so unwirklich sind, und ihre Schicksale, Begegnungen und Abenteuer sich nicht viel von den echten unterscheiden. Man taucht in eine Welt voller legendärer Plätze und Räume Wiens, wie die wunderschöne Hommage an Cafe Hawelka und die Geschichten rund um den Wiener Prater.
Dazu kommt das phantastische Sprachliche Talent des Dichters H.C.Artmann, der diese Szenen des Alltags gekonnt und treffsicher in Worte umfasst. Unglaublich schöne und mit wenigen Worten in ein gewaltiges Bild umgesetzte Beschreibungen, bestätigen die Begabung des Autors der eigentlich mit den Gedichteschreiben berühmt wurde.
Zeitlose Geschichten..In seinem Buch Im Schatten der Burenwurst versucht der Autor H.C. Artmann mittels einiger Kurzgeschichten, dem Leser Wien und seine Menschen näher zu bringen. Was auf den ersten Blick wirkt wie eine zufällige Sammlung diverser Stücke ist auf den zweiten Blick ein liebevolles Werk über eine Stadt, ihre Kultur und ihre Bewohner.
In 36 kurzweiligen und durchaus zeitlosen Geschichten erzählt der Autor von der Stadt Wien und vor allem von den Eigenheiten der Einwohner. Es wird ein Streifzug durch den Prater, das Gänsehäufel und schließlich zum Cafe Hawelka.
Mit seinen Geschichten schafft es der Autor den Leser zum Lachen und zum Schmunzeln zu bringen. Es flucht doch kein Österreicher so schön wie ein Wiener. Wenn man dieses Buch liest hat man wirklich das Gefühl sich inmitten der schönen Hauptstadt zu befinden und die Bürger ein wenig zu beobachten wie sie ihrem Leben nachgehen.
Die Kurzgeschichten sind sehr einfach geschrieben, einzig bei den Stellen die in Mundart geschrieben sind könnte es bei manchen Lesern zu einigen Schwierigkeiten kommen. Trotz alledem würde ich dieses Buch wirklich jedem empfehlen, der einfach Lust auf kurzweilige und gute Unterhaltung hat.
Mein Fazit: Zeitlose Geschichten, die den Leser immer wieder amüsieren.
Wien, hautnah !Prosaminiaturen werden die Kurzgeschichten genannt, mit denen H.C. Artmann dem Leser seine Heimatstadt Wien näher bringt. Es sind humorvolle Geschichten, die Wien und seine Bewohner von einer ganz eigenen Seite zeigen. Der Autor lässt die skurrilen Gestalten, die seine Geschichten bevölkern in Wiener Mundart sprechen, dies ist mitunter sicherlich etwas schwierig zu verstehen, gibt aber auch noch zusätzlich einen Einblick in die Sprache. H. C. Artmann spielt mit Klischees und fängt Alltagsszenen geschickt ein. Besonders schön sind die Zeichnungen von Ironimus, diese lockern den Text immer wieder etwas auf. Empfehlen kann ich dieses kurzweilige Büchlein allen, die sich für Wien interessieren und etwas Besonderes suchen, um sich auf die Stadt einzustimmen. Es ist sicherlich auch ein schönes Geschenk für Wien - Liebhaber.
H.C. Artmann wird zu den bedeutendsten österreichischen Autoren der Nachkriegszeit gezählt. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen für sein literarisches Werk.
Wiener AllerleiDas Buch umfaßt einige Kurzgeschichten aus dem lebhaften Wien. Wien und seine Bewohner sind sehr farbenprächtig und amüsant beschrieben, ob es dabei um eine Burenwurst, ein Wiener Café, einen Untermieter oder einen Geiger geht.
In jeder Kurzgeschichte findet man den wienerischen Dialekt wieder, aber auch ein Nicht-Wiener schafft es, sich sehr schnell an den Dialekt und die flüssige Sprache zu gewöhnen. Man hat sich sehr schnell eingelesen und bekommt so einen Einblick in diverse Ecken Wiens. Es entsteht die Lust sofort dorthin aufzubrechen um sich selber ein Bild zu machen.
Alles in allem eine Sammlung schöner Kurzgeschichten, die außerdem noch mit einigen Illustrationen bereichert sind.
Buntes WienDas Buch mit seinen kurzen Geschichten packt vermutlich auch Nicht-Wiener sofort und gewährt einen herrlich bunten Einblick in Mentalität der Wiener. Man spürt die Stadt förmlich pulsieren. Die wundervoll gezeichneten Episoden sind unglaublich kraftvoll- was anderes kann man von H.C. Artmann nicht erwarten.
Wirklich schön ist das Wienerisch, dessen er sich bediente und das mittlerweile viel zu oft vernachlässigt wird und vielleicht sogar langsam in Vergessenheit gerät. Wirklich rührend auch die Liebeserklärung an das Hawelka und die Wiener Kaffeehauskultur..
Ein Buch, das mit seinem Witz und Charme Wien in allen Facetten sehr gut wieder gibt- die Zeichnungen von Ironimus runden das alles noch herrlich ab. Sehr empfehlenswert!