Bestellen bei Buecher.de! Preis: 24,90 €
Bestellen bei Amazon.de! Gebraucht ab 15,00 €.
Neue Bücher bestellen bei: Buch.de.de, Buch24.de, Bol.de, Libri.de, Thalia.de
Gebrauchte und neue Bücher bestellen bei: AbeBooks.de, Booklooker.de
Eine digitalisierte Neuauflage erscheint im Frühling 2007 / 3-03819-051-9
Crowley Thoth TarotkartenSo, das ist es also, das zweitbeliebteste aller Tarotdecks: die Tarotkarten des berüchtigten Aleister Crowley. (In einem alten Horrorfilm würde jetzt ein Blitz vom Himmel zucken und Donner grollen.) Kaum ein anderer Mann in der Welt der Esoterik hat so einen schlechten Ruf wie Crowley.Sicher ist wohl, daß er ein extremer Gegner des Christentums war, was aber aufgrund seiner Kindheit wohl nicht verwunderlich ist. Eineinhalb Jahre Isolation in einem christlichen Internat als Strafe prägen einen jungen Menschen eben. Aber natürlich hatte er auch negative Seiten. Er galt (zu recht?, zu unrecht?) als Satanist, schwarzer Magier, nahm Drogen und war auch sonst niemand, den man seinen Kindern als Vorbild zeigen würde. Crowley selbst bezeichnete sich als den größten Magier des Jahrhunderts. Gegen Ende seines Lebens hatte Crowley große Geldsorgen, also scheint es mit seinen magischen Kräften doch nicht so weit hergewesen zu sein.
Zum Glück für die Tarotwelt war sein esoterisches Wissen jedoch gewaltig, was man bei den Karten deutlich sieht. Ich habe erlebt, daß Menschen sich scheuen, diese Karten zu benutzen, aus Angst, irgendwie von Ihnen beeinflußt zu werden. A. E. Waite war ein frommer Katholik. Hat irgendjemand Angst, durch die Benutzung der Rider Waite Karten (die Nr. 1 unter den Tarotdecks) katholisch zu werden? Warum sollte man dann durch die Benutzung der Thoth Tarotkarten von Aleister Crowley zum Satanisten werden? Gut, jeder muß für sich entscheiden, ob er die Karten benutzen will, oder nicht.Die Bilder wurden von Lady Frieda Harris nach den Angaben von Crowley gemalt und sie hat ganze Arbeit geleistet. Die Karten sind wunderschön und sehr gehaltvoll, was die Symbolik betrifft. Die relativ einfachen Zeichnungen der Rider Waite Karten kann man auch bei kleinen Karten noch erkennen. So kann man hier auch Karten im Pocketformat nehmen. Bei den aufwendiger gemalten Karten des Crowley Tarots empfehle ich aber größere Karten, weil man sonst einige Details übersehen kann.Die Zahlenkarten der kleinen Arkana sind bei Crowley nicht illustriert wie bei Rider Waite. Allerdings zeigen sie auch nicht einfach das Symbol in der entsprechenden Zahl wie frühere Tarotdecks, z. B. das Marseiller Tarot. Die Crowley Tarotkarten gehen einen Mittelweg. Sie zeigen das Symbol, also Stäbe, Scheiben, Schwerter oder Kelche in der entsprechenden Zahl, aber auf eine Art und Weise, an der man die Bedeutung der Karte ablesen kann. Zusätzlich ist bei den Zahlenkarten noch ein Schlagwort aufgedruckt, welches einem die grobe Richtung der Bedeutung weist.
Besonders gut ist Lady Frieda Harris das bei den Kelchen gelungen. Wenn man z. B. die "Sieben der Kelche" nimmt, sieht man sieben Kelche, aus denen eine giftgrüne Flüssigkeit in sumpfiges Wasser tropft. Das Schlagwort lautet "Verderbnis". Allerdings muß man schon sehr gut sein, wenn man die Bedeutung der Karten ohne Hilfe oder Anleitung selber herausfinden will. Mir gelingt das leider nicht.
