Bestellen bei Buecher.de! Preis: 21,00 €
Bestellen bei Amazon.de! Neu ab 21,00 €, gebraucht ab 3,44 €.
Neue Bücher bestellen bei: Buch.de.de, Buch24.de, Bol.de, Libri.de, Thalia.de
Gebrauchte und neue Bücher bestellen bei: AbeBooks.de, Booklooker.de
Camus irrt sich nicht in seinem Roman. Das Drama sind nicht die, die durch die Hintertür zum Friedhof entwischten -und für die die Angst vor der Pest endlich vorbei war-, sondern die Lebenden, die in ihren stickigen Schlafzimmern Blut schwitzten, ohne der belagerten Stadt entfliehen zu können.
Die nordafrikanische Stadt Oran wird von einer Pest heimgesucht. Camus baut anfangs die Spannung gekonnt auf, kann sie jedoch nicht durchhalten. Vielmehr stehen -- während die Pest so vor sich hintümpelt -- einige Stadtbewohner im Schlaglicht des Nobelpreisträgers Camus. Die Stadt wird hermetisch abgeriegelt und Camus schildert die Reaktionen und Bemühungen der Bürger. Die Epidemie schafft die absolute (?) Gerechtigkeit. "Aber wenigstens sitzen alle im selben Boot" (S.220). Keine(r) kann ihr entkommen. Keine(r) kann aber auch der Bürokratie entkommen. Beide gleichen sich. "Aber es war so, als habe die Pest sich auf ihrem Höhepunkt gemütlich eingerichtet und verrichte nun ihre täglichen Morde mit der Präzision und Regelmäßigkeit eines guten Beamten" (S.267). Die Pest bringt das Wirtschaftsleben zum Erliegen und schafft so die Erwerbslosen, die zu niedrigeren Arbeiten (Organisation der Isolation, Bestattung) eingesetzt werden. Der Fortschritt zu mittelalterlichen Pestepidemien besteht in der Führung von Karteikarten über die Toten (S.199). Camus geißelt mit der Pest alle Ideologien und die Bürokratie. Doch diese Botschaft geht auf Kosten von Spannung, Handlungsdichte und Detailtreue. So schreibt er z.B. von einer kleinen Stadt (S.82), mit zweihunderttausend Einwohnern (S.90), die später, nach all den Toten, auf "einige hundertausend Menschen" (S.213) zunimmt. Lesenwert, doch keineswegs so mitreißend, wie ich es mir vorstellte. Herbert Huber
Der 1947 erschienene Klassiker „Die Pest“ schildert die Agonie der Stadt Oran. Im zeitgenössischen Kontext kann man die Pest als Metapher für den Nationalsozialismus, etwas weiter gefasst als Sinnbild für Unmenschlichkeit und Schrecken sehen. Mit seinem allegorischen Charakter schildert der Roman nüchtern, im chronikartigen Bericht den Verlauf der Seuche: ihre „Gerechtigkeit“, ihr Arbeiten, das einer „endlosen Tretmühle“ gleicht, und das gänzliche Fehlen von Helden und glänzenden Taten. Ulrich Matthes’ Stimme kommt dem lakonisch-berichtenden Stil sehr entgegen. Sie vermittelt die Alarmstimmung, die Gleichgültigkeit, schließlich die Sehnsucht nach Freiheit, die Hoffnung; gleichzeitig lotet sie perfekt die vielen philosophischen Fragestellungen aus. Matthes ist einer der gefragtesten Bühnen- (Berliner Schaubühne und Münchner Kammerspiele) und Filmschauspieler (z. B. in Tom Tykwers „Winterschläfer“). Mittlerweile hat er sich auch als Sprecher von Hörbüchern einen Namen gemacht. Im Mittelpunkt des Geschehens steht der Arzt Bernard Rieux: Schon zu Beginn, als noch niemand in der Stadt auch nur an die Pest denkt, steht seine Diagnose fest: Den dahingerafften Ratten werden die Menschen folgen! Doch bis die Behörden endlich in die Gänge kommen, vergeht kostbare Zeit. Unermüdlich versucht Rieux zu retten. Um den Arzt gruppieren sich der zufällig in der Stadt weilende Journalist Rambert, der anfangs zu seiner Geliebten nach Paris fliehen will, dann aber bleibt, der Jesuitenpater Paneloux und Tarrou. Auch sie setzen alles daran, Menschen zu retten. Dramatischer Höhepunkt der tödlichen Entwicklung ist das sinnlose Sterben eines kleinen Jungen. Sinnlos und absurd ist auch das Sterben des Paters, des Freundes Tarrou und der Ehefrau des Arztes. Kurz vor Ausbruch der Pest war sie in ein Sanatorium außerhalb der Stadt gegangen. Am Ende gibt sich der Verfasser der Chronik als der Arzt Rieux zu erkennen, für den die Pest eine endlose Niederlage war und ist. Denn „der Pestbazillus stirbt niemals aus oder verschwindet ...