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Der israelische Geheimdienst kommt dahinter, daß Ägypten die Atombombe entwickelt - eine tödliche Bedrohung für das eigene Land, das zwar selbst solche Waffen herstellen könnte, wenn ihm nicht das Wichtigste fehlte: Uran.
Daraufhin erhält Nat Dickstein, Topagent der Israelis, den Auftrag, ein paar hundert Tonnen Uran zu stehlen, ohne daß jemand diesen einzigartigen Diebstahl bemerkt. Die Chancen, daß ein solcher Coup gelingt, sind fast gleich Null.
Naja, also wirklich ...Über dieses Buch gehen die Meinungen offensichtlich auseinander. Die Story ist sicher nicht schlechter als viele andere und Ken Follet ist ja auch kein schlechter Erzähler. Insofern kann man das Buch lesen, wenn man gerade Langeweile hat. Andererseits ist die Geschichte in vielen Dingen einfach megaunglaubwürdig. Ich weiß gar nicht, wo ich da anfangen soll. Ob es das absolut unprofessionelle Verhalten aller Beteiligten von Mossad und KGB ist, die mit Einzelkämpfertum und unnötiger Informationsverteilung alles tun um zu verlieren, ob es der spontane Besuch beim israelischen Ministerpräsidenten ist, den man mal eben sofort mit einem Wildfremden durchführt, ob es die Bagatellisierung des Atombombenbaus ist oder die aufgesetzte Liebesgeschichte, die vielen unwahrscheinlichen Zufälle und die ausschließlich unsymphatisch dargestellten Personen ... es nimmt kein Ende. Die ganze Sache leckt wie ein Sieb. Nachdem es nun schon Bücher gibt, wo jede Menge Geld und Edelsteine gestohlen werden, mußte es jetzt ein Schiff voll Uran sein :) ... Außerdem verklärt das Buch den Fakt, daß eben nicht die Sowjets den Arabern zur A-Bombe verholfen haben, sondern anders herum Israel 'dazu kam'. In letzter Zeit häufen sich geschichtsfälschende Bücher leider sehr - schlecht für unsere Jugend.
Typisch Follett!!Mit dem Buch "Dreifach" hat Ken Follett wieder einmal gezeigt, daß er ein Meister des Spionageromans ist. Der Roman handelt von der Geschichte des in Israel lebenden jüdischen Briten Nat Dickstein, der nach schrecklichem Aufenthalt in deutschen Konzentrationslagern für den israelischen Geheimdienst Mossad arbeitet. Er erhält den Auftrag, Uran für eine israelische Nuklearwaffe zu stehlen, mit deren Fertigstellung die Israelis den Ägyptern vorauskommen wollen. Dieser Auftrag führt den Einzelkämpfer an zahlreiche Schauplätze seiner Jugend, an denen er alte Bekannte; Freunde wie Feinde oder was man dafür hält, wiedertrifft. Natürlich fehlt auch eine für Folett typische sexuell vertrackte Liebesgeschichte hier nicht. Follett hat mit diesem Roman auf seine Paradedisziplin zurückgegriffen: den Agentenroman. Seine Charaktere sind vielschichtig in ihrer Persönlichkeit, ohne aber zu große Ansprüche an den Leser zu stellen. Perfekte Protagonisten á la James Bond gibt es nicht. Die Lektüre dieses Buches ist ein großes. kurzweiliges Lesevergnügen, für jeden Ken-Follett-Fan ein Muß! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Typischer Follett-RomanDieses Buch fand ich wirklich sehr spannend und unterhaltend. Es handelt von Nat Dickstein, einem jüdischen Briten, der im England der 30er aufwächst, nach dem Krieg dann Geheimdienstler für die Zionisten wird und nun, in den 60ern, die unmögliche Aufgabe lösen muß, eine riesige Menge Uranerz für Israel einzuschmuggeln, ohne daß dies einen internationalen Skandal auslöst. Was mir besonders gut an diesem Buch gefallen hat, ist einmal die ausgeklügelte und sehr realitätsnahe Story, die zudem besonders am Schluß ausgesprochen spannend wird, und zum zweiten, wie er die einzelnen Charaktere entwickelt. Die sind nämlich nicht absolut perfekt, cool und solche "Superhelden" wie in manch anderem Spionage- thriller, sondern haben alle auch ihre Ecken und Kanten, so daß einige Situationen durch bloßes Glück bzw. Pech entschieden werden. Gelungen ist auch die Handlung, die sich zielstrebig auf ein absolut spannendes Ende hinbewegt. Gewürzt wird das ganze dann, wie in wohl jedem Ken-Follett-Roman mit einer kleinen Liebesgeschichte. Wem "Die Nadel" gefallen hat, der wird an diesem Buch auch seinen Spaß haben.
Langweiliger und zum Teil auch unrealistischer RomanBevor ich mit der näheren Beschreibung des Buches anfange, möchte ich gerne sagen, dass ich mich von den Verfasser des Buches Ken Follett leicht hinters Licht geführt fühle,
da der Buchrücken meiner Meinung nach gar nicht das wirkliche Geschehen in dem Buch wiederspiegelt.
Dank dem Buchrücken wird der Leser, der sich für Spionage Angelegenheiten oder für Geschichten, die mit der Physik zu tun haben, regelrecht dazu animiert dieses Buch zu kaufen,
obwohl das Buch meiner Meinung nach überhaupt nichts damit zu tun hat. Hinzu kommt, dass die Geschichte auf den letzten
100-150 Seiten stillzustehen schein, denn die Übergabe des Uran wird dermaßen in die Länge gezogen, so dass der Leser das Gefühl bekommt, jeden Augenblick einzuschlafen.
Zur eigentlichen Geschichte des Buches kann ich leider nicht allzu viel sagen, da ich bereits schon auf den letzten 200
ins Dösen kam.
Jedoch möchte ich Ken Follets Roman „Dreifach" nicht nur Tadeln. Auf den ersten 50-70 Seiten des Buches scheinen die angekündigten Geschehnisse des Buchrückens wirklich einzutreten. Aber bereits nach den folgenden 20 Seiten beginnt das Buch langsam abzuflachen, bis es letztendlich zwischen den Seiten
200-300 den Höhepunkt der Eintönigkeit erreicht.Zum Schluss ist nur noch zu sagen, dass der Roman nur für diejenigen geeignet ist, die reichlich Zeit haben.
Jetzt folgt noch ein gutgemeinter Hinweis: LASST EUCH BLOS NICHT VON DEM BUCHRÜCKEN TÄUSCHEN!!!!!!!!!!!
Ein Volltreffer vom Meister der HochspannungFollett übertrifft sich wieder einmal selbst. Er fesselt den Leser mit einer unglaublichen Geschichte: Den Versuch mehrere hundert Tonnen Uran für Israel zu stehlen, ohne daß der Diebstahl bemerkt wird. Faszinierend ist, daß das Buch zu keinem Zeitpunkt unrealistisch erscheint. Es ist unmöglich, das Buch zur Seite zu legen, denn das Vorhaben ist so gewagt, daß der Leser in jeder Sekunde unter Hochspannung steht. Auch eine mitreißende Liebesgeschichte darf natürlich nicht fehlen. Alles in allem ein phantastisches Buch und ein unbedingtes Muß für jeden Spionage-Fan. Follett überzeugt einmal mehr als Meister des Spionageromans. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)