Bei den Stäben tue ich mich am Schwersten bei der Deutung, während die Scheiben und Schwerter von der Aussagekraft ungefähr in der Mitte liegen, eher näher an den Kelchen.Es gibt meines Wissens drei Versionen dieser Karten vom Verlag. Pocketformat, Normal und Groß. Hier haben wir es mit den großen Karten zu tun. Die drei Versionen lassen sich leicht am Preis unterscheiden. Pocket am billigsten, Groß natürlich (leider) am teuersten. Wie erwähnt würde ich vom Pocketformat bei Crowley abraten. Früher gab es mal eine Version, in welcher als Bonus zwei zusätzliche Magier enthalten waren. Es handelte sich hier um von Crowley abgelehnte Bilder von Frieda Harris. Leider sind diese Karten nicht mehr enthalten. Für den Preis hätte das eigentlich drin sein sollen. Man bekommt die üblichen 78 Karten, dazu ein Deckblatt und eine Karte mit einem Zitat von Crowley, welches wohl den Kartenstapel von hinten vor Beschädigungen schützen soll.Die Karten der normalen Version werden in einer stabilen Schachtel mit Deckel ausgeliefert. Warum bitteschön bekommt man die teureren großen Karten nur in einer Faltschachtel?
Die Karten sind ca. 9,5 x 14 cm groß, also ein ganzes Stück größer als die normale Version (ca. 7 x 11 cm). Die großen Karten sind natürlich viel schwerer zu mischen und man braucht auch wesentlich mehr Platz beim Legen. Normal bevorzuge ich Karten mittlerer Größe, aber die Details sind bei der großen Version einfach besser zu erkennen. Auch hier muß jeder selber entscheiden.
Die Rückseite ist sehr schön gestaltet. Ein Rautenmuster in matten gold-, braun- und blautönen mit Symbolen darin und darüber ein mehrfarbiges Kreuz.Man kann sagen, daß der einzige Unterschied zwischen der normalen und dieser Version die Größe der Karten ist. Ok, und die Aufbewahrungsmöglichkeit ist bei den großen Karten merkwürdigerweise weniger gut.
Da mir bei der normalen Version die Abbildungen eigentlich schon zu klein sind, besitze ich die Pocketausgabe nicht, kann also darüber leider keine Angaben machen.Auch die beigefügte 48seitige Anleitung profitiert natürlich von der Größe. Die Seiten sind exakt die selben, nur größer gedruckt und daher leichter zu lesen und angenehmer beim Blättern. Aber eigentlich ist das egal, weil die Crowley Karten für Anfänger wesentlich schwerer zu deuten sind als die Rider Waite und selbst bei den Rider Waite genügen die Anleitungen normal nicht. Es ist daher jedem, der diese Karten wirklich benutzen will, zu empfehlen, gleich ein sehr gutes Buch mit zu kaufen."Schön, aber nichtssagend", das war lange meine Meinung über die Karten von Crowley, die bis dahin nur meine Sammlung ergänzt haben (wenn man Tarotdecks sammelt, gehört Crowley auf jeden Fall in die Sammlung hinein). Geändert hat sich das erst mit dem Buch "Der Crowley-Tarot" von Akron / Hajo Banzhaf. Das Buch ist absolut genial und hat mir den Zugang zum Crowley Tarot erst ermöglicht. Zusätzlich wäre dann evtl. noch das Buch "Schlüsselworte zum Crowley-Tarot" von Hajo Banzhaf eine Überlegung wert.
Generell muß man bei den Büchern aufpassen. Da die Rider Waite Karten mit Abstand die Nr. 1 sind, behandeln die meisten Bücher diese Karten. Wenn also das Wort "Crowley" nicht im Titel vorkommt, ist das Buch wahrscheinlich allgemein gehalten, oder für Rider Waite gedacht.Die Karten sind leider nicht so leicht für Anfänger wie Rider Waite, aber in Kombination mit dem bereits erwähnten Buch "Der Crowley-Tarot" meiner Meinung nach trotzdem auch für Einsteiger geeignet (gibt es übrigens auch als Set, aber über die beigelegten Karten kann ich nichts sagen). Beim Format schwanke ich zwischen Normal und Groß. Praktischer sind die normalen, schöner die großen.Kleiner Hinweis zum Schluß: Im Frühjahr 2006 sollen die Karten neu digitalisiert auf den Markt kommen. Es bleibt abzuwarten, ob die neue Version wirklich besser ist.
Das beste Tarot-Deck, das ich kenne!Ich sammle Tarot-Karten-Decks. Das Crowley-Tarot nimmt dabei die Spitzenposition ein! Es ist unschlagbar, wenn man in die Tiefe der Seele blicken will! Ich kann mich der Faszination dieser Bilder nicht entziehen! Wer sich ernsthaft mit dem Tarot beschäftigt, kommt um Crowley nicht herum! Auch wenn es als besonders schwierig gilt: zu mir haben diese Bilder von Anfang an "gesprochen"! Sehr empfehlenswert!
ich finde es klasseIch finde Tarot sehr interesant und spannend, und man kann es jeden Tag benutzen ohne dass es einem langweilig wird.
Die Karten sind sehr schön gestaltet und es wird ausführlich erklärt.