“ Albert Camus, 1913 in Mondovi/Algerien geboren und 1960 bei einem Autounfall ums Leben gekommen, zählt zu den bedeutendsten Existentialisten mit ausgeprägt moralisch-philosophischem Ansatz. Sein Buch „Mensch in der Revolte“ (1951) besiegelte den Bruch mit Jean Paul Sartre. 1957 erhielt Camus den Nobelpreis für Literatur (Auszüge aus seiner Dankesrede sind im Booklet zu lesen). Weitere Werke: „Der Fremde“ (1940), „Der Mythos des Sisyphos“ (1942), „Die Pest“ (1947), „Der Fall“ (1956). Lesung, Spieldauer: ca. 191 Minuten, 3 CDs. Mit Booklet. -- culture.text
Erst auf den zweiten Blick fünf SterneIch habe dieses Buch gehasst, weil mein Französischleistungskurslehrer uns damals damit sehr gequält hat.
Deshalb ist es zunächst in schlechter Erinnerung geblieben, was aber nichts mit der Qualität des Buches zu tun hatte.
Als ich nach dem Tsunami drei Tage mit Touristen auf einer kleinen Insel im Indischen Ozean abgeriegelt von der Außenwelt ausharren musste,
da kamen mir die Zeilen Camus nach zwanzig Jahren wieder ins Gedächtnis.
Genau das, was ich live erleben konnte, hat er meisterhaft beschrieben. Ich las das Buch erneut und stellte fest, dass ich es mit ganz anderen Augen betrachtete als damals.
Dieses Buch von Camus erfordert eine gewisse menschliche Reife, um es ganz zu verstehen und würdigen zu können.
Für mich eindeutig fünf Sterne, doch ich kann andere Beurteilungen sehr gut verstehen
Was taugen Lebensanschauungen in Extremsituationen?Das Buch:
"Was taugen Lebensanschauungen?" das ist die Frage, die der Existentialismus seit jeher beantworten will. Die Tauglichkeit einer Lebensanschauung kann nur in der Extremsituation erforscht werden, ist das entscheidende Postulat dieser Denkrichtung. Und wie könnte man das besser schildern, als in einer Situation in der jeder Einzelne um sein Leben fürchten muss. Viele Romane und Filme wurden nach Camus' Werk über Pest und Seuchen gemacht, aber keiner kommt an diese Schilderung heran, denn Camus schreibt keinen Thriller (wie z.B. in "Outbreak" dargestellt), sondern er beschreibt Menschen in dieser Grenzerfahrung. Er kümmert sich nicht um die Folgen der Pest oder gar detaillierte Schilderungen des Schreckens, sondern er bemüht sich den einzelnen Menschen und seine Reaktion auf das Erlebte zu zeichnen.Die Handlung als solche ist schnell erzählt. Es geht um die Stadt Oran in Nordafrika wo eines Tages die Ratten sterben und bald darauf die Menschen einen schnellen aber schrecklichen Tod erleiden. Sehr bald ist klar, dass es sich um die Pest handelt und die Stadt wird abgeriegelt. Keiner darf raus und keiner will rein. Wie gehen nun die einzelnen Menschen mit dieser Situation um? Eine wunderbar einfühlsame und mitreißende Charakterstudie kann beginnen.Sprachlich ist Camus' Werk natürlich herausragend, den Nobelpreis hat er nicht bloß für seine Themen bekommen. Stilistisch hätte er das Thema des Buches eigentlich nicht besser umsetzen können. Die Erzählung als solches ist vergleichsweise unspektakulär strukturiert und stellt im Großen und