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Ausgangspunkt des mit mehreren Literaturpreisen ausgezeichneten Buches ist das Warschauer Ghetto, 1943. Der elfjährige Alex kann entfliehen und sich in einer Ruine verstecken ...
Hungern, Weinen, Überleben"Ich hörte nicht zu. Ich sah immer nur Vater, wie er am Tor stand, und den Deutschen, der ihn ins Gesicht schlug. Und ich dachte an die Pistole in Baruchs Tasche. Da erhielt ich plötzlich einen Stoß - Baruchs Zeichen. Ich rannte so schnell ich konnte."
Derjenige, der da rennt, ist der elfjährige Alex. Er flieht bei der Deportotation der Juden aus dem Warschauer Ghetto vor der SS und kann sich in eine Hausruine retten, die seine Insel wird. Um diese Insel tobt der Sturm der Geschichte, die Judenverfolgung, der Aufstand im Ghetto, der Krieg.
Orlev hat mit seinem mit mehreren Preisen ausgezeichneten Buch ein bedrückendes Bild einer Jugend im Krieg geschaffen. Doch manchmal schimmert selbst in solch schlimmen Zeiten ein kleiner Sonnenschein durch den schwarzen, bedeckten Himmel.
Für angehende Jugendliche, die sich noch nicht mit dem Thema des Holocaust befasst haben oder ihr Wissen vertiefen möchten, ist dieses Werk wirklich sehr zu empfehlen. Und es macht sogar auch noch Spaß, das Buch zu lesen.
Die insel in der Vogelstraße-ein toller Jugendromandie insel in der vogelstraße wurde von iri orlev geschrieben
und handelt von dem überleben eines jüdischen jungen in der NS-Zeit.
Das Buch ist erstmals 1981 in dem Verlag ´´peter Publishing´´ in Jerusalem erschienen. die deutsche Erstausgabe erschien 1986 im Berliener ´´Elefanten Press Verlag´´ und wurde 2005 erneut vom ´´Ravensburger Buchverlag´´ gedruckt. Es hat 190 Seiten und kostet in der limitierten Sonderausgabe 4€.Wir schreiben das Jahr 1943.
Der jüdische Junge Alex wohnt zusammen mit seinem vater und einer weißen Maus in einem Polnischen Getto.
Keiner weiß, was mit seiner Mutter passiert ist.
sie wollte eine Freundin besuchen, und kam nie wieder...
Als die Deutschen kommen um sie in eines der schrecklichen Konzentrationslager zu bringen, kann Alex in iene Ruine flüchten.
Die Ruine wird seine ´´Insel in der Vogelstraße´´.
Er hatte mit seinem Vater vereinbart,dass er dort auf ihn warten sollte... aber kommt der auch???
Bei dem nakten Versuch zu überleben, erlebt alex viele schöne, aber auch unangenehme und schreckliche Ding, wie die Zuneigung zu einem Mädchen, aber auch einen Mord, der dennoch so beschrieben wird, dass er nicht Brutal ist und keine Alpträume hervorruft!Die Insel in der Vogelstraße ist ein leicht verständliches und lehrreicher Jugendroman der für Leser von 10 bis 14 Jahren am empfehlenswertesten ist.
In dem roman erfährt man viel über die NS-Zeit, der Roman ist jedoch nicht langweilig zu Lesen wie ein Lexikon, sondern spannend, und leider auch etwas traurig, aber ein solches Thema kann mann nicht fröhlich, oder gar lustig darstellen, denn es ist ein sehr ernstes Thema.
´´Die Insel in der Vogelstraße gewann zahlreiche Preise wie den Literaturpreis der Stadt der Stadt Haifi, den Andersen-Preis den Preis der Jüdischen Bibliotheken und stand für den Deutschen Literaturpreis auf der Auswahlliste.
Ich persöhnlich finde, es ist ein leicht verständlich, und empfehlenswerter Roman, der, wenn man sich über die NS-Zeit informieren möchte, auf jedenfall eine gute Alternative zum Sachbuch ist- auch wenn man über 13 Jahre alt ist!
