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Die Tür nicht zumachen, sondern offen halten für das kleine Glück.' Mirjam Pressler
Wenn das Glück kommt, muss man ihm einen Stuhl hinstellen, davon ist die 12-jährige Halinka ganz fest überzeugt. Allerdings hat sie in ihrem Leben bislang noch nicht allzu oft die Bekanntschaft des Glücks gemacht, geschweige denn, dass es bei ihr geblieben wäre. Halinka lebt in einem Kinderheim und kennt sich ganz gut aus mit den Tricks und Kniffen, mit denen man in solchen Institutionen am besten zurechtkommt, denn es ist nicht ihre erste Heimerfahrung. Am schönsten sind die Sonntage, wenn sie Tante Lou besuchen darf, die Schwester ihrer Mutter. Da Tante Lou aber nicht verheiratet ist und bis vor kurzem auch noch keinen festen Arbeitsplatz hatte, darf sie Halinka leider nicht adoptieren. Ganz versteckt und zwischen den Zeilen erfährt der aufmerksame Leser, warum Halinka nicht mehr bei ihrer Mutter lebt. Gerne spricht sie darüber nicht. Nur ihrer neuen Freundin Rena erzählt sie manchmal abends, wenn sich die beiden Mädchen davonschleichen, um vor dem Einschlafen noch ein bisschen zu quatschen, eine Geschichte aus ihrem früheren Leben. Mirjam Pressler hat in ihrem Jugendbuch Wenn das Glück kommt, muss man ihm einen Stuhl hinstellen in kurzen, knappen Sätzen die Geschichte der polnischen Jüdin Halinka aufgeschrieben. Vor allem der Stil des Buches passt sehr gut zu dem Charakter des stillen, in sich gekehrten Mädchens, das schon eine ganze Menge an herber Lebenserfahrung bis zum Jahre 1952 einstecken musste und nur noch selten aus dem selbstgezimmerten Schneckenhaus auftaucht. Mirjam Pressler ist eine Autorin, die bei Jugendlichen ganz genau hinhört und Zwischentöne erfasst, die oft bei der ersten Lektüre gar nicht alle bemerkt werden. Wie es Halinka trotz aller Widernisse doch noch schafft, das Glück bei sich zu behalten, das ist eine ergreifende Geschichte. --Manuela Haselberger
Mein Lieblingsbuchsuper Buch- Mich hat die Geschichte sehr berührt.
Es ist sehr spannent geschrieben und man vertieft sich so sehr in das Buch, dass man es nicht mehr aus der Hand legen möchte!!
Es ist ein tolles Geschenk, für Kinder ab 11 Jahren.
Einfühlsame und offene KindheitsgeschichteSehr einfühlsam und offen lässt Mirjam Pressler die kleine Halinka aus ihrem Leben im Heim erzählen. Das introvertierte Mädchen sehnt sich nach Liebe und Zuwendung, weiß aber auch, dass ein offener Umgang mit Gefühlen die Gefahr birgt, enttäuscht zu werden. Deshalb ist Halinka in der Auswahl ihrer Freundinnen und Bezugspersonen so vorsichtig, dass sie sich nicht selten verlassen fühlt. Zunächst gesteht sie sich nur ihre Gefühle zu Tante Lou , die sie viel zu selten sieht. Doch schon bald keimen Hoffnungen in ihr auf und sie wagt es, zu ihren Emotionen zu stehen...
Schön, traurig, spannend!"Wenn das Glück kommt muss man ihm einen Stuhl hinstellen" oder "Lieber einen Armen zum Freund als einen Reichen zum Feind" - diese und viele andere Lebensweisheiten findet man in dem schönen Buch von Mirjam Pressler. Wie ist es in einem Kinderheim leben zu müssen? Getrennt von der Person die man am meisten liebt. Halinka weiß wie das ist und die Autorin dieses Buches weiß, wie man Halinkas Gedanken auf wunderschöne Weise festhält. Das Buch ist aber nicht nur wunderschön, sondern auch spannend und traurig. Man ist gefesselt von der ersten bis zur letzten Seite und wünscht sich am Ende dieser 179 Seiten auch so eine Freundschaft erleben zu können wie Halinka und Rena.
Nicht BegeisterndIch habe dieses Buch gelesen in der 7. Klasse als Schullektüre und konnte mich bis heute beim Besten Willen nicht dafür begeistern.
Dieser Jugendroman nervt schon durch seinen Titel,der wahrscheinlich naiv-süß wirken soll,und kindisch wirkt.
Ich meine diese episodenhaften Erzählungen sind Franzgeschichten für 10-12 Jährige mit ernstem Hintergrund(Die Hauptfigur wohnt im Heim und hat Lungentuberkulose).
Die Hauptpersonen wirken ganz nett und die Geschichtchen sind auch recht lustig,aber ein richtig gutes Buch,was man durchschmökert,ist es nicht.Vielleicht ist es für Mädchen reizvoller,sich in die Hauptcharaktere einzufühlen,aber ich würde dieses Buch niemandem über 14 Jahren empfehlen.
genialer Jugenroman von einer genialen AutorinDieses Buch ist wirklich absolut Klasse! Es ist sehr lustig geschrieben und gerade als Jugendlicher kann man mit dem Buch wiklich sehr viel anfangen, da es von Situationen erzählt, die man in diesem Alter oft selbst miterlebt. Und es ist auch sehr interesant wie Halinka diese Situationen immer wieder meistert und das Glück letztendlich doch noch für sich gewinnt. Also, sehr empfehlenswert!!
Adelung-1793: Hinstellen · Stuhl, der · Glück, das
Brockhaus-1809: Christoph von Gluck
Brockhaus-1911: Kurulischer Stuhl · Meister vom Stuhl · Heiliger Stuhl · Stuhl · Päpstlicher Stuhl · Gluck · Glück
DamenConvLex-1834: Gluck, Christoph, Ritter von
Herder-1854: Parapontischer Stuhl · Stuhl · Gluck · Glück
Kirchner-Michaelis-1907: Glück / Glückseligkeit
Lueger-1904: Schienenstoß, -stuhl
Meyers-1905: Päpstlicher Stuhl · Kurūlischer Stuhl · Meister vom Stuhl · Stuhl [3] · Stuhl [2] · Stuhl [1] · Glück auf! · Gluck · Glück [2] · Glück [1]
Pagel-1901: Gluck, Themistokles
Pataky-1898: Glück, Walli · Glück, Elisabeth
Pierer-1857: Meister vom Stuhl · Koszder Stuhl · Großschenker Stuhl · Aranyoser Stuhl · Stuhl · Parapontischer Stuhl · Glück auf! · Gluck · Glück [2] · Glück [1]