Ganzen eine geradlinige Zeitlinie dar. Die Figuren sind sehr interessant und glaubwürdig gezeichnet - und ihre Darstellung ist es auch, die dem Werk seinen speziellen Charakter gibt. Das Aufeinanderprallen des hilflosen christlichen Paters und des ebenso hilflosen agnostischen Arztes kulminiert in der Aussage, dass es besser für Gott wäre, er würde nicht existieren. Denn dann würden sich die Menschen darum kümmern anderen zu helfen, statt ihre Zeit in der Kirche zu vergeuden. Aber Camus zieht auch entscheidenden Schluss aus dem Atheismus: Wenn der Tod das absolute Ende darstellt, dann stellt der Kampf gegen diese Geißel den Sinn des Lebens dar. Eine Aufgabe an der man nur scheitern kann, an der man aber dennoch nicht verzweifeln muss.Das Hörbuch:
Das Hörbuch ist perfekt gestaltet. Die Lesung von Ulrich Matthes könnte besser nicht vorgetragen werden, und dennoch bleibt ein Wermutstropfen. Diesen Roman muss man auch selbst lesen, denn zu oft schweifen die Gedanken ab. Liest man selbst, so hebt man die Augen vom Buch ab und folgt den Gedanken. Hört man Ulrich Matthes zu so stoppt man die CD eben nicht so ohne weiteres. Das ist allerdings keine Schwäche der Produktion, die wirklich hervorragend ist, sondern eine Schwäche des Mediums.Fazit:
Die Pest ist ein philosophisch hochinteressantes Werk, es untersucht Lebensanschauungen und kulminiert in der Aussage, dass der Sinn des Lebens nur sein kann, gegen den Tod zu kämpfen - dies allerdings sei ein aussichtsloser Kampf. Und dennoch verzweifelt Camus daran nicht. Das Buch ist hochgradig lesenswert und daher eine uneingeschränkte Empfehlung. Das Hörbuch ist herausragend produziert, kann aber dennoch das Lesen des Buches nicht ersetzen. Dennoch hat es eine Existenzberechtigung, denn "Die Pest" liest man öfters als einmal und dann ist dieses Hörbuch eine wunderbare Alternative.
Leben und Verhalten von Menschen in einer AusnahmesituationIn Oran, einer Stadt an der algerischen Küste, die jeder anderen mitteleuropäischen Stadt entspricht, bricht die Pest aus und über die gesamte Stadt wird Quarantäne verhängt. Jedem Bewohner, der sich zu diesem Zeitpunkt innerhalb der Stadtmauern befindet, wird dadurch für die folgenden Monate die Möglichkeit genommen, diese zu verlassen und zu fliehen. Albert Camus schildert in seinem Roman „Die Pest" die verschiedenen Verhaltensweisen der Menschen in einer Ausnahmesituation wie dieser. Die Hauptperson etwa, Dr. Rieux, stürzt sich in die Arbeit und versucht mit allen in seinen Möglichkeiten stehenden Mitteln die Pest einzudämmen und den Betroffenen zu helfen. Bei dieser Arbeit begegnen ihm die verschiedensten Charaktere, wie ein in der Zeit vor der Quarantäne verzweifelter Mann , der nach einigen zwielichtigen Unternehmungen die Justiz fürchtet und einen Selbstmordversuch unternimmt. In der Pestzeit jedoch lebt dieser Mann auf und entwickelt auch neue Lebensfreude, da die Polizei aufgehört hat, sich um „kleine" Verbrecher wie ihn zu kümmern. Ein weiteres Beispiel für unterschiedliche Reaktionen auf ein und das selbe Ereignis ist auch Rambert, ein Journalist, der nur zufällig in Oran weilt, als die Stadttore geschlossen werden und der mit allen Mitteln versucht, zu entfliehen, da er sich von der Pest nicht betroffen fühlt. Er fühlt sich in keinster Weise mit den eingeschlossenen Menschen verbunden, da er nicht dort lebt und nur zufällig davon mithineingezogen wird. Darum sieht er nicht ein, dass auch er die Stadt nicht verlassen darf. Was seine Situation noch verschärft ist die Tatsache, dass er, noch