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Die klassisch zu nennende Bibelübersetzung von Hermann Menge zeichnet sich vor allem durch philologische Gründlichkeit, hohe Verständlichkeit, stilistische Geschmeidigkeit sowie treffende Wortwahl aus. Diese Ausgabe ist der unveränderte Nachdruck der letzten von Menge bearbeiteten Textfassung (1932) in moderner Schrift.
Eine klassische BibelübersetzungDiese klassische Bibelausgabe der Deutschen Bibelgesellschaft ist die Neuauflage der letzten Fassung (11. Auflage) von Herman Menge aus dessen Todesjahr 1939. Trotz des Alters der Übersetzung bin ich von dieser Übersetzung schlicht begeistert! Dies ist die ausgereifte Arbeit eines pensionierten Gymnasialdirektors (geb. 1841), klassischen Altphilologen und Herausgebers altsprachlicher Lehr- und Wörterbücher, der in jahrelanger Arbeit das Werk immer wieder verbessert und überarbeitet hat. Man merkt es dem Text einfach an, das Hermann Menge um jedes Wort gerungen hat. Die Sprache wirkt im Vergleich zur Lutherübersetzung frisch, elegant und modern. Dabei hat Menge auch sehr auf eine möglichst genaue Übersetzung geachtet. Diesbezüglich kann dieses Werk durchaus mit der Elberfelder Übersetzung mithalten. An verschiedenen Stellen hat Menge mögliche alternative Übersetzungsmöglichkeiten angegeben. Ergänzungen im Text zum besseren Verständnis sind in Klammern gesetzt. Hervorragende mehrstufig gegliederte Überschriften bieten eine übersichtliche Inhaltsangabe. Als Nachwort ist ein Aufsatz Menges abgedruckt, in dem er bewegend schildert, wie er zur Übersetzung der Heiligen Schrift gekommen ist und dabei zu einem lebendigen Christen wurde. Ich verfüge über verschiedenste Bibelübersetzungen aber die Mengeübersetzung ist, seit ich sie entdeckt habe, mein absoluter Favorit geworden. Wer eine genaue und dabei verständliche Übersetzung sucht, auf die man sich absolut verlassen kann, ist mit Menge sicherlich hervorragend bedient. Mein Rat: Unbedingt testen!
Bis heute unübertroffenDie Sprachsicherheit in einem modernen Gewand mit der gelungenen Synthese zu den Urschriften ist nicht nur das Lebenswerk von Hermann Menge - es ist einmalig in seiner Art im deutschsprachigem Raum.Die Offenheit von Lücken im Verstehen und Dokumentation von anderen Verständnisweisen einzelner Passagen und Ausdrücke zeugt von grosser sprachlichen Kompetenz in den Urschriften, wie im Deutschen. Eine Erschließung der Heiligen Schriften in einer verständlichen Sprache, nahe wie möglich am Urtext, hat keine bei uns benutzten Bibelausgaben so dargebracht, wie dieses Werk Hermann Menges.Die Ausgabe in modernen Schrift erschliesst allen den Zugang, die die alte Schriftform etwas mühsamer lesen. Auf jeden Fall ein Gewinn.
Sehr empfehlenswertAls ich aus persönlichen Gründen begann in der Bibel zu lesen, stolperte ich in der mir zur Verfügung stehenden älteren Einheitsübersetzung oft über mir unverständliche Begriffe, merkwürdige Grammatik - ja - eher unverständliche Wortkombinationen", die eher in der Lage waren, mein gewecktes Interesse am Bibelstudium aus technischen Gründen" erkalten zu lassen, als mich näher an Gott und Christus heran zu bringen. Auf dies Problem angesprochen lächelte mich ein Freund verständnisvoll an - und empfahl mir, mir selbst mal etwas richtig Gutes zu tun" - und doch das viele Geld" für eine Übersetzung von AT und NT durch Hermann Menge auszugeben. Wie der Mensch so ist - Geld ist für (fast) ALLES da - aber für so was???" - denn ich hatte doch eine Bibel... Also wand ich mich eine Zeit lang - doch mein Interesse an einem wirklichen tieferen Bibelverständnis wuchs - während der Frust beim Lesen der vorhandenen Ausgabe aber nicht nachlassen wollte - und siegte schließlich die Wiss- und Verständnisbegier" über den in solchen Fragen oft heilsverhindernden" Geiz - und so gab ich das viele Geld" für noch eine Bibel" dann doch aus. Einige Rezensenten haben hier ja bereits gestanden", dass ihnen - mehr oder weniger schnell - schnell jeder Cent dieser Investition es wert war". Und dem kann ich wirklich nur beipflichten - diese Übersetzung von Hermann Menge ist trotz ihrer Entstehung vor ca. 80 Jahren hochmodern und sehr gut zu verstehen. Sie ist wegen der geringen Auflage im Gegensatz zu manch anderen Übersetzungen zwar relativ teuer - aber sie ist mir dennoch lieb und teuer geworden", so dass ich sie nicht mehr missen möchte!
Nicht umsonst ist die Übersetzung Hermann Menges auch in die schweizerische HEXAPLA übernommen worden, wo er sozusagen gleichberechtigt" neben Luther, Schlachter, Zürcher, Elberfelder und Tur Sinai uns Gottes Wort in einer verständlichen Sprache nahe bringen darf, worauf es im Leben eines Menschen eben WIRKLICH an kommt. Diese Schweizer wissen, was GUT ist!