Die Überlebensgeschichte eines 11-Jährigen im Warschauer GhettoAlex ist 11 Jahre als er nach seiner Mutter auch noch den Vater verliert, der von den Nazis aus dem Warschauer Ghetto deportiert wird. Alex versteckt sich in einer alten Hausruine und wartet dort, gemäß Anweisung seines Vaters, auf dessen Rückkehr. Monatelang harrt der Junge dort aus, und löst eine stattliche Anzahl von Problemen: Er muß an Essen gelangen, seine Spuren verwischen, den Nazis ausweichen, ungesehen das Ghetto verlassen, um zu einem Arzt auf der polnischen Seite zu gelangen. Er muß sich einmal sogar aus der direkten Gegenüberstellung mit einem SS-Mann retten und noch vieles andere bewältigen. All das gelingt ihm, und ich hielt es zunächst für schier unmöglich, daß ein Kind, ja ein Mensch überhaupt, im Warschauer Ghetto so viel Glück haben konnte. Daher war ich zunächst geneigt, dem sehr gut geschriebenen Werk die Bestbewertung vorzuenthalten. Rechtzeitig fiel mir dann aber noch ein Eintrag auf den ersten Seiten des Buches ins Auge. Dort heißt es über den Autor, Uri Orlev, daß er selbst "wie durch ein Wunder" den Vernichtungsfeldzug der Nazis gegen die Juden im Warschauer Ghetto überlebt hat. Daher denke ich, daß der Junge Uri kein geringeres Wunder erlebt hat, als der Junge Alex in dieser Geschichte, und daß er wohl manche Episode aus seinem eigenen schweren Erleben in die Geschichte eingebaut hat.
Möge dem Autor durch seine wichtige schriftstellerische Arbeit noch sehr viel Heilung zuteil werden. Das wünsche ich mir von Herzen für Uri Orlev.
Das Warten auf Alex' Vater"Die Insel in der Vogelstraße" handelt von einem jüdischen Jungen, dem nur noch sein Vater geblieben ist.
1943: Alex lebt mit seinem Vater in einem Ghetto in Polen. Eines Tages wird die Seilfabrik, in der Alex' Vater arbeitet, deportiert. Alex und noch andere Kinder haben sich in der Werkstatt versteckt. Alle Personen werden in 2 Gruppen unterteilt. Beim Abmarsch gibt Baruch(ein guter Freund von Alex' Vater) ihm das Zeichen: Alex rennt zum Haus(vielmehr eine Ruine) Nummer 78 und versteckt sich dort. Mit Pistole, Wasser, Brot und einer Taschenlampe beginnt für ihn das Warten in der Ruine.
Während des Wartens auf seinen Vater, richtet er sich häuslich ein, wechselt ab und zu zur polnischen Seite und lernt viele nette Menschen kennen, die ihn ein Stück auf seinem Weg begleiten.Die Handlung ist sehr spannend erzählt und lädt zum Mitfiebern auf die Rückkehr des Vaters ein.
Ich kann das Buch ab 13 Jahren empfehlen, allerdings kann man es auch schon früher lesen(wie ich mit 12), wenn man sich für das Thema interessiert. Vorwissen braucht man nicht umbedingt, da es auch einige Worterklärungen gibt.
Spannendes InsellebenDas Buch ist sehr interessant und spannend. Am Anfang ist es in einzelnen Kapitel langweilig, doch in nach folgenden Kapiteln wird mehr Spannung aufgebaut und man will, eher gesagt man muss, weiter lesen.
Ohne Hintergrundwissen ist dieses Buch nicht zu empfehlen außer man beschäftigt sich auch so mit dem 2. Weltkrieg und der Judenverschleppung in der Schule oder privat. Jeder könnte sich in die Lage von einem Elf-Jährigen versetzten, doch nur mit einem gewissen Alter kann man dies auch realitätsnah sehen. Ich würde das Buch ab Klasse 8. oder 9. empfehlen oder ab 14 Jahren,vorher ist es nicht passend.
Für den Freizeitbedarf ist es nur zu empfehlen, wenn nicht der Drang nach Aktion im Vordergrund steht, sondern der Einblick in die grausame Zeit in Deutschland und deren Folgen. Im ganzen ist das Buch nur weiter zu empfehlen,leicht zu lesen und sehr spannend.
Brockhaus-1809: Die Halb-Insel Malacca oder Malaya
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