frisch verliebt, von seiner Freundin getrennt ist und fürchtet, dass durch seine erzwungene Isolierung die Beziehung zerbricht. Eine wichtige Person, die das Leben in Oran in dieser Extremsituation entscheidend prägt, ist der Priester Paneloux, der zu Beginn der Pest noch die Überzeugung hat, dass die Pest eine Geisel Gottes und eine Art Kollektivstrafe für die Bürger Orans ist, da sie sich nicht an die Gebote Gottes hielten. Erst im Laufe der Zeit, nachdem er ein Kind beim Sterben beobachten mußte, beginnt auch er seine Meinung etwas zu ändern und glaubt nicht mehr sosehr an die Kollektivstrafe, vertritt aber immer noch die Meinung, dass man die Pest als von Gott geschickt einfach akzeptieren muß, denn wenn man an Gott glaubt, muß man bedingungslos an ihn glauben und sein Handeln annehmen, selbst wenn dies bedeutet, dass man den Tod eines unschuldigen Kindes akzeptieren muß. Das Leben in Oran wird, wie bereits beschrieben, vollkommen aus der gewohnten Bahn geworfen, Liebende, Eltern und Kinder werden durch die Quarantäne voneinander getrennt und der stets allgegenwärtige Tod läßt die Menschen nicht mehr ihr „normales" Leben verfolgen. So wechseln sich innerhalb der Bevölkerung Phasen der Resignation mit Phasen des überschäumenden Lebensdranges ab, in der sie versuchen in den verschiedensten Vergnügungen ihre Angst und Verzweiflung zu vergessen. Erst nach mehreren Monaten beginnt die Pest wieder abzuklingen und die Menschen, obwohl jeder Familienmitglieder und Freunde verloren hat, nehmen wieder ihr altgewohntes Leben auf. Doch es gibt auch einige Bürger, unter ihnen Rieux, denen dies nicht mehr möglich ist, da sie erkannten, wie vergänglich das meiste von dem, das wir täglich anstreben, wie Geld, Macht oder auch Liebe, ist, denn in einer Ausnahmesituation wie der Pest, verliert dies alles an Wichtigkeit. In Albert Camus existentialistischen Roman „Die Pest" steht weniger die Handlung im Vordergrund als die Fragen, mit denen sich der Leser konfrontiert sieht; Kann man an einen Gott glauben, der die Pest und das damit verbundene Leid zulässt? Oder auch, wie ein Charakter des Buches es ausdrückt „Kann man ein Heiliger ohne Gott sein, [...]?" Neben den religiösen Fragen mußte ich mich persönlich auch noch einer anderen stellte; Wie würde ich in einer ähnlichen Situation reagieren? Welche Bedeutung haben die Dinge wirklich, die ich so furchtbar wichtig nehme? Genau die Suche nach Antworten spiegelt die Ideen des Existentialismus wider und läßt, mich jedenfalls, vor allem über die Sinnhaftigkeit meines Lebens und meines Verhaltens nachdenken und schreit förmlich danach, auch einiges zu ändern, was jedoch auch viel Mut verlangt. Genau diesen Mut beweisen aber all jene in dem Buch, die Paneloux widersprechen und die Schuld für die Pest nicht bei sich oder bei Gott suchen, sondern die Situation als solche annehmen und versuchen, im Rahmen der Situation „das Beste" zu machen, wie Rieux etwa, der seine Energie nicht darauf verschwendet, mit der Situation zu hadern, sondern den anderen hilft.„Die Pest" ist kein Buch, das man in einem liest und dann weglegt, bei dem es reicht den Inhalt zu kennen, sondern Camus zwingt einen, durch kurze, aber wichtige Dialoge genau hinzusehen und durch extreme Charaktere wie Paneloux sich selbst genauer mit der Thematik zu beschäftigen. Meiner Meinung nach ist dies ein Buch, das man mehr als nur einmal lesen kann, da man immer wieder Neues darin findet und man sicherlich auch, durch wechselnde Lebensumstände, seine Einstellung zu gewissen Dingen ändert.