Ich werde Hermann Menge mal einen dicken Kuss geben - in Ermangelung anderer Werte", die ich ihm abtreten" könnte - so wir uns dereinst mal sehen werden - für die wunderbare Arbeit, die er jahrelang für UNS ALLE in seiner Freizeit geleistet hat - deren materielle Früchte er auf Grund seines vorgerückten Alters nicht mehr auskosten" konnte. Mit seiner Übersetzung begann ich endlich besser zu verstehen, was Gott und Christus uns an reichen und unübertrefflichen Schätzen anbieten - was wir nur in Anspruch zu nehmen brauchen. Sicher - auch die vielen anderen Übersetzer haben ihren Stellenwert und sind sicher ebenfalls brauchbar" - ich kann jedem Bibelstudenten" sowieso nur empfehlen, mehrere Übersetzungen parallel" zu lesen (siehe Hexapla"), um auf diese Weise zu einem tiefen Verständnis dessen zu gelangen, was Gott mir und Ihnen" ins Herz schreiben möchte -- damit es immer präsent bleibt. Und es ist wichtig, sich selbst rechtzeitig" (d.h. nicht trödeln!) immer mal wieder ein wenig Zeit zu gönnen, zu ergründen, was Gott für mich sein kann".
Also - sechs Sterne -- wenn es sie gäbe - und Preis-Leistungs-Sieger" auch noch!
Gott zum Gruß
Nicht schlechtIch habe dzt. mehr als 20 verschieden Übersetzungen der Bibel.
Was mir an dieser Bibel sehr gefällt ist, dass der Author kein Theologe war, sondern ein Gelehrter für die Sprachen: Hebräisch, Griechisch und Latein.Mann erkennt dies immer wieder an vielen Versen in seiner Übersetzung,das er sprachwissenschaftlich an das Werk herangeht.Jedoch empfehle ich immer die Schlachter 2000 stests mit zu anderen Bibeln zu vergleichen, da leider nur diese auf dem "Textus Receptus" beruht und somit sich von allen anderen deutschen Übersetzung sich am meisten unterscheidet, denn so gewinnt man noch mehr beim Bibelforschen.
Sehr empfehlenswert!Ich habe die Menge-Übersetzung in der PC-Version und als ältere Ausgabe, und kann Sie jedem sehr empfehlen.
Mein Eindruck bestätigt das, was von Menge auch anderweitig geschrieben wird: Eine sehr gründliche Arbeit eines Sprachenkenners und gekonnten Anwenders mit wiederholten eigenen Überarbeitungen soweit ihm das noch irgendwie möglich war.
Menges Zeugnis "Wie ich zur Übersetzung der Heiligen Schrift gekommen bin" (in der Bibel enthalten) lässt die enorme Motivation Menges über lange Jahre verstehen.
Hermann Menges Übersetzungsmethode: "So genau wie möglich, dabei aber gut verständlich" und dabei "im Zweifelsfall wortgetreu" gibt meines Erachtens sehr viel Sinn.
Trotz des gewissen Alters der Übersetzung (1939) ist sie sehr gut zu lesen und nur bei wenigen Begriffen für heutiges Sprachverständnis noch zu verbessern. Doch selbst dafür finden sich beigefügte Erklärungen.
Auch die alternativen Übersetzungsmöglichkeiten in Klammern sind sehr sinnvoll und tragen zum Verständnis bei.
Meine Erfahrungen mit der revidierten GuteNachricht-Übersetzung von 1997 sind so, daß ich sie mittlerweile nur im Kombination mit wortgenaueren Übersetzungen wie etwa der Elberfelder verwenden würde. Das kann ich von Menges Übersetzung durchaus nicht sagen. Es ist ein klarer Vorteil und selten, eine Übersetzung zu haben, die sowohl genau als auch leicht zu lesen ist. Wer möchte schon immer zwei Bibeln mit sich herumtragen?
Als ein Beispiel für die Besonderheit der Übersetzung möchte ich etwa Römer 7,25 aufführen. Dieser Vers gibt bei anderen Übersetzungen im Zusammenhang mit den vorherigen Versen oft wenig Sinn, seine Korrektheit wird deshalb in der GN-Bibel sogar in Frage gestellt.
Hinweis:
Ich weise darauf hin, daß in Bibeln neben dem Text enthaltene Stellenverweise, Druckhervorhebungen, Überschriften (Abschnitteinteilungen), Anmerkungen und Anhänge (z.B. Heilsgeschichtlicher Wegweiser bei Menge) auf die Verfasser/Übersetzer und Herausgeber zurückzuführen, und nicht im biblischen Urtext (griech./hebr./aram. Ursprungstext) enthalten sind. Sie können deshalb - auch wenn sie oftmals hilfreich sind - Fehler enthalten, auf falsche (Denk-)Pfade führen, fehlerhafte Lehransichten (Dogmen) stützen oder bestätigen bzw. richtige Textzusammenhänge nicht erst erkennen lassen. Die Bibel (als Gottes eigenes Wort der Wahrheit) legt sich durch ihren Textzusammenhang (Kontext) selbst aus und benötigt keine Hilfsmittel.
Die älteren Ausgaben und die PC-Version enthalten auch die Spätschriften des AT, die auch in der griechischsprachigen Septuaginta/LXX (mittlerweile auf Deutsch erhältlich) enthalten sind und damit Teil der Bibel der ersten Christen waren. Menge hat sie mit übersetzt, in dieser Version sind sie aber nicht enthalten.
Fazit: Selbst die vergleichsweise teuren 45 Euro für diese Übersetzung sind es nach meinem Dafürhalten absolut wert. Würde sich Popularität allein an der Qualität orientieren, so müsste diese Übersetzung mittlerweile eine ganz anderen Bekanntheitsgrad besitzen.
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