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Die Erzählung von Friedrich Christian Delius spielt um den 5. Februar 1966, den Tag der ersten Demonstration gegen den Vietnamkrieg in Berlin, des ersten Sit-ins vor dem Amerikahaus, bei dem die ersten vier Eier fliegen - kurz: zur Zeit der eher harmlosen Anfänge der Studentenbewegung. Martin, der Schweiger, den seine besten Freunde 'Buster' nennen, ist hin und her gerissen zwischen der Angst und Auflehnung, zwischen der Scham, etwas Verbotenes zu tun, und der aufkeimenden Verachtung für die, die satt und zufrieden aus dem Cafe Kranzler glotzen - wie er hin und her gerissen ist zwischen Ellen und Franziska, den beiden Freundinnen, in die er hoffnungsvoll verliebt ist.
Mit Buster in die deutsche Geschichte"Buster" heißt eigentlich Martin. Er wird nur von seinen Freunden Buster genannt, als Hommage an den ähnlich tollpatschigen und verklemmten Mimen Buster Keaton aus dem Kino. Martin/Buster ist von einem hessischen Dorf als student ins Berlin der sechziger Jahre gekommen und somit sirekt am Entstehungsort dererten Studentenproteste vor 1968 gelandet. Was jetzt nach großer Revolte wider den staat klingt, nach kompromißlosen Hardcore-Protesten, von denen manch Student oder Dozent heute noch träumt, ist in Friedrich Cristian Delius' Erzählung ganz und gar nicht so. Delius läßt seinen Plot um den 5. Februar 1966 spielen und er zeichnet ein sehr zögerliches Bild der ersten Sit-ins vor dem Amerikahaus, bei denen die ersten vier eier der Studentenproteste flogen. Schön säuberlich in Reih und Glied gehen die Demonstranten durch die Straße, auf einem Fahrstreifen der Straße, der Verkehr rollt weiter, gehorsam werden die Bitten der Polizei befolgt und inmitten von protest und gehorsam sucht ein ein orientierungsloser junger Mann sich selbst, hin- und hergerissen zwischen Angst und Auflehnung, zwischen der Scham, etwas verbotenes zu tun und der aufkommenden verachtung für das bürgerlich konservative Establishment. Martin weiß nciht, wofür er sich entscheiden soll, für Ellen oder Franziska, für Reden oder Schweigen. Ein einfallsreich geschriebenes Buch, welches anhand des Lebens und Erlebens seiner Hauptfigur ein Stück deutsche Nachkriegsgeschichte erzählt. Die heute als furchtbar revolutionär und radikal idealisierte Zeit der 68'er wird durch Martins Perspektive plötzlich persönlich erfahrbar. man bemerkt, daß es auch damals die wenigsten waren, die -getreu dem heute gelieferten Bild- die welt aus allen Angeln heben wollten. Ein schlau gedachtes und zugleich witziges Buch über die Zeit vor den großen Revolten und dem "deutschen Herbst". (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Eine Hommage an ein geliebtes West-Berlin.Berlin in der Zeit der beginnenden Studentenrevolten; Berlin, eine Stadt, die trotz aller(Zwangs-)Politisierungen einen Platz für junge Suchende und eine Kulisse für die Romantik darstellt. Delius läßt den Leser in die Haut eines schüchternen, aus der tiefsten Provinz stammenden Studenten schlüpfen, der versucht, seinen Platz und sein Ziel in dieser Stadt zu finden; und natürlich die Liebe. Wir spüren förmlich den Geist des damaligen West-Berlins, sind von ihm angezogen; aber auch eingeschüchtert und verunsichert. Das Buch macht uns zwangsläufig neidisch auf die, welche das Glück hatten, ihre Jugend oder ihr Studium in der faszinierendsten Stadt der späten Sechziger und beginnenden Siebziger ver- und erleben zu dürfen. Eine Liebeserklärung an Westberlin- und das Leben.
EintönigSinnlose Gefühlscollagen, bei denen sich der Autor sich wahrscheinlich total gebildet vorgekommen ist - sie dienen anscheinend dazu, "wichtige Themen" aufzugreifen, werden aber nie zu Ende geführt. Nach einer Weile überfliegt man diese Ausführungen und sehnt sich nach Action. Ständig drehen sich seine Gedanken nur darum, daß er endlich mal eine Frau ins Bett kriegen will, aber es wegen seinen Schüchternheit, seinem Stottern und seinem vom Elternhaus eingepflanzten Schuldgefühlen nicht kann. Am Ende kommt er dazu, es ist aber für ihn enttäuschend. Sorry, Junge, das Leben ist hart, aber das wussten wir schon vorher. Die studentischen "Ausschreitungen" der Zeit sind das zweite Thema, aber auch hier beschränkt sich Delius darauf, Parolen ("Vietnam den Vietnamesen", "Selbstbestimmung, wenn alle tot sind?") zu wiederholen und die innere Zerissenheit der Hauptfigur zu dokumentieren - mehr ist nicht drin. Das Buch ist sicherlich interessant für die, die damals "dabei" waren und sich mit dem Thema identifizieren können - für den Rest langweilíg.
Brockhaus-1809: Redoute (Tanz) · Der St. Veits-Tanz · Der Tanz · Der Todten-Tanz
Brockhaus-1911: Delius · Tanz · n.Chr. · a.Chr.(n) · Chr. · v.Chr. · Frauen vom guten Hirten · Niedere Frauen
DamenConvLex-1834: Boleros (Tanz) · Menuet (Tanz) · Tanz · Tarantella (Tanz) · Gellert, Chr. Fürchtegott · Italien (Frauen) · Griechenland (Frauen) · Frauen · Russland (Frauen) · Spanien (Frauen) · Türkei (Frauen) · Rom (Frauen) · Frankreich (Frauen) · Arabien (Frauen) · Asien (Frauen) · Amerika (Frauen) · Aegypten (Frauen) · Afrika (Frauen) · Brasilien (Frauen) · Erla, die Frauen von · Europa (Frauen) · England (Frauen) · China (Frauen) · Deutschland (Frauen)
Eisler-1912: Heinroth, J. Chr. Fr. Aug. von · Thomasius, Jacob, Vater von Chr. Th. · Clodius, Chr. Aug. Heinr.
Goetzinger-1885: Tanz · Frauen
Herder-1854: Schottischer Tanz
Meyers-1905: Delĭus · Tanz · Chr. · Rotes Kreuz für Frauen und Jungfrauen · Frauen von der heiligen Dreifaltigkeit · Frauen vom (zum) guten Hirten · Frauen vom heiligen Maurus und von der Vorsehung
Pagel-1901: Helfreich, Friedrich Chr
Pataky-1898: Neupauer, Chr. · Frauen-Zeitung, landwirtschaftliche · Frauen-Zeitung, Dresdener · Merkbüchlein für Frauen u. Jungfrauen · Meisternovellen deutscher Frauen · Den Frauen · An die deutschen Frauen · Frauen, unserer, Leben · Frauen-Zeitung · Frauen-Alblum
Pierer-1857: Delĭus · Englischer Tanz · Tanz · Mizwah-Tanz · Heiliger Blutstag unsers Herrn I. Chr. · Chr. · Unserer Lieben Frauen · Weiße Frauen · Unserer lieben Frauen · Arme Frauen · Frauen-Wörth · Bettstroh unserer lieben Frauen · Pythagoreische Frauen