K., Silvia

Doch helfen mußte ich mir selbst

Doch helfen mußte ich mir selbst
  • Verlag: Lübbe
  • Erscheinungsdatum: 1994-10
  • Bindung: Taschenbuch
  • Seitenzahl: 251
  • ISBN: 3404613155
  • EAN: 9783404613151
  • Amazon.de Verkaufsrang: 8.929
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Beschreibung von buecher.de

Silvia ist 16, als sie Opfer eines sadistischen Ehepaares wird. 15 Monate lang wird sie gefangengehalten und gequält. Dann gelingt ihr die Flucht, doch ihre Leiden nehmen kein Ende...

Rezensionen von Amazon.de-Kunden
Diese Rezension von B. G. Joseph fanden 24 von 27 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen eine beinahe unglaubliche Geschichte

Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, so ergriffen, oder besser gesagt, schockiert war ich über diesen Tatsachenbericht. Von Kindheit an ist das Leben dieser Frau beinahe ein einziges Schlamassel, teilweise verursacht durch ihre äußerst schwierige Persönlichkeit, teilweise durch ständige Unfälle. Und dann der tragische Höhepunkt der Folterungen durch ein sadistisches Ehepaar. Schlimm auch, dass die Poizei anfangs das alles nicht glaubte. Selbst mußte die Frau nach einem aussagekräftigen Beweis suchen (da kann man wirklich Angst vor der Polizei kriegen). Und als ob das noch nicht genug gewesen wäre - das Martyrium geht noch weiter, mit prügelnden (Ehe)männern und Drogen. Ich habe die Geschichte überhaupt nicht langatmig gefunden. Ebenso wie eine andere Rezensentin finde ich, dass man alles wissen muss, um zu verstehen, warum ein Mensch so handelt, und das resultiert nun mal aus seinem ganzen Leben. Ebenso ist wichtig, zu erfahren, wie es bei der Gerichtsverhandlung abläuft, damit man einen Einblick erhält, wie mit der Klägerin da verfahren wird. Und nicht zuletzt sollte man über die Sensationsgier der Presse erfahren, die das Leben der Frau breittritt und sogar Lügen verbreitet.Mich würde interessieren, wie es der Frau heute geht.

Diese Rezension von Jaqueline B. Andoline fanden 13 von 15 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Unglaublich

Es ist wirklich unglaublich, zu was Menschen auf dieser Welt fähig sind. Silvia K. beschreibt in diesem Buch schonungslos ihr von Peinigungen und zerrütteten Partnerschaften geprägtes Leben. Die Einzelheiten sind wohl nichts für schwache Nerven, jedoch halte ich gerade diese für sehr wichtig, da man sonst nicht alles verstehen würde.Diese Buch ist natürlich nicht für nette Leseabende zwischendurch gedacht. Es rüttelt auf, verstört und öffnet Augen, die eine solche Gesellschaft nicht wahr haben wollten. Schonungslos.

Diese Rezension von roman4148 fanden 13 von 16 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen schreckliche Geschichte und trotzdem ein tolles Buch

Es war eines meiner ersten Schicksalsbücher die ich las. Es ist eine schreckliche Geschichte die genauso gut als vorlage eines Horrorfilmes dienen könnte nur leider ist sie war.

Trotz des guten Buch erfolges, macht es mich heut noch sauer, das die Autorin, die ihre Geschichte erzählte bis heute noch kein richtiges Leben führen kann.

Etwa vor einem Jahr, gab es in der Bildzeitung einen Artikel über sie, wie sie heute lebt. Es ist eine Schande das sie nie wirklich eine möglichkeit bekam glücklich zu sein, noch nicht mal gut an den büchern verdiente um sich wenigstens Finanziell absichern zu können. Das tut mir in der Seele weh.

Diese Rezension von nickisteinkamp fanden 11 von 14 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Schreckliche Geschichte - aber super Buch!!

Ich glaube das war bis jetzt das schrecklichste was ich gelesen habe, zudem ist es trotz dieser grausamen Geschichte total fesselnd!! Es kamen mir an einigen Stellen Tränen in die Augen, weil es furchtbar ist, zu wissen, dass diese Geschichte wirklich passiert ist. Trotz allem muss ich dieses Buch weiterempfehlen, es ist flüssig zu lesen und es fesselt einen trotz allem....

Diese Rezension von nickisteinkamp fanden 10 von 11 Kunden hilfreich:
5 von 5 Sternen Wieviel erträgt ein Mensch?

Beim Kauf dieses Buches war ich der Meinung, das die Gefangenschaft den Höhepunkt des tragischen Lebens von Silvia darstellt, was zum einen auch zutrifft. Doch zum anderen sind die nachfolgenden Jahre ebenso geprägt von Enttäuschungen und Verletzungen, meistens seelischer Natur. Silvia kommt von einer gescheiterten Beziehung in eine andere, zum Schluß landet sie in der Drogensucht. Dieses Buch weckt in einem die Frage, wieviel ein mensch ertragen kann, und man verneigt sich innerlich vor der Kraft, die diese Frau wohl in unermeßlichem Maße zu haben scheint. Es gibt wohl keine Klippe des Lebens, die sie nicht bestiegen hat.

Doch helfen mußte ich mir selbst



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