Ein letztes Mal nimmt der lateinamerikanische Autor Onetti, der 1994 im Alter von 84 Jahren starb, den Leser mit in seine Erzählwelt. Juan Carr, die Hauptfigur des Romans, nimmt eines Tages einen dubiosen Job an. Er läßt sich über den schlammigen Strom, in die Nähe von Santa Maria, schicken. Hier soll er irgendwelche Arbeiten an einem Staudamm beaufsichtigen. Mit den Gringos Tom, Dick und Harry lebt er in einem großen Haus am Fluß, versorgt von der Mestizin Eufrasia. Von deren auffällig hellhäutigen Tochter Elvira fühlt sich Carr angezogen; er bringt ihr Lesen bei, sieht sie heranwachsen. Sie wird es später sein, die sein eintöniges Leben am Fluß nachhaltig erschüttert.