Menschen am AbgrundWenn die Menschen am Abgrund stehen, dann sieht es wohl so aus, wie Camus es in 'Die Pest' beschrieben hat.
Anfangs ist es noch sehr spannend, was als nächstes passiert, aber dann wird immer mehr klar, dass es die Pest ist und dass ihr so gut wie keiner entkommen kann.
Es wird hier keine Pandemie beschrieben, sondern eine eingegrenzte lokale Epidemie. Nicht die Menschheit steht am Abgrund, sondern einzelnen Schicksale.
Was in den großen Filmen in denen ein 'Outbreak' bevorsteht untergeht und alles daran gesetzt wird dies zu verhindern und alle eigentlich auch von den Hauptcharakteren, beschreibt Camus die Wirklichkeit.
Die Pest fordert Menschenopfer. Aber dabei gelingt es Camus viele kleine Einzelschicksale miteinander zu verweben. Der Erzähler, der gleichzeitig auch der Arzt und damit der Hauptcharakter, aber kein Ich-Erzähler ist, sieht sich der anmutenden Allmacht der Pest gegenüber und die Willkür mit der sie zuschlägt. Denn er ist einer, der von ihr verschont bleibt, obwohl er die erste Ratte entdeckt.
Dieses Hörbuch/Buch ist auf jeden Fall fünf Sterne wert und es lohnt sich 'Die Pest' zu kennen.
Gruselig und unheimlichNachdem ich die ersten dreissig bis vierzig Seiten dieses Romans gelesen habe, habe ich von Ratten getraeumt. Camus versteht es, Stimmungen zu zeichnen. Der Anfang des Buches ist unheimlich, man merkt, dass Gefahr aufzieht und wundert sich, warum sonst niemand es merkt, warum keine Vorsorgen getroffen werden. Jedes Rascheln im Raum, in dem man dieses Buch liest, laesst einen zusammenzucken und an Ratten denken, den man (oder zumindest ich) ist so in diesem Buch gefangen, dass man seine Umwelt vergisst. Diese Stimmung zieht sich das ganze Buch hindurch, Camus ist ein meisterhafter Erzaehler. Ich kann jedem, der fit in Franzoesich ist, nur empfehlen, dieses Buch in Franzoesisch zu lesen, denn Uebersetzungen verlieren erfahrungsgemaes doch immer einiges an Qualitaet (vor allem sprachlicher). "Die Pest" ist auch als Charakterstudie des Menschen faszienierend. Wie verschiedene Menschen mit der "Krankheit", welcher Art auch immer sie sei, umgehen und ihr begegnen. Diese Buch ist keine Minute lang langweilig: im Gegenteil, auch wenn gegen Ende des Buches die Beschreibungen immer ausfuerhlicher und die Zeitspannen kuerzer werden, so empfindet man es waehrend des Lesens nicht. man wird immer mehr in die Befuerchtungen, Gedanken, Angst und Panik hineingezogen. Das Ende kommt dann recht schnell, man fuehlt sich zwar halbwegs erleichtert, aber behaelt doch im Hinterkopf, dass irgendetwas zurueckgeblieben ist. Das Buch ist von sehr hoher sprachlicher und inhaltlicher Qualitaet, ich kann es jedem ans Herz legen, der ein faszinierend unheimliches Buch ueber das menschlicher Verhalten in einer isolierten Situation lesen moechte (man braucht dazu auch kein grosses Wissen ueber Camus und den Existentialismus, denn dieses Buch ist unabhaengig von philosophischen Stroemungen ein tolles Buch!) (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Brockhaus-1911: Pest-Pilis-Solt-Kleinkumanien · Sibirische Pest · Pest · Pest [2]
Herder-1854: Camus · Pest
Meyers-1905: Camus · Pest [3] · Pest [2] · Uj-Pest · Sibirische Pest · Pest [1] · Kis-Pest · Amerikanische Pest · Neu-Pest · Klein-Pest
Pierer-1857: Camus [2] · Camus [1] · Le Camus · Pest · Orientalische Pest · Amerikanische Pest