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Philosophiegeschichte einmal anders: Luciano de Crescenzo erzählt, kenntnis- und anekdotenreich, die Geschichte und die Gedanken der Vorsokratiker. Und beweist nebenbei, daß nicht die Philosophie langweilig ist, sondern höchstens die, die darüber schreiben.
Hervorragende Einführung in das ThemaLuciano de Crescenzo gibt durch dieses Buch einen knappen aber ausreichend detaillierten Überblick über die Philosophen des Altertums. Luciano de Crescenzo bezeichnet sich selbst als Übersetzer und genau übersetzen ist das was er auch tut. Chronologisch beginnt dieses Buch zunächst mit Sokrates., einen der wohl bekanntesten Philosophen des Altertums. Nach knapp 45 Seiten Sokrates geht Luciano de Crescenzo auf die Sokratiker ein. Dabei erklärt er verschiedene Ansichten, Denkweisen und Fachbegriffe in einer leicht verständlichen Form. Anschließend geht Luciano de Crescenzo nach einem kurzem Abstecher zu Sciscio und zu Platon. Anschließend beschreibt er unter anderem Aristoteles, die Epikur, die Stoiker und die Skeptiker. Luciano de Crescenzo beschränkt sich nicht nur auf die einzelnen Lebensgeschichten der Philosophen, sondern behandelt auch die Grundsätze und Denkweisen, und wie diese sich von den anderen Philosophen unterscheiden. Auch die Verbindung und die Evolution der Philosophie kommt in seinem Werk klar zum Ausdruck und wird auch dem Anfänger verständlich. Luciano de Crescenzo beschreibt in seinem Buch auch unbekannte Philosophen die er selbst oder Bekannte von Ihm kennengelernt haben. Diese stammen meist aus der relativer Neuzeit. Diese kleinen Abstecher sind zum Teil sehr humorvoll geschrieben, was das Gesamtwerk noch einfacher lesen lässt. Dabei erkennt der Leser, dass Philosophie durchaus nicht verstaubtest ist, sondern dass man auch heutzutage noch aktive Philosophen finden kann, wenn man denn ein wenig mit offenen Augen und Ohren durchs Leben schreitet.Die Schwerpunkte setzt Luciano de Crescenzo allerdings zu Recht auf Sokrates, Platon und Aristoteles. Dabei geht er relativ wertfrei mit den drei großen der griechischen Philosophie um, damit sich der Leser selbst seinen "Liebling" aussuchen kann, wenn er denn überhaupt will. Hat man dieses Buch gelesen, so kann man sich sicher ein gutes Bild über die bekannten Namen und Theorien der griechischen Philosophie machen und entscheiden, womit man sich näher beschäftigen will.Insgesamt ist die "Geschichte der griechischen Philosophie eine hervorragende Einführung in diese Thematik. Leicht zu lesen, übersichtlich und deshalb auf jeden Fall empfehlenswert.
Einfach super!Dem Autor ist es gelungen, auf einfache Weise und mit viel Witz das Leben und Denken der griechischen Philosophen einzufangen. Man erfährt nicht nur was sie dachten, sondern auch viel über ihr Leben und Wirken. Durch diese Verknüpfung und die Übersetzungstechnik (wie De Crescenzo es nennt) wird einem die Entwicklung der verschiedenen philosophischen Richtungen wesentlich klarer. Vor allem toll, wie man erkennen kann, warum eigentlich der ein oder andere Philosoph zu dieser oder jener Erkenntnis bzw. Denkweise kam.Ich kann dieses Buch nur jedem Anfänger, aber dennoch auch versierten, der Philosophie ans Herz legen. Hier versteht jeder, ohne beiliegendes Wörterbuch, das Ansinnen und die Gedanken der griechischen Philosophie, also deren Protagonisten. Man kann selbstverständlich nicht den Anspruch hineinlegen, deshalb keine Originalwerke von ihnen zu lesen, aber es hilft ungemein beim Verständnis und Überblick.Es gibt eigentlich keine negative Kritik hierfür, nur Lob. Besonders schön fand ich auch die Anekdoten von De Crescenzos Begegnungen mit besonderen Menschen, die immer schön passend zu den philosophischen Richtungen sind, auf die sie folgen.Meine Empfehlung: Kaufen, lesen, denken und mehr von diesem Autor wollen :-)
Lesenswert!Ich habe dieses Buch mehr durch Zufall in einem alten Buchladen entdeckt und gleich mitgenommen.
Es hat mich gefesselt vom Anfang bis zum Schluß.
Letztendlich war es bedauerlich, dass es zu Ende ging!
Es ist so schön locker geschrieben, dass es einfach schön zu lesen war. Ich las es hauptsächlich in der Bahn, auf dem Weg zur Arbeit und nach Hause und musste gelegentlich laut lachen!
Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der sich für griechische Philosophen